Freitag, 22. Mai 2026

Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht.


Jedes Ding hat zwei Henkel: An dem einen kann man es tragen, an dem andern nicht. Jede tat hat ihre Auswirkungen. Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern ihre Meinungen und Urteile über de Dinge.

Hallo liebe Leser und Leserinnen, das Pfingstwochenende steht vor der Türe, es ist schönes Wetter angesagt...freuen wir uns des Lebens.
Wäre da nicht die Politik. Das beginnt bei uns JacoMis schon am Frühstückstisch. Der Jaco ist mein " Vorleser ". Er orientiert sich an den Zeitungen, TV, Internet. Ich kann das nicht, oder nur dosiert, sonst muss ich täglich mit faulen Eier und Tomaten nach Bern und den " Affenkasten " stürmen... " Jitze längts " !!!!! ( jetzt reichts )


So kam schon Aristoteles zur Überzeugung:

Die meisten Politiker und Politikerinnen verdienen freilich diese Bezeichnung nicht. Denn sie sind gar keine wirklichen Politiker; denn der Politiker bevorzugt eine ehrenvolle Tätigkeit um ihrer selbst willen. Die meisten aber wenden sich dieser Form des Lebens nur aus Geldgier und Habsucht zu.

Diesen Eindruck haben wir JacoMis schon lange und nicht nur wir. Sonst wäre eine Nachhaltigkeits - Initiative und keine 10-Millionen Schweiz gar nicht zustande gekommen. Wer sich durchs tägliche Leben kämpfen muss, hat schon längstens bemerkt...die Schweiz ist aus den Fugen geraten. Sie ist nicht mehr in der Balance.
Diese " Östliche Philosophie " und ganzheitliches Denkschema ist in der asiatischen Kultur aber auch in der Medizin tief verwurzelt. Ich befasse mich seit Jahren damit. In unserer westlichen Welt kennen wir diese Lebensphilosophie unter dem Begriff:  Work - Life - Balance.
Nun, das wäre sinnvoll, wenn sie funktionieren würde. Aber das tut sie schon lange nicht mehr. Oder funktioniert sie nur noch in politischen Parteien wo man einen Goldesel hat, sich als Lügenbaron oder Baronin inszeniert und sich durch seinen finanziell abgesicherten Lebensstil sich vom " Pöbelvolk " fernhält !!!
Leute, eure politische Gegenkampagne ist unterste Schublade. Schämt euch !!!


Es war in den siebziger Jahren, als ich in Bern meine dreijährige Berufsausbildung machte. Meine deutsche Friseur Lehrmeisterin aus Berlin war spitze. Es waren nicht nur ihre fachlichen Qualitäten. Mit ihrem Allgemeinwissen, ihrem psychologischen Feingefühl und ihrer charismatischen Persönlichkeit, war sie für die zehn Mitarbeiterinnen und uns drei Lehrtöchter, ein Vorbild. Wir waren ein Team. Alle für einen, einer für alle. Ohne zu motzen und ohne Bezahlung machten wir wenn Hochbetrieb war Überstunden. Kompensieren konnten wir diese Zeit bei Flaute durch eigene Schönheitspflege und Freizeit. Einen 13. Monatslohn gab es nicht. Wir erhielten ein Weihnachtsgeld. 
Diese Geschäftstüchtigkeit kam auch bei den Bernerinnen gut an. So bestand unsere Kundschaft aus der Burgergemeinde, aus Unternehmerdynastien, oder aus Familien wo Ärzte, Notare oder Anwälte vorhanden waren. Aber auch Chefsekretärinnen hatten wir nicht wenige. Sie waren gepflegt, mehrsprachig in Wort und Schrift, wussten sich zu benehmen und nur wenige waren arrogant und eingebildet. Es war eine lehrreiche Zeit für mich.
Ich hörte viele Familiengeschichten. Wie viele Geschäfte, die uns Berner über viele Jahre lieb und teuer waren, von ihren Grosseltern oder Eltern aufgebaut wurden.
Mit ein paar wenigen Ausnahmen sind diese Geschäfte, Restaurants, Arztpraxen, Metzgereien, Bäckereien, Schuhgeschäfte, das Geschäft meiner Eltern...alle verschwunden. Auch die Gesellschaft dieser Berner und Bernerinnen ist verschwunden.
Ich fühle mich fremd in meiner Heimatstadt, die ich mal über alles geliebt habe !


