Samstag, 28. März 2026

Die Hegauer Aach - Naturoase in der Stadt Singen


 Die Aach mit Blick auf die Festungsruine Hohentwiel

Hallo liebe Leser und Leserinnen, heute nehmen wir euch mit in den Stadtpark von Singen. Der Jaco hat bereits zwei Posts zum Stadtpark und dem Hohentwiel geschrieben. Hier ein Hinweis dazu:

Festungsruine Hohentwiel in Singen vom 11.04.2025
Label: Schlösser und Burgen
Singen - Ein herbstlicher Ausflug in den Stadtpark: Wind, Wetter und Wunder vom 25.10.2025 Label: Gärten und Parks

Leute, wir JacoMis haben jetzt aus Überzeugung ins Lager der Radfahrer, Wanderer, Bus - und Bahnfahrer gewechselt. Somit ist es für uns mit der Bahn, von Schaffhausen aus, ein Katzensprung nach Singen und wir finden, diesen wunderbaren Stadtpark kann man immer wieder genießen, wir entdecken jedes Mal große und kleine Naturschönheiten oder sonstige Überraschungen. Und nebst dem Park wissen wir zwei genau in welchen Bäckereien es einen guten Kaffee und Käsekuchen gibt.

Geht man in Singen über den Marktplatz, mit dem Rathaus, dem Narrenbrunnen und dem interessanten " Kinematographen-Haus ", so erreicht man schon den Stadtpark von Singen. Er ist großzügig angelegt, er bietet viele Überraschungen und er ist eine grüne Oase, sowie Teil des Renaturierungsprojekts der Aach.


 




Beeindrucken tun uns die vielen alten und stattlichen Baumpersönlichkeiten, wie hier im Bild dieser Kalifornische Mammutbaum. Auch wenn die kraftvollen Jahre vorbei sind, so hat ein Baum noch lange nicht ausgedient. Er bietet Wohnraum für Insekten, Ameisen und Vögel. In der " Pilzabteilung " wird er dann in jahrzehntelanger Arbeit wieder der Erde zurückgegeben. Das Naturwunder des Kreislaufs !


Um Überschwemmungen zu verhindern, wurde die Aach seit dem Mittelalter begradigt und technisch ausgebaut. Die Vielfalt der Lebensräume gewässertypischer Tier - und Pflanzenarten wurde vermindert, die Zugänglichkeit und Erlebbarkeit des Flusses stark eingeschränkt. Im Rahmen des Wasserwirtschaftlich - ökologischen Entwicklungskonzeptes Hegauer Aach, wurde die Aach 1998 im Stadtbereich Singen wieder naturnäher gestaltet.
Zum Schutz der Aach wurde ein Gewässerrandstreifen gestaltet. Er wird vor der Verbauung und gewässergefährdenden Nutzung des Flusses frei gehalten. Dies wird gleich von der Wasseramsel genutzt. Auch die Äsche, ein Kleinod der Fischfauna, kann von den verschiedenen Uferzonen profitieren. 
Schwarzerlen und Silberweiden sichern das Ufer und wurden durch standortgemäße Gehölze ergänzt.



Beim Stauwehr der Aach, wo man übrigens einen wunderbaren Blick auf den Hohentwiel hat, wurde auch an die Fische gedacht, mit einer Fischtreppe. Schaut mal wie schön und sinnvoll. ( ich hoffe es funktioniert, ich bin noch nicht so ein Videoprofi, ich arbeite dran )


Diese grüne Lunge wird rege genutzt. Zum auftanken, träumen, joggen, spazieren, sowie fröhlichem Beisammensein. Es ist für Eltern und Großeltern eine tolle Gelegenheit ihren Kindern oder Enkel und Jugendlichen, die Natur und ihre Zusammenhänge näher zu bringen. Ich hatte als Kind diese Chance. ( Hier einen lieben Gruß in den Himmel, ich danke euch, meine lieben Großeltern )

Zum Schluss unseres Stadtpark Rundgangs möchten wir euch noch ein paar Überraschungen zeigen, die uns amüsiert haben. Bei vielen Brückengeländer wird in Deutschland von Liebespaaren ein Schloss befestigt. Da haben wir doch tatsächlich unsere Initialen entdeckt...J + T ...unsere späte Liebe ist auch besiegelt bis in die Weiten des Universums.


