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Samstag, 6. Dezember 2025

JacoMis Adventskalender - Türchen 6. - Teil 2.


 

Ho...ho...ihr grossen Kinder, hier kommt eure Bescherung vom Nikolaus 😎


Was seht ihr auf dem ersten Bild ? Genau, es ist das Himmelstor zum Nikolaus und Engel - Land. Glaubt ja nicht, dass man da so einfach reinkommt. Es wird von meinen zwei Halleluja Kater bewacht...nein, nein, es sind keine Schmusekätzchen, sie verwandeln sich in Himmelstiger und sie erwischen jede sündige Seele. Auch die Friedenstaube verwandelt sich in einen Feuervogel wenn es sein muss...!!!
Wir sind das Ministerium des allwissenden Himmelreichs...ohne unseren Passagierschein mit unserem goldenen Stempel....läuft nichts !!!



Hier habt ihr einen Blick in unsere Geschenkefabrik. Unsere Engel fliegen das ganze Jahr rund um die Erde und schauen wie es den Kinder geht.
Es ist eine traurige und beschämende Berichterstattung, die wir zu hören bekommen !!!
Seit vielen Jahren redet ihr in euren Parlamenten, euren Gipfeltreffen und in euren Sternenglanz Talkshows, dass ihr gegen die Armut, die Kinderarbeit in den Minen, gegen den Kinderhandel für Organe und Bordelle ankämpfen wollt. Und dass ihr dafür sorgen wollt, dass Kinder sauberes Trinkwasser, Medizin und eine Schulbildung erhalten. Ihr bringt es nicht fertig, eine vernünftige Geburtenregelung auf die Reihe zu kriegen. Wer ein Lebewesen in diese Welt setzt, hat auch die Verantwortung, zu diesem Lebewesen zu schauen und es zu umsorgen und ihm die Grundbasis beizubringen, dass es in diesem Überlebenskampf, der seit Beginn dieser Erdkugel vorhanden ist, zu bestehen.
Da ist mächtig Handlungsbedarf !!!


Statt dessen verblödet ihr euer Wissen und Können, sowie euren Reichtum für monströse Städte, die der Natur gestohlen werden, und die viele Menschen unglücklich und krank machen. Ihr habt euch mächtige Imperien aufgebaut und um diese am Laufen zu halten braucht ihr Sklaven. Ihr stürzt diese Menschen in eine totale Abhängigkeit und ihr versetzt sie in eine Digitale Kunstwelt, die viele in eine Depression und in Burnouts bringen...aber the show must go on...Der grosse Profit kassiert nur ein kleiner Teil der Menschheit. Glaubt ihr tatsächlich, dass wir himmlischen Wesen das für gut befinden und das akzeptieren ?! Der allwissende grosse Geist, hat schon seine vier Himmelsdrachen in Position gebracht:  Feuer...Wasser...Luft...Erde. Sie werden euch das Fürchten lehren. Eure Luxustempel und Luxusjachten, sowie eure Kriegsgeräte, werden euch nicht helfen.
Wer die Regeln der Menschenrechte und die Regeln der Rechte aus der Tier und Pflanzenwelt nicht respektiert...muss fühlen !!!


Was bedeutet euch die Adventszeit und der Glaube ? Was bedeutet euch Familie, Freunde, Freundschaft, Gemeinschaft, Respekt, Toleranz und Akzeptanz ? Was bedeutet euch Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft, Höflichkeit, Kollegialität und Gerechtigkeit ? 
In der Bibel steht, ehre Vater und Mutter.
Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.
In einigen Religionen dieser Welt ist dies seit Jahrhunderten eine Selbstverständlichkeit ! Eigenartigerweise, aber gerade im Christlichen Glauben sind diese Werte vielerorts abhanden gekommen. Egal ob reformiert oder katholisch. Es gibt uns im Himmel zu denken, dass immer mehr Menschen gar keinen Glauben mehr haben...???!!!
Glaube ist etwas Existenzielles.
Ohne Glauben haben wir keine Ziele.
In jedem Märchen, in jedem Fantasiefilm, geht es meistens um das Böse und das Gute. Wir Menschen sind doch in diesen Filmen erst zufrieden und erleichtert, wenn die " Guten " die " Bösen " besiegt haben. Sei dies auf der Erde oder im Weltall...
Warum tun wir dies in der Wirklichkeit nicht...???!!!
Wer hat für diese unglückliche Veränderung der Menschlichen Gesellschaft, die Verantwortung?! Sind etwa Egoisten und Egoistinnen verantwortlich, die empathielos sind, nur ihren Ruhm, ihre Macht, ihre Immunität und Ihr Bankkonto vor Augen haben...statt das Wohl der gesamten Weltgemeinschaft !!!!!


Ihr seht, euer Sündenregister ist gross in unserem " Goldenen Himmelsbuch. "
Ihr " grossen Menschenkinder " habt alle zu tun und zwar zünftig !
Nein, es gibt keine Schokolade, Nüsse und Mandarinen von mir. Die meisten von euch haben eine Rute verdient. Und wenn ihr euch weigert, unsere himmlischen Regeln zu befolgen, so stecken wir Nikoläuse euch in den Sack...und den binden wir zu...für immer und ewig.


Nur wenn ihr Menschen fähig werdet, eure verschiedenen Erdteile mit euren Völker und Kulturen, sowie eurer Natur mit ihren Bewohner, zu einer harmonischen Gemeinschaft zusammenzufügen....erhaltet ihr den Passaschierschein mit dem goldenen Stempel, für unser Himmelreich !