In meiner zweiten dreijährigen Berufsausbildung, konnte ich als Podologin Erfahrungen sammeln in Alters-und Pflegeheimen, sowie in Spitäler und Heilkliniken. Auch das war eine lehrreiche Zeit für mich. So lernte ich das Alters-und Pflegeheim Kühlewil als junge Frau kennen. Ich war mit meiner damaligen Lehrmeisterin jede Woche dort. Die Gebäude waren alt, die Einrichtung war auch altertümlich, aber es funktionierte. Wir betrieben unsere Fusspflege im grossen Badezimmer. Die Pflegerinnen und Pfleger waren aus der Region und in der Küche wurden bodenständige Schweizergerichte gekocht. Wir waren ein super Team und wir hatten es lustig zusammen.
Später übernahm ich nebst meiner eigenen Fusspraxis ein Alters-und Pflegeheim in Zollikofen. Dort verbrachte auch meine Grossmutter ihren Lebensabend. Das Heim wurde zu meiner Zeit von der Gemeinde getragen. Der Frauenverein betrieb die Cafeteria und die Brockenstube. Es war ein Treffpunkt für das ganze Dorf. Der damalige Chefpfleger hatte seine Mitarbeiter im Griff, wenn ich einmal pro Woche kam, so hatten wir zwei eine Besprechung, wer, was, wie und wo...die Sache lief und am Abend tranken wir noch einen Kaffee zusammen und ich gab ihm mein Feedback über die Bewohner mit ihren kleinen und grossen Sorgen. Die paar Mitarbeiter mit Migrationshintergrund waren Italiener, Portugiesen, Deutsche und Tschechen. Auch dies waren neun tolle und lehrreiche Jahre für mich.
Dann wollten mein damaliger Mann und ich " Bergluft " schnuppern. Wir zogen nach Graubünden. 
Auch dort betrieb ich eine eigene Fusspraxis. Das Alters-und Pflegeheim war in Schuls und in Davos im Spital integriert. Es war kein " Zuckerschlecken " für mich. Ich war eine Zugezogene, eine Unterländerin und im Engadin musste ich mich auf Romanisch unterhalten können. Sonst verstanden mich die " Nonna und der Non " nicht. ( Grossmutter und Grossvater )
Der Ausländeranteil war hauptsächlich Saisonal. Das Pflegepersonal bestand aus Deutschen und Holländer. Im Gastgewerbe waren es Südländer, Österreicher, Deutsche und Holländer. Die Bergbahnen und die Pistenbetriebe aber auch die Handwerker kamen viele aus dem Tirol. Ebenfalls als Senner. Das waren meistens langjährige Mitarbeiter, die jedes Jahr kamen. Aus Freundschaft wurde Liebe, geheiratet, eine Familie gegründet und meistens wurden es auch Unternehmer oder Bauern. Die Integration lief prima !!!



Wieder zurück in Bern, betreute ich nebst meiner Praxis mehrere Jahre das Domicil Egelmoos, Domicil Brunnadernrain und ich war ein paar Jahre im Burgerheim mit meiner Fusspraxis eingemietet. Zudem hatte ich Kundschaft von verschiedenen Senioren Residenzen in Bern. Ich erzähle euch das hier nicht um " zu glänzen ", das habe ich nicht nötig. Ich weiss wer ich bin und was ich kann. Ich erzähle dies, damit ihr seht, dass ich die unterschiedlichsten Erfahrungswerte habe. Das kann man längstens nicht von allen Politiker und Politikerinnen sagen...
Dann kam die Gesundheitsrevision...von da an gings Bergab !!!
Es mussten ja Finanzlöcher gestopft werden. Die Zuwanderung nahm einen Aufschwung mit den Unruhen im Balkangebiet. An die Südländer, Tibeter, Vietnamesen, Nordafrikaner, Südamerikaner...hatten wir uns schon gewöhnt als ich noch jung war. Jedoch an die verschiedenen Nationalitäten aus dem Balkan mit ihrer Kultur und ihrer Religion, da haben sich die Behörden die Zähne ausgebissen. Tja Leute, wir hatten eben in unserer Praxis Kundschaft von verschiedenen Abteilungen aus dem Bundeshaus. So auch aus dem Polizei und Justizdepartement. Zudem hat mein damaliger Mann Verwandtschaft, die viele Jahre im Holenacker Wohnquartier in Bern, einer der Hausmeister war. Schweine und Krokodile in der Badewanne, offene Feuerstelle im Wohnzimmer, gestohlen wurde was nicht angenagelt war, Umzug bei Nacht und Nebel, die Hälfte der maroden Möbel lasst man zurück, neue Adresse unbekannt...merkt euch das, so kommts am billigsten !
Wen wundert das, der Radius der Zugereisten hat sich noch in fremdere Kulturen erweitert. Afghanen, Syrer, Pakistan...