Was wir noch für Überraschungen und Interessantes entdeckt haben, erzähle ich euch morgen im Sonntagspost.
Wir sagen Tschüss und wir wünschen euch noch ein gemütliches Wochenende 😊

Hier noch ein Link für Interessierte zum Thema Kinematograph 


Mittwoch, 25. März 2026

Zeitreisen - Auf in das Burgenland nach Geithain

# Abenteuer im Burgenland Sachsen: Geithain und seine unterirdischen Geheimnisse! 🏰

Hallo liebe Entdecker und Abenteurer! 👋  

Habt ihr schon mal von Geithain gehört? Nein? Aber lasst mich euch sagen, diese kleine sächsische Perle hat es echt in sich! Am 10.10.2021 haben wir uns auf den Weg gemacht, um das sogenannte "Burgenland" in Sachsen unsicher zu machen. Und Leute, es war eine Mischung aus Geschichte, Abenteuer und – naja, ein bisschen Frust. Aber dazu später mehr. 😅

## Geithain – Wo Geschichte lebendig wird  

Geithain, eine Kleinstadt mit etwa 7000 Einwohnern, liegt an einer alten Handelsstraße. Und ich meine wirklich alt. Die Stadt wurde das erste Mal im Jahr 1186 erwähnt – da waren die meisten von uns noch nicht mal geboren! 😉  

Die Nikolaikirche, der Pulverturm und das historische Rathaus sind echte Hingucker. Und hey, das Pfarrhaus steht sogar unter Denkmalschutz. Aber der wahre Star der Stadt? Die **Postdistanzsäule** von 1727. Ja, richtig gelesen – eine Säule! Aber nicht irgendeine, sondern eine, die früher mal gesagt hat: "Hey, bis nach Leipzig sind's noch soundso viele Meilen!" Praktisch, oder? Heute ist sie einfach nur hübsch anzuschauen. 😍

## Das Highlight: Die Unterirdischen Gänge von Geithain  

Jetzt wird’s spannend! Unter dem Kirchberg von Geithain versteckt sich ein echtes Labyrinth: **Die Unterirdischen Gänge**! 🕳️  

Diese Gänge wurden vor Ewigkeiten – also so um das 11. Jahrhundert rum – angefangen zu graben. Warum? Weil damals die Häuser keine Keller hatten und man ja irgendwo seine Kartoffeln und Sauerkrautfässer verstauen musste. Also hat man kurzerhand den harten Quarzporphyr unter der Stadt weggemeißelt. Und glaubt mir, das war kein Zuckerschlecken! Dafür hat man sich sogar Bergknappen aus dem Erzgebirge geholt. Ein bisschen wie ein mittelalterlicher Handwerker-Austausch.  

Die Gänge waren aber nicht nur für Kartoffeln da. In Kriegszeiten haben sich die Bewohner von Geithain dort versteckt. Und im Zweiten Weltkrieg wurden sie sogar als Luftschutzbunker genutzt. Also quasi ein multifunktionales Kellerabteil mit Geschichte!

Heute sind die Gänge stolze 412 Meter lang und können besichtigt werden – wenn nicht gerade eine Pandemie dazwischenfunkt... Ja, ihr ahnt es schon: Wir standen vor verschlossenen Holztüren. Keine Besichtigung wegen Corona. Na toll! 😭

## Fazit: Ein Ausflug mit Höhen und Tiefen  

Trotz verschlossener Türen war unser Ausflug nach Geithain ein echtes Erlebnis! Die Stadt hat Charme, Geschichte und eine Prise Abenteuer zu bieten. Und auch wenn wir die Unterirdischen Gänge nicht betreten durften, wir standen schon vor der Eingangstür.

Falls ihr also Lust habt auf einen Mix aus Geschichte, einer Prise Abenteuer und einem Hauch von "Oh, das wusste ich noch nicht!", dann ab ins Burgenland Sachsen! Und vergesst nicht: In den Gängen heißt es manchmal **Kopf einziehen!** 😉

Bis zum nächsten Abenteuer,  

Eure humorvollen Geschichtsentdecker 👣 👫 




















                        Geithain - Wikipedia

Samstag, 21. März 2026

In der Frühlingsluft liegt der Zauber des Neuanfangs


Wie wunderbar ist doch der Kreislauf der Natur, hallo liebe Leserschaft 😊
Mit diesem Frühlingsgruß wünschen wir JacoMis euch ein schönes Wochenende.

