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Montag, 13. Juli 2026

Einen guten Start in die neue Woche.


Einen schönen Montag wünschen euch die JacoMis 😊

Jetzt leuchten sie wieder die Sonnenblumenfelder, das ist doch eine Pracht.
Keine andere Blume steht für Zuversicht, Optimismus, und Lebensfreude wie die Sonnenblume. Ganz nach dem Motto:

Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

Genau so liebe Leser und Leserinnen, die " Weltprobleme " können wir nicht wegzaubern. Sie sind bedrohlich präsent. Aber es hilft nichts, wenn wir mit unseren düsteren Gedanken im Kreis herumirren. Versuchen wir doch eine Sonnenblume zu werden.


Meine Wurzeln greifen tief, während ich fest entschlossen nach oben wachse.


Ich denke, dass ist das Geheimnis einer starken Persönlichkeit. Sich öffnen, wachsen und seinen Horizont erweitern. Aber immer " auf dem Boden bleiben ". Das gibt uns Stabilität und beschützt uns vor einem " Höhenflug " der ins strudeln gerät und uns abstürzen lässt.
Da kommen mir doch gleich ein paar Politiker und Politikerinnen in den Sinn...


Eines meiner Gouache Bilder.

Wenn du deine Gedanken bewusst auf das Schöne und Konstruktive lenkst, verändert sich deine gesamte Wahrnehmung, genau wie die Sonnenblume, die dem Sonnenlauf folgt.


Die Gedanken formen unser Handeln. Wenn wir uns nur mit negativen Bilder und Meldungen aus den Nachrichten und dem Internet befassen, so manifestiert sich dieses Gedankengut in uns. Wir werden aggressiv, intolerant, gleichgültig, egozentrisch und wir werden zu Marionetten der " Kriegstreiber " hüben wie drüben...!!!
Im Gegenzug ist die Wahrnehmung von schöner Natur, guter Musik, guter Literatur, fröhlichem Kinderlachen, ein konstruktives Gespräch mit Menschen, oder der liebevolle Umgang mit Tieren...Ein Schutzschild !
Befassen wir uns mit Friedensgedanken.
Wir lieben doch unsere Familie, unsere Freunde, unseren Wohnort, den Arbeitsplatz, die Stammkneipe und unsere Freizeitaktivitäten. 

Wollt ihr dass dies alles zerstört wird ???!!!

Wir JacoMis wollen das nicht. Auch wenn wir zu den " Silberfüchsen " gehören, so lieben wir das Leben und auch wir sind noch neugierig was es noch Schönes und Interessantes zu entdecken gibt.


Ich sauge positive Energie des Lebens auf und gebe sie an meine Mitmenschen weiter.


Prado Rosso, eine ganz tolle Sonnenblumensorte, die ich in meinem Kunstwerk in Acryl gemalt habe.

Also liebe Leserschaft, zeigen wir die majestätische Grösse einer Sonnenblume und wenden wir uns dem Licht und dem Frieden zu und nicht der Dunkelheit und dem Krieg.
Ändern wir unsere Gedanken und unser Handeln.

Was ist ein König oder eine Königin, wenn das Volk streikt ?!


Eine einzige Sonnenblume schenkt Vögeln und Insekten Nahrung und Freude.
Wenn du positiv denkst, wirst auch du zur Quelle der Inspiration für andere.

In diesem Sinne wünschen wir JacoMis euch eine gute Woche 😊
Bleibt dran, es warten noch weitere spannende Themen auf euch diese Woche.







Samstag, 11. Juli 2026

Leg dich nicht mit einem Bär an.


Der Bär ist los, so lautet der Titel meines Kunstwerks in Acryl. Es ist aus meiner Berner Serie.

Hallo liebe Leser und Leserinnen 😊

Je mehr ich den ausgezeichneten Reden von Herrn R. Köppel von der Weltwoche zuhöre, je mehr " rumort " ( macht sich bemerkbar ) mein Schamanistisches Tiertotem, der Grizzly Bär. Nun zappen einige gleich wieder weg, was will diese spinnige esoterisch angehauchte Mis von den JacoMis schon wieder sülzen...Hey Leute, es ist meine Religion. Eine Religion die von sehr vielen Indigenen Völker auf der ganzen Welt geglaubt und gelebt wird.
Ich stelle auch nicht den Christlichen, insbesondere den Katholischen Glauben in Frage. Obwohl ich da genug Grund hätte, wenn ich in Geschichtsbücher schaue. Ich stelle auch nicht andere streng dogmatische Glaubensrichtungen in Frage...!!!???