Auch da können Jaco und ich mitreden. Dies ist ein Foto von unserer Schrebergarten Anlage in Altenburg - Thüringen, die wir damals bewirtschafteten. Neben uns war ein nettes älteres Ehepaar, die ihren heiss geliebten Garten über 40 Jahre pflegten, dann wurde es ihnen zu beschwerlich. Sie mussten diesen Prachtgarten aufgeben. Von der Bundesregierung kam die Parole raus, Integration der Zuwanderer in die Schrebergärten...so eine " Koks - Idee " !!!
Die Afghanen verbuddelten sämtlichen Müll in den Gartenbeeten, die Rumänische Familie mit sieben Kinder, hatte am Gärtnern auch kein Interesse, die galten an den Kinderzulagen und neben uns kam ein Syrer...!!!
Von Wasser und Seife, sowie Zähne putzen hielt er nichts. Deutsch konnte er ein paar Sätze, für was auch, er sprach alles in seiner Sprache ins Handy und hielt mir die Übersetzung hin. Das wurde mir dann zu blöd. Ich hatte auch Französisch, Spanisch/ Katalanisch gelernt, als ich in diese Länder auswanderte. Kein einziger Beamter hätte mit mir Deutsch gesprochen !!! 
Den Garten stellte dieser Syrer auf den Kopf. Blumen, Rosen, Sträucher alles raus. Es gab wenigstens etwas Gemüse, ein grosses Plantschbecken, einen grossen Grillplatz und Fussball wurde auf dem Fussweg gespielt. Es war vorbei mit dem Garten Genuss. Seine Frau oder eine seiner Frauen, hatte ein schwer behindertes Kind. Es kann weder reden, richtig sehen, noch sitzen oder laufen. Aussicht auf Genesung ist keine vorhanden. Die Verständigung mit der Frau lief auch übers Handy. Sie lebte mit diesem Kind in Leipzig, weil es Spezialpflege brauchte. Das störte diesen Syrischen Mann nicht, so konnte er im Garten faulenzen und mit seinem " Baba " ( Vater ) telefonieren. Er strahlte und ich las, Baba ist ein guter Mann, hat vier Frauen...


Wollt ihr Schweizer und Schweizerinnen noch mehr Geschichten lesen...die habe ich euch. Hier seht ihr einen Gartenzaun. Habt ihr eigentlich eine Ahnung wie es in unseren europäischen Nachbarländer schon seit Jahren mit der Kriminalität ausschaut. Über solche Zäune lachen Diebe nur. Fenster, Balkontüren müssen vergittert werden. Viele ziehen ihre Rollladen gar nicht mehr hoch. In gehobenen Wohngegenden mit Villen müssen hohe Zäune oder Mauern hin. Kameras, Sirenen und ein paar scharfe Hunde, ist normal. Je nach Bewohner wird ein Bewachungsdienst engagiert. Abseits gelegene Anwesen und Bauernhöfe sind nicht ungefährlich, die gewalttätigen Überfälle nehmen zu. Wegen Kidnapping und Gelderpressung müssen Kinder der Grundschule, vom Schulbus abgeholt werden. Das Areal von Grundschulen ist umzäunt und abgeschlossen.
Nein Leute, ich schaue nicht zu viele Krimis, ich habe es so in Spanien erlebt. In vielen Touristen Städte sind abgelegene Strassen nicht ratsam. In der Lokalzeitung von Schaffhausen konnte man jedenfalls lesen, dass die Zäune der Familienhausbesitzer höher geworden sind. Naa...hat man doch ein wenig Angst um sein Hab und Gut...ihr werdet euch noch ängstigen in Zukunft. Auch die neue Bevölkerung mit Schutzstatus ist nicht zimperlich. Korruption sind sie seit ihrer Kindheit gewohnt und man nimmt was man kann...!!!


