Liebe Schweizer und Schweizerinnen, und Zugewanderte, die unser Land als ihre Wahlheimat in ihr Herz geschlossen haben. Ich die Mis von den JacoMis grüsse euch - Es lebe die Schweiz 😊
Ich bin weiß Gott keine Rednerin, das überlasse ich Herrn Köppel von der Weltwoche, dessen Reden ich sehr schätze. Ich werde hier einen Link von Ihm hochladen, wo es sich lohnt, ihm zuzuhören, darüber nachzudenken und zu handeln !
Ich möchte euch hier erzählen, wo ich gelernt habe, was Nationalstolz ist.Wer unsere Posts liest, weiß, das ich ausgewandert bin. Es hat mir in dieser Bundesstadt (Bern) als selbstständig Erwerbende einfach gestunken. Seit meiner Jugend arbeitete ich in dieser Stadt und ich konnte mitverfolgen wie es mit dieser schönen Stadt den Bach runterging....ich danke euch ihr Politiker. Aber ich danke auch den vielen gleichgültigen Schweizer und Schweizerinnen, denen die Schweiz am Hintern vorbei geht. Dann sind da noch die zahlreichen Bürger und Bürgerinnen, die nichts anderes als Schmarotzer unseres Sozialsystems sind und denen unsere Schweiz, unsere Kultur und unser Christlicher Glaube, auch am Hintern vorbei geht....!!!!!
Also gab es für mich nur noch zusammenpacken und Auswandern.
Die ersten drei Jahre " als fahrende Zigeunerin " mit unserem Wohnwagen gefiel mir. Es war pure Freiheit. Keine Termine, keine Telefonate, keine Berufskleidung, keine Kundschaft, keine Verpflichtungen...es war ein sagenhaftes Gefühl, ich war ein freier Mensch.
Aber ich war auch eine Ausländerin, eine Zugezogene und ich gehörte nicht zu der Völkergemeinschaft, weil ich ihre Wurzeln nicht hatte, ihre Historie des Landes nicht kannte und ihre Sprache nicht sprach. Ich versuchte dies zu ändern. Ich befasste mich mit der Katalanischen Geschichte und ich lernte Katalanisch...nun gut, es gelang mir mehr schlecht als recht.
An Bekanntschaften hat es nicht gefehlt. Also wurde ich mitgenommen zu ihren Aktivitäten und ihren Festen. So auch zum Nationalfeiertag der Katalanen. Nein, an den Demos in Barcelona war ich nicht dabei, aber ich hängte meine grosse Katalanische Fahne über den Balkon. Ich fühlte mich als Katalanin...ha...ha.
Ein Blick über Capmany in Katalonien
Warum fühle ich mich diesen Katalanen verbunden ? Weil sie Nationalstolz haben. Jahrhunderte lang wurden sie von Spanischen Herrscherfamilien geknechtet, ausgebeutet und sie durften ihre Kultur und ihre Sprache nicht sprechen. Eine solche Vergangenheit prägt ein Volk über Generationen.Umso mehr brennt in ihnen die Leidenschaft für Freiheit und Unabhängigkeit. Dieses Gedankengut feiern sie am Nationalfeiertag mit ihrer Musik, ihren Sardanas Tänzen und ihren Menschentürmen, den Castelleras. Mit diesen Aktivitäten festigen sie ihre Gemeinschaft. Jeder einzelne Mensch ist wichtig. Dies bildet die stabile Basis eines Volkes. Die Katalanische Fahne wird gehisst. An den Häuser, Kirchen, Autos und auf T-Shirts sowieso.
Nun komme ich zum zweiten Erlebnis was ich auf Campingplätzen erlebt habe.
Es ist der Nationalfeiertag der Niederländer. Ich liebe dieses Volk. Und ihr solltet sie mal an einem Nationalfeiertag erleben. Die Wohnwagen und Mobilehomes wurden mit orangen Girlanden und Fähnchen geschmückt. Alle trugen orange Sachen. Es wurde zusammen gefeiert und zusammen Fernsehgeschaut und gesungen. Auch hier habe ich einen Nationalstolz kennengelernt, wo man direkt neidig werden könnte.
Als begeisterte Fans von Andre Rieu und seinem Orchester, können wir immer wieder beobachten wie die Niederländer, aber auch andere Völker, bei ihrer Nationalhymne aufstehen, mitsingen und die rechte Hand auf ihr Herz legen.
Auch wir Eidgenossen mussten für unsere Freiheit und Unabhängigkeit kämpfen. Sie wurden eine Schweiz die sich zur Neutralität bekennt. Und es sind noch keine 200 Jahre her, wo unsere Vorfahren Leibeigene von Gutsherren waren, Mädchen nichts wert waren, Buben und Mädchen wie ein Stück Vieh auf dem " Meitschimärit " ( Mädchenmarkt ) in Bern verkauft wurden. Junge Frauen wurden für Zwangsarbeit in Fabriken gesteckt, andere Buben und Mädchen erlebten in Kloster eine schreckliche Zucht und Ordnung sowie sexuelle Übergriffe. Auch in späteren Jahren wurde durch das Eingreifen der pro Juventute nicht nur Gutes getan.
Nun sind wir in einer Schweiz angekommen, wo die Demokratie verlottert ist und einer Anarchie und Willkür gewichen ist. Die täglichen Nachrichten in unseren Medien bezeugen das. Die Neutralität wurde durch Firmen, die mit ihren gewinnbringenden Kriegsgeschäfte Milliarden umsetzen, verraten...und die Politik schaut zu oder unterstützt dies sogar. Die DIREKTE DEMOKRATIE ist der Politik ein Dorn im Auge. Durch die EU Verträge wurde auch sie verraten. Durch die unverhältnismässige finanzielle Unterstützung der Schweiz in Kriegsgebiete, Korrupte Länder, Menschenrechts missachtende Länder, sowie Länder, die mit ihrer Wirtschaftspolitik die Natur unseres Planeten aufs schlimmste zerstören und ausbeuten, werden die Steuer zahlenden Schweizerinnen und Schweizer ebenfalls verraten. Dies wird sich in Zukunft auf die AHV, EL und IV ausdehnen !!!
Durch die unverhältnismässige Öffnung unserer Türen, Tore und Fenster, für Flüchtlinge mit ihren unterschiedlichen Interessen, ist aus unserer Schweiz eine ungeniessbare bunte und versalzene Eintopfbrühe geworden !!!
Wo ist unser Schweizer Nationalstolz - Wo ist unser Gemeinschaftssinn - Wo ist unsere Schweizerqualität geblieben - Wo ist unsere Kultur, unsere Bodenständigkeit und unsere Heimatliebe geblieben - Und wo ist unser Kampfgeist für eine FREIE - NEUTRALE - UNABHÄNGIGE SCHWEIZ mit einer DIREKTEN DEMOKRATIE ?!
Hier wünsche ich mir nichts anderes als das ihr Schweizer und Schweizerinnen, ihr euch eine Scheibe vom Nationalstolz der Katalanen und der Niederländer abschneidet.
Wenn wir auf dieser unglücksbringenden Schiene weiterfahren, so werden uns ALLE die Himmelsdrachen FEUER - WASSER - ERDE - WIND wieder in die Urzeit versetzen !!!
Geniesst und feiert noch den heutigen Tag....Tschüss, eure Mis von den JacoMis.