Diese tolle Darstellung ist zu bewundern im Kunsthistorischen Museum in Basel. Ich habe bei unserem Besuch einige Fotos gemacht und ich werde euch in einem Post gerne davon berichten. Aber jetzt geht es um den Bär und seine Ausstrahlung im Leben und in der Mythologie.


Bei den Indigenen Völker in Nordamerika, in Sibirien aber auch auf der Japanischen Insel Hokkaido, wird der Bär verehrt. Er zählt zu den stärksten Totem Schutztieren, Ahnenwesen und Gottheiten. Warum ?
In der Natur ist der Bär ein Einzelgänger. Er paart sich mit einer Bärin und dann geht er wieder seinen Weg. Er kennt jedoch seine Jungtiere und lässt sie am Leben. In seinem Revier akzeptiert er Bären, die ihm ebenbürtig sind. Aber sie dürfen seine gesetzte Grenze nicht überschreiten. Er ist nicht aggressiv und er greift nur an, wenn er in die Enge getrieben wird. Da wird er unberechenbar und es kommt eine geballte Kraft daher. Eine Bärin verteidigt ihre Jungen mit Mut aber auch mit Klugheit und weiblichem Instinkt. Wer mit Bären arbeitet weiss, dass man ihnen nicht den Rücken zuwenden darf. Das kann man aus den Erzählungen der Bärenwärter aus dem ehemaligen Bärengraben Bern entnehmen.
Aber auch der bekannte Schweizer Tier - Dompteur, Rene Strickler, der in seinem Raubkatzen Rudel auch Bären hatte, äusserte sich mal, dass Bären gefährlicher sind als Raubkatzen.


In der Mythologie steht der Bär für Kraft, Ausdauer aber auch für Besonnenheit. Er wägt ab, ob sich ein Kampf lohnt...
Nun, liebe Leserschaft, wer die Fähigkeit besitzt zwischen den Zeilen zu lesen, weiss, welchen Bär ich auch noch meine....Jawohl, ich rede vom " Russischen Bär ".

Es ist blanker Hochmut und Dummheit die schon fast weh tut, den Bär zu reizen. Wie bereits erwähnt, er akzeptiert gleichwertige Bären in seinem grossen Reich, aber sie dürfen seine gesetzte Grenze nicht überschreiten....
Er akzeptiert in seinem Reich keine giftigen Skorpione, keine falschen Schlangen und keine windigen Hunde. Auch keine schnaubenden amerikanischen Bisons !
Aber der Bär ist nicht umsonst bei den Indigenen Völker das meist respektierte Totem Tier. 
Also, ihr Diplomaten und Staatsoberhäupter, zollt dem " Russischen Bär " euren Respekt, unterbreitet ihm eure Vorschläge....!!!!!
Ich bin überzeugt, im " Russischen Bär " stecken all die Eigenschaften drin, die man ihm in der Mythologie zuschreibt !!!

Ich sage Tschüss, eure Künstlerin Pongo T. Mischler und wir JacoMis wünschen euch noch ein schönes Wochenende.

Hier noch einige Links, wo es sich durchaus lohnt reinzuschauen und zu hören.








Sonntag, 28. Juni 2026

Die Magie des Erdbeermonds


 
Einen schönen Sonntag wünschen wir JacoMis unseren Leser und Leserinnen.

Eigentlich dachten Jaco und ich, dass wir uns ein " Blog freies " Wochenende gönnen.
Aber das gestrige Schauspiel dieses Erdbeermondes und den Wolkenformationen war so faszinierend, das möchten wir mit euch teilen.

Sind wir doch kleine Würmer unter dem Himmel des grossen Manitu !!!