Dann wäre da noch das Thema Religion. Eine Einigkeit wird es nie geben. Wenn man schaut, wie viele Aufsplitterungen es im Christlichen Glauben gibt. Schaut doch an einem sonnigen Sonntag in die Kirchen...nichts, ausser Kirchenmäuse die herumrennen. So vermietet die Kirche in Bethlehem-Bern, wo meine Eltern mehrere Jahrzehnte lebten, ihre Kirche für Kroatische und Eritreische Gottesdienste. Da wird aus der ganzen Schweiz angereist, diese Glaubensgemeinschaften füllen ihre Kirchen !!! Der Islam ebenso.
Tja, ihr Pfarrer und Pfarrerinnen, es könnte plötzlich eng werden für euch.


Schaut so eine Schweizer Rösti aus? 

So, liebe Leser und Leserinnen, nun zu meiner aktuellen Situation. Wer einen Vater oder eine Mutter in einem Senioren Domicil AG in Bern hat, kann sich zeitweise wundern. Mit Alten-und Pflegeheime wie ich sie erlebt und geliebt habe, hat das nichts mehr zu tun. Sie sind ausgerichtet auf die Zukunft einer neuen älteren Generation. Die jetzigen Väter und Mütter, die diese Schweiz durch ihre Arbeit in den Wohlstand brachten, werden allumfassend " sanft dirigiert " Fürsorge, Selbstbestimmt aber mit einer Kontrolle. Nichts wird dem Zufall überlassen und nichts wird geschenkt. Die " Fachkräfte " werden im Ausland angeheuert. Nun, es gibt Fachkräfte und Fachkräfte. Je nach dem wo und wie diese Menschen ihre Ausbildung machten. Jedenfalls was meine Generation unter einer gelernten Kranken und Altenpflegerin versteht, da scheiden sich die Geister...
Ein junger ehrlicher Mann sagte es treffend: Wir wären alle nicht hier, wenn wir in unseren Länder bessere Bedingungen hätten !
Somit driften viele Angeworbene " Fachkräfte " vom Pflegeberuf weg. Aber es ist ein einfacher Einstieg in unser Sozialsystem...Nein, von alten Menschen den Topf leeren und den Hintern abwischen, träumt es diesen jungen Leuten nicht. Und seien wir doch ehrlich; bei vielen fehlt die Schulbildung die unserem Standard entspricht, es fehlt unsere Sprache in Wort und Schrift, und es fehlt eine allumfassende Berufsausbildung bis sie nach unseren Schweizerischen Ansprüchen " Fachkräfte " werden. Und das dauert ein paar Jahre.
Die Damen und Herren, die das alles lancieren, haben entweder ihren gut bezahlten Job, ihre Altersvorsorge oder sie sind von Haus aus vermögend oder sind Unternehmer oder eben verkorkste Politiker....Logisch beanspruchen sie für sich eine Senioren Residenz und logisch haben sie eine Privatversicherung.

Tja Leute...Pech für uns " Normalos " dann gewöhnt euch schon mal dran, dass eine " Schweizer Rösti " dann eben so aussieht...eben von einer ausländischen 
" Fachkraft - Abteilung - Gastronomie "  Guten Appetit !!!

Wer jetzt noch studieren muss und ihm nicht ein Licht aufgeht, dass die Schweiz für ihre Zukunft ein dringendes JA bei dieser Initiative benötigt, der soll gefälligst auswandern, weil er unsere Schweiz wie wir Schweizer sie kennen und lieben, nicht mehr wert ist ....!!!!!









Mittwoch, 20. Mai 2026

Ein Ausflug nach Ramsen/CH mit dem Weiler Moskau und Petersburg

 # Ein Ausflug nach Moskau und Petersburg – mitten in der Schweiz!

Manchmal entdeckt man die spannendsten Geschichten direkt vor der Haustür. So ging es mir, als ich mich auf einen kleinen Ausflug ins beschauliche Ramsen im Kanton Schaffhausen begab. Aber Moment mal – Ramsen? Was soll daran so besonders sein? Nun, dort gibt es zwei Ortsteile mit den klangvollen Namen *Moskau* und *Petersburg*. Klingt kurios? Das dachte ich auch! Und genau deshalb wollte ich diesen Ort unbedingt besuchen.

