Mittwoch, 15. April 2026

Der Galo de Barcelos - Nur eine Legende ?


Hallo liebe Leser und Leserinnen, kennt ihr die Legende des Galo de Barcelos ?

Jaco und ich haben kürzlich wieder einen tollen und interessanten Tag in der schönen Stadt Basel verbracht. ( Wir werden euch in mehreren Posts davon berichten )
Der Hauptgrund unseres Besuchs war die Ausstellung im Museum der Kulturen mit dem Thema " Der Weg ins Jenseits ". Ich habe sie schon gesehen, aber es war mir wichtig, sie nochmal mit Jaco zu betrachten und durchzukauen...
Sie läuft noch bis zum 3.Mai 2026 und wir können diese Ausstellung nur empfehlen !!!
Eine weitere kleine aber nicht minder interessante Ausstellung ist zum Thema: Memory - Momente des Erinnerns und Vergessens.
Dort habe ich diesen Hahn ( Galo ) von Barcelos, einer Stadt in Portugal entdeckt.
Auch ich habe seit vielen Jahren so ein Schmuckstück, das ich in einem Trödelladen entdeckt habe. Unter anderem sorgte er in meinem kleinen Garten in Capmany ( Katalonien ) für gute Laune oder eben für Glück ?!


Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nichts von seiner Wichtigkeit und der Legende. Aber eines sei schon mal gesagt, einen Freiheitsdrang, einen Unabhängigkeitsdrang und einen Gerechtigkeitssinn hat sich meine Wanderseele in meinen fünf bisherigen Leben angeeignet. Den verteidige ich auch, da kommt mein Skorpionstachel von meinem Tierkreiszeichen zum Einsatz...und der ist tödlich wenn es sein muss...ha...ha.
Die Legende ist folgende: ( etwas abgekürzt )

Ein Bauer war auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela. Als er in der Nähe von Barcelos war, wurde er fälschlicherweise von einem Landbesitzer des Silberdiebstahls beschuldigt. Der Richter verurteile den Bauer zum Tod durch Hängen. Der Bauer beteuerte seine Unschuld und verlangte vor seinem Tod nochmal den Richter zu sprechen. Der war gerade genüsslich mit einem gebratenen Hahn beschäftigt. 
Der Bauer rief, der Hahn wird bei meinem Tod vom Teller hüpfen und meine Unschuld krähen...und so geschah es.
Der Richter rannte zum Henkersplatz und sah, dass im Seil ein Knoten war und so den Tod des Bauern verhindert hat. So ein Glück...

Ich habe diesen Hahn sogar in mehreren kleinen Bilder gemalt. Es war eine Vorgabe für meine Malergruppe, die ich damals in Altenburg an der Volkshochschule betreute. Ganz nach dem Motto: Ein Objekt kann man auf 1001 Möglichkeit malen und gestalten.




Nun liebe Leute, der Legende nach kam der Bauer einige Jahre später wieder nach Barcelos zurück und errichtete aus Dankbarkeit dem Heiligen Jacobus, San Tiago, und der Jungfrau Maria eine Gedenkstätte.
Diese Geschichte ist mit der Stadt Barcelos im Norden Portugals verbunden, wo im Archäologischen Museum ein altes Kreuz steht, das den Vorfall darstellt.
Seitdem ist dieser " Galo de Barcelos " das inoffizielle Wahrzeichen Portugals und für die Kultur der portugiesischen Bevölkerung eine wichtige Figur. Sie gilt als Glücksbringer und Hoffnungsträger, sowie für die Menschlichkeit . Aber nicht nur. Es ist ein Symbol für den Stolz, die Gerechtigkeit und Wahrheit. Ebenfalls vertritt sie den Gemeinschaftssinn der einfachen Bevölkerung, ( noch ) mit Humor, der religiösen und der weltlichen Elite, mit ihrer Willkür, entgegenzutreten.

Das ist doch genau in JacoMis Sinn !!!

So möchte ich euch noch zwei weitere Objekte der Ausstellung: Der Weg ins Jenseits präsentieren.
Das eine ist ein " Benedictus - Glöcklein." Es wird bei der Aufbahrung und Beerdigung eines Toten geläutet, um so die Bösen Geister fern zu halten.


Auch beim Altar des mexikanischen Künstlers, Pepe Villegas, wird der Tod und der Aufstieg der Seelen wunderbar dargestellt. ( Ich werde euch davon berichten )
Damit auch bei dieser Würdigung des Todes und der Reise der Seelen, keine bösen Geister daher geflattert kommen, wird der Altar von einem Wächter, einem  Toten - Hund bewacht. Er hält die Unterwelt mit seinen Scharlatanen, Hexen, und sonstigen verlogenen und hinterhältigen Wesen in Schach....Übrigens auch die Politischen....So ist auch er ein Symbol und ein Schutz für die einfache und ehrliche Bevölkerung.


Nun, ihr Leser und Leserinnen, ihr kennt mich und meine oder unsere Gesinnung ja... Logisch rattern da gleich die Hirnrädchen !!! Wenn wir ins Weltgeschehen hinausschauen, den treffenden Reden von seriösen Journalisten und Politiker sowie Politikerinnen zuhören, oder höchst interessante und bedenkliche Newsletter lesen, so komme ich zu folgender Erkenntnis:
Hey Leute, kauft euch einen Galo de Barcelos. An den können wir glauben. Der Liebe Gott hat bis jetzt einen schlechten Job gemacht, das wird nichts mehr...da können wir getrost zum " Güggu " ( Hahn ) beten, und es kostet uns erst noch keine Kirchensteuer...!!!
Läutet die Glocken und hängt euch ein Benedictus Glöcklein um den Hals. Damit die Menschen erwachen und die bösen Geister wieder dorthin verbannen wo sie hergekommen sind !
Zudem schafft euch auch gleich " Toten - Hunde " an und stellt die überall auf wo es euch wichtig ist. Zum Beispiel ums Haus herum, auf dem Nebensitz in der Bahn, auf der anderen Straßenseite von unangenehmen Nachbarn, oder habt ihr etwa einen blöden Chef oder Chefin....Und wer wirklich für das Schweizervolk was Gutes tun möchte, stellt die bei unseren Regierungsgebäuden auf. Gebt ihnen ja feines Futter, damit sie einen guten Job machen und uns so vor den Dämonen der Unterwelt schützen...oder wo immer die auch  " hockä, wirrs Züg palaverä u Unheil bringä "  ( sitzen, wirres Zeug reden und Unheil bringen )

Ich sage Tschüss, eure Mis von den JacoMis und hier ein paar Links, wo es sich lohnt zu lesen.








Dienstag, 14. April 2026

Zeitreisen - Ein Ausflug nach Rabós, eine Perle im katalanischen Hinterland.

 # Abenteuer im katalanischen Hinterland: Steine, Esel und alte Kirchen  

Fast auf den Tag genau vor acht Jahren haben wir uns aufgemacht, das katalanische Hinterland zu erobern – genauer gesagt, die Gegend zwischen Rabós und Delfià. Mit dabei: unsere treue Chica (ein Nissan Terrano II, der schon einiges erlebt hat) und unser vierbeiniger Begleiter Don. Don wusste sofort: Heute wird's spannend! Und wenn er vor lauter Vorfreude mal einen "duftenden Gruß" im Kofferraum hinterließ, gab es nur eine Lösung – Fenster auf und weiter geht’s!  

## Der malerische Riu l'Orlina  

Unser erstes Ziel war der Riu l'Orlina, ein kleiner Fluss im Alt Empordà, der im Albera-Massiv nahe der französischen Grenze entspringt. Malerisch schlängelt er sich durch die naturbelassene Landschaft bei Rabós und ist bekannt für goldhaltige Ablagerungen. Nein, wir haben kein Gold gefunden, aber dafür jede Menge wunderschöner Steine! Nur die schönsten durften in den Kofferraum – ich möchte behaupten, wir hatten am Ende mehr Steine als Platz.  

## Poitou-Esel und Meister Eckardt  

Zwischen Feldern und alten Steineichen begegneten wir einer ganz besonderen Attraktion: Poitou-Esel! Diese Riesenesel aus der französischen Poitou-Region sind nicht nur beeindruckend groß, sondern auch äußerst charmant. Kaum hatten sie uns entdeckt, kamen sie neugierig näher und wollten Streicheleinheiten – und zwar reichlich! Ich konnte nicht widerstehen und musste an ein Zitat von Meister Eckardt denken: "Es weiß ein Esel immer einen anderen zu schätzen." Das nehme ich mal als Kompliment!  

## Sant Romà de Delfià: Eine Kirche mit Geschichte  

Ein Highlight unseres Tages war die kleine Feldsteinkirche Sant Romà de Delfià. Diese charmante Kirche aus dem späten 11. Jahrhundert war einst ein Alodium des nahegelegenen Klosters Sant Quirze de Colera. Ihre schlichte Schönheit und die geschichtsträchtige Atmosphäre haben uns wirklich beeindruckt. Man fühlt sich hier fast wie in einer anderen Zeit.  

## Steinreich und zufrieden  

Neben der Kirche fanden wir noch Ruinen aus Feldsteinen – ein Paradies für Steinliebhaber wie uns. Die Mis (meine bessere Hälfte) war begeistert von der Ausbeute: ein Kofferraum voller Steine und Pflanzen für unseren Vorgarten. Don hatte seinen Spaß beim Herumtollen und ich war glücklich mit meiner Kamera in der Hand – ein perfekter Tag!  

Auf dem Heimweg waren wir alle zufrieden: Die Mis hatte ihre Schätze, Don hatte seinen Auslauf, und ich hatte jede Menge Fotos und Erinnerungen an unser Abenteuer im katalanischen Hinterland. Wer hätte gedacht, dass Steine, Esel und alte Kirchen so viel Freude bereiten können?  

Bis zum nächsten Abenteuer – und ja,  wer Lust auf eine Woche wandern mit den Rieseneseln hat, es gibt einen Link. 


                             Der Fluss Orlina 



                                               Poitu-Esel 


                             Da sind zwei glücklich... 


                                              Steineiche 


                                              Steinreich... 





                             Sant Romà de Delfià 


                             Die "Mis" und ihre geliebte "Chica" 





                             Fette Beute 


                             Alles strahlt...  




                    Eselwandern Katalonien 

                    Wikipedia - Rabós





Sonntag, 12. April 2026

Der Frühling trägt ein weißes Kleid


 
Liebe Leserschaft, heute möchte ich euch ein wenig über die Farbe Weiß erzählen.
Eines sei schon mal gesagt; die Farbe Weiß ist eine bedeutende Farbe !

Fällt es euch auch auf, dass wir im Frühling besonders viele weiße Blumen und Sträucher, sowie Bäume mit weißen Blüten sehen. Das kommt nicht von ungefähr. Die Natur ist raffiniert, passt sich an und arbeitet mit Tricks.
Die Frühblüher müssen sich beeilen. Der Wald hat noch keine Blätter somit kommt das spärliche Licht noch auf den Waldboden. Auch das Gras ist noch nieder und überdeckt die meist kleinen Frühlingsblumen nicht. Also haben diese Blumen eine helle, meistens weiße Farbe, die die UV Strahlen reflektieren. So leuchten sie auch bei bewölktem Wetter oder in der Dämmerung. Das wird von den Insekten genutzt, und insbesondere von den vielen Nachtfalter.

Farben sind das Lächeln der Natur und Blumen sind ihr Lachen.
( Leigh Hunt )


Die Insekten mit ihren Facettenaugen, aber auch die Vögel können das UV Muster dieser Blüten erkennen und finden so den Weg zum Nektar. Auch duften weiße Blüten oft intensiv um Bestäuber anzulocken. Ihr seht, in der Natur ist es ein Geben und Nehmen.
Aber nicht bei allen wirken diese Tricks:

Es badet sich die Kräh' mit allem Fleiß, und kann doch niemals werden weiß.

Ist es nicht jedes Jahr ein beglückendes Wunder, wenn unsere Obstbäume zu blühen beginnen. Auch sie sind wichtige Futterquellen für unsere Insekten.
Hier im Bild seht ihr die Blüten des Aprikosenbaums, Birnbaums, der Kirschpflaume oder auch wilde Mirabelle genannt, und des Apfelbaums.



Welche Bedeutung hat die Farbe Weiß bei uns Menschen ?

Denn an der Farbe ( der Kleidung ) lässt sich die Sinnesweise, an dem Schnitt die Lebensweise erkennen.
( Johann Wolfgang von Goethe )

In den meisten Kulturen wird Weiß mit Reinheit, Klarheit, Neubeginn aber auch mit Heiligkeit und Vollkommenheit in Verbindung gebracht. 
Schon in früheren Kulturen wurden menschliche Opfergaben an die Götter in weiße Tücher gehüllt. Es wurden Opferlämmer mit einem hellen Fell ausgesucht. In Afrikanischen und Australischen Kulturen wird das Gesicht und der Körper weiß bemalt. Es symbolisiert den Tod und die Verbindung zur Geisterwelt der Ahnen.
So ist die Farbe Weiß in asiatischen Kulturen wie Japan, China oder bei den Sorben, die Farbe des Todes und der Trauer. Aber gleichzeitig symbolisiert sie auch den geistigen Übergang in ein anderes Reich wo ein Neuanfang beginnt.
Im Hinduismus werden helle Rinder als heilig erklärt. Derwische tanzen sich in weißer Kleidung in die geistige " Anderswelt " um sich Erkenntnis und Erleuchtung zu verschaffen. Im Shintoismus symbolisiert Weiß die Reinheit, Demut und die Wahrheit.


Im christlichen Glauben steht die Farbe Weiß für Göttlichkeit, Heiligkeit, Unbeflecktheit, Reinheit und Neubeginn.
Es ist aber auch die Farbe der " Auserwählten " die über die Jahrhunderte bis zum heutigen Tag, von den christlichen Monarchien das " Privilège du blanc " erhielten. Somit ist die Soutane des Papstes Weiß.
Das Hochzeitskleid ist Weiß, das Taufkleid ist Weiß...wie hier auf dem Foto, wo ihr das " süsse kleine Resilein " ( die Mis ) mit seiner stolzen Mama seht...hi...hi.


In vielen Nordafrikanischen und arabischen Ländern tragen die Männer ein weißes Traditionskleid. Die Dishdasha, Kandura, Qamis um nur einige Bezeichnungen zu nennen. Oft sind es Länder in Wüstenregionen. Diese luftige Kleidung ist bequem, reflektiert das Sonnenlicht und schützt so vor Hitze. 
Bunte Kleidung wird bei Festen getragen oder von den Frauen. 
Es ist aber auch die Farbe des Islamischen Glaubens. Sie symbolisiert die Reinheit, Sauberkeit, spirituelle Aufrichtigkeit und die Zugehörigkeit zur Religiösen Gemeinschaft. So ist das tragen von weißer Kleidung bei religiösen Festen, gleichzeitig die Besinnung auf die Lehren des Propheten Muhammad.



Liebe Leserschaft, ihr seht wie Farben bei uns Menschen von Beginn an eine Bedeutung, eine Wirkung und eine Richtlinie vorgeben. Sei dies in der Politik im Glauben und in der Tradition. 
So hat auch die Fahne des Roten Kreuzes, ein rotes gleichschenkliges Kreuz auf weißem Hintergrund, ihre Bedeutung. Sie kennzeichnet in Konfliktgebieten medizinisches Personal, medizinische Fahrzeuge und Einrichtungen, und sie steht für Neutralität sowie Schutz, das zu respektieren gilt !!!

Manchmal ist es die Farbe des Himmels und mein Herz geht auf Reisen
in die entferntesten Länder - voller Farben.
( Roswitha Bloch )



Im Krieg ist die Weiße Fahne die Fahne der Kapitulation und des Friedens.
Auch die Friedenstaube ist Weiß und da gibt es ein bekanntes Kinderlied, das auch Jaco in der Schule gesungen hat.



Im zweiten Teil meines Posts, ja es braucht zwei !! betrachte ich die Farbe Weiß aus der Sicht von uns Maler und Malerinnen, sowie der Kunst...der Post ist schon in Arbeit...Tchüss bis später, eure Mis von den JacoMis 😊










Freitag, 10. April 2026

Ein Tag in Friedrichshafen - Zeppelinstadt mit Alpenpanorama

# Ein Tag in Friedrichshafen – Zwischen Zeppelinen, Schwänen und einem Narr vom Bodensee  

**Hallo zusammen!**  

Am 09.04.2026 war ich mal wieder als Scout unterwegs, während meine bessere Hälfte, die "Mis", in Bern ihren Pflichten nachkam. Ihre letzten Worte, bevor sie in den Zug sprang, waren: *„Mach Dir einen schönen Tag!“* – und das habe ich mir nicht zweimal sagen lassen!  

Da ich für unsere gemeinsamen Ausflüge zuständig bin und wir diesen Sommer die Bodenseeregion unsicher machen wollen, fiel meine Wahl auf Friedrichshafen. Also rein in den Regio, bei strahlendem Sonnenschein und 19 Grad (perfektes Wetter für Entdecker wie mich), und ab in die Zeppelinstadt mit Alpenpanorama.  

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### Ankunft in der Zeppelinstadt  

Kaum am Bahnhof Friedrichshafen-Hafen angekommen, ging es auch direkt los. Ich erspähte das Hafengelände und wurde von einem Motorschiff namens *„Schwaben“* mit einer Sirene begrüßt. Oder stand da vielleicht jemand im Weg? Wer weiß das schon so genau.  

Mein erster Stopp: der Moleturm. 22 Meter hoch, 117 Stufen – klingt machbar, dachte ich mir. Oben angekommen, versprach man mir einen atemberaubenden Alpenblick. Gut, „atemberaubend“ war vielleicht etwas übertrieben, denn es war leicht diesig. Aber hey, ich bin ja nicht zum Meckern hier!  

Von dort oben hatte ich eine super Aussicht auf die Stadt. Die Sehenswürdigkeiten wie die Kirche St. Nikolaus mit ihren Zwiebeltürmen und die imposante Schlosskirche waren gut zu sehen. Und dann, als wäre es bestellt: Ein Zeppelin schwebte am Himmel und drehte ein elegantes Wendemanöver. Ich kam mir vor wie im Film!  

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### Promenadenleben à la Friedrichshafen  

Zurück auf dem Boden der Tatsachen ging es weiter zur Hafenpromenade. Und was soll ich sagen? Die ist wirklich ein Schmuckstück! Im Stadtpark blühten die Frühlingsblumen um die Wette, und ein Schwan saß seelenruhig auf seinem Nest. Ich glaube, der hat sich von all den Touristen nicht mal ansatzweise beeindrucken lassen – ganz schön cool, dieser Schwan!  

Die Promenade selbst war gespickt mit Hinguckern: ein historischer Hafenkran (ich frage mich immer noch, wie man so etwas überhaupt bewegt), das Klangschiff *„Im Augenblick“* (ja, es klingt wirklich!) und der Stewart-Krug – eine riesige Bronzeplastik aus Peoria, Illinois, die an die 40-jährige Städtepartnerschaft mit Friedrichshafen erinnert.  

Und dann war da noch Ferdinand Graf von Zeppelin höchstpersönlich – naja, zumindest seine lebensgroße Statue. Ohne diesen eigenbrötlerischen Adeligen, der sich jahrelang als *„Narr vom Bodensee“* verspotten lassen musste, wäre Friedrichshafen heute wohl nichts weiter als ein verschlafenes Fischerdorf. Danke, Ferdinand, dass Du Dich nicht unterkriegen lassen hast!  

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### Mammutbäume und Abschied mit Fridolin  

Im Park entdeckte ich noch drei beeindruckende Bergmammutbäume aus dem Jahr 1867. Diese Dinger sind wirklich riesig! Ich habe mich kurz gefragt, ob Tarzan hier irgendwo durch die Äste schwingen könnte – aber wahrscheinlich wäre er zu faul gewesen bei dem Wetter.  

Zum krönenden Abschluss legte dann noch der Katamaran *„Fridolin“* ab. In nur 52 Minuten bringt der Dich nach Konstanz – schneller als jeder Rentner auf seinem E-Bike!  

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### Fazit: Friedrichshafen – Wir kommen wieder!  

Alles in allem war es ein gelungener Tag in Friedrichshafen. Die Stadt hat mich mit ihrem Charme, ihrer Geschichte und den vielen kleinen Details begeistert. Jetzt freue ich mich schon darauf, bald zusammen mit der „Mis“ (aka - ("also known as") meine bessere Hälfte) als „JacoMis“ zurückzukehren und alles noch einmal ausführlicher zu erkunden.  

Bis dahin bleibt mir nur zu sagen: Danke, Friedrichshafen! Und denkt immer daran: Auch ein Narr vom Bodensee kann Großes schaffen! 😉  


                     MS Schwab 


                    Moleturm mit Alpenpanorama 


                    Uferpromenade 


                    Schlosskirche 


                    Kirche St. Nikolaus 


                     Hafenpromenade 


                    Historischer Hafenkran 


                     Luftschiff (Zeppelin)  


                      Uferpromenade 


                      Klangschiff "Im Augenblick" 


                                  Graf von Zeppelin 


                   Partnerschaftskrug aus Peoria 


                     Partnerschaftskrug aus Peoria 


                                 Riesenmammutbaum 


                    Bodensee mit Alpenpanorama 


                      Katamaran "Friedolin" 


                    Brütender Schwan 


                       Kaiserkronen 


                        Blumenpracht Uferpromenade 


                 Friedrichshafen - Wikipedia

Der Galo de Barcelos - Nur eine Legende ?

Hallo liebe Leser und Leserinnen, kennt ihr die Legende des Galo de Barcelos ? Jaco und ich haben kürzlich wieder einen tollen und interessa...