Sonntag, 4. Mai 2025

Glückliche Hühner - Schmackhaftes Fleisch


Hier eine Collage die ich mit Senioren zusammen gestaltet habe. Serie: Meine Collagen Kunst.
Der Titel:  Sebastian und sein Harem

Hallo liebe Leser und Leserinnen, im heutigen Post geht es um sinnvolle Hühnerhaltung und wie ich so ein Hähnchen im Backofen zubereite. Dann tretet ein in meine " Stubengalerie, " entspannt euch beim lesen und lasst es euch schmecken. 😉


Als Jaco und ich letztes Jahr in Baden-Württemberg zwischen Riedheim und Hilzingen am wandern waren, entdeckten wir diese und noch mehrere Infotafeln zum Thema Hühner, Hühnerhaltung und Eier. Da haben wir äusserst interessante Sachen gelesen. Jaco und ich sind keine Vegetarier. Obwohl bei mir täglich mit frischem Gemüse, Salat, Früchte und Vollkornprodukten gekocht wird. Dieses gerne aus der Region und BIO Qualität. Schon seit einiger Zeit haben wir unseren Fleischkonsum zünftig reduziert. Aber so zwei mal pro Woche muss es sein. Nebst einem guten Stück Rind und Schweinefleisch, schmeckt uns auch Hühnerfleisch.
So ist auf dieser Infotafel zu lesen, dass sich in dieser Region Bauern zu einer Gemeinschaft zusammenschlossen, die ihre Hühner in Freilandhaltung, biologisch und ökologisch halten. Zudem ziehen sie auch die Hähne gross und vermarkten sie. Sie bestücken ihre Hühnerställe mit Solarenergie, der Mist wird in Dünger umgewandelt...mit anderen Worten, sie setzen einen Dominostein in Bewegung. Vom Hühnerhof zum Mühlenbetreiber, zum Verwerter von Hühnerfleisch, Eierteigwaren, Backwaren, Energie und Düngerlieferant und zum Marktfahrer und schlussendlich zur Kundschaft. So etwas finden wir JacoMis einfach super und sinnvoll !

Weg vom Mast und Massenbetrieb, weg von unwürdiger und tierquälerischer Tierhaltung und Futtermittel, versetzt mit allerlei chemischem " Unrat ". 
Tiere haben eine Seele, sie haben Empfindungen, sie haben Bedürfnisse und zu ihrem Glück oder Unglück sind sie leider uns Menschen ausgeliefert. 
Es ist eine Frage der Intelligenz, des Charakters, aber auch des Herzens und der Seele, wie wir und insbesondere als Lebensmittelproduzent, wir mit unserer Tierwelt umgehen !! Und wir Konsumenten und Konsumentinnen haben es in der Hand, wen wir fördern und wen wir boykottieren !!


So schaue ich im Laden auf das Label Haltungsform 4 oder sogar 5. Dieses Fleisch schmeckt einfach super. Gerne benutze ich für Schmorgerichte den Römertopf. Aber dieses fast 2 Kilo Prachtstück kriegte ich mit Zutaten nicht rein. Also, kam es in den Bräter.


Seitdem ich vor Jahrzehnten mit Hühnerfleisch eine Salmonellen Infektion eingefangen habe, achte ich beim zubereiten auf exakte Sauberkeit. Also reinige ich das Hühnchen nochmal bevor ich es mariniere. Bei diesem Gericht habe ich mich für ein Paprika Hühnchen entschieden.
So besteht die Marinade aus Olivenöl, Meersalz, Paprika süss und rosenscharf, etwas Kurkuma und etwas Kreuzkümmel, sowie etwas Chilipulver. Mit viel Liebe und Gefühl 😉wird das Hähnchen damit eingerieben. Als Zutaten kommen rote Spitzpaprikas, Lauchzwiebeln, Karotten, Stangensellerie und Knoblauch dazu. Für eine sämige Flüssigkeit sorgt eine Dose gehackte Pelati Tomaten und etwas Wasser. Nun kommt das ganze für ca. 2 Stunden mit Deckel in den Backofen bei 180 Grad Umluft.
Wir mögen es wenn das Fleisch schön mürbe ist und fast vom Knochen fällt. Dazu passt Reis, Mais, Kartoffeln, Getreide, Linsen oder auch nur frisches knuspriges Brot.


Es begann verführerisch zu duften. Mit frischem Brot und einem Glas Wein, stürzten Jaco und ich uns auf diesen Hühnerschmaus. Da habe ich sogar vergessen das letzte Foto zu machen. Nehmt einem " Löwe - Mann " und einer " Skorpion - Frau " das Essen weg, wenn sie hungrig sind...Leute, das ist lebensmüde...ha ha 😉 Also habe ich hier nur noch ein Foto vom Rest der übrig blieb. 


Wenn ihr diese Deutschen Hühnerhöfe berücksichtigen möchtet und auch ihre Eier kaufen wollt, so habe ich hier noch ein Foto von dem Eierkarton. Sie sind mit dieser roten Etikette gekennzeichnet.


Denn wie sagte schon Phythagoras:

"Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen zurück. "

Tschüss liebe Leserschaft, bis zum nächsten Post und habt alle eine gute Woche, eure JacoMis 😊



Mittwoch, 26. März 2025

Die Geschichte vom Vogel Bella Verde - mein Leben


Eines meiner Bilder aus der Serie: Meine Naive Kunst. Es hat den Titel:
Die Hoffnung - oben wie unten. Die Technik ist Ölkreide gekratzt.

Hallo liebe Leser und Leserinnen, im heutigen Post geht es um Vögel. Ja, ich gebe es grad zu...." ig bi äs Vogulisi " ( ich bin eine Vogellisel ) hi...hi 😜
So, so, liebe Leserschaft, keine Hintergedanken, es geht nicht um das was ihr meint. Obwohl der Jaco und ich verstehen uns bestens, auf allen Ebenen. Also, jetzt wisst ihr Bescheid und Ruhe ist im Karton!
Wir JacoMis lieben Vögel. Es sind für uns schöne, interessante und lustige Geschöpfe der Natur. Gäbe es sie nicht, so wäre es für uns eine triste Welt und ich als Künstlerin würde sie erfinden...!! Meinen ersten Vogel bekam ich schon als ich noch ein Kleinkind war. Leider war eines Tages ein Fenster offen, als er herumfliegen durfte. Das war ein Drama.
Als ich dann ein Schulmädchen war, gab es wieder einen Wellensittich, den " Bobeli ". Das war auch so ein lustiger Kerl. Mit ihm konnte ich mit einer kleinen Styroporkugel Ping-Pong spielen. Er kroch durch Papierrollen und er liebte es von Hand gefüttert zu werden und seine Streicheleinheiten forderte er auch ein. Aber das höchste Glücksgefühl hatte er, wenn er auf dem Staubsauger mitreiten konnte. Das Geräusch das ein Staubsauger macht störte ihn überhaupt nicht. Es gab wieder ein Drama, als " Bobeli " in den Vogelhimmel flog....
In späteren Jahren beschränkte ich mich mit Beobachten, Füttern und ja, ich wurde eine " Raben - Flüsterin ". Sie sind meine Lieblinge oder Seelenverwandte...?!
Diese Erlebnisse sind zu lesen in den Posts mit dem Label: Vögel - mein Leben - Gesellschaft.
Und ganz klar, sind Vögel in meiner Malerei und als kleine Skulpturen ein Thema in meiner Kunst.