Frühling ist wenn die Seele wieder bunt denkt.



Der Mensch kann nicht in einem einzelnen Lebensbereich recht tun,
während er in einem anderen unrecht tut.
Das Leben ist ein unteilbares Ganzes.

Mahatma Gandhi





Donnerstag, 19. März 2026

Es ist alles da um auf Erden glücklich zu sein


Einen schönen und guten Tag wünschen wir JacoMis unseren Leser und Leserinnen.

Es ist alles da um auf Erden glücklich zu sein
Wir haben jeden Tag einen neuen Morgen
Hoffnung und Tränen
Bäume und Regen
Tiere und alle Farben
Sonne und Schatten
Wir sind reich

Friedensreich Hundertwasser

Liebe Leserschaft, ich kann diese schönen Gedanken nicht oft genug in die Welt hinaussenden. Aber leider genügen sie uns Menschen nicht !!!
Kommt...gebt mir die Hand, wir fliegen zusammen auf eine Wolke und schauen auf das " Weltgeschehen " hinunter.


Ich werde mich hüten, über die verschiedenen Kriege zu berichten. Da haben wir genug Experten und Expertinnen. Wichtig ist, dass wir lernen, den richtigen zuzuhören, über das Gehörte nachzudenken und es in unserem persönlichen Leben zu integrieren. Da sind wir JacoMis vorsichtig. Haltet euch immer vor Augen, dass die staatlichen Medien, TV, Radio, Zeitungen, uns nur die geschminkte Wahrheit erzählen. Sie sind abhängig von den Geldgeber, Kartells, Politik und Wirtschaft sowie der Tourismus und der Unterhaltungsindustrie. Eine freie Meinungsäusserung und Berichterstattung gibt es schon lange nicht mehr. Daher sind wir JacoMis der Meinung, eine Reduktion der TV Gebühren in der Schweiz wären angebracht gewesen für den alten Käse der uns immer wieder aufgetischt wird. Zudem schaut euch mal die Gehälter der Nachrichten - und Moderatorenstars an. Ich plappere da nicht ins Blaue hinaus. Während meinen Berufsjahren hatte ich die " Chefetage " in unserer Praxis. Das war lehrreich...Es wäre nichts als Anstand gegenüber der " normalen Arbeiterbevölkerung " ( Handwerker, Dienstleister, Bauern ) die Gehälter zu deckeln. Dies übrigens nicht nur in diesen Berufen !!!!! 


Was vielen von uns ein Unbehagen oder Angstgefühle auslöst ist die Kriegssituation. Wir JacoMis sind auch nicht begeistert. Zumal unsere Dokumente und Papierschlacht, die Jaco und ich hinter uns haben durch unsere Heirat und Jacos Zuzug von Deutschland in die Schweiz, alles andere als einfach war.
Auf jedem !!! Amt passierten Fehler, wo wir nichts dafür konnten. Die Digitalisierung lässt grüssen...Es wäre wohl einfacher gewesen, Jaco wäre an unsere Grenze gekommen, hätte ein Plakat hochgehalten mit der Aufschrift:
Asyl, ich fliehe vor der Regierung in Deutschland !!!
Lieber Jaco, da muss ich dich enttäuschen. Du kommst vom Regen in die Traufe. Unsere Regierung ist mittlerweile auch unter die miefige EU Bettdecke gekrochen.
Tja, eine alte Volksweisheit besagt; das Volk hat die Politiker und Politikerinnen die es verdient...Die Patienten haben die Ärzte und Ärztinnen die sie verdienen...Wir Konsumenten und Konsumentinnen haben die Produkte in unseren Läden die wir gedankenlos kaufen...soll ich weiterfahren in meiner Liste ?! Da wären noch die Schulen mit ihren Problemen. Auch da konnten wir abstimmen gehen, ob die Lehrerschaft zusätzliche Unterstützung für ihren Unterricht benötigen.
Wir JacoMis haben eine andere Sichtweise. Wer mit seinen Kinder in unserem Land leben möchte, sollte in die Pflicht genommen werden, unsere Landessprache in Wort und Schrift zu lernen und sie ihren Kinder beibringen. In jeder Grundschule wird der Unterricht in der Landessprache abgehalten. Wer das nicht einsieht, soll seine Kinder in eine internationale Privatschule geben und die auch selber bezahlen. Auch Inklusion an den Grundschulen sehen wir anders. Es ist sicher eine lehrreiche Bereicherung für die Kinder, aber es ist für den Unterricht eine Hürde und eine angezogene Handbremse. Wir leben nun mal in einer leistungsorientierten Gesellschaft. Wer sein Kind fördern möchte, weil es lernfreudig ist, muss wohl in Zukunft auf Privatschulen ausweichen...wer bezahlt das ?!