## Mit dem Bus nach Moskau

Mein Abenteuer begann mit der Buslinie 25, die mich bis zur Endstation *Petersburg* brachte. Schon auf dem Weg dorthin gab es einiges zu entdecken. Gleich hinter dem kleinen Dorf Buch tauchte ein Waldstück mit dem Namen *Chlii Amerika* auf. „Klein Amerika“ – wie charmant! Doch statt Wolkenkratzer und Highways erwarteten mich hier nichts als Ruhe, ein Schützenhaus und landwirtschaftliche Flächen. Ein perfekter Ort, um einmal tief durchzuatmen.

## Moskau und Petersburg – ohne Visum und Rubel

In Petersburg angekommen, war ich erst einmal überrascht. Keine goldenen Kuppeln, kein Zarenschloss, kein Rotarmisten-Denkmal – einfach nur eine lange Straße, die zum Zollhaus Ramsen an der Grenze zu Deutschland führt. Und auch in Moskau war Russland weit weg. Hier leben gerade einmal 50 Menschen, in Petersburg sogar nur 21. Russisch spricht hier niemand, und wer mit Rubel bezahlen möchte, wird enttäuscht. Aber genau das macht den Charme dieses Ortes aus.

## Historische Wurzeln mit russischem Bezug

Die Geschichte hinter den Namen *Moskau* und *Petersburg* reicht zurück bis ins Jahr 1799, in die Zeit des Napoleonischen Krieges. Damals zogen russische Truppen durch die Region und hinterließen ihre Spuren – im wahrsten Sinne des Wortes. Der Bauer Clemens Gnädinger fand bei der Errichtung seines Gehöfts zahlreiche Hufeisen von russischen Pferden und taufte sein Anwesen kurzerhand *Moskau*. Ein anderer Landwirt namens Peter Neidhart folgte seinem Beispiel und nannte sein Anwesen *Petersburg*. So entstanden die ungewöhnlichen Namen, die bis heute für Verwunderung sorgen.

## Ein Hauch von Nostalgie im Restaurant „Moskau“

Früher gab es in Moskau sogar ein Restaurant namens „Zur Moskau“. In den 1930er Jahren galt es aufgrund seines Namens und seiner Lage direkt an der Grenze zu Deutschland als politisch brisant und wurde 1934 in „Restaurant Hegau“ umbenannt. Heute steht das Gebäude leider leer, aber die Geschichte bleibt lebendig – nicht zuletzt dank des russischen Staatsfernsehens, das 2009 und 2011 vor Ort drehte.

## Ein historischer Bahnhof und ein Schienenvelo

Mein Ausflug endete am historischen Bahnhof Ramsen, der heute von der Museumsbahn genutzt wird. Dort konnte ich eine alte E-Lok der SBB aus den Jahren 1946–1951 bestaunen – ein echtes Schmuckstück! Für Abenteuerlustige gibt es hier auch die Möglichkeit, die Museumsbahnstrecke zwischen Ramsen und Hemishofen mit einem Schienenvelo zu befahren. Das klingt nach einem weiteren Ausflug, oder?

## Fazit: Moskau und Petersburg – ein kleines Abenteuer

Mein Tag in Moskau und Petersburg war ein kleines, aber feines Abenteuer. Es war faszinierend, die Geschichte hinter diesen ungewöhnlichen Ortsnamen zu entdecken und dabei die Ruhe und Schönheit der Region zu genießen. Also, falls ihr mal etwas Außergewöhnliches erleben wollt, ohne weit reisen zu müssen: Packt eure Sachen und macht euch auf den Weg nach Moskau – in der Schweiz! 😊 🚋 


                      Region Hegau 


                              Bus Linie 25  



                    Ehemaliges Restaurant Moskau 



                       Historische Aufnahme 


                     Grenzhaus Ramsen 


                               Moskau 304 




                     Bordstein Moskau 


                      Blick in das Hegau 



                      Alter Bahnhof Ramsen 





                      E-Lok der SBB (1946-1951) 





                  Moskau - Wikipedia

Sonntag, 17. Mai 2026

Unterwegs in der Grünstadt Schaffhausen im Breitequartier

# Ein Sonntag in Schaffhausen: Wanderschuhe, Blutbuchen und Freudentränen

Es gibt Tage, an denen ist die Welt einfach ein bisschen grüner. Und dann gibt es Tage in Schaffhausen – der Stadt, die sich mit dem Goldlabel von "Grünstadt Schweiz" schmücken darf. Neben Zürich, Bern und Luzern zählt sie zu den wenigen Auserwählten. Da fühlt man sich beim Sonntagsspaziergang fast wie ein Mitglied einer exklusiven Grün-High-Society. Und genau so einen Tag hatten wir heute. Sonne, Mai, und die ewige Frage am Frühstückstisch: Fahrrad, Bahn oder doch die guten alten Wanderschuhe? Spoiler: Es wurden die Wanderschuhe. 

