Sonntag, 10. Mai 2026

Gedanken und Impressionen vom Muttertag.


Hallo liebe Leser und Leserinnen, hier sind wir wieder, die JacoMis und ihre bunte Welt.
Muttertag...für viele ist dies ein Familientag. Aber längstens nicht für alle. Dieser Tag wurde in meiner Familie auch nie zelebriert. Meistens kam ich mit einem Blumenstrauß daher und Vater unternahm mit Mam einen Ausflug oft begleitet mit Freunden. Zudem lebte ich mit meinem damaligen Mann nicht nur um die Ecke. Mal wohnten wir im Berner Oberland, dann ging es in den Kanton Graubünden, dann wieder nach Bern, in die Westschweiz und später nach Spanien. Meine Eltern hatten ihr Leben und ihren Freundeskreis, mein damaliger Mann und ich hatten unser Leben.
Dann erkrankte mein Vater an Demenz. Das stellte unser Leben auf den Kopf.

" Morgen für Morgen kommt man zur Welt. "
Eugène Ionesco

Von Spanien aus und mit jeweils mehrwöchigem Aufenthalt in der Schweiz, organisierte ich für meine Eltern alles. Mein ehemaliger Beruf als Podologin half mir. Ich betreute nebst meiner Praxis Alten-und Pflegeheime. Mit dementen Patienten und Patientinnen kannte ich mich aus. 
Es war eine schwierige und intensive Lebensphase für uns.
In so einer Situation erkennt man die wahren Freunde. Der grosse Bekanntenkreis meiner Eltern verkleinerte sich...!
Ich wusste, dass es wichtig war, dass meine Mam ein soziales Umfeld aufbaut. Ich erkundigte mich an ihrem Wohnort nach den Aktivitäten von der Kirchgemeinde. Das entpuppte sich als guter Entscheid.
Mit ihrem offenen und humorvollen Wesen hatte meine Mam schnell Zugang in dieser Gemeinschaft. Bald entwickelten sich schöne Freundschaften, die bis zum heutigen Tag halten. 
Das gab aber auch für mich einen Lernprozess. War es früher manchmal zwischen Vater und mir ein Seilziehen um Mam, so musste ich lernen, dass andere Menschen für Mam auch wichtig wurden...ja, ich musste meine Eifersucht bekämpfen ! Mam gehörte mir...Fertig !

" Verlache den kleinen Kern nicht ! Eines Tages wird er ein Palmbaum sein."
Arabisches Sprichwort


Ja, wir wurden beide ein Palmbaum. Mam hat tapfer die sieben Jahre durchgestanden wo Vater in Kühlewil im Pflegeheim lebte. Nach seinem Tod war die Belastung weg und Mam konnte ihren Freundeskreis noch mehr aufbauen und pflegen.
Ich baute mir mit Jaco ein neues Leben auf. Meine Ehe hatte diese belastenden Jahre nicht überstanden.
Nun lebt meine Mam selber seit fast fünf Jahren im Alters-und Pflegeheim. Wie kann es anders sein, trotz ihrem auf und ab mit ihrer Gesundheit, hat sie ihren Lebenswillen behalten, ihren Humor und ihre Offenheit. Sie macht an allen Aktivitäten mit, so weit es ihr im Rollstuhl möglich ist. Für die Ärzte ist sie ein medizinisches Wunder, mit ihrem " morschen Innenleben " und bei den Pflegerinnen ist sie der Liebling...also ihr seht, ich muss Mam immer noch teilen.
Das habe ich diesen Muttertag auch gemacht. 
Mam war viele Jahre mit einer ehemaligen Schulfreundin befreundet, bis zu deren Tod. Mit den beiden Töchter von dieser Freundin hat Mam einen regen Kontakt. Sie wurde für die beiden eine " Ersatzmutter ". So kam jedes Jahr die Frage daher, mit wem verbringst Du den Muttertag...?
Nun, seit meine Mam in der Pflegeabteilung ist, habe ich alle 14 Tage Muttertag und das Telefon und die Ohren werden zusätzlich unter der Woche auch heiss...
Also habe ich dieses Mal meine Mam " frei gegeben ". Sie wurde von einer dieser Töchter zum Essen ausgeführt. Schaut mal wie meine Mam strahlt.


Ich finde, das war ein guter Entscheid. Wichtig ist doch, dass wir uns bemühen jemandem eine Freude zu machen ! Sei dies die eigene Mam, oder wer auch immer...