Hier ist Violette LasVegas. Ich bin nie ohne Hut und Halskette unterwegs. Auch dieser Vogel hat eine Geschichte...aber ich habe nur zwei Hände und ein Tag hat nur 24 Stunden...
Und wie im Post: " Gedanken zum Recyclingtag" versprochen, erzähle ich euch heute die wahre Geschichte von " Bella Verde ".


 Da ist sie, dieses eigensinnige Vögelchen 😄

Als ich noch berufstätig war, hatte ich eine Kundin, die mir diese unglaubliche Vogelgeschichte erzählte.
Ich mochte diese reifere Dame sehr. Sie war immer perfekt frisiert, geschminkt, stilvoll angezogen und Sie war ein warmherziger und mitfühlender Mensch. Sie hatte einen Ehemann, eine Tochter und diese hatte einen Vogel, einen Wellensittich. 
Wie das im Leben so ist, die Tochter hatte ihre Berufswahl getroffen und zog in eine andere Gegend. Zwischen ihr und ihrem Vogel bestand eine innige Freundschaft. Aber mitnehmen konnte sie ihn nicht. Naaa....ihr lieben Leute, wie geht dieser Song...." der Papa wird's schon richten " in diesem Fall hatte es die Mama gerichtet. Sie übernahm diesen Vogel.
Der merkte gleich, dass was anders war in seinem Vogel - Leben. Und wie ein Kleinkind begann er zu krakeelen. Wo ist meine geliebte Freundin...wo ?! Wie ein " verrückter Vogel " begann er im Käfig hin und her zu flattern, er schrie und kreischte, er räumte den Futternapf aus, er spritzte mit dem Wasser und er versuchte meine verzweifelte Kundin mit seinem Schnäbelchen zu hacken. Mit anderen Worten, er wurde eine " Vogel - Zicke ".
Dies klagte meine Kundin am Telefon ihrer Tochter und die gab Anweisungen, wie dieser Vogel behandelt werden muss.
Erstens. Frühstücken. Bitte pünktlich, sonst gab es wieder ein Geschrei im Käfig. Körner und frisches Wasser war in Ordnung, aber diverse Früchte und ein biologisches Salatblatt, knabberte er nur aus der Hand.
Zweitens. Nach dem Frühstück kam die Schönheitspflege. Zuerst Streicheleinheiten und dann wollte er, baden. Das Bad bestand aus einigen klitschnassen, biologischen Salatblätter in einem Plastikbecken. Dort räkelte und flatterte diese Diva genüsslich, putzte ihr Gefieder und zwitscherte fröhlich. Nun konnte der Tag beginnen...
Drittens. Im Wohnzimmer herumfliegen. Das bedeutete für meine Kundin, die Sitzgruppe mit Tücher abdecken, die Vorhänge schützen und ja Fenster und Türe geschlossen halten.
Er flog von einer Ecke in die andere. Auf die Stühle, den Tisch und die Vorhangstangen.
Aber auf ein Objekt war dieser " verrückte Vogel " besonders scharf....auf die Stehlampe !
Voller Begeisterung zupfte er am groben Stoff des Lampenschirms, Fäden heraus. Nach einer geraumen Zeit sah diese Stehlampe aus, wie wenn sie in der Mauser wäre....Meine tierliebende und gutmütige Kundin, wusste sich zu helfen, sie kaufte eine neue Stehlampe. Was dachte sich sonst der Besuch...?!
Nun kam zum Möbelabdecken noch der Stehlampen Wechsel dazu. Und klar, der Vogelkäfig musste auch noch gereinigt werden und frisches Material rein.
Viertens. Nach so einem aufregenden Tag, und das sieben Tage in der Woche ! war das Vögelchen müde, wollte dass der Vogelkäfig abgedunkelt wurde und selig schlummerte er seine Vogelträume.
Endlich Feierabend für meine Kundin.


Meine Collage mit dem Titel: Der Vogel und sein Tarantella Flug. Serie: Meine Collagen Kunst.

Als meine Kundin mir mit ihren grossen, braunen Kulleraugen und einer weinerlichen Stimme, diese Vogelgeschichte erzählte und mich fragte: " Frau Mischler, was soll ich tun, dieser kleine Vogel ist ein Tyrann und macht mich fix und fertig..." Tja, liebe Leute, innerlich musste ich lachen, so ähnliche " Spielchen " kannte ich von meinen Garten Vögel. Aber ich liess mich nicht tyrannisieren und zudem hatte ich mit meinen Hunden gute Helfer. Die verteidigten das Grundstück nicht nur am Boden, sondern auch in der Luft.
Also antwortete ich dieser liebenswürdigen Dame; " Was sagt denn Ihr Mann dazu ? " Er geht für sich spazieren oder geht in ein Café Zeitung lesen, war die Antwort. " Aha, dann müssen Sie handeln." Fahren Sie in eine Zoohandlung und suchen Sie einen Partner für ihren Vogel, das gibt ihm Beschäftigung. Oder, schalten Sie auf stur, stopfen Sie sich Ohropax in die Ohren und stellen diesen Vogel in ein anderes Zimmer."  Nein, das würde sie nicht übers Herz bringen, antwortete Sie. Da Vögel keine Einzelgänger sind, sondern in Gruppen leben, fand ich die Idee eines zweiten Vogels eine Überlegung wert. Oder ihn halt in die Obhut eines Tierheims bringen. 
Als letzte Lösung, aber die dachte ich nur....was zählt mehr, der Ehemann oder dieser gestörte Vogel...kaufen Sie sich eine Katze !!! 😉

Mittwoch, 29. Januar 2025

Die Denkerin und ihr Drachenbaum Teil 2.


 Die Denkerin und ihr Drachenbaum Teil 2.