Woher kommt der Begriff " Erdbeermond " ?
Amerikanische Ureinwohner verwendeten keinen der heute gebräuchlichen Kalender, um den Verlauf des Jahres zu verfolgen. Stattdessen orientieren sie sich an den Jahreszeiten und Mondphasen. Der Stamm der Algonquin verwendete dabei den Begriff " Erdbeermond ",
da zu dieser Zeit die Erdbeeren reif wurden und deren Ernte einsetzte.
In Europa sind auch die Bezeichnungen " Rosenmond " oder " Honigmond " verbreitet.

Auch ich bin mit dem Mond tief verbunden. So wie ich mit der Natur und insbesondere mit den Wälder verwurzelt bin. Ich denke, dies hat mit meiner Seelenwanderung zu tun. Ich habe euch bereits berichtet, dass eines meiner Leben ein Leben als Indianer war. Ich war der Sohn bedeutender Eltern und ich starb als junger Mann, als ich in den Bergen mit meinem Pferd in die Tiefe stürzte. Dies ist die einzige Erinnerung die ich aus diesem Leben habe. Aber der Glaube an den " Grossen Manitu " hat meine Seele gespeichert und ich bemühe mich in seinem Sinne mein jetziges Leben zu leben.
Dies ist der Hauptgrund weshalb ich diesen Blog schreibe und weshalb ich meine zweite Maler -Phase betreibe. Meine Seele wurde in den heiligen Kreis der Tierwesen aufgenommen und mir wurde die Aufgabe auferlegt ihre Anliegen hier auf Erden zu unterbreiten. Dies ist keine leichte Aufgabe bei dieser Habgier, diesem Neid und Hass und dieser Respektlosigkeit, die scheinbar bei uns Menschen nicht auszurotten ist !!!


Titel : Wolfsland


Titel: Die Eisblume


Titel: Sterne im Himmel, Sterne im Wasser


Titel: Die Rabenfamilie

Behandle die Erde und alles was darauf wohnt mit Respekt.
Bleibe nahe dem Grossen Geist.
Zeige grossen Respekt für deine Mitmenschen.
Arbeitet zusammen zum Wohl der Menschheit.
Sei hilfreich und freundlich wo immer es gebraucht wird.
Tue Recht nach bestem Wissen.
Achte auf das Wohlergehen von Geist und Körper.
Widme einen Teil deiner Bemühungen einem höheren Zweck.
Sei wahrhaftig und aufrichtig Jederzeit.
Übernimm volle Verantwortung für deine Handlung.

Sind dies nicht auch die Worte von Jesus im Christlichen, Orthodoxen sowie im Buddhistischen Glauben ???!!!


Titel: Mutter Erde - Oh Tannenbaum bring Licht in unsere Träume.
( Auf den Weihnachtskugeln stehen die Begriffe: Krieg - Armut - Gier - Kinderschändung um nur Einige zu nennen )

Die Frau kommt von der Venus, der Mann kommt vom Mars.
Um nicht immer in den Mond zu gucken,
haben sie sich einst auf der Erde getroffen.
Und nun bereiten ihre Nachkommen sich wieder vor,
auf den Weg zurück ins All.

Willy Meurer


Titel: Herr Mond aus meiner " etwas anderen Weihnachtsgeschichte " Antares, der Weihnachtsstern.


Meine Ketten aus dem Donnervogel - Clan und dem Frosch - Clan und meine Waldkette mit einer Baumperle.

Das Herz ist der Ort wo alle Kriege gewonnen werden !!!!!



Ich sage Tschüss,  bis nächste Woche....eure Mis von den JacoMis oder eben 
die Künstlerin Pongo T. Mischler 😊



Donnerstag, 30. April 2026

Es ist Walpurgisnacht - Der Tanz der Hexen beginnt


 
Der Mond scheint voll und klar. Taucht die Welt in bleiches Licht. Nebel sonderbar verschleiern Sein und Sinne.
Magisch strahlt der Ort. Zieht uns an mit seiner Macht.
Ich muss fort, es ist Walpurgisnacht....hä hä hä hi hi hi wuääää.....👺


Hallo liebe Leser und Leserinnen, keine Angst, ich fliege nicht davon, ich bleibe gelassen am Küchentisch sitzen in meinem Hexenhaus...hä hä hä



Wollt ihr das Hexen - Einmaleins lernen...dann spitzt die Ohren...hä hä hä

Du musst versteh'n !
Aus Eins mach Zehn.
Und Zwei lass gehn,
Und Drei mach gleich,
So bist du reich.
Verlier die Vier !
Aus Fünf und Sechs,
So sagt die Hex.
Mach Sieben und Acht,
So ist's vollbracht:
Und Neun ist Eins,
Und Zehn ist keins !

Ahhh...der Herr Teufel ist eingetroffen. Auch die Hexen treffen ein und ich bin mittendrin. Der Hexentanz kann beginnen.





So, liebe Leute, es reicht mit diesem Hexenzauber. Ich bin nicht Abergläubig und vor Hexen und Teufel fürchte ich mich auch nicht. Jedenfalls nicht vor solchen Fasnacht-Gestalten.

Der Ursprung der Walpurgisnacht geht auf das keltische Fest Beltane zurück. Die Feuer wurden entzündet um die wärmere Jahreszeit zu begrüßen. Mit Gesang und Tanz wurde die Sonne und ihr Licht gefeiert. Das Feuer und der Rauch symbolisierte gleichzeitig Kraft und Reinigung.
Auf diese heidnischen Bräuche folgten Christliche Einflüsse. Die Bräuche verschmolzen miteinander.
Ab dem düsteren Mittelalter begann der Hexen - und der Ketzerwahn.
Ich habe mich für diesen Post mehrere Stunden im Internet durch die Themen Aberglaube, Religion, moderne Hexenverfolgung, Rituale sowie Satanismus und andere abstruse Sachen durchgelesen. Am Schluss landete ich bei der Flüchtlingspolitik...
Was ich zu lesen bekam hat mich zutiefst erschüttert. Es ist unglaublich in wie vielen Länder ein Aberglaube und eine Hexenjagd betrieben wird. Leidtragende sind Kinder, Frauen, sowie ältere Frauen und Männer und Menschen die in Armut leben oder einen anderen Glauben oder Sexualität haben.

In welchem Jahrhundert leben wir Menschen eigentlich ???!!!

Seit heute Nachmittag habe ich definitiv den Glauben an die Menschheit verloren.
Wie bereits erwähnt, so habe ich meinen Spaß an Fasnachtshexen. Ich weiss auch dass Rituale und Brauchtum zur Menschheit gehören. Aber sollte es nicht unser Ziel sein, unseren Geist zu erweitern, damit wir das Leben in all seinen Formen hier auf unserer Erde aber auch im Universum, zu verstehen lernen...?!
Nein, es ist nicht möglich...weil teuflische Energien von unserer Herrscherelite das verhindern...Somit bin ich der Meinung, wir brauchen reinigende Walpurgis Feuer !!!
Ich werde zu diesem Thema dieses Wochenende schreiben. Es lässt mir keine Ruhe...!

Dieser Glaube an eine Unmenge von Hexen in unserem Lande wird aus zwei wichtigen Quellen genährt.
Deren erste heißt Unwissen und Aberglauben des Volkes.
Die zweite Quelle heißt Neid und Missgunst des Volkes.

Friedrich Spee von Langenfeld

Als Schulmädchen hatte ich zu Hexen eine andere Beziehung. Das kam wohl durch meine überschwängliche Fantasie und meine Märchen die ich gerne las. Somit begann ich innbrünstig zum lieben Gott zu beten, dass ich rote Haare, grüne Augen und Sommersprossen bekomme.
Zudem wünschte ich mir ein Pferd das mich von der Schule abholen würde.
Und der Winnetou war dann mein Heiratskandidat.
Wir waren zu meiner Zeit eben noch andere Kinder, die Kinder sein durften mit einer kindlichen Fantasie. So wuchsen ich und meine Spielgefährten aus meiner Kindheit auf. Dieses Glück haben viele Kinder nicht !
Aber meine " Hexenspinnerei " hatte noch einen anderen Grund. Es gab eine Kultserie die ich als Schulmädchen im TV gucken durfte:

" Bezaubernde Jeannie " 
Diese süsse und hübsche Hexe war ein Flaschengeist. Sie brauchte nur die Arme zu verschränken, mit den Wimpern zu klimpern oder die Nase zu rümpfen. Und schon war die Zauberei vollbracht. Wow...ich war jeweils vor dem Fernsehkasten hin und weg. Stellt euch vor: Wimpern klimpern - Zimmer aufgeräumt. Nase rümpfen - Schulaufgaben gemacht. Ich hatte eine ganze Liste von Wünschen.

Diese gingen alle nicht in Erfüllung. Aber in all meinen Lebensjahren entdeckte ich die Magie. Ich wurde eine Magierin. Nicht so wie ihr jetzt denkt, mit Zaubertricks und solchem Gugus. Nein, es ist die Magie der Tarot Karten.


Hier seht ihr die Karte der Magierin. Sie wurde vom Künstler Walter Wegmüller gemalt. Ich finde wunderschön.
Diese Karte steht für: Wie oben so unten.
Oben ist die universelle Energie, also der Himmel und unten ist die Erde und die irdische Umsetzung. Es ist der Kanal zwischen Geist und Seele. 
Was bedeutet das ?
Die Karte des Magiers oder der Magierin steht für Manifestation, Schöpferkraft und Willenskraft. Sowie die Fähigkeit, mit der Willenskraft die Ideen in die Realität umzusetzen. 
Diese Magie steckt in jedem von uns. Das " Werkzeug " haben wir in uns drin:
Es ist unser Herz, Geist, Seele und unser Körper um Ziele durch aktives Handeln zu erreichen. Nein, kaufen oder herzaubern kann man diese Energie nicht. Es ist eine Lebensaufgabe die man sich erarbeiten muss. Das habe ich gemacht und ich bin immer noch dran....Diese Magie gibt uns den unerschütterlichen Glauben an das Gute. Er macht uns furchtlos und gibt uns die Kraft all den Hexen und Hexenmeister, die auf der ganzen Welt ihr Unwesen treiben, entgegen zu treten.

Es gibt nur eine Magie: Wie oben so unten.
Alles andere ist nichts als hohles Palaver und fauler Zauber !

Ich sage... fidibus verschwindibus...es ist schon wieder spät in der Nacht oder früh im Morgen...das ist eben der Zauber der Walpurgisnacht 😉





Montag, 20. April 2026

Unterwegs entdeckt - Schaffhausen


Blick zum Munot in Schaffhausen - Schweiz.

Eine schöne und gute Woche wünschen wir JacoMis unseren Leser und Leserinnen.
So wie man einen Tag mit guten Gedanken beenden sollte, bevor man ins Bett hüpft, so sollten wir die neue Woche auch mit positiver Motivation beginnen. Der Ärger kommt sowieso von alleine...
Na dann stöbern wir doch in unseren Fotos, die wir die letzten Tage in Schaffhausen geknipst haben.


Es wird höchste Zeit, unsere eingerostete Fitness zu aktivieren. Da ist Schaffhausen genau richtig: Treppe hoch - Treppe runter, Hügel rauf - Hügel runter.
Es ächzt und knackt im Gebälke und man hört ein leises pfeifen der Dampflokomotiven...also JacoMis, " nid dr Weich la usähänge " ( nicht schlapp machen ) die Treppe rauf zum Munot. Vorbei an den Reben. So richtig gefallen tut mir dieser Rebberg nicht. Da kommen mir doch gleich wieder Erinnerungen in den Sinn, aus meiner Zeit wo ich in Katalonien gelebt habe. Wäre dieser Rebberg im Hinterland von Katalonien, so würden da Schafe das Grünzeug abfressen, und gleichzeitig mit ihrer Hinterlassenschaft auf natürliche Weise düngen. Zudem greifen immer mehr junge Biobauer zu Spritzmittel aus Kräuter, die in der Katalanischen Vegetation vorkommen. Rosmarin, Thymian, Salbei, Lavendel, Kamille und Ackerschachtelhalm. Dieser Sud stärkt die Reben, er fördert ein gutes Bodenmilieu und wirkt prophylaktisch gegen Pilzbefall. Die Schafwolle wird gleich noch zum Mulchen oft in Kombination mit gehäckseltem Schilf, auf den Felder verwendet. Das ist doch eine super Sache und so ein Biowein...Santa Maria y Josep...der schmeckt so gut, den muss man vernichten...hi...hi ( trinken )


Schon sind wir beim Munot oben und gehen durch das imposante Gewölbe des Munots zum Rosengarten. Einfach für uns jedes Mal ein Glücksgefühl, wenn wir über die Dächer der Stadt und in die Umgebung sehen können. 
Die Rosen im Rosengarten lassen ihre Blätter sprießen, für die ersten Blüten braucht es noch etwas Geduld. Aber es sind ja noch andere Blütenschönheiten vor Ort und die sind für die Insekten eine wertvolle Nahrungsquelle.




Wir gehen wieder die Treppe runter, wo wir im Garten und im " Chilekafi " Kirchenkaffee des Alterszentrum Kirchhofplatz, einen Boxenstopp machen, bei einem Kaffee und einem leckeren Streuselkuchen.
Dann geht es weiter Richtung Kloster Allerheiligen mit dem Kräutergarten. Wir nehmen meistens den Eingang beim Klosterportal. So können wir noch die schön bepflanzten Blumenkistchen bewundern. Schaut mal wie schön.




Im Kräutergarten sind mir gleich die Tulpen aufgefallen. Leuchtend rot streckten sie ihre Blüten in den Himmel. 


Voller Begeisterung haben Jaco und ich fotografiert. Aus den Augenwinkel habe ich dieses ältere Ehepaar das auf einer der Bänke sass schon gesehen. Sie machten aber keine Anstalten " Grüezi " Hallo zu sagen. Also knipste ich weiter. Da hörte ich doch wie dieser ältere Mann zu seiner Frau sagte: Das ist doch heutzutage furchtbar diese Foto Knipserei. Nichts können die ohne Handy anschauen oder nur da sitzen und still geniessen.
Tja Leute, eigentlich bin ich eine anständige und höfliche Person und bei älteren Personen sowieso.
" Aber däm Chnütsch-Mürggu ha ig doch müesse z Mösch putze " Ich übersetze: Diesem mürrischen alten Mann musste ich die Meinung geigen.
Ich erklärte ihm, dass wir mit diesen Fotos vielen unserer Leser und Leserinnen eine Freude machen und dies in unterschiedlichen Länder. Er hörte nicht auf zu motzen. Da wurde ich einen Zacken schärfer...Eben genau, mit solch negativen Menschen, die nichts Besseres zu tun haben, als alles zu kritisieren, zu missgönnen und selber aber keinen Einsatz bringen, um unsere Welt ein wenig besser zu machen. Mit Menschen wie diesen beginnen Kriege...!!!
 
" So, am liebschtä hät ig däm no ä Schutt a z Füdlä gä " 
Am liebsten hätte ich dem noch einen Tritt in den Hintern gegeben. Die zwei sind dann gegangen, zumal noch junge Leute mit Kinder kamen die herumrannten und lachten...Das war dann wohl zu viel !
Nun stelle ich euch die Frage, was sollen Politiker und Politikerinnen mit solchen Bürger anfangen. Nichts. Es wird über alles Mögliche reklamiert, aber abstimmen und wählen gehen sie nicht. Sie sind auch selten in einem Verein. Für was soll man Freiwilligenarbeit machen. Wieso soll man die Nachbarn grüßen. Im Gegenteil, sofort der Polizei telefonieren wenn ein Fahrzeug falsch parkiert hat...eben ganz nach dem Motto: Der kleine Schweizer oder Schweizerin und von dieser Sorte gibt es nicht wenige...!!!

So, diese Ohrfeige musste auch mal sein !
Da tränt einem tatsächlich ab und zu das Herz.



Dabei wäre das Leben doch so einfach:

Wenn du ein Gärtchen hast und eine Bibliothek,
so wird dir nichts fehlen.

Cicero

Genau dieser Meinung sind wir JacoMis auch...Tschüss bis zum nächsten Post.







Sonntag, 19. April 2026

Unterwegs entdeckt - Basel


Liebe Leser und Leserinnen, die Tage fliegen nur so und wir rennen der Zeit immer ein wenig hintennach. Aber heute ist Sonntag und da möchten wir euch mit ein paar Impressionen die wir unterwegs entdeckt haben, eine Freude machen.

Wir starten in Basel. Da waren wir unterwegs zu zwei Museen.
Immer beeindruckend die schönen und historischen Häuser mit ihren Details, auf dem Weg zum Basler Münster.


Auch der Münsterplatz lädt zum Verweilen ein und er ist Geschichtsträchtig. Mehr dazu in einem Link und zum Münster lade ich euch wieder ein paar ältere Posts hoch.




Wir gehen runter Richtung Rhein. Vorbei am Elftausendjungfern - Gässlein.
Eine schmale Gasse bestehend aus einer Steintreppe mit 69 Stufen. Sie führt vom unteren Münsterberg zur Martinskirche hinauf und auch sie hat eine Geschichte um die sich eine Legende rankt. Basel ist eine enorm " gehaltvolle Stadt " mit Geschichten, Historie, Legenden, Kunst, aber auch sprühender Lebensfreude.


Schon sind wir am Rhein wo wir allerlei entdecken. Wo hat es keine Tauben ?! Was macht eine Nilgans am Rhein und wer guckt den hier über den Balkon ? Wir schlendern vorbei an bunten Häuserfassaden, origineller Metallkunst und ganz klar, immer eine Faszination der Rhein mit seiner Schifffahrt.







Unser Ziel war eine der kleinen Fähren die uns Fußgänger oder auch Radfahrer über den Rhein führen. Da hatten wir eine lustige Überfahrt...hi...hi.
Es ist halt so, ich mit meinem " urchigä Bärndütsch " ( meinem Berner Dialekt ) falle auf wie ein bunter Hund. Zudem bin ich " ä Schnurri - Tantä " und ich komme mit allen möglichen Leuten ins Gespräch...tja, die Tochter kommt halt nach der Mutter. Die ist mit ihren 93 Jahren noch die Attraktion im Pflegeheim und könnte eine Comedy - Show veranstalten...!!! Hier auf dem Foto hatten wir es " Souluschtig " beim Kartenspiel " Tschou Sepp " a go go...


Doch zurück zu unserer Fährenüberfahrt. Das Gespräch begann, in dem ich Jaco die Preisliste vorlas. So sind den Erwachsene auf Baseldeutsch die: Erwaggseni und die Kinder die: Binggis...hi...hi, klar kam da ein schallendes Lachen von mir und die Bemerkung: " Nenei, das chasch nid usprächä, das isch ja ä Hauschrankheit, jä Bärndütsch isch haut ä Wäutsprach...
Ich übersetze: Nein nein, diese Sprache kann man nicht aussprechen, das ist ja eine Halskrankheit, ja Berndeutsch, also der Berner Dialekt, ist halt eine Weltsprache...Ui, ui, das gab gleich eine Welle auf dem Rhein. Alle lachten und verteidigten den Basler Dialekt. Bis auf einen jungen flotten Mann der neben mir sass. Der grinste mich frech an, seine weissen Zähne blitzten in seinem kaffeebraunen Gesicht und er antwortete im schönsten Berndeutsch: Sie scheinen eine coole zu sein, das gefällt mir. Ich bin auch ein Berner, ich wurde in der Schweiz geboren und bin in Schangnau aufgewachsen. So, so...wie meine Familie, die kommt auch aus dem Emmental. Und siehe da, der " Fähri - Mann " hat sich auch geoutet und uns erzählt, dass seine Frau auch eine Bernerin war...das gab ein Palaver. Wir hätten alle noch 10 Mal hin und her fahren können, so hatten wir eine gute Laune. Wir verabschiedeten uns zum Teil per Du, wünschten uns alles Gute und winkten uns zu wie alte Freunde.
Was möchte ich euch mit dieser kleinen Begebenheit mitteilen...Liebe Leserschaft, es spielt keine Rolle woher jemand kommt, welche Hautfarbe er hat, wichtig eines Menschen ist sein Charakter. Öffnet eure Herzen, schaut euch in die Augen, sie sind der Spiegel der Seele und im Lachen hören wir den Klang des Herzens. Haben wir den Mut und den Willen andere Menschen mit ihren Kulturen kennenzulernen und zu respektieren. 
Aber haben wir auch den Mut unsere Grenzen zu setzen, wenn unsere Heimatwurzeln mit unseren Kulturen in Bedrängnis geraten !!!

Ich sage Tschüss bis bald, eure Mis von den JacoMis 😊



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