" Freude ist wie ein Wattenmeer, in dem zu Zeiten der Ebbe
jedermann spazieren gehen kann."
Christian Morgenstern

So haben Jaco und ich an diesem Muttertag wieder einmal dem Waldfriedhof in Schaffhausen einen Besuch gemacht. 
Und hier sind ein paar Impressionen von diesem besonderen Ort. Schaut mal wie schön.





" Die Seele ernährt sich von dem, worüber sie sich freut. "
Asiatische Weisheit







" Ich wandere zwischen wilden Blumen und warte,
bis aus der Raupe ein Schmetterling wird,
ein wunderschöner,
und den nenne ich Frieden."



Somit wünschen wir euch eine gute und friedliche neue Woche....Tschüss eure JacoMis 😊

Donnerstag, 7. Mai 2026

Destination Schweiz - Wer verliert, wenn der "Deckel" kommt ? - Teil 1.


Meine Malerei in Acryl ist meine Interpretation des Thunersees mit dem Schloss Oberhofen und im Hintergrund die bekannten Berge Eiger, Mönch und Jungfrau. Selbstverständlich ein Unikat wie jedes meiner Kunstwerke.
Es ist aus der Serie Bern, Stadt und Land.

Hallo liebe Leser und Leserinnen, wir JacoMis wünschen euch eine gute Woche.

Nun, ob eine Woche gut wird oder nicht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Verfolgen wir das Weltgeschehen in der Ferne, aber auch unsere Nachrichten aus unserer Schweizerpolitik, so gibt das eine schlechte Woche. Etwa grad so wie eine verkackte Hühnerleiter im Hühnerstall ausschaut...
Also braucht es wieder ein paar schöne Bilder und ein paar Gedanken, Überlegungen, Recherchen und gute Ideen. Ich denke, die haben wir JacoMis.
Kommt mit, wir gehen in die schöne Natur rund um Schaffhausen - Schweiz.




Kürzlich waren Jaco und ich unterwegs auf dem grossen Steinzeitrundweg der durch das Herblinger Tal führt. Jaco hat euch Interessantes darüber berichtet.
Es ist eine wunderbare Landschaft, geprägt durch Landwirtschaft, Wald und Naturschutzgebiet. Was für eine sinnvolle Kombination !
Bei schönstem Wetter wanderten wir durch die grüne Natur und vorbei an gelben Rapsfelder.
Schade können wir hier nicht die würzigen Düfte, das summen der Bienen und das Konzert der vielen unterschiedlichen Vögel euch widergeben...was für ein Glück und Privileg, in so einem Land leben zu dürfen !!!




Wen wundert es da, dass die Schweiz nicht nur ein begehrtes Ferienland ist, sondern dass auch viele hier arbeiten und leben wollen...legal oder illegal.
Genau um dieses Thema wird hart diskutiert, debattiert und gelogen.

Die Kernfrage ist: Wo sind die Grenzen des Wachstums ?

Dass wir eine solch schöne Landschaft geniessen können ist nicht selbstverständlich. Sie muss von Bauern, von Naturschützer und den Richtlinien unserer Politik, gestaltet, gepflegt, bearbeitet und genutzt werden. Da steckt viel Wissen, Können und Arbeit drin, vor allem von unseren Bauern.

Die Grenzen des Wachstums, mit diesem Thema befasst sich die Politik insbesondere im EU Raum, aber auch in anderen Länder weltweit, seit Jahrzehten damit. Ganz klar haben da auch Organisationen wo das grosse Kapital verankert ist, das Sagen. Anhand von Simultanrechnungen sind längstens Pläne vorhanden, von Interessengemeinschaften unterschrieben und vor dem " gewöhnlichen Volk " im Tresor versteckt. Mit so Simultanberechnungen habe ich so meine Skepsis, KI hin oder her. Naturkatastrophen, Attentate und Eskalationen von Fanatiker können eine Dynamik auslösen die nicht berechenbar ist und aus dem Ruder laufen kann. Zudem sind ebenfalls weltweit Frauen in Spitzenpositionen...ich habe in zwei Frauenberufen gearbeitet....Ihr Herren, ihr wisst ja: Der Teufel trägt Prada !
Somit ist es direkt ein belustigendes " Schweizer Bauern - Theater " von unseren Damen und Herren der Politik.                                                                                    Ganz nach dem Motto: Es wird gelogen und beschissen.


