Freitag, 12. Juni 2026

Im Klettgau unterwegs - Die Rebbaugemeinde Hallau

# Ein Wandertag nach Hallau – Wo Wein und Geschichte aufeinandertreffen

Hallau, das charmante Örtchen im Klettgau, hat uns "JacoMis" mit offenen Armen (und vollen Weinkellern) empfangen. Eingebettet zwischen Deutschland und der Schweiz liegt dieses historische Kleinod, das nicht nur für seine Weine, sondern auch für seine spannende Vergangenheit bekannt ist. Hier ein kleiner Einblick in unseren Wandertag – mit einer Prise Humor gewürzt!

## Wein, soweit das Auge reicht!  

Hallau ist das Mekka der Rebenfreunde. Bereits seit 1280 wird hier Wein angebaut, und das merkt man auch: Die Weinberge sind so groß, dass man sich fast verlaufen könnte – es sei denn, man folgt dem verführerischen Duft von Trauben oder dem Gelächter aus den Besenwirtschaften. Und glaubt mir, nach ein paar Gläsern Hallauer Wein ist die Orientierung sowieso Nebensache.

## Haus und Hof oder doch lieber "Lernung"?  

Wusstet ihr, dass in Hallau früher das Schulhaus "Die Lernung" hieß? Draußen stand sogar ein Spruch:  

"Lernung ist besser denn Haus und Hof,  

denn wann Haus und Hof hin ist,  

ist Lernung noch vorhanden."  

Klingt ja fast wie ein Werbeslogan für die Volkshochschule! Schade nur, dass das Gebäude 1926 abgerissen wurde. Aber hey, die Weisheit bleibt uns erhalten – genauso wie der Wein.

## Der Schwabenkrieg: Wein schlägt Übermacht  

1499 wurde Hallau zum Schauplatz eines epischen Kampfes. Ein schwäbisches Heer von 8000 Mann zog gegen die tapferen Hallauer – und verlor! Warum? Nun ja, die Hallauer hatten nicht nur Mut, sondern auch einen entscheidenden Vorteil: Wein! Angeblich hat sich das feindliche Heer so an den Vorräten bedient, dass es am Ende mehr taumelte als kämpfte. Merke: Wer zu tief ins Glas schaut, stolpert schneller.

## Die 16 Fahnen und Tischgenossenschaften  

In Hallau wird Tradition großgeschrieben. Seit Jahrhunderten gibt es hier 16 Tischgenossenschaften – eine Art Mittelalter-Fanclub für stimmberechtigte Bürger. Früher waren es nur Männer, aber seit 2001 dürfen auch Frauen mitmachen. Fortschritt schmeckt eben besser mit einem Glas Pinot Noir in der Hand.

## Wirtschaften – Früher 28, heute 8.  

Vor über 100 Jahren gab es in Hallau noch 28 Wirtschaften. Heute sind es nur noch acht – aber die haben es in sich! Damals durfte jeder Rebbesitzer mit gutem Ruf eine Wirtschaft eröffnen. Ob das heute noch so ist? Vielleicht sollten wir mal nachfragen. Wer weiß, vielleicht eröffnen die "JacoMis" bald ihre eigene Besenwirtschaft.  

Fazit: Hallau ist nicht nur ein Paradies für Weinliebhaber, sondern auch ein Ort voller Geschichte(n). Wer Lust auf eine Zeitreise mit einem Glas Wein in der Hand hat, sollte sich dieses charmante Städtchen nicht entgehen lassen. Aber Vorsicht: Beim nächsten Schwabenkrieg besser nicht zu tief ins Glas schauen!  🍷  

In der Einzigartigkeit liegt die Faszination von Hallau.



                    Weinberge & Stadtkirche St. Moritz 


                     Blick zur Bergkirche St. Moritz 



                     Historische Hauptstrasse 


                    Historisches Gebäude 



                    Wandlicht mit Drachen 


                    Römerstraße Neckar–Alb–Aare 


                   Weinmuseum "Weinkrone" 


                    Rustikale Holzbank 


                    Hallau - Hauptstrasse 


                    Wandmosaik 


                    Spenglerkunstwerk 


                   Bushaltestelle 


                             Stadtkirche St. Moritz 


                      

                      Hammerbrunnen 


                   16 Tischgenossenschaften 


                   Hallau im Klettgau 


                     Weinberge 


                      Blick auf Hallau 


              Hallau - Wikipedia 







Montag, 8. Juni 2026

Im Klettgau unterwegs - Die Bergkirche St. Moritz in Hallau

 # Wandertag bei den JacoMis: Ein Ausflug zur Bergkirche St. Moritz in Hallau

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

am Sonntag, den 7. Juni 2026, war es wieder einmal soweit: Es war "Wandertag bei den JacoMis"! Dieses Mal führte uns unser Weg in den idyllischen Klettgau, genauer gesagt zur wunderschönen **Bergkirche St. Moritz in Hallau**. Schon lange hatten wir diesen Ausflug geplant, und die Vorfreude war entsprechend groß.