Zu diesem Post passt meine Collage mit dem Titel: The circle of life
Die Collage ist aus der Serie: Meine Collagen Kunst

Liebe Leser und Leserinnen, ich habe in Teil 2 meines Posts bewusst diese Collage ausgewählt. Sie symbolisiert einen Lebensbaum. Auch der Titel ist symbolisch, der Kreislauf des Lebens. Es wird gestorben und es wird geboren. Immer...!!! Auf unserem Planet, der sich von Beginn an ständig verändert und mit ihm somit die Natur, das Klima und wir Menschen mit unseren Kulturen. Dieser Kreislauf ist auch im Universum, Sterne werden geboren und Sterne erlöschen, die Magnetfelder verändern sich, die Laufbahnen verändern sich, " Antares " der Stern aus meiner Weihnachtsgeschichte verändert laufend seine Grösse, mal mehr, mal weniger und die schwarzen Löcher lassen alles verschwinden was ihnen zu nahe kommt. Wohin, das wissen nur die Götter....
Somit ist es ganz normal, das unsere " kleine Welt " in Aufruhr ist. Aber klar, man darf das Ganze nicht nur durch die Brille meiner Naiven Kunst betrachten. Es geht um Macht, um Territorium, um Kampf, um Freiheit oder Diktatur, um Ressourcen, um unsere Klimaveränderung und ganz einfach um unsere Existenz und das Schicksal jedes einzelnen Menschen, Tieres und Pflanze auf diesem Planet.


Dieses Acryl Bild befindet sich in der Kunstsammlung des Bundes Kanton Bern.
Titel: Bergfrühling am Grimselsee.

Das Gärtnern liegt mir im Blut. Einer meiner Grossväter war Gärtner. Also war ich schon als Kleinkind auf Gartenbeeten und habe mich dort als Maulwurf betätigt. Was die alte Bauernregel bestätigt, ein wenig" natürlicher Dreck - Erde " hat noch keinem Kind geschadet, das stärkt das Immunsystem.
Also, was habe ich gemacht....genau....Bücherantiquariate geplündert und Gartenbücher nach Hause geschleppt. Ein Leben ohne Bücher, unvorstellbar für mich. So wurde aus mir eine leidenschaftliche Hobbygärtnerin. Gut, das steckt in vielen Menschen nicht drin, oder ihr Leben spielt sich in einer Stadt ab, wo Millionen Menschen auf engem Raum zusammen leben ( müssen ). Aber etwas wissen alle; jede Pflanze ( Blume, Gras, Baum ) beginnt beim Samen, guter Erde und bei den Wurzeln. Anders gedeiht eine Pflanze nicht und ein grosser Baum der blühen soll und Früchte tragen soll, schon gar nicht. Da nützt keine Genmanipulation !!!
So...jetzt betrachten wir dieses Bild mal auf die Situation unserer weltweiten Politik.
Was wird seit Jahrzehnten oder sogar seit Jahrhunderten gemacht ? Es wird wie blöd an der " Krone des Baumes " herumgesäbelt und " gedoktert " ( gepflegt ) in der irren Meinung, dass man so die Probleme der Menschheit lösen könnte. Oder auf den Mensch bezogen, es nützt alles " Liften und Aufbrezeln " nichts, wenn ein mieser Charakter in diesem meist verunstalteten Körper wohnt. Jede Gesundung unserer weltweiten Gesellschaft, beginnt bei den Wurzeln. Aber genau die haben wir vergiftet oder zubetoniert.
Leute...wir brauchen neue Gärtner und Gärtnerinnen, die wissen wie's geht !!!!!


Der Besuch des Schmetterlings. So ist der Titel dieser Collage aus der Serie:
Meine Collagen Kunst.

Wo beginnt das in unserer Gesellschaft...? Genau, bei unseren Kinder !!!
Auch da gibt es eine einfache Formel:
Sind wir reif genug um unserem Kind ein Zuhause zu bieten, Vertrauen und Liebe zu geben, ihm das Basiswissen zu geben, damit es lebenstüchtig wird, ihm eine Ausbildung zu ermöglichen ? Das ist nicht Sache der Allgemeinheit und des Staates, das ist die Verantwortung der Eltern !!! So wurde meine Generation im Staatskundeunterricht gelehrt in der Schweiz. Und das war sinnvoll. Aber von dieser Ideologie finde ich nichts mehr im Internet...aha...merkt ihr was ?! Die Schulen haben uns nicht nur rechnen und schreiben beigebracht. Es gab Biologie, mit Sexualaufklärung zwischen Frau und Mann, eben Bio - Logisch ! Wir mussten uns im Unterricht vor dem Mittagessen sogar einen Film anschauen mit einer Geburt. Ein paar unserer " Giele si z Bode gange " ich übersetze: ein paar Buben kippten um. Mir war der Hunger auch vergangen. Wenn wir Flausen im Kopf hatten, wurden wir vom Lehrer oder Lehrerin mit einem Überraschungs - Diktat oder Rechnungsprobe in die Schranken gewiesen. Das zählte für das Zeugnis, das hatte gewirkt. Ab der siebten Schulklasse befassten wir uns mit der Berufswahl und mit " Schnuppern in Lehrbetrieben " andere, die kluge Köpfe waren, wurden auf das Gymnasium vorbereitet. Aus unserer Generation hat es brauchbare Berufsleute gegeben, verantwortungsvolle Eltern und vernünftige Politiker und Politikerinnen.
Also, liebe Leser und Leserinnen, es sind in der Schweiz wichtige Abstimmungen zu tätigen und in Deutschland sind wichtige Wahlen.

Ich empfehle als Gärtnerin, zurück zu den Wurzeln !!! Jedes Land hat auf seinem Boden genug zu jäten, schauen wir gemeinsam, dass unsere einheimischen Bäume wieder stark und gesund werden....dann geht es aufwärts ! 
Und jetzt meine letzte Frage, wer hat in seinem Wahlprogramm genau diese gesunden Formeln drin...??!!...Eben....Bürgerinnen und Bürger, haben wir Mut, beginnen wir nochmal bei den Wurzeln, kehren wir zurück zum Altbewährten und vertrauen wir in die Logik der Naturgesetze. Alles andere ist hohles Palaver...
Und noch was," Mister wir holen uns den Mars ", bringen Sie zuerst ihr Land in Ordnung, da hat es genug Baustellen...ich, die Mis von den " JacoMis " habe Sie im Auge...😉

Freitag, 20. September 2024

Mais - Eine Wunderpflanze? Teil 3.


 

Liebe Leserschaft, im Teil 3 von meinen Posts zum Thema Mais, möchte ich hier wieder ein paar Gedanken äußern. Dies aus meiner gärtnerischen Sichtweise und wie könnte es anders sein, aus der Sichtweise als Freidenkerin und Querdenkerin....jawohl, das bin ich und das bleibe ich. Punkt.

Diese Pflanze, die zu den Gräser zählt, darf man wirklich loben. Die ist äußerst vielfältig.
Was bietet sie uns: Mais ist ein sehr guter Lieferant für die Vitamine der B Gruppe, Vitamin C, Folsäure, sowie den Mineralstoffen Kalium, Eisen, Magnesium, Kalzium und sie liefert uns hochwertige Proteine. Das ist doch super und erst noch gut. Reifer Zuckermais direkt ab dem Kolben knabbern oder mit etwas Olivenöl vom Grill....lecker ! Mais regt die Verdauung an, jedoch können die Hüllen der Maiskörner im Magen nicht aufgelöst werden und das kann blähen. Da hilft ein Fenchel-Kümmel-Anis Tee.


Das alles wussten unsere Vorfahren auch. Glaubt ja nicht, dass frühere Kulturen  "Hinterwäldler "waren. Im Gegenteil, die waren uns in vielen Dingen weit voraus....und das alles ohne Elektronik !!! Sie haben beobachtet: den Himmel, die Sonne und den Mond. Den Zyklus des Regens, die Bäche und Flüsse. Die Pflanzen und die Bäume sowie die Tierwelt. Von all diesen " Naturwesen ", die in ständiger Veränderung sind, lernten diese Völker und begannen zu kombinieren und zu experimentieren. Pure Biodiversität, so, und genau so sollte es sein !!!


Hier eine meiner Collagen, die ich mit Senioren gestaltet habe. Der Titel:
Der Besuch des Schmetterlings
Genau....die kämen uns wieder mehr besuchen, würden wir ihnen mit Biodiversität Nahrung und ein Zuhause bieten!
Die Mayas und Inkas haben die wilde Maispflanze vor rund 10'000 Jahren domestiziert und verehrt. Es waren kluge Bauern mit handwerklichem Geschick. Der Mais war eine Grundlage ihrer Existenz. Er bot Nahrung, er förderte die Gesundheit, er war Futter und Streu für die Unterkunft der Tiere, er war Baumaterial für ihre Behausungen und ihr Bett, er war Brennmaterial und aus den Blätter flochten sie Haushaltungsgegenstände und aus den Fasern der Blätter woben sie Kleider. Wenn das nicht bewundernswürdig ist !!! Zudem  wussten sie schon damals um die sinnvolle Wirkung der Mischkultur auf ihren Felder. Sie legten sogenannte " Milpa - Felder " an.


Milpa - Felder sind eine Kombination von Mais - Bohnen - Kürbis. 
Es sind drei äusserst gesunde Gemüse. Der Mais ist für die Bohnen ein Rankgerüst. Die Bohnen liefern dem Boden Stickstoff. Stickstoff ist eine Grundsubstanz für das Leben auf der Erde. Der Kürbis mit seinen ausladenden Blätter beschattet den Boden. So bleibt der Boden länger feucht und das Beikraut kann in Schach gehalten werden. Das ergibt einen sinnvollen und natürlichen Kreislauf. So funktioniert auch eine Magerwiese oder ein Wald der natürlich wachsen darf. Die Bodenlebewesen sind auf verschiedene Etagen spezialisiert und die Pflanzen wachsen auch in verschiedenen Etagen. Pilze, Moose, Sträucher, kleine-mittlere-grosse Bäume....so sollten wir unsere Felder bestellen, weil das eine natürliche Balance ergibt. Was im Kleingarten funktioniert, das funktioniert auch im Großen. Es braucht nur ein Umdenken in unseren Köpfen....!!! Da sind weltweit viele ökologisch-biologisch-nachhaltig und weitsichtig denkende Menschen schon dabei. Das gibt Zuversicht und Hoffnung....!!!
Aber noch wird unser Planet von gierigen Heuschrecken besiedelt oder eben regiert....denen gilt es den Kampf anzusagen !!!
Diese gierigen Heuschrecken beleuchte ich im nächsten Mais-Post mal von allen Seiten...
Zudem kann unsere Maispflanze noch viel mehr....sie ist wahrlich eine Wunderpflanze  aber nicht nur sie. Andere Pflanzen haben es auch drauf !
Bis zum nächsten Mais - Post.




Dienstag, 30. Juli 2024

Meine Erfahrungen in Alters und Pflegeheimen - Wilde Blumen


 Collage " Wilde Blumen " Serie: Meine Collagen Kunst

Heute möchte ich euch Leser und Leserinnen wieder aus meiner beruflichen Tätigkeit in den Alters und Pflegeheimen erzählen. Es waren für mich die lehrreichsten Jahre meines bisherigen Lebens.
Die Lebensgeschichte handelt von einer Frau, die ich im selben Domicil für Senioren kennenlernte, wie die Herren, von denen ich euch in vorhergehenden Posts schon erzählt habe.
Hier nochmal meine dreiteilige Collage, die ich in meiner Freizeit mit Bewohner dieses Domicils gestaltet habe. Die Person um die es hier geht, wohnte im linken Gebäude.


Sie war eine studierte Frau, die voll Ehrgeiz und Freude ihren anspruchsvollen Beruf ausübte. Gleichzeitig war sie auch kreativ, sie töpferte und malte in ihrer Freizeit, sie hatte einen großen Freundeskreis und sie kümmerte sich ebenfalls um ihre betagte Mutter. 
Bis zum Tag X.....da erlitt sie einen Schlaganfall.
Sie war noch keine siebzig Jahre als das passierte. Von einer Minute auf die andere war sie auf einer Seite gelähmt und sie konnte nicht mehr sprechen. Ich lernte sie kennen, als sie noch im Rollstuhl war. Zum Glück hatte ich da schon mehrere Jahre Erfahrung mit solchen Patienten. Ich wusste, es braucht Geduld und Einfühlungsvermögen. Da ich damals selbständig erwerbende Podologin war, nahm ich mir für sie mehr Zeit für die Behandlung. Ich war keinem Chef Rechenschaft schuldig und der Verdienst war hier zweitrangig.