Wieder einmal kommt die Gefahr von der bösen und gefährlichen Seite von der RECHTEN Destination....die geht hoch bis zum schaurigen allesfressenden grimmigen russischen Bären....einfach zum kaputt lachen oder nur noch zum Kopf schütteln !!!
Die LINKE Destination mit ihrem " Globalen, bunten Multikulti - Denkschema " sowie der Unterstützung der MITTE, sehen ihre Felle davonschwimmen....Oder soll ich schreiben ihre hochdotierten Gehälter, die schon fast ins kriminelle hinüberschwappen in den Kaderpositionen, oder all ihre staatlichen Finanzspritzen in der Kultur, Unterhaltungs- sowie Medienbranche, sowie in all den Sozialen, Lehr- und Studienbereichen, und in der Wissenschaft.

Diese Angst ist doch gar nicht berechtigt.

Seit Jahrhunderten wurde unsere kleine Schweiz von " Wander - Fachkräften " gebaut. Unser Strassen und Tunnelbau, unsere Historischen Gebäude, Kirchen und Kloster, sowie auf unseren Wasserstrassen, die für die Floss-und Schifffahrt genutzt wurden, für Handelsgüter aus dem Ausland.
Unsere Industrialisierung hätte ohne die Fachkräfte aus dem Ausland nicht mit diesem Erfolg stattfinden können. Aber auch in unseren kirchlichen Institutionen wurden seit Jahrhunderten Kriegsverletzte oder kranke, verkrüppelte, sowie hungernde verarmte Menschen aus dem In und Ausland oft unentgeltlich gepflegt. Schuld an diesem " Europäischen Desaster " waren und sind bis zum heutigen Tag, die Politik, die Kirchenoberhäupter sowie die feine Gesellschaft, die alle den Hals nicht voll bekommen...Die Leidtragenden waren und sind " Das Arbeitervolk " !!!






Somit ist unsere Schweizerbevölkerung ebenfalls seit mehreren Generationen mit Ausländer aus der ganzen Welt durchmischt. Sie brachten uns ihre Handwerkskunst und ihr Fachwissen mit, dank ihnen florierte ebenfalls seit Jahrhunderten unser Tourismus in den Bergen und an unseren Seen. Noch stehen dank Denkmalschutz die vielen wunderschönen und historischen Hotels.


Grosse Veränderungen brachten der erste und der zweite Weltkrieg.
Viele Schweizer wanderten aus. Es herrschte eine Nachkriegsdepression und dann kam 1930 die Weltwirtschaftskrise.


In dieser Schweizer Milchkur-Anstalt, die damals von dem Schweizer und Appenzeller J.A. Koller, am grossen Teich in Altenburg, Thüringen, betrieben wurde, haben die Grosseltern von Jaco auch ihre Milch geholt.

Wer sich ein wenig mit der Geschichte der Menschheit befasst, kann einen Rhythmus erkennen. Die Veränderung auf unserer Erde ist kontinuierlich in der Natur, im Klima, in der Gesellschaft, Technologie...aber so ungefähr alle hundert Jahre gibt es " ä zünftigä Claderädatsch " ( einen Knall ) in den Länder und ihren Landesvertreter, dies nicht nur in Europa.
Es scheint, dass wir wieder an so einer Zeitenwende angelangt sind. Es knallt ja überall und es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann es in ganz Europa richtig knallt...!!!
Da ist so eine Abstimmung in der Schweiz, ob 10 - Millionen - Schweiz, JA oder NEIN, aus der " Weltsicht " unwichtig. Wenn man bedenkt, dass diese Grösse einer Bevölkerungszahl in asiatischen, afrikanischen, sowie Moskau, und südamerikanischen Städten, von mittlerer Grösse entspricht...
Zudem, bei einem Militär und Wirtschaftskrieg in Europa, wird die Schweiz in diesen Strudel mitgerissen. 10 Millionen hin oder her !!!

Und trotzdem ist diese Abstimmung wichtig ! 
Für uns JacoMis " ist das Boot voll " !!!

Warum, das schreibe ich im nächsten Post. Es hat durchaus Vorteile aus einer Grossfamilie abzustammen und eine Nomadin gewesen zu sein.
So denke ich, dass ich in einigen Bereichen wie Landwirtschaft, Tourismus, aber auch als KMU wie meine Eltern und ich waren, etwas zu erzählen haben. Aber ich hatte auch das Glück " die Oberen Zehntausend " kennen zu lernen. Dies in Bern, im Unterengadin, Davos und im Ausland.
Und was ich im Pflegebereich selber erlebt habe und jetzt im Senioren Domizil bei meiner pflegebedürftigen Mutter erlebe...da werde ich euch die Augen öffnen.