### Auf ins Breitequartier – oder wie wir es nennen: Platz 1.

Unser Ziel war das Breitequartier – intern bei uns als "die Nummer Eins" gehandelt. Warum? Das wurde uns spätestens klar, als wir den ersten Schritt in die Parkanlage der Klinik Breitenau setzten. Diese historische Grünanlage aus dem Jahr 1891 wurde im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegt. Also quasi Downton Abbey, nur mit weniger Drama und mehr Bäumen.

Der Weg dorthin war allerdings nichts für schwache Waden: Der Breitestieg machte seinem Namen alle Ehre – steil, steiler, Schaffhausen. Am Eingang begrüßte uns eine stattliche Blutbuche. Ich schwöre, wenn Bäume sprechen könnten, hätte sie uns wahrscheinlich mit einem britischen Akzent willkommen geheißen.

### Exoten, Mammutbäume und ein Pilz mit Geschmack

Weiter ging’s durch ein kleines botanisches Wunderland. Lederhülsenbaum, Speierling und Türkische Baum-Hasel – das klingt nicht nur exotisch, sondern sieht auch so aus. Die Streuobstwiese mit ihren Apfelbäumen wurde von zwei beeindruckenden Riesenmammutbäumen bewacht. Und dann war da noch die Sommerlinde mit einer Baumhöhle, in der sich ein Pilz häuslich eingerichtet hatte. Ja, richtig gelesen: Ein Pilz! Airbnb für Pilze – Schaffhausen ist eben innovativ.

### Hufeisenkunst und Rhododendren im Endspurt

An einer Kugelskulptur aus Hufeisen hörten wir plötzlich das Klappern von Pferdehufen. Ob es Geisterpferde waren oder einfach nur unsere Fantasie mit uns durchging – wer weiß das schon? Und gerade noch rechtzeitig erwischten wir die letzten blühenden Rhododendren. Timing ist alles!

### Christogramme und Betonromantik

An der Steigkirche entdeckten wir im Pflaster ein Christogramm (Chi-Ro). Wieder was gelernt! Über den Stockarbergstieg ging es dann weiter vorbei an verwunschenen Gärten – ich schwöre, ich habe irgendwo Dornröschen gesehen – bis zum Berufsbildungszentrum (BBZ). Dort bewiesen sie eindrucksvoll, dass Beton nicht immer grau und trostlos sein muss. Zwischen blühenden Pflanzen posierten wir in einem riesigen Betonsessel und fühlten uns wie Könige der Gartenkunst.

### Taschentuchbaum: Für Freudentränen perfekt

Der krönende Abschluss unseres Spaziergangs war der blühende Taschentuchbaum. Ja, das ist ein echter Baum! Und ja, er sieht wirklich aus, als hätte er lauter Taschentücher an seinen Ästen hängen. Ein perfekter Moment, um unsere Freudentränen über die Schönheit der Natur zu trocknen. 💏

Fazit: Schaffhausen ist nicht nur grün, sondern auch eine Stadt voller Überraschungen. Wer braucht schon exotische Urlaubsziele, wenn man einen Sonntagsspaziergang im Breitequartier machen kann? Also Wanderschuhe an und los geht’s – die Blutbuche wartet schon auf euch! 


                       Breitenaupark 




                     Sommerlinde 


                      Streuobstwiese 



                       Seerosenteich 


                       Kugelskulpturen 


                       Christogramm - Steigkirche


                      Kirchenfenster - St. Maria 



                                 Stockarbergstieg 


                      Rechts oder links? 



                       Grüne Stadt... 


                               Durchbruch... 


                               Blühende Hanfpalme 


                    BBZ Schaffhausen 





                       Hingucker... 


                      Die "Jacomis" 


                       Taschentuchbaum 


                     Feuerwerk der Farben




Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht.

Jedes Ding hat zwei Henkel: An dem einen kann man es tragen, an dem andern nicht. Jede tat hat ihre Auswirkungen. Nicht die Dinge selbst beu...