Das Leben gleicht einer Stunde; vertraue daher nie auf die Länge deiner Jahre und denke daran: Nach dem Tode zählen nur die Taten eines Menschen, nicht mehr sein Geld.
( Fernöstliche Weisheit )

Unsere Verständigung war zu Beginn mit Blicken und Mimik aber bald bemerkte ich, dass sie teilweise begreifen konnte, was ich ihr sagte. Ich begann ihr wichtige Sachen aufzuschreiben. Und auch sie war innerlich fest entschlossen ihrem Schicksal die Stirn zu bieten. Sie begann zweimal pro Woche mit der Physiotherapeutin zu trainieren. Gleichzeitig machte sie dasselbe mit einer Logopädin. Es war nicht einfach, oft weinte sie bei mir in der Behandlung und war verzweifelt. Dann fiel sie beim Gehtraining um und kam mit einem Arm im Gips zu mir. Aber sie gab nicht auf und ich versuchte sie moralisch zu unterstützen so gut ich konnte !
Woche um Woche machte sie Fortschritte. Sie brauchte keinen Rollstuhl mehr, sie konnte mit einem Gehstock wieder selbständig gehen, zwar hinkend...egal...sie hatte es geschafft. Auch den gelähmten Arm konnte sie wieder benutzen, zwar eingeschränkt...egal...sie hatte es geschafft. Sie konnte wieder sprechen, manchmal brauchte sie ein paar Anläufe um den Satz zu formulieren...egal...sie hatte es geschafft.
Ich konnte sie sogar überzeugen, mit mir zusammen zu malen. An der gemeinsamen Collage wollte sie nicht teilnehmen. Sie wollte ein eigenes Bild malen:
Blumen...wilde Blumen ! Ich sass neben ihr und habe sie dirigiert...rauf...runter...nach rechts...zugegeben, es war eine Zangengeburt...aber sie hatte es geschafft und als das Kunstwerk beendet war, ich gab ihm noch den letzten Schliff, haben wir beide vor Freude geweint. Ja, liebe Leute, eine wilde Blume muss man werden im Leben....!!!

Donnerstag, 20. Juni 2024

Meine Erfahrungen in Alters und Pflegeheimen


Liebe Leserschaft, heute erzähle ich euch wieder ein paar Erlebnisse aus den Alters und Pflegeheimen. Wir machen also wieder einen großen Zeitsprung zurück.

Die Collage aus der Serie: Meine Collagen Kunst, ist der zweite Teil dieses Gemeinschaftswerks, zwischen den Senioren und mir. Die Fenster gehörten zur damaligen Pflegeabteilung. Ich kannte jede Person die hinter einem dieser Fenster lebte. Ihr fragt euch, was die vier schwebenden Engel bedeuten...? Das war das vierer Kleeblatt vom " Jassen " ( Karten spielen ) wer sagt denn, dass man im Himmel oben nicht jassen kann ?! Im Gegenteil, man macht es sich auf einer Wolke bequem, " Manna " bekommt man à discrétion... und wenn beim spielen noch der heilige Geist mithilft....Leute....das gibt spannende Games...!!! 😉
Also, den " Mann aus dem Graubünden " habe ich euch ja schon kurz vorgestellt. Er wohnte ganz rechts außen. Als ehemaliger Schrebergarten Besitzer, hatte er immer die schönsten Blumen auf dem Balkon. Er half auch oft dem Gärtner, der für das Areal zuständig war. Damals waren wunderschöne Rosenrabatten, Staudenbeete und ein Fischteich zu bewundern. Die damalige Heimleiterin, mit der mein Mann und ich befreundet waren, liebte ebenfalls die Natur und es war ihr eine " Herzensangelegenheit ", dass sich " ihre " Bewohner wohl und glücklich fühlten. Das taten sie auch !!!
Damals wurde auch noch " vor Ort " gekocht. Ein Spitzenkoch verwöhnte die Bewohner und die vielen auswärtigen Gäste, die zum Mittagessen kamen oder mit ihren Angehörigen ein Fest feierten. Ich sage nur, den Geruch dieser guten  " Bernerrösti " habe ich bis heute in der Nase....Überhaupt, wir waren eine " große Familie " wir arbeiteten einander in die Hand und war mal Personalausfall, so band sich die Heimleiterin eine Schürze um und schrubbte den Boden beim Eingang selber oder half auf den Abteilungen... Dann kamen " von ganz Oben " zwecks Sparmaßnamen und Rationalisierungen in den Heimen, Gesetzesänderungen für das Gesundheitswesen.....Von da an gings Berg ab !!!!! Ich werde noch darüber schreiben.... 
Ich hatte noch mehrere Herren, denen ich die Füße pflegen musste, nicht nur "den Bündner". Da war der nette und bettlägerige Herr, der jedes mal Angst hatte und mit weinerlicher Stimme sagte: " Aber Schwester, sie tun mir nicht weh?! " nein...ich tat ihm kein bisschen weh. Er spielte in seinem Leben mehrere Instrumente und während der Fußpflege pfiff er mir die schönsten Melodien....Dann war da noch " Mister Casanova ". Trotz seiner 91 Jahren, war er noch ein attraktiver Mann und das wusste er auch....die weiblichen Bewohnerinnen machten einen Bogen um ihn, weil er immer versuchte anzubandeln und die Damen für ein " Glas Wein und seine Briefmarkensammlung " in sein Zimmer locken wollte....ha...ha...der ( alte ) Kater lässt das Mausen nicht....!
Eines Tages hatte ich ihn in meinem großen Badezimmer, das ich damals mit der Coiffeuse zusammen als Fußpflege Raum nutzen konnte, wenn es nicht für Bewohner gebraucht wurde.
" Herr Casanova " machte mir gleich Komplimente und erzählte mir was er in seinem Leben schon alles gemacht hätte...er wollte mir imponieren. Als ich schon fast fertig war mit der Behandlung, meinte er, seiner früheren Fußpflegerin habe er immer eine Tafel Schokolade gebracht und dafür habe er ein Küsschen gekriegt. So...so...dieser Herrgottsknochen....
" Ja und was soll das jetzt heißen ", fragte ich. " Ich dachte, dieser schöne Brauch könnte man hier auch einführen " entgegnete er mit einem verschmitzten Lächeln. Ich antwortete ihm, ich würde mir das überlegen, aber so billig käme er dann bei mir nicht davon. Der Preis wäre dann fünf Franken für die Reisekasse plus eine Tafel Schokolade....wir lachten beide herzlich und ich tat das als Witzchen ab, das dieser " Herr Casanova " beim nächsten Mal schon längstens vergessen hat.....dachte ich.....!