Bleibt dran Leute, es wird interessant, bis bald eure Mis von den JacoMis

Hier ein paar lesenswerte Links:










Mittwoch, 6. Mai 2026

Steinzeitpfad Thayngen - Kesslerloch, Pfahlbauten und Steinzeitkunst

 # Ein Ausflug in die Steinzeit: Rentierjäger, Kessel und Findlinge

Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit (oder des Nicht-Arbeitens, je nach Perspektive), tauschten wir Plakate gegen Wanderschuhe und zogen los. Ziel: Der Steinzeitpfad in Thayngen. Denn mal ehrlich: Bevor wir uns über die Gegenwart aufregen, sollten wir vielleicht erstmal die Vergangenheit verstehen. Und in Europa scheint die Steinzeit ja ohnehin wieder schwer angesagt zu sein. (Ironie? Vielleicht.)

## Startpunkt: Bahnhof Thayngen – Der Weg zurück in die Vergangenheit

Unsere Reise begann am Bahnhof Thayngen, einem unspektakulären modernen Bauwerk, das uns aber immerhin den Weg in die Vergangenheit ebnete. Nach ein paar Schritten durch die frische Frühlingsluft erreichten wir das **Kesslerloch**, eine Höhle mit einer stolzen Fläche von 200 m². Diese prähistorische Airbnb-Unterkunft wurde vor etwa 15.000 bis 11.000 Jahren von Rentierjägern genutzt – vermutlich als Sommerresidenz. Mit einer Steinsäule in der Mitte, die den Raum teilt, hätte sie sich auch heute noch als schicke Loft-Wohnung vermarkten lassen können. 

Die ersten Spuren dieser urzeitlichen WG wurden 1873 entdeckt, und seither hat man hier Tausende von Artefakten ausgegraben. Von Jagdwerkzeugen bis hin zu Kunstobjekten – die Menschen damals wussten offenbar, wie man die Zeit totschlägt (und Rentiere auch).

### Warum "Kesslerloch"?

Der Name der Höhle hat übrigens nichts mit den Rentierjägern zu tun, sondern mit den **Jenischen**, die in der frühen Neuzeit als "Kessler" bekannt waren. Sie sammelten kaputtes Kochgeschirr, reparierten es in der Höhle und verkauften es dann weiter. Eine Art mittelalterlicher Reparaturservice, quasi der Vorläufer von heutigen Repair-Cafés – nur ohne WLAN.

Heute ist das Kesslerloch frei zugänglich und bietet auf dem Vorplatz sogar eine Grillstelle. Wir haben uns aber entschieden, ohne Bratwurst weiterzuziehen – schließlich wartete noch mehr Geschichte auf uns.

## Von Pfahlbauern und Findlingen

Unser nächstes Ziel war ein Nachbau eines **Pfahlbauhauses**, das mit Steinäxten (ja, richtig gelesen: Steinäxten!) errichtet wurde. Ursprünglich war dieses Meisterwerk der prähistorischen Architektur im Historischen Museum in Bern ausgestellt. Jetzt steht es wieder in der Nähe der UNESCO-Weltkulturerbe-Pfahlbausiedlung Weier. Ein echtes Highlight für alle, die sich schon immer gefragt haben, wie man ohne Akkuschrauber ein Haus baut.

Auf unserem Weg stießen wir außerdem auf riesige **Findlinge**, 8-Tonnen-Brocken aus der Gegend um den Pizol oder das Sarganserland. Diese Ungetüme wurden während der Eiszeit von Gletschern hierher verfrachtet – eine Art prähistorische Möbelspedition.

## Hügel, Raps und ein würdiger Abschluss

Die Wanderung führte uns durch eine hügelige Landschaft, die mit blühenden Rapsfeldern und kleinen Weihern wie aus einer Postkarte wirkte. Es war fast schon kitschig schön – aber genau das macht den Charme dieser Gegend aus.

Unser Ziel war die Ortschaft **Herblingen**, wo unsere Reise endete. Mit müden Beinen, aber reich an Eindrücken stiegen wir in den Bus zurück in die Gegenwart. 

## Fazit: Zurück in die Zukunft

Der Steinzeitpfad ist nicht nur eine Wanderung durch die Natur, sondern auch eine Reise durch die Zeit. Von Rentierjägern über Kessler bis zu Pfahlbauern – hier wird Geschichte lebendig. Und wer weiß? Vielleicht hilft ein Blick in die Vergangenheit dabei, die Gegenwart besser zu verstehen. Oder zumindest einen neuen Respekt vor Steinäxten zu entwickeln.

Also: Wanderschuhe schnüren und ab nach Thayngen – wer braucht schon Netflix, wenn man die Steinzeit live erleben kann? 🌄 👫 💚 


                       Kessler Loch 


                      Kessler Loch 


                       Kessler Loch 


                      Kessler Loch 


                       Felsformation 


                      Kessler Loch 


                      Ein Gletscherschliff 



                     Höhle Vorder Eichen 



                    Pfahlbauhaus 






                        Fulachtal 





                     Ehemalige Pfahlbausiedlung 


                         Findling 


                      Moorwiesen 



                  Wikipedia - Kesslerloch 









Sonntag, 3. Mai 2026

Zeitreisen - Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz

# Festung Königstein: Ein Berg, ein Schloss und jede Menge Geschichte

Stell dir vor: Du bist ein gigantischer Sandsteinfelsen mitten im Elbsandsteingebirge und denkst dir, "Was könnte ich tun, um ein bisschen mehr Aufmerksamkeit zu bekommen?" Antwort: Du wirst zur Festung Königstein! Und nicht irgendeine Festung – nein, du wirst eine der größten Bergfestungen Europas. Chapeau, Königstein!

## Malerweg oder Festungsexpress? Hauptsache oben!

Die Festung Königstein thront majestätisch oberhalb des kleinen Ortes Königstein, direkt am linken Elbufer. Der Weg dorthin ist schon ein Abenteuer für sich. Du kannst entweder den Malerweg nehmen – perfekt für alle, die ihre Wanderschuhe lieben und sich für Natur begeistern können – oder du schnappst dir den Festungsexpress. Letzteres ist die bequemere Variante, falls du dich fühlst wie ein mittelalterlicher König, der sich lieber chauffieren lässt.

## 9,5 Hektar voller Geschichte – und das ist kein Witz!

Bei der Größe der Festung könnte man fast meinen, sie hätte einen eigenen Postleitzahlenbereich. Mit über 50 Bauwerken auf 9,5 Hektar Fläche ist sie ein wahres Labyrinth aus Geschichte und Geschichten. Und das Beste? Über 700 Jahre lang war sie militärisch uneinnehmbar! Das ist mal eine Sicherheitsleistung, die selbst die modernsten Alarmanlagen erröten lässt.

Die Mauern sind so hoch wie ein vierstöckiges Haus – bis zu 42 Meter! Das ist ungefähr so, als würde man versuchen, eine Giraffe mit einer Leiter zu erklimmen. Viel Glück dabei!

## Von Alchimisten und Kanonen

Die Festung hat nicht nur Mauern, sondern auch Geschichten zu erzählen. Wusstest du, dass Johann Friedrich Böttger hier mal unfreiwillig Urlaub gemacht hat? Er war der Typ, der das europäische Porzellan miterfunden hat – und dafür anscheinend ein bisschen Knast brauchte. Kreativität hat eben ihren Preis.

Heute kannst du auf dem Plateau historische Kanonen bestaunen. Die sehen zwar aus, als könnten sie immer noch feuern, aber keine Sorge – sie sind nur noch Deko. Trotzdem: Stell dir vor, du bist ein Soldat im Mittelalter und siehst diese Dinger auf dich gerichtet. Da überlegt man sich zweimal, ob man wirklich angreifen möchte.

## Aussicht mit Wow-Effekt

Und dann dieser Ausblick! Von der Festung aus kannst du kilometerweit über die wunderschöne Landschaft des Elbsandsteingebirges schauen. Besonders beeindruckend: der Lilienstein, ein weiterer Tafelberg, der aussieht wie der kleine Bruder der Festung. Man könnte fast meinen, die beiden hätten sich abgesprochen: "Du machst die Festung, ich mach das Panorama."

## Fazit: Ein Muss für jeden Abenteurer

Ob du nun Geschichtsfan bist, auf beeindruckende Architektur stehst oder einfach nur einen bombastischen Ausblick genießen willst – die Festung Königstein hat für jeden etwas zu bieten. Und das Beste daran? Sie steht seit Jahrhunderten felsenfest (Wortspiel beabsichtigt) und wartet darauf, von dir entdeckt zu werden.

Also schnapp dir deine Kamera, pack deine Wanderschuhe oder steig in den Festungsexpress – und ab geht’s zu einem der spektakulärsten Orte Deutschlands! Aber Vorsicht: Nach diesem Besuch könnten andere Burgen plötzlich ziemlich mickrig wirken. 😉 🏰 


                       Festung Königstein 



                        Festungsanlage 









                       Sonnenuhr 





                       Blick auf die Elbe 




                     Blick zum Lilienstein 


      Wikipedia - Festung Königstein

Gedanken und Impressionen vom Muttertag.

Hallo liebe Leser und Leserinnen, hier sind wir wieder, die JacoMis und ihre bunte Welt. Muttertag...für viele ist dies ein Familientag. Ab...