Nun zum Kriegsgeschehen. Kein Krieg ist sinnvoll und schön. Diplomatische Verhandlungen und eine ehrliche und sachliche Diskussion der verschiedenen Landesvertreter wäre wünschenswert. Aber es ist leider eine Illusion !!!
Verdrängung und Kampf ist das Leben...anders funktioniert es nicht. Nur in der virtuellen Welt ist alles kontrollier und steuerbar.
In der Tier und Pflanzenwelt passiert nichts anderes. Werden und vergehen. Das heisst anpassen, kämpfen, sich vermehren, Seilschaften bilden...Das funktioniert seit der Entstehung unserer Erdkugel so. Die Tier und Pflanzenwelt betet nicht zu Götter, sie hat keine Religionen !!! In den Millionen von Jahren hat sie ihren Geist entwickelt, so immer wieder neues Leben erschaffen, vernichtet wenn es nicht lebensfähig war und das Resultat davon sind wir Menschen. Nun gut, die Hoffnung stirbt zuletzt, vielleicht gibt es doch noch mal Menschen die ihre Intelligenz nutzen und ein ganzheitliches Denkschema entwickeln. Ganzheitlich im Sinne einer Balance zwischen den verschiedenen Nationen, zwischen arm und reich, zwischen Unterdrückung und Freiheit, sowie zwischen der Natur und uns Menschen. Nach unserem Gefühl sind wir da noch Lichtjahre davon entfernt...!!!!!


Was können wir einfachen " Normalos " dagegen tun. Nichts, ausser leben.
Wer in Kriegsgebieten ist, hat sowieso keine Wahl. Wer Naturkatastrophen erleben muss hat auch keine Wahl. Wer in ein Land hineingeboren wird, wo Herrscher immer noch eigene Landsleute oder Geflüchtete als Leibeigene und Sklaven behandelt, hat auch keine Wahl. Wir hätten die Wahl, dass wir in solchen Länder keinen Luxusurlaub mehr buchen und deren ihre Produkte nicht mehr kaufen. Betonung auf hätten, könnten und wollten...
Wir JacoMis versuchen das innerhalb unserer Möglichkeiten. Ich schaue genau hin, woher unsere Lebensmittel kommen und wie sie produziert werden. Klar bevorzugen wir regionale und nachhaltige Landwirtschaft. Aber es ist für viele auch eine Frage der Finanzen. Da wäre wieder die Politik und unsere bekannten Lebensmittel Unternehmen gefordert, unsere Handels und Landwirtschaftspolitik zu überdenken. Preiswerte und nachhaltig produzierte Lebensmittel von unseren Bauern wäre doch der Wunsch, damit nicht nur die obere Mittelschicht auf dem Markt einkaufen kann. Was im EU Raum produziert und bei uns verkauft wird muss teurer werden. Die meiste Ware kommt per Lastwagen mit Dieselmotor. Was noch weiterweg herkommt, per riesige Frachtschiffe, Frachtflugzeuge, muss den EU Preis nochmal übersteigen. Die wohlhabende Gesellschaft soll ihre Luxusgüter teuer bezahlen.
Auch hier konnten wir Schweizer über einen " Klimafond " abstimmen.
Was ist mit der Luft - Meer - Landverschmutzung in Kriegsgebieten ?!
Was ist mit unserer Luft - Boