JacoMis bunte Welt
Hallo.....unser Blog erzählt aus unserem Leben. Bunt gemixt. Reisen - Ausflüge - Fotografien -Garten - Hunde und Katzen - Radtouren - DDR -meiner Malkunst - vom Auswandern - Natur - einem natürlichen und gesunden Lebensstil - von Liebe und von Freude....von Lebensfreude! Aber wir blicken auch kritisch in unsere Gesellschaft und auf die Probleme in unserer Welt. Das äußern wir in unseren Einsichten und Weitsichten. Dann viel Vergnügen !
Dienstag, 17. März 2026
Der Blutmond weint Tränen
Wir sind die JacoMis. Ein Kürzel für Jürgen Jacob und Therese Mischler. Jürgen Jacob ist der Fotograf und Poet. Therese Mischler ist die Schreiberin und die Malerin.
Sonntag, 15. März 2026
Die Brüderkirche in Altenburg/Thüringen
# Die Brüderkirche in Altenburg – Ein Ort voller Erinnerungen und Geschichte #
Manche Orte begleiten einen ein Leben lang, ohne dass man es wirklich merkt. Für mich ist die Brüderkirche in Altenburg so ein Ort. Schon als Kind war sie ein fester Bestandteil meines Alltags. Ob auf dem Schulweg, beim Blick aus dem Fenster oder später, als wir innerhalb der Stadt umgezogen sind – die Kirche war immer irgendwie in meiner Nähe. Und doch ist sie weit mehr als nur ein hübsches Gebäude aus Backstein. In unserer gemeinsamen Zeit in Altenburg über 4 Jahre hatten wir die Kirche immer im Blick und sie diente uns immer als Inspiration.
## Ein architektonisches Schmuckstück im neugotischen Stil
Die Brüderkirche wurde zwischen 1902 und 1905 auf dem Gelände eines ehemaligen Franziskanerklosters erbaut. Im neugotischen Stil gehalten, beeindruckt sie durch ihre schlichte Eleganz und die Liebe zum Detail. Besonders faszinierend finde ich das große Mosaikbild von Jesus über dem Hauptportal. Es fängt das Licht der Morgensonne so wunderbar ein, dass es fast magisch wirkt. Als Kind habe ich oft einfach nur dagestanden und geschaut – und auch heute noch hat dieser Anblick etwas Beruhigendes.
Mit Platz für rund 1.000 Besucher ist die Brüderkirche übrigens die größte Kirche im Altenburger Land. Und wenn ihr mal in der Nähe seid, solltet ihr euch das Glockenspiel nicht entgehen lassen! Zu jeder vollen Stunde erklingen jahreszeitlich wechselnde Melodien, die den Hauptmarkt mit einer ganz besonderen Atmosphäre erfüllen.
## Ein Ort der Begegnung – und manchmal auch der Musik
Die Brüderkirche ist mehr als nur ein Gotteshaus. Seit 2014 dient sie als Pilger- und Informationszentrum für den Lutherweg und die alte Reichsstraße „Via Imperii“. Aber auch kulturell hat sie einiges zu bieten. Ich erinnere mich an zahlreiche Besuche – ob zum „Tag der offenen Tür“ oder zu Konzerten. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Gospelkonzert mit Musikern aus den USA. Die Stimmung war einfach unglaublich! Solche Momente wünscht man sich manchmal auch für den klassischen Sonntagsgottesdienst.
Zu jeder Jahreszeit bietet die Kirche übrigens ein anderes Bild: Im Frühling umrahmt von blühenden Bäumen, im Sommer in warmes Sonnenlicht getaucht, im Herbst mit buntem Laub und im Winter oft von einer Schneeschicht bedeckt. Es gibt kaum einen Ort in Altenburg, der so fotogen ist.
## Eine kleine Anekdote aus meiner Jugend
Natürlich verbindet man mit so einem Ort auch persönliche Geschichten – manche ernst, manche eher lustig. Eine Anekdote aus meiner Jugend möchte ich euch nicht vorenthalten: Mit etwa 12 Jahren besuchte ich den Konfirmandenunterricht in der Brüderkirche. Eines Tages kamen wir auf die glorreiche Idee, mit einer brennenden Kerze herumzuspielen. Keine gute Idee, wie sich herausstellte. Der Pfarrer war wenig begeistert und schickte uns kurzerhand aus der Kirche. Für eine Weile waren wir vom „kirchlichen Treiben“ ausgeschlossen – eine Lektion, die ich nicht so schnell vergessen habe.
## Handwerkskunst vom Feinsten
Wenn man sich die Brüderkirche genauer anschaut, wird einem schnell klar, wie viel handwerkliches Können in diesem Bauwerk steckt. Und das alles ohne die technischen Hilfsmittel, die wir heute für selbstverständlich halten! Kein Kran, keine modernen Maschinen – nur pure Handarbeit. Es ist beeindruckend, was damals in nur drei Jahren geschaffen wurde.
## Mein Fazit
Die Brüderkirche ist für mich weit mehr als ein historisches Bauwerk. Sie ist ein Ort voller Erinnerungen, Begegnungen und Geschichten. Wenn ihr mal in Altenburg seid, solltet ihr unbedingt vorbeischauen – sei es für einen Gottesdienst, ein Konzert oder einfach nur, um die Atmosphäre dieses besonderen Ortes auf euch wirken zu lassen.
Und wer weiß? Vielleicht entdeckt ihr ja eure ganz eigene Verbindung zu diesem wunderschönen Stück Altenburger Geschichte. ⛪
Der Markt mit Rathaus & Brüderkirche
Brüderkirche
Brüderkirche - Rückansicht
Mosaikbild - Jesus & die Jünger
Seitenflügel
Portal mit Osterschmuck
Gospelkonzert
Konzert auf dem Markt
Weihnachtszeit
Die alte Brüderkirche, Abriss erfolgte im Jahr1901. ⛪
Donnerstag, 12. März 2026
Trennen - Ein kleines Wort das große Bedeutung hat.
So, liebe Leserschaft, das war Teil eins unseres Umzugs. Jetzt kommt der Rest und da sind wir immer noch dran...!!!
Auch die Erinnerung an einen Urlaub, den ich vor etwa 35 Jahren in der Türkei verbrachte, halte ich mit Erinnerungsgegenstände in Ehren. So gibt es im Schlafzimmer meine kleine orientalische Damen-Ecke, ein Schutzengel wacht im Schlaf über uns und im Wohnzimmer hängt meine türkische Uhr, die viele Jahre die präziseste Uhr in meiner Haushaltung war. Sie läuft nicht mehr, macht nichts, aber
Ach sooo...da wir zwei ja Stil haben und uns als Unikat betrachten, gehen wir nie ohne Hut auf die Straße. Aber sicher haben wir eine kleine Hutsammlung...
Wir sind die JacoMis. Ein Kürzel für Jürgen Jacob und Therese Mischler. Jürgen Jacob ist der Fotograf und Poet. Therese Mischler ist die Schreiberin und die Malerin.
Sonntag, 8. März 2026
Kindheitserinnerungen auf zwei Rädern – Eine Reise in die Vergangenheit
**Kindheitserinnerungen auf zwei Rädern – Eine Reise in die Vergangenheit**
Manchmal reicht ein kleiner Auslöser, um die Erinnerungen aus der Mottenkiste der Kindheit zu kramen. So geschehen am 21.02.2026, als wir uns aufmachten, die Fastnacht in Bern zu feiern. Der Umzug ließ sich Zeit – typisch Fastnacht, immer ein bisschen verspätet, aber dafür umso bunter. Also nutzten wir die Gelegenheit, durch die Altstadt zu schlendern und uns von Schaufenstern inspirieren zu lassen.
In einem Herrenbekleidungsgeschäft – wohlgemerkt, ein Ort, an dem ich eher Krawatten als Kindheitserinnerungen erwartet hätte – stand sie plötzlich: ein blau lackiertes Relikt aus einer anderen Zeit. Es war kein Kunstwerk, kein Dekorationsobjekt, sondern ein Motorrad. Und nicht irgendeines! Eine Jawa, Marke "Ostblock-Chic", direkt aus der ehemaligen Tschechoslowakei (CSR).
In dem Moment setzte mein Kopfkino ein wie ein alter Projektor: Mein Onkel Kurt und seine Jawa 350. Der Sommer 1957 war es, als er mir eine Ausfahrt versprach. Ich war voller Vorfreude – bis der Vergaser beschloss, einen Streik einzulegen. Das war’s dann mit dem Abenteuer. Aber 1958 sollte alles besser werden.
Ein vierwöchiger Urlaub bei Onkel und Tante in einem Vorort von Berlin stand an. Allein die Anreise war ein Abenteuer für sich. Mit einem Brief meiner Mutter – ja, einem echten handgeschriebenen Brief! – und einem Ticket machte ich mich als Kind allein auf den Weg. Grenzkontrolle in Berlin-Schönefeld? Kein Problem für mich, schließlich war ich mit einem unschlagbaren Charme und einem Papierschreiben ausgestattet. Am Ostbahnhof wurde ich von meiner Tante abgeholt, und so begann *der* Urlaub meines Lebens.
Freiheit pur! Keine strengen Regeln, keine endlosen "Iss dein Gemüse"-Diskussionen. Ich war der König der Straßen – oder zumindest fühlte es sich so an. Doch das wahre Highlight wartete erst zum Schluss: Die Rückreise nach Altenburg in Thüringen auf dem Sozius der Jawa 350 meines Onkels. 250 Kilometer auf einer fast menschenleeren Autobahn! Zugegeben, ich wurde festgeschnallt, damit ich nicht wie ein unkontrollierter Luftballon davonflog. Aber hey, was für ein Gefühl! Meine Tante fuhr hinter uns her – stilecht auf ihrem eigenen Motorrad mit meinem Cousin im Schlepptau.
Und jetzt, fast sieben Jahrzehnte später, stehe ich in diesem Bekleidungsgeschäft in Bern und starre auf eine Jawa. Der Besitzer des Ladens war so nett und erlaubte uns, Fotos zu machen. Ich schoss ein paar Bilder und dachte daran das gesehene in einem Blog zu beschreiben mit der Nachricht: "Schaut mal, wen ich getroffen habe!" 🏍
Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben – oder eben ein blau lackiertes Motorrad –, die einen in Gedanken zurück katapultieren. Und während die Fastnachtsumzüge draußen tobten, saß ich gedanklich wieder auf dem Sozius der Jawa 350 und spürte den Fahrtwind im Gesicht.
Ach ja, Onkel Kurt – danke für die Erinnerungen! 💕
Jawa 350 im Originalzustand
Auch ein Motorrad der Marke RT 125 aus DDR-Zeiten war noch im Laden, die habe ich als Jugendlicher auch selbst gefahren.
Na dann genießt noch den Sonntagabend. Wir sagen Tschüss bis nächste Woche, eure JacoMis 😊
Samstag, 28. Februar 2026
Ein schönes Wochenende wünschen die JacoMis
Wir sind die JacoMis. Ein Kürzel für Jürgen Jacob und Therese Mischler. Jürgen Jacob ist der Fotograf und Poet. Therese Mischler ist die Schreiberin und die Malerin.
Mittwoch, 25. Februar 2026
Machen wir aus jedem Tag einen perfekten Tag
Wir sind die JacoMis. Ein Kürzel für Jürgen Jacob und Therese Mischler. Jürgen Jacob ist der Fotograf und Poet. Therese Mischler ist die Schreiberin und die Malerin.
Der Blutmond weint Tränen
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Halli Hallo, liebe Leser und Leserinnen, wie sagt man so schön; neue Woche - neues Glück. Beginnen wir doch mit dem Glück, dass wir in unser...
















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