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Mittwoch, 22. April 2026

Zeitreisen - Wandern auf dem "Camí de Ronda" - Küstenwanderweg GR-92

# Wanderschuhe, Piraten und ein melancholischer Prinz – Unser Abenteuer auf dem GR-92

Wenn ihr glaubt, Wandern sei nur was für Ruhesuchende und Naturfreunde, dann habt ihr noch nie unsere deutsch-schweizerische Wandergruppe in Aktion erlebt. Am 27. April 2018 war es mal wieder soweit: Rucksack auf den Rücken, Wanderschuhe geschnürt, und los ging’s entlang des Küstenwanderweges GR-92 in Katalonien. Unser Ziel? Der Torre de Montgó im wunderschönen „Parc Natural del Montgrí“. Klingt doch schon mal vielversprechend, oder?

## Startklar in L'Escala – und los geht der Spaß!

Unser Abenteuer begann im malerischen Küstenort L'Escala. Die Sonne schien, die Laune war bestens, und die Aussicht auf ein gutes Fischmenü nach der Wanderung motivierte uns alle zusätzlich. Unser Weg führte uns entlang der Bucht Cala Montgó, wo wir uns wie echte Abenteurer fühlten – na ja, zumindest solange, bis die ersten von uns über Wurzeln stolperten (keine Sorge, niemand wurde ernsthaft verletzt, außer vielleicht unser Stolz).

## Piraten und andere Überraschungen

Unser Ziel, der Torre de Montgó, wurde im Jahr 1598 als Wachturm erbaut, um Fischer und Bewohner vor Piraten zu schützen. Und während wir so den Turm betrachteten, konnte man sich lebhaft vorstellen, wie damals mutige Seebären mit Augenklappen und Holzbeinen an der Küste lauerten. Okay, vielleicht war das auch nur unsere überbordende Fantasie nach einer zu langen Kaffeepause.

## Ein Inselchen hier, ein Denkmal da

Der Weg bot uns wirklich alles: Steilküsten, das glitzernde Mittelmeer und als Highlight die kleine felsige Insel Illa Mateua. Die war so fotogen, dass wir fast eine Stunde damit verbrachten, sie aus jedem möglichen Winkel zu fotografieren. Instagram lässt grüßen!

Doch das war noch lange nicht alles. Wir kamen an einem Denkmal namens „Die Copla“ vorbei – eine Hommage an die traditionellen katalanischen Sardana-Tanzorchester. Und ja, ich habe versucht, ein paar Tanzschritte zu imitieren. Spoiler: Es sah eher aus wie ein Storch im Salat.

Wenig später entdeckten wir das Seefahrerdenkmal „Leute des Meeres“. Das Kunstwerk von Josep M. Simón besteht aus einem Anker, einem Segel und dem Gesicht eines Fischers. Und wenn ihr euch fragt: Ja, wir haben versucht, Selfies mit dem Anker zu machen. Nein, das war keine gute Idee.

## Der kleine Prinz und große Gespräche

Kurz vor Ende unserer Tour stießen wir auf die Skulptur „Der Kleine Prinz“ (El Principito). Da saß er also, die berühmte Figur von Antoine de Saint-Exupéry, melancholisch aufs Wasser blickend. Während einige von uns tiefgründige Gespräche über das Kinderbuch begannen, nutzten andere die Gelegenheit für eine kurze Verschnaufpause. Jeder eben auf seine Weise.

## Fischmenü und Wanderpläne

Nach all den Abenteuern hatten wir uns eine ordentliche Stärkung verdient. In einem gemütlichen Restaurant ließen wir uns ein köstliches Fischmenü schmecken. Die Gespräche drehten sich um alles Mögliche – von der Schönheit der Strecke bis hin zu der Frage, wer beim nächsten Mal die Wanderung organisieren muss (Spoiler: Nicht wir!).

Am Ende des Tages traten wir müde, aber glücklich unseren Heimweg an. Und eins ist sicher: Der GR-92 hat uns nicht nur mit seiner Landschaft begeistert, sondern auch für jede Menge Lacher gesorgt.

Also Leute, wenn ihr mal in Katalonien unterwegs seid: Schnappt euch eure Wanderschuhe und ab auf den GR-92! Aber Vorsicht – Piraten könnten euch auflauern… oder zumindest eure eigene Tollpatschigkeit! 😉 🔱 







                        Illa Mateua - Felseninsel 



                        Torre de Montgó 


                        Torre de Montgó 




                      Denkmal Seefahrer 


                                  Die Copla 


                    "Der Kleine Prinz" (El Principito) 




Dienstag, 14. April 2026

Zeitreisen - Ein Ausflug nach Rabós, eine Perle im katalanischen Hinterland.

 # Abenteuer im katalanischen Hinterland: Steine, Esel und alte Kirchen  

Fast auf den Tag genau vor acht Jahren haben wir uns aufgemacht, das katalanische Hinterland zu erobern – genauer gesagt, die Gegend zwischen Rabós und Delfià. Mit dabei: unsere treue Chica (ein Nissan Terrano II, der schon einiges erlebt hat) und unser vierbeiniger Begleiter Don. Don wusste sofort: Heute wird's spannend! Und wenn er vor lauter Vorfreude mal einen "duftenden Gruß" im Kofferraum hinterließ, gab es nur eine Lösung – Fenster auf und weiter geht’s!  

## Der malerische Riu l'Orlina  

Unser erstes Ziel war der Riu l'Orlina, ein kleiner Fluss im Alt Empordà, der im Albera-Massiv nahe der französischen Grenze entspringt. Malerisch schlängelt er sich durch die naturbelassene Landschaft bei Rabós und ist bekannt für goldhaltige Ablagerungen. Nein, wir haben kein Gold gefunden, aber dafür jede Menge wunderschöner Steine! Nur die schönsten durften in den Kofferraum – ich möchte behaupten, wir hatten am Ende mehr Steine als Platz.  

## Poitou-Esel und Meister Eckardt  

Zwischen Feldern und alten Steineichen begegneten wir einer ganz besonderen Attraktion: Poitou-Esel! Diese Riesenesel aus der französischen Poitou-Region sind nicht nur beeindruckend groß, sondern auch äußerst charmant. Kaum hatten sie uns entdeckt, kamen sie neugierig näher und wollten Streicheleinheiten – und zwar reichlich! Ich konnte nicht widerstehen und musste an ein Zitat von Meister Eckardt denken: "Es weiß ein Esel immer einen anderen zu schätzen." Das nehme ich mal als Kompliment!  

## Sant Romà de Delfià: Eine Kirche mit Geschichte  

Ein Highlight unseres Tages war die kleine Feldsteinkirche Sant Romà de Delfià. Diese charmante Kirche aus dem späten 11. Jahrhundert war einst ein Alodium des nahegelegenen Klosters Sant Quirze de Colera. Ihre schlichte Schönheit und die geschichtsträchtige Atmosphäre haben uns wirklich beeindruckt. Man fühlt sich hier fast wie in einer anderen Zeit.  

## Steinreich und zufrieden  

Neben der Kirche fanden wir noch Ruinen aus Feldsteinen – ein Paradies für Steinliebhaber wie uns. Die Mis (meine bessere Hälfte) war begeistert von der Ausbeute: ein Kofferraum voller Steine und Pflanzen für unseren Vorgarten. Don hatte seinen Spaß beim Herumtollen und ich war glücklich mit meiner Kamera in der Hand – ein perfekter Tag!  

Auf dem Heimweg waren wir alle zufrieden: Die Mis hatte ihre Schätze, Don hatte seinen Auslauf, und ich hatte jede Menge Fotos und Erinnerungen an unser Abenteuer im katalanischen Hinterland. Wer hätte gedacht, dass Steine, Esel und alte Kirchen so viel Freude bereiten können?  

Bis zum nächsten Abenteuer – und ja,  wer Lust auf eine Woche wandern mit den Rieseneseln hat, es gibt einen Link. 


                             Der Fluss Orlina 



                                               Poitu-Esel 


                             Da sind zwei glücklich... 


                                              Steineiche 


                                              Steinreich... 





                             Sant Romà de Delfià 


                             Die "Mis" und ihre geliebte "Chica" 





                             Fette Beute 


                             Alles strahlt...  




                    Eselwandern Katalonien 

                    Wikipedia - Rabós





Donnerstag, 15. Januar 2026

Zeitreisen - Ein Abenteuer entlang der Küste von Roses - Januar 2019

 # Ein Abenteuer entlang der Küste von Roses – Klippen, Tafoni und Kaffeepausen

Hallo liebe Wanderfreunde und Sonnenanbeter! Heute nehmen wir euch mit auf ein kleines Abenteuer an der Costa Brava, genauer gesagt in die malerische Bucht von Roses. Packt eure Wanderschuhe ein und lasst uns gemeinsam die zerklüfteten Klippen und das kristallklare Mittelmeer erkunden. Aber keine Sorge, wir haben auch an die Kaffeepause gedacht – schließlich sind wir hier ja nicht im Survival-Training!

## Ein Küstenwanderweg, der sich sehen lassen kann

Der Küstenwanderweg in Roses schlängelt sich wie eine Schlange, die gerade einen Espresso zu viel hatte, entlang der Klippen. Die Aussicht? Einfach atemberaubend! Die zerklüfteten Granitfelsen sehen aus, als hätte ein Riese sie vor Jahrhunderten wütend in die Gegend geworfen – und das Meer hat dann beschlossen, sie mit ein bisschen Wind und Wellenkunst zu perfektionieren. Das Ergebnis? Eine Kulisse, die selbst Instagram filterlos rockt.

## Tafoni – oder: Wenn Felsen Bienenwaben nachahmen

Ein Highlight auf diesem Weg sind die sogenannten Tafoni. Falls ihr jetzt denkt: "Tafoni? Ist das eine neue Pasta-Sorte?" – weit gefehlt! Es handelt sich um hohlraumartige Strukturen im Gestein, die aussehen wie die Waben eines hyperaktiven Bienenschwarms. Mutter Natur war hier mal wieder in ihrer experimentellen Phase und hat uns damit ein weiteres Wunderwerk beschert. Ich habe versucht, ein Stück mitzunehmen – aber leider passte der Felsen nicht in meinen Rucksack.

## Der Leuchtturm von Roses und das Castell de la Trinitat

Natürlich darf auf so einer Wanderung auch ein bisschen Geschichte nicht fehlen. Der Leuchtturm von Roses, auch bekannt als Far de Roses, steht stolz wie ein Model auf einem Laufsteg und wacht über die Bucht. In unmittelbarer Nähe thront das Castell de la Trinitat, eine Burg, die aussieht, als hätte sie schon so manchen Piraten gesehen (oder zumindest ein paar Möwen). Ein perfekter Ort für eine kleine Pause und den obligatorischen Selfie-Moment!

## Blumenmeer und Sonnenuntergang – Romantik pur

Die Natur hat sich hier wirklich ins Zeug gelegt: Teppiche von Mittagsblumen, Baum-Aloe und kantiges Geißkraut lockern das felsige Panorama auf. Es ist fast so, als hätte jemand einen riesigen Blumenstrauß über die Landschaft geworfen. Und dann dieser Sonnenuntergang! Ein Farbenspiel aus Orange, Rosa und Lila – da kann selbst der kitschigste Romantikfilm nicht mithalten. Ich habe versucht, den Moment mit meiner Kamera einzufangen, aber ehrlich gesagt: Das muss man einfach live erleben.

## Der krönende Abschluss: Kaffee und Kuchen im Sant Pau

Nach so viel frischer Luft und Naturgenuss war es Zeit für das eigentliche Highlight des Tages: ein Besuch im Café und der Bäckerei Sant Pau in Roses. Hier gibt es nicht nur fantastischen Kaffee, sondern auch Kuchen, der so gut ist, dass ich kurz überlegt habe, ob ich heimlich ein Stück in meine Jackentasche schmuggeln soll. Spoiler: Ich habe es nicht gemacht – aber nur, weil wir alles sofort aufgegessen habe.

## Fazit: Wandern mit Genussfaktor

Die Küstenwanderung in Roses ist ein absolutes Muss für alle, die Natur, Geschichte und gutes Essen lieben. Egal ob ihr die Tafoni bestaunt, den Sonnenuntergang genießt oder euch durch die Leckereien im Sant Pau futtert – hier kommt jeder auf seine Kosten. Also schnürt eure Schuhe, packt euren Humor ein und macht euch auf den Weg nach Roses. Ihr werdet es nicht bereuen – versprochen! 👫💚🌞🌊

                       Sonnenaufgang 


                         Felsenküste 


                       Mittagsblume 


                       Entlang des Küstenwanderweges 


                         Kap-Efeu 


                       Tefoni im Felsen 


                         Farbspiele 


                       Mittelmeermöwe 


                      Feigenkaktus   


                                      Baum-Aloe    


                 

                        Mandelblüte 


                       Kantiges Geißkraut 


                       Küste mit Feigenkaktus 


                      Costa Brava - Wilde Küste 


                         Steinkraut 


                                 Leuchtturm von 1854 


                       Leuchtturm + Das Castell de la Trinitat 


                          Tafoni 


                     Im Cafe San Pau 


                    Sonnenuntergang 


         Küstenwanderwege Roses





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