### Anreise und erster Eindruck

Mit der S-Bahn ging es zunächst nach Neunkirchen im Klettgau. Von dort aus starteten wir unseren Fußmarsch in Richtung Hallau. Bereits auf dem Weg sahen wir sie: die Bergkirche, die auf einem Vorsprung des Hallauerberges thront. Sie ist ein echter Blickfang, der sich majestätisch über den größten Weinberg der Ostschweiz erhebt und von überall im Klettgau sichtbar ist.

Als wir schließlich oben ankamen, wurden wir mit einem sagenhaften Rundblick über das Klettgau belohnt. Die sanften Hügel, die weiten Rebberge und die kleinen Dörfer – ein Panorama, das uns den Atem raubte. Goethe hatte wohl recht, als er sagte: „Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.“

### Die Bergkirche St. Moritz – Ein Ort voller Geschichte

Die Bergkirche St. Moritz ist nicht nur das Wahrzeichen von Hallau, sondern auch ein echtes Juwel der Geschichte. Erbaut wurde sie im Jahr 1491 im spätgotischen Stil und dem heiligen Mauritius geweiht. Dieser Baustil ist typisch für die Region rund um den Bodensee und verleiht der Kirche ihren besonderen Charme. Aufgrund ihrer kunstgeschichtlichen und historischen Bedeutung wurde sie 1974 sogar als Kunstdenkmal von nationaler Bedeutung ausgezeichnet.

Im Inneren der reformierten Kirche gibt es viele spannende Details zu entdecken – von den kunstvollen Verzierungen bis hin zu den beeindruckenden Bauwerken aus der Spätgotik. Wir haben natürlich jede Menge Fotos gemacht, die ihr wie immer in unserem Blog bewundern könnt.

### Ein besonderer Friedhof mit einer außergewöhnlichen Geschichte

Nach unserem Rundgang durch die Kirche erkundeten wir noch den kleinen Friedhof im Außenbereich. Hier, inmitten der Grabsteine von sesshaften Weinbauern und Gewerbetreibenden, fiel uns ein außergewöhnliches Grabmal auf: Ein Stein mit der Inschrift „Ruhe gefunden! Dr. Hans Erich Ormund Bringolf, Militärattaché — Grosser Legionär in drei Erdteilen — Schriftsteller.“ Eine Inschrift, die sofort unsere Neugier weckte.

Wer war dieser Mann, dessen Schicksal hier oben an seinem Ende angelangt ist? Unsere Recherchen ergaben Spannendes über das Leben dieses Abenteurers, der in drei Erdteilen unterwegs war und ein Leben führte, das unterschiedlicher nicht hätte sein können. Es ist faszinierend, welche Geschichten man an solch einem ruhigen Ort entdecken kann.

### Fazit und Ausblick

Unser Ausflug zur Bergkirche St. Moritz war ein voller Erfolg! Der Mix aus Natur, Geschichte und atemberaubenden Ausblicken hat uns einmal mehr gezeigt, wie besonders das Gebiet des Klettgaus ist. Wir haben uns in diese Region verliebt und sind uns sicher: Das war nicht unser letzter Besuch hier! Es gibt noch so viel zu entdecken, und wir freuen uns schon darauf, euch bald mehr darüber zu berichten.

Kommt gut in die neue Woche und bleibt neugierig!

Eure JacoMis 😊 👫💙 


                    Bergkirche in Hallau 




                     Turmuhr 


                  Bergkirche inmitten der Weinberge 


                                Taufbecken 



                              Kanzel aus Stein 


                       Orgel - St. Moritz 


                     Netzgewölbe 


                     Emporen 




                        Orgel 


                     Bergkirche St. Moritz 


                             Grabstein Dr. Bringolf 




                Bergkirche Hallau - Wikipedia 

                Dr. Bringolf - Wikipedia



Sonntag, 7. Juni 2026

Überlingen - Stachelige Schönheiten im Pflanzenhaus


 Kuckuck ist jemand zuhause ?

Hallo liebe Leser und Leserinnen, heute möchte ich euch wieder von unserem Ausflug nach Überlingen erzählen. Ich nehme euch mit in das Pflanzenhaus bei den Villengärten.
Also, los geht's.
Überlingen ist eine Gartenstadt. Wo man hinschaut entdeckt man schöne private Gärten oder Parks und eine Blumengeschmückte Seepromenade. Da jubelt mein Herz.


Es geht vorbei an Segelschiffen, beim alten Yachthafen am Schützengraben, beim Badturm, Richtung Pflanzenhaus. Schon sind wir beim Eingang.







