Mittwoch, 22. April 2026

Zeitreisen - Wandern auf dem "Camí de Ronda" - Küstenwanderweg GR-92

# Wanderschuhe, Piraten und ein melancholischer Prinz – Unser Abenteuer auf dem GR-92

Wenn ihr glaubt, Wandern sei nur was für Ruhesuchende und Naturfreunde, dann habt ihr noch nie unsere deutsch-schweizerische Wandergruppe in Aktion erlebt. Am 27. April 2018 war es mal wieder soweit: Rucksack auf den Rücken, Wanderschuhe geschnürt, und los ging’s entlang des Küstenwanderweges GR-92 in Katalonien. Unser Ziel? Der Torre de Montgó im wunderschönen „Parc Natural del Montgrí“. Klingt doch schon mal vielversprechend, oder?

## Startklar in L'Escala – und los geht der Spaß!

Unser Abenteuer begann im malerischen Küstenort L'Escala. Die Sonne schien, die Laune war bestens, und die Aussicht auf ein gutes Fischmenü nach der Wanderung motivierte uns alle zusätzlich. Unser Weg führte uns entlang der Bucht Cala Montgó, wo wir uns wie echte Abenteurer fühlten – na ja, zumindest solange, bis die ersten von uns über Wurzeln stolperten (keine Sorge, niemand wurde ernsthaft verletzt, außer vielleicht unser Stolz).

## Piraten und andere Überraschungen

Unser Ziel, der Torre de Montgó, wurde im Jahr 1598 als Wachturm erbaut, um Fischer und Bewohner vor Piraten zu schützen. Und während wir so den Turm betrachteten, konnte man sich lebhaft vorstellen, wie damals mutige Seebären mit Augenklappen und Holzbeinen an der Küste lauerten. Okay, vielleicht war das auch nur unsere überbordende Fantasie nach einer zu langen Kaffeepause.

## Ein Inselchen hier, ein Denkmal da

Der Weg bot uns wirklich alles: Steilküsten, das glitzernde Mittelmeer und als Highlight die kleine felsige Insel Illa Mateua. Die war so fotogen, dass wir fast eine Stunde damit verbrachten, sie aus jedem möglichen Winkel zu fotografieren. Instagram lässt grüßen!

Doch das war noch lange nicht alles. Wir kamen an einem Denkmal namens „Die Copla“ vorbei – eine Hommage an die traditionellen katalanischen Sardana-Tanzorchester. Und ja, ich habe versucht, ein paar Tanzschritte zu imitieren. Spoiler: Es sah eher aus wie ein Storch im Salat.

Wenig später entdeckten wir das Seefahrerdenkmal „Leute des Meeres“. Das Kunstwerk von Josep M. Simón besteht aus einem Anker, einem Segel und dem Gesicht eines Fischers. Und wenn ihr euch fragt: Ja, wir haben versucht, Selfies mit dem Anker zu machen. Nein, das war keine gute Idee.

## Der kleine Prinz und große Gespräche

Kurz vor Ende unserer Tour stießen wir auf die Skulptur „Der Kleine Prinz“ (El Principito). Da saß er also, die berühmte Figur von Antoine de Saint-Exupéry, melancholisch aufs Wasser blickend. Während einige von uns tiefgründige Gespräche über das Kinderbuch begannen, nutzten andere die Gelegenheit für eine kurze Verschnaufpause. Jeder eben auf seine Weise.

## Fischmenü und Wanderpläne

Nach all den Abenteuern hatten wir uns eine ordentliche Stärkung verdient. In einem gemütlichen Restaurant ließen wir uns ein köstliches Fischmenü schmecken. Die Gespräche drehten sich um alles Mögliche – von der Schönheit der Strecke bis hin zu der Frage, wer beim nächsten Mal die Wanderung organisieren muss (Spoiler: Nicht wir!).

Am Ende des Tages traten wir müde, aber glücklich unseren Heimweg an. Und eins ist sicher: Der GR-92 hat uns nicht nur mit seiner Landschaft begeistert, sondern auch für jede Menge Lacher gesorgt.

Also Leute, wenn ihr mal in Katalonien unterwegs seid: Schnappt euch eure Wanderschuhe und ab auf den GR-92! Aber Vorsicht – Piraten könnten euch auflauern… oder zumindest eure eigene Tollpatschigkeit! 😉 🔱 







                        Illa Mateua - Felseninsel 



                        Torre de Montgó 


                        Torre de Montgó 




                      Denkmal Seefahrer 


                                  Die Copla 


                    "Der Kleine Prinz" (El Principito) 




Montag, 20. April 2026

Unterwegs entdeckt - Schaffhausen


Blick zum Munot in Schaffhausen - Schweiz.

Eine schöne und gute Woche wünschen wir JacoMis unseren Leser und Leserinnen.
So wie man einen Tag mit guten Gedanken beenden sollte, bevor man ins Bett hüpft, so sollten wir die neue Woche auch mit positiver Motivation beginnen. Der Ärger kommt sowieso von alleine...
Na dann stöbern wir doch in unseren Fotos, die wir die letzten Tage in Schaffhausen geknipst haben.


Es wird höchste Zeit, unsere eingerostete Fitness zu aktivieren. Da ist Schaffhausen genau richtig: Treppe hoch - Treppe runter, Hügel rauf - Hügel runter.
Es ächzt und knackt im Gebälke und man hört ein leises pfeifen der Dampflokomotiven...also JacoMis, " nid dr Weich la usähänge " ( nicht schlapp machen ) die Treppe rauf zum Munot. Vorbei an den Reben. So richtig gefallen tut mir dieser Rebberg nicht. Da kommen mir doch gleich wieder Erinnerungen in den Sinn, aus meiner Zeit wo ich in Katalonien gelebt habe. Wäre dieser Rebberg im Hinterland von Katalonien, so würden da Schafe das Grünzeug abfressen, und gleichzeitig mit ihrer Hinterlassenschaft auf natürliche Weise düngen. Zudem greifen immer mehr junge Biobauer zu Spritzmittel aus Kräuter, die in der Katalanischen Vegetation vorkommen. Rosmarin, Thymian, Salbei, Lavendel, Kamille und Ackerschachtelhalm. Dieser Sud stärkt die Reben, er fördert ein gutes Bodenmilieu und wirkt prophylaktisch gegen Pilzbefall. Die Schafwolle wird gleich noch zum Mulchen oft in Kombination mit gehäckseltem Schilf, auf den Felder verwendet. Das ist doch eine super Sache und so ein Biowein...Santa Maria y Josep...der schmeckt so gut, den muss man vernichten...hi...hi ( trinken )


Schon sind wir beim Munot oben und gehen durch das imposante Gewölbe des Munots zum Rosengarten. Einfach für uns jedes Mal ein Glücksgefühl, wenn wir über die Dächer der Stadt und in die Umgebung sehen können. 
Die Rosen im Rosengarten lassen ihre Blätter sprießen, für die ersten Blüten braucht es noch etwas Geduld. Aber es sind ja noch andere Blütenschönheiten vor Ort und die sind für die Insekten eine wertvolle Nahrungsquelle.




Wir gehen wieder die Treppe runter, wo wir im Garten und im " Chilekafi " Kirchenkaffee des Alterszentrum Kirchhofplatz, einen Boxenstopp machen, bei einem Kaffee und einem leckeren Streuselkuchen.
Dann geht es weiter Richtung Kloster Allerheiligen mit dem Kräutergarten. Wir nehmen meistens den Eingang beim Klosterportal. So können wir noch die schön bepflanzten Blumenkistchen bewundern. Schaut mal wie schön.




Im Kräutergarten sind mir gleich die Tulpen aufgefallen. Leuchtend rot streckten sie ihre Blüten in den Himmel. 


Voller Begeisterung haben Jaco und ich fotografiert. Aus den Augenwinkel habe ich dieses ältere Ehepaar das auf einer der Bänke sass schon gesehen. Sie machten aber keine Anstalten " Grüezi " Hallo zu sagen. Also knipste ich weiter. Da hörte ich doch wie dieser ältere Mann zu seiner Frau sagte: Das ist doch heutzutage furchtbar diese Foto Knipserei. Nichts können die ohne Handy anschauen oder nur da sitzen und still geniessen.
Tja Leute, eigentlich bin ich eine anständige und höfliche Person und bei älteren Personen sowieso.
" Aber däm Chnütsch-Mürggu ha ig doch müesse z Mösch putze " Ich übersetze: Diesem mürrischen alten Mann musste ich die Meinung geigen.
Ich erklärte ihm, dass wir mit diesen Fotos vielen unserer Leser und Leserinnen eine Freude machen und dies in unterschiedlichen Länder. Er hörte nicht auf zu motzen. Da wurde ich einen Zacken schärfer...Eben genau, mit solch negativen Menschen, die nichts Besseres zu tun haben, als alles zu kritisieren, zu missgönnen und selber aber keinen Einsatz bringen, um unsere Welt ein wenig besser zu machen. Mit Menschen wie diesen beginnen Kriege...!!!
 
" So, am liebschtä hät ig däm no ä Schutt a z Füdlä gä " 
Am liebsten hätte ich dem noch einen Tritt in den Hintern gegeben. Die zwei sind dann gegangen, zumal noch junge Leute mit Kinder kamen die herumrannten und lachten...Das war dann wohl zu viel !
Nun stelle ich euch die Frage, was sollen Politiker und Politikerinnen mit solchen Bürger anfangen. Nichts. Es wird über alles Mögliche reklamiert, aber abstimmen und wählen gehen sie nicht. Sie sind auch selten in einem Verein. Für was soll man Freiwilligenarbeit machen. Wieso soll man die Nachbarn grüßen. Im Gegenteil, sofort der Polizei telefonieren wenn ein Fahrzeug falsch parkiert hat...eben ganz nach dem Motto: Der kleine Schweizer oder Schweizerin und von dieser Sorte gibt es nicht wenige...!!!

So, diese Ohrfeige musste auch mal sein !
Da tränt einem tatsächlich ab und zu das Herz.



Dabei wäre das Leben doch so einfach:

Wenn du ein Gärtchen hast und eine Bibliothek,
so wird dir nichts fehlen.

Cicero

Genau dieser Meinung sind wir JacoMis auch...Tschüss bis zum nächsten Post.







Sonntag, 19. April 2026

Unterwegs entdeckt - Basel


Liebe Leser und Leserinnen, die Tage fliegen nur so und wir rennen der Zeit immer ein wenig hintennach. Aber heute ist Sonntag und da möchten wir euch mit ein paar Impressionen die wir unterwegs entdeckt haben, eine Freude machen.

Wir starten in Basel. Da waren wir unterwegs zu zwei Museen.
Immer beeindruckend die schönen und historischen Häuser mit ihren Details, auf dem Weg zum Basler Münster.


Auch der Münsterplatz lädt zum Verweilen ein und er ist Geschichtsträchtig. Mehr dazu in einem Link und zum Münster lade ich euch wieder ein paar ältere Posts hoch.




Wir gehen runter Richtung Rhein. Vorbei am Elftausendjungfern - Gässlein.
Eine schmale Gasse bestehend aus einer Steintreppe mit 69 Stufen. Sie führt vom unteren Münsterberg zur Martinskirche hinauf und auch sie hat eine Geschichte um die sich eine Legende rankt. Basel ist eine enorm " gehaltvolle Stadt " mit Geschichten, Historie, Legenden, Kunst, aber auch sprühender Lebensfreude.


Schon sind wir am Rhein wo wir allerlei entdecken. Wo hat es keine Tauben ?! Was macht eine Nilgans am Rhein und wer guckt den hier über den Balkon ? Wir schlendern vorbei an bunten Häuserfassaden, origineller Metallkunst und ganz klar, immer eine Faszination der Rhein mit seiner Schifffahrt.







Unser Ziel war eine der kleinen Fähren die uns Fußgänger oder auch Radfahrer über den Rhein führen. Da hatten wir eine lustige Überfahrt...hi...hi.
Es ist halt so, ich mit meinem " urchigä Bärndütsch " ( meinem Berner Dialekt ) falle auf wie ein bunter Hund. Zudem bin ich " ä Schnurri - Tantä " und ich komme mit allen möglichen Leuten ins Gespräch...tja, die Tochter kommt halt nach der Mutter. Die ist mit ihren 93 Jahren noch die Attraktion im Pflegeheim und könnte eine Comedy - Show veranstalten...!!! Hier auf dem Foto hatten wir es " Souluschtig " beim Kartenspiel " Tschou Sepp " a go go...


Doch zurück zu unserer Fährenüberfahrt. Das Gespräch begann, in dem ich Jaco die Preisliste vorlas. So sind den Erwachsene auf Baseldeutsch die: Erwaggseni und die Kinder die: Binggis...hi...hi, klar kam da ein schallendes Lachen von mir und die Bemerkung: " Nenei, das chasch nid usprächä, das isch ja ä Hauschrankheit, jä Bärndütsch isch haut ä Wäutsprach...
Ich übersetze: Nein nein, diese Sprache kann man nicht aussprechen, das ist ja eine Halskrankheit, ja Berndeutsch, also der Berner Dialekt, ist halt eine Weltsprache...Ui, ui, das gab gleich eine Welle auf dem Rhein. Alle lachten und verteidigten den Basler Dialekt. Bis auf einen jungen flotten Mann der neben mir sass. Der grinste mich frech an, seine weissen Zähne blitzten in seinem kaffeebraunen Gesicht und er antwortete im schönsten Berndeutsch: Sie scheinen eine coole zu sein, das gefällt mir. Ich bin auch ein Berner, ich wurde in der Schweiz geboren und bin in Schangnau aufgewachsen. So, so...wie meine Familie, die kommt auch aus dem Emmental. Und siehe da, der " Fähri - Mann " hat sich auch geoutet und uns erzählt, dass seine Frau auch eine Bernerin war...das gab ein Palaver. Wir hätten alle noch 10 Mal hin und her fahren können, so hatten wir eine gute Laune. Wir verabschiedeten uns zum Teil per Du, wünschten uns alles Gute und winkten uns zu wie alte Freunde.
Was möchte ich euch mit dieser kleinen Begebenheit mitteilen...Liebe Leserschaft, es spielt keine Rolle woher jemand kommt, welche Hautfarbe er hat, wichtig eines Menschen ist sein Karakter. Öffnet eure Herzen, schaut euch in die Augen, sie sind der Spiegel der Seele und im Lachen hören wir den Klang des Herzens. Haben wir den Mut und den Willen andere Menschen mit ihren Kulturen kennenzulernen und zu respektieren. 
Aber haben wir auch den Mut unsere Grenzen zu setzen, wenn unsere Heimatwurzeln mit unseren Kulturen in Bedrängnis geraten !!!

Ich sage Tschüss bis bald, eure Mis von den JacoMis 😊



ältere Posts zum Münster von Basel



Mittwoch, 15. April 2026

Der Galo de Barcelos - Nur eine Legende?


Hallo liebe Leser und Leserinnen, kennt ihr die Legende des Galo de Barcelos? 

Jaco und ich haben kürzlich wieder einen tollen und interessanten Tag in der schönen Stadt Basel verbracht. ( Wir werden euch in mehreren Posts davon berichten )
Der Hauptgrund unseres Besuchs war die Ausstellung im Museum der Kulturen mit dem Thema " Der Weg ins Jenseits ". Ich habe sie schon gesehen, aber es war mir wichtig, sie nochmal mit Jaco zu betrachten und durchzukauen...
Sie läuft noch bis zum 3.Mai 2026 und wir können diese Ausstellung nur empfehlen !!!
Eine weitere kleine aber nicht minder interessante Ausstellung ist zum Thema: Memory - Momente des Erinnerns und Vergessens.
Dort habe ich diesen Hahn ( Galo ) von Barcelos, einer Stadt in Portugal entdeckt.
Auch ich habe seit vielen Jahren so ein Schmuckstück, das ich in einem Trödelladen entdeckt habe. Unter anderem sorgte er in meinem kleinen Garten in Capmany ( Katalonien ) für gute Laune oder eben für Glück ?!


Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nichts von seiner Wichtigkeit und der Legende. Aber eines sei schon mal gesagt, einen Freiheitsdrang, einen Unabhängigkeitsdrang und einen Gerechtigkeitssinn hat sich meine Wanderseele in meinen fünf bisherigen Leben angeeignet. Den verteidige ich auch, da kommt mein Skorpionstachel von meinem Tierkreiszeichen zum Einsatz...und der ist tödlich wenn es sein muss...ha...ha.
Die Legende ist folgende: ( etwas abgekürzt )

Ein Bauer war auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela. Als er in der Nähe von Barcelos war, wurde er fälschlicherweise von einem Landbesitzer des Silberdiebstahls beschuldigt. Der Richter verurteile den Bauer zum Tod durch Hängen. Der Bauer beteuerte seine Unschuld und verlangte vor seinem Tod nochmal den Richter zu sprechen. Der war gerade genüsslich mit einem gebratenen Hahn beschäftigt. 
Der Bauer rief, der Hahn wird bei meinem Tod vom Teller hüpfen und meine Unschuld krähen...und so geschah es.
Der Richter rannte zum Henkersplatz und sah, dass im Seil ein Knoten war und so den Tod des Bauern verhindert hat. So ein Glück...

Ich habe diesen Hahn sogar in mehreren kleinen Bilder gemalt. Es war eine Vorgabe für meine Malergruppe, die ich damals in Altenburg an der Volkshochschule betreute. Ganz nach dem Motto: Ein Objekt kann man auf 1001 Möglichkeit malen und gestalten.




Nun liebe Leute, der Legende nach kam der Bauer einige Jahre später wieder nach Barcelos zurück und errichtete aus Dankbarkeit dem Heiligen Jacobus, San Tiago, und der Jungfrau Maria eine Gedenkstätte.
Diese Geschichte ist mit der Stadt Barcelos im Norden Portugals verbunden, wo im Archäologischen Museum ein altes Kreuz steht, das den Vorfall darstellt.
Seitdem ist dieser " Galo de Barcelos " das inoffizielle Wahrzeichen Portugals und für die Kultur der portugiesischen Bevölkerung eine wichtige Figur. Sie gilt als Glücksbringer und Hoffnungsträger, sowie für die Menschlichkeit . Aber nicht nur. Es ist ein Symbol für den Stolz, die Gerechtigkeit und Wahrheit. Ebenfalls vertritt sie den Gemeinschaftssinn der einfachen Bevölkerung, ( noch ) mit Humor, der religiösen und der weltlichen Elite, mit ihrer Willkür, entgegenzutreten.

Das ist doch genau in JacoMis Sinn !!!

So möchte ich euch noch zwei weitere Objekte der Ausstellung: Der Weg ins Jenseits präsentieren.
Das eine ist ein " Benedictus - Glöcklein." Es wird bei der Aufbahrung und Beerdigung eines Toten geläutet, um so die Bösen Geister fern zu halten.


Auch beim Altar des mexikanischen Künstlers, Pepe Villegas, wird der Tod und der Aufstieg der Seelen wunderbar dargestellt. ( Ich werde euch davon berichten )
Damit auch bei dieser Würdigung des Todes und der Reise der Seelen, keine bösen Geister daher geflattert kommen, wird der Altar von einem Wächter, einem  Toten - Hund bewacht. Er hält die Unterwelt mit seinen Scharlatanen, Hexen, und sonstigen verlogenen und hinterhältigen Wesen in Schach....Übrigens auch die Politischen....So ist auch er ein Symbol und ein Schutz für die einfache und ehrliche Bevölkerung.


Nun, ihr Leser und Leserinnen, ihr kennt mich und meine oder unsere Gesinnung ja... Logisch rattern da gleich die Hirnrädchen !!! Wenn wir ins Weltgeschehen hinausschauen, den treffenden Reden von seriösen Journalisten und Politiker sowie Politikerinnen zuhören, oder höchst interessante und bedenkliche Newsletter lesen, so komme ich zu folgender Erkenntnis:
Hey Leute, kauft euch einen Galo de Barcelos. An den können wir glauben. Der Liebe Gott hat bis jetzt einen schlechten Job gemacht, das wird nichts mehr...da können wir getrost zum " Güggu " ( Hahn ) beten, und es kostet uns erst noch keine Kirchensteuer...!!!
Läutet die Glocken und hängt euch ein Benedictus Glöcklein um den Hals. Damit die Menschen erwachen und die bösen Geister wieder dorthin verbannen wo sie hergekommen sind !
Zudem schafft euch auch gleich " Toten - Hunde " an und stellt die überall auf wo es euch wichtig ist. Zum Beispiel ums Haus herum, auf dem Nebensitz in der Bahn, auf der anderen Straßenseite von unangenehmen Nachbarn, oder habt ihr etwa einen blöden Chef oder Chefin....Und wer wirklich für das Schweizervolk was Gutes tun möchte, stellt die bei unseren Regierungsgebäuden auf. Gebt ihnen ja feines Futter, damit sie einen guten Job machen und uns so vor den Dämonen der Unterwelt schützen...oder wo immer die auch  " hockä, wirrs Züg palaverä u Unheil bringä "  ( sitzen, wirres Zeug reden und Unheil bringen )

Ich sage Tschüss, eure Mis von den JacoMis und hier ein paar Links, wo es sich lohnt zu lesen.








Dienstag, 14. April 2026

Zeitreisen - Ein Ausflug nach Rabós, eine Perle im katalanischen Hinterland.

 # Abenteuer im katalanischen Hinterland: Steine, Esel und alte Kirchen  

Fast auf den Tag genau vor acht Jahren haben wir uns aufgemacht, das katalanische Hinterland zu erobern – genauer gesagt, die Gegend zwischen Rabós und Delfià. Mit dabei: unsere treue Chica (ein Nissan Terrano II, der schon einiges erlebt hat) und unser vierbeiniger Begleiter Don. Don wusste sofort: Heute wird's spannend! Und wenn er vor lauter Vorfreude mal einen "duftenden Gruß" im Kofferraum hinterließ, gab es nur eine Lösung – Fenster auf und weiter geht’s!  

## Der malerische Riu l'Orlina  

Unser erstes Ziel war der Riu l'Orlina, ein kleiner Fluss im Alt Empordà, der im Albera-Massiv nahe der französischen Grenze entspringt. Malerisch schlängelt er sich durch die naturbelassene Landschaft bei Rabós und ist bekannt für goldhaltige Ablagerungen. Nein, wir haben kein Gold gefunden, aber dafür jede Menge wunderschöner Steine! Nur die schönsten durften in den Kofferraum – ich möchte behaupten, wir hatten am Ende mehr Steine als Platz.  

## Poitou-Esel und Meister Eckardt  

Zwischen Feldern und alten Steineichen begegneten wir einer ganz besonderen Attraktion: Poitou-Esel! Diese Riesenesel aus der französischen Poitou-Region sind nicht nur beeindruckend groß, sondern auch äußerst charmant. Kaum hatten sie uns entdeckt, kamen sie neugierig näher und wollten Streicheleinheiten – und zwar reichlich! Ich konnte nicht widerstehen und musste an ein Zitat von Meister Eckardt denken: "Es weiß ein Esel immer einen anderen zu schätzen." Das nehme ich mal als Kompliment!  

## Sant Romà de Delfià: Eine Kirche mit Geschichte  

Ein Highlight unseres Tages war die kleine Feldsteinkirche Sant Romà de Delfià. Diese charmante Kirche aus dem späten 11. Jahrhundert war einst ein Alodium des nahegelegenen Klosters Sant Quirze de Colera. Ihre schlichte Schönheit und die geschichtsträchtige Atmosphäre haben uns wirklich beeindruckt. Man fühlt sich hier fast wie in einer anderen Zeit.  

## Steinreich und zufrieden  

Neben der Kirche fanden wir noch Ruinen aus Feldsteinen – ein Paradies für Steinliebhaber wie uns. Die Mis (meine bessere Hälfte) war begeistert von der Ausbeute: ein Kofferraum voller Steine und Pflanzen für unseren Vorgarten. Don hatte seinen Spaß beim Herumtollen und ich war glücklich mit meiner Kamera in der Hand – ein perfekter Tag!  

Auf dem Heimweg waren wir alle zufrieden: Die Mis hatte ihre Schätze, Don hatte seinen Auslauf, und ich hatte jede Menge Fotos und Erinnerungen an unser Abenteuer im katalanischen Hinterland. Wer hätte gedacht, dass Steine, Esel und alte Kirchen so viel Freude bereiten können?  

Bis zum nächsten Abenteuer – und ja,  wer Lust auf eine Woche wandern mit den Rieseneseln hat, es gibt einen Link. 


                             Der Fluss Orlina 



                                               Poitu-Esel 


                             Da sind zwei glücklich... 


                                              Steineiche 


                                              Steinreich... 





                             Sant Romà de Delfià 


                             Die "Mis" und ihre geliebte "Chica" 





                             Fette Beute 


                             Alles strahlt...  




                    Eselwandern Katalonien 

                    Wikipedia - Rabós





Zeitreisen - Wandern auf dem "Camí de Ronda" - Küstenwanderweg GR-92

# Wanderschuhe, Piraten und ein melancholischer Prinz – Unser Abenteuer auf dem GR-92 Wenn ihr glaubt, Wandern sei nur was für Ruhesuchende ...