Beim nächsten Termin kam er und breitbeinig, mit einem Siegeslächeln, stellte er sich vor mich hin. Dann hob er die rechte Hand....mit einem " Fünfliber " ( Fünf Franken Münze ) und in der linken Hand hatte er eine Tafel Schokolade. " Sooo....Frau Mischler....und jetzt ? ".... aus dieser Nummer kam ich nicht mehr heraus...." Also, " Herr Casanova, ".... Hände auf den Rücken, es wird nicht betatscht ! .... Augen zu !.... und Wange hinhalten.... Dann bekam er links und rechts ein Küsschen auf die Wange....Ha...ha....Er strahlte glücklich und ich freute mich über den " Fünfliber " und die Tafel Schokolade....😁

 

Dienstag, 23. April 2024

Meine Erfahrungen in Alters und Pflegeheimen - Der Mann aus dem Engadin

Liebe Leser und Leserinnen, als Podologin habe ich viele Jahre verschiedene Alters und Pflegeheime kennengelernt. Von diesem wichtigen Teil in meinem Leben möchte ich euch erzählen.

Serie: Meine Collagen Kunst
Der Titel dieses dreiteiligen Bildes:  Insel der Glückseligen

Zuerst wieder ein paar Worte zu meiner Kunst. Hier seht ihr den ersten Teil einer dreiteiligen Collage, die ich mit Senioren vom Domicil Egelmoos in Bern, gestaltet habe. Ich habe diese kreative Arbeit in Eigeninitiative mit den Senioren gemacht. Ich kam als Podologin in dieses Heim zur Arbeit und nicht als Aktivierungstherapeutin. Das gab mir die damalige Heimleiterin deutlich zu verstehen. So habe ich denn auch alles selber finanziert und diese Tätigkeit habe ich in meiner Freizeit gemacht. Es hat uns allen sehr viel Freude gemacht und ich würde es wieder tun.
Die Aufgabe für die Senioren war, mir einzelne Objekte zu malen und ich habe dann die Collage gemalt und gestaltet. Tatsächlich konnte ich einen Mann für diese Malerei überzeugen. Er kam eher wegen mir, weil wir uns gut mochten. Er malte mir in diesem Bild die zwei Vögel und den Wind. Er hat immer beim malen mit der linken Hand abgedeckt, es durfte niemand zuschauen. Bei den Vögel hat er mir zugeflüstert, wie viele Beine ein Vogel habe, er wisse das nicht mehr. Er konnte sich auch nicht vorstellen wie man Wind malen soll. Ich sagte zu ihm: " ich würde ein Wolkengesicht malen, das Luft bläst ". Das hat er gemacht und zwar sehr gut. 
Kennengelernt habe ich diesen stattlichen Mann in der Siedlung von diesem Altenheim. Er wohnte damals mit seiner Frau dort. Ihre große Leidenschaft war ihr Schrebergarten, den sie viele Jahre zusammen genossen. Tapfer hat er seine Frau gepflegt, bis zum Schluss. Ich sah ihn zum ersten mal, als ich nach der Arbeit meinen Fußpflege Raum aufräumte. Es war schon später Abend. Ich hörte die Eingangstüre und schaute im Flur nach. Er hatte eine Tasche dabei und schaute mich ebenfalls etwas finster an. " Was machen Sie da " fauchte ich Ihn an. " Etwa den alten Leuten Sachen stehlen...he ?! " Jetzt musste er lachen und antwortete in seinem schönen Graubündner Dialekt: " Nein, nein... keine Angst, ich wohne hier. " So, so...ein Bündner und wie ich höre aus dem Unterengadin. Da habe ich drei Jahre gelebt und gearbeitet."
Es dauerte nicht lange und mein Bündner kam regelmäßig zur Fußpflege. Es wurde eine schöne und interessante Freundschaft zwischen uns.
Wie meine Senioren Geschichten weitergehen, das erzähle ich euch in einem weiteren Post.
a revair... sta bain...a la prossma !  
( Auf Wiedersehen, machen Sie's gut, bis zum nächsten Mal )  😊

Donnerstag, 21. Dezember 2023

Ich bin die Künstlerin Pongo T. Mischler

In diesem Post geht es um mich. Die Künstlerin Pongo T. Mischler


                              Ein Schnappschuss von Jaco.....

Hier das Resultat: Mein Kunstwerk in Acryl Farben
Titel:  Solitär


Die " Galerie zur blauen Meise " ist nicht öffentlich. 

Die Malerei steckt mir im Blut. Geerbt habe ich diese Leidenschaft von der Familie meines Großvaters, dem Vater meiner Mutter. Da gab es Maler und Kunsthandwerker. Diese Begabung kam bei einigen meiner Onkels zum Ausdruck, einem Cousin meiner Mutter und bei mir. 
Intensiv beschäftigte ich mich mit der Malerei ab meinem 40igsten Lebensjahr. Kiloweise schleppte ich Kunstbücher nach Hause. Nächtelang habe ich mich durch Biographien von Kunstmaler durchgelesen. 

Matisse...Chagall...Picasso...Gauguin...Kirchner...Klimt...Klee...Henri Rousseau, Van Gogh und Hundertwasser. Tage und Stunden habe ich in Museen verbracht und vor ihren Kunstwerken Studien betrieben. In der Schweiz, in Frankreich, in Deutschland, in Holland, in Österreich und in Spanien. Ihr seht, ich bin eine überzeugte Autodidaktin und das bis zum heutigen Tag. Klar habe ich auch diverse Kurse besucht. Aber es hat mich nie richtig überzeugt, am liebsten hätte ich jeweils den Pinsel geworfen...also habe ich selber Techniken geübt. Immer wieder und immer wieder. Lernen kann man alles. Aber ich denke, alle Kunstschaffende sind mit mir einig: 

Wer Schönes...Überwältigendes... und Bleibendes erschaffen will, braucht Liebe, Leidenschaft, Mut, Ausdauer und muss den Blues in sich spüren. Sonst wird das nichts !!!