So, hier sind wir. Diese wunderbare Kakteen und Sukkulenten - Sammlung hat die Stadt Überlingen seinem berühmten Stadtgärtner Hermann Hoch zu verdanken. Er brachte von seinen ausgedehnten Auslandreisen die unterschiedlichsten Kakteen mit. Ab 1897 konnte man sie im ersten öffentlichen Kakteenbeet bewundern. Im Zusammenhang mit der Landesgartenschau, beschloss die Stadt Überlingen diese grosse Sammlung ganzjährig in einem Pflanzenhaus zu präsentieren.
Und ich sage euch, das ist ein interessantes Schmuckstück geworden, wo sich ein Besuch lohnt !!! Schaut mal diese stacheligen Schönheiten...





Hier ein paar Informationen die ich auf einer Info Tafel in Überlingen gelesen und mit meinen Gedanken noch ergänzt habe:

Dass Bäume neben ihrer ökologischen Funktion auch als Klimaregulatoren eine sehr wichtige Rolle spielen, das wissen wir ja seit langem. Umso tragischer ist das Abholzen der Regenwälder. Es ist ein Verbrechen an der gesamten Menschheit, das nicht mehr zu korrigieren ist !!!!!
Diese Klimaregulation ist für uns messbar und wahrnehmbar. Sie lässt sich künstlich nicht, oder nur mit sehr hohem technischen Aufwand nachbilden. Was wieder Energie benötigt. Also eine Schlange die sich in den Schwanz beisst...!!!
Gerade in Städten, bei denen die Oberflächenerwärmung aufgrund Abstrahlung und Reflexionen durch Gebäude und Versiegelung gegenüber der freien Landschaft um ein Vielfaches erhöht ist, spielen daher Bäume eine bedeutende Rolle für unser Wohlbefinden. Die Menge an Sauerstoff, der von einem ausgewachsenen Baum täglich abgegeben wird, entspricht in etwa der Menge Sauerstoff, den 10 erwachsene Menschen an einem Tag veratmen. Der Baum produziert Verdunstungskälte, die die Umgebungstemperatur im Schatten des Baumes um 4-5 Grad verringern.

Wir Bäume bieten auch euch Menschen unsere Freundschaft, nicht nur der Tier und Pilze Welt...!


Liebe Leserschaft, ich kann euch versichern, die Kakteen und Sukkulenten stehen den Bäumen in nichts nach. Auch sie sind nicht nur wertvoll für die Tierwelt sondern auch für uns Menschen...!




So hat mir die KI von Google über Kakteen und Sukkulenten folgendes zu lesen gegeben:
Kakteen und Sukkulenten regulieren das Klima vor allem durch effiziente CO² -Speicherung ( CAM - Metabolismus ) Bodenschutz gegen Wüstenbildung und die Freisetzung von Feuchtigkeit in extrem trockenen Regionen.
Hauptfunktionen für das Klima:
CAM-Metabolismus. Sukkulenten öffnen ihre Spaltöffnungen nur nachts. Dies minimiert den Wasserverlust. Sie nehmen CO² im Dunkeln auf und speichern es. Tagsüber nutzen sie dieses CO² für die Photosynthese bei geschlossenen Poren.
Kohlenstoffsenke: Sie binden Kohlenstoff in extremen Arditätszonen. Andere Pflanzen können dort nicht überleben. Dadurch wirken sie der globalen Erwärmung in der Wüste entgegen.
Schutz vor Erosion: Ihre dichten Wurzelsysteme stabilisieren den trockenen Wüstenboden. Dies verhindert, dass Wind und seltene Starkregen fruchtbaren Sand wegspülen.
Minderung von Staubstürmen: Durch die Bodenstabilisierung reduzieren sie die Entstehung von Staubstürmen. Weniger Staub in der Atmosphäre verändert die globalen Sonneneinstrahlung und Wolkenbildung positiv.
Lokale Kühlung: Sukkulenten speichern riesige Mengen Wasser. Dieses Wasser verdunstet minimal aber kontinuierlich. Das senkt die extremen Temperaturen in ihrer direkten Umgebung ab. Sie bilden ein Wasserdepot für das Ökosystem. Sie dienen als primäre Wasserquelle für Tiere in Dürreperioden. Dies hält das ökologische Gleichgewicht aufrecht. Ein stabiles Ökosystem stützt wiederum das regionale Klima.

Wow...wer von uns hat denn Bock auf Krieg, Unterdrückung, Ausbeutung und das unsere kleine Erdkugel vor die Hunde geht...???!!!
Ihr jungen Leute, werdet Biobauer, Kakteenbauer, gestaltet mit Bäumen neue Landschaften. Gestaltet Dachgärten, Stadtgärten und Parks. Lasst euch zu Biologen und Biologinnen ausbilden, werdet Ranger und Rangerin...gestaltet eure Zukunft !!!


Jede Veränderung beginnt bei uns selbst....wir JacoMis wünschen euch eine gute neue Woche.

Im Klettgau unterwegs - Die Rebbaugemeinde Hallau

# Ein Wandertag nach Hallau – Wo Wein und Geschichte aufeinandertreffen Hallau, das charmante Örtchen im Klettgau, hat uns "JacoMis...