Wie kam es zu meinem Künstlername " Pongo "

Ganz einfach, der ist aus meiner Jugendzeit, als ich bei den Pfadfinderinnen war. Ich war sanftmütig, hatte einen rötlichen Schimmer in meinem Haar und ich konnte auf Bäume klettern wie ein Affe. Wie ein Orang - Utan ( Pongo )        Auf diesen Namen war ich stolz, eine Natur und Tierfreundin war ich schon immer und die Pfadfindercheffinnen die für mich den Namen aussuchten waren wichtige Menschen in meinem Leben. Also wurde dies mein Künstlername.

Was sind meine aktuellen Projekte

Ich beende meine Bilderserie von Bern. Es fehlt noch das Bild vom Botanischen Garten, so wie ich ihn gesehen und erlebt habe und interpretieren werde. Zwei Gemälde dieser Berner Serie befinden sich in den Kunstsammlungen des Bundes, Bundesamt für Kultur in Bern.  Dann ist nach einer langen Schaffenspause der erste Teil meines Oeuvres abgeschlossen. 

Diese zwei Bilder befinden sich in der Kunstsammlung des Bundes Kt. Bern


Titel:  Indian Summer in Bern


Titel: Bergfrühling am Grimselsee

Der zweite Teil meiner künstlerischen Tätigkeit wird aus Malen und Schreiben bestehen. Ich werde meine Jahre in Spanien und Deutschland in einer Bilderserie festhalten. Das Thema Natur mit den vier Elementen beschäftigt mich immer mehr. Die Natur in ihrer Schönheit ist einmalig. Sie verlangt unseren Respekt und sie benötigt unseren Schutz. Ich hoffe, ich kann mit meiner Malerei und meiner Schreiberei diese Botschaft vermitteln !!!   Dann werde ich meine Aufmerksamkeit dem Klostergarten Allerheiligen in Schaffhausen widmen. Ich liebe diesen Garten und ich werde ihn in einer ganzen Bilderserie malen und gestalten.

Meine Lebensgeschichte verarbeite ich hier im Blog in Wort und Bild und in meinen Malereien. Ihr seht, ich habe keine Langeweile... 
Ich habe meine Bilder mehrere Jahre ausgestellt. Weitere Ausstellungen sind zur Zeit nicht geplant. Zudem bin ich nicht mehr an Galeristen sondern an Museen interessiert. Vorerst konzentriere ich mich auf meine zweite Schaffensphase, dann schaue ich weiter...
Mein Ziel ist es, mit meiner Mal und Schreibkunst einem breiten Publikum eine Freude zu machen und die ein oder andere Person zum Nachdenken anzuregen. Sollte es mir gelingen mit meiner Kunst  noch " Gutes zu tun " umso besser....
Haben Sie an meiner Mal-Gestaltung und Schreib-Kunst Interesse, kontaktieren Sie mich.
Ich habe für Vorschläge ein offenes Ohr. Meine Kontaktdaten findet ihr im Impressum.

Weihnachten steht vor der Tür. 
Da will ich euch noch das Bild  " Anna die Weihnachtsfrau " vorstellen.
Es war aus meiner Kollektion: Meine Naive Kunst

Vorbilder waren und sind für mich: Henri Rousseau, Grandma Moses, Niko Pirosmani, Ivan Generalic, Andre Bauchant, Adolf Dietrich und Frida Kahlo.

Ich bin überzeugt, Anna hat auch ein Päckchen für euch 🎄








Donnerstag, 14. Dezember 2023

Im Wald der verzauberten Bäume. Meine Collagen Kunst

Hier wieder ein Bild aus meinem " Schaufenster "  der Stubengalerie zur blauen Meise 

Das Bild hat den Titel:            Im Wald der verzauberten Bäume


Diese Collage gestaltete ich vor mehreren Jahren in Zusammenarbeit mit Bewohner eines Senioren und Pflegeheims in Bern. Und wahrlich, wir konnten es jeweils kaum erwarten bis die vierzehn Tage um waren und ich mit meinen " Senioren Künstlerinnen " wieder einen vergnüglichen und zauberhaften Malnachmittag verbringen konnte.

Mittwoch, 6. Dezember 2023

Es weihnachtet sehr - Merry Christmas

Zum Nikolaustag habe ich für euch ein Geschenk vom" Schaufenster " aus der Stubengalerie zur blauen Meise. Es ist eine Weihnachts-Collage mit dem Titel: MERRY CHRISTMAS
Es ist eine Gemeinschaftsarbeit. Ich lebte und arbeitete zu dieser Zeit in Bern-CH. Ich organisierte an Sonntagen ein Gruppenmalen. Es waren alles Leute, die noch nie gemalt hatten. Eine Person war leider an Demenz erkrankt. Aber das war kein Problem für uns. Seine Frau und ich halfen Ihm. Er malte einfach wie er konnte und wollte. Das Projekt war für mich keine leichte Aufgabe. Ich erläuterte meine Idee, wie ich das Bild gerne haben möchte und ich ermunterte meine " Künstler und Künstlerinnen " wild drauflos zu malen. Mit Eifer waren sie dabei. Diese Malerei dauerte ein halbes Jahr, zweimal im Monat. Dann kam meine Arbeit. Ich arrangierte, korrigierte, vervollständigte, verschönerte, klebte und fügte alles zu einem Bild zusammen. Da ich dies nebst meinem Hauptjob machte, waren das nochmal vier Monate Arbeit. Es machte uns allen Spaß und ich denke, diese Arbeit ist ein Kunstwerk geworden und freut auch den Nikolaus.

Wer sich für unsere Kunst interessiert darf gerne mit uns Kontakt aufnehmen. 





  1. Heute ist St. Nikolaus, er schleicht mit Ruprecht um das Haus. Warst du brav das ganze Jahr, gibt's Geschenke, wunderbar! 🎅

Zeitreisen - Wurzelpark Arriach-Gerlitzen

# Ein Spaziergang durch den Wurzelpark Arriach: Wo Kettensägen Kunst machen! Leute, wie die Zeit vergeht! Kaum zu glauben, dass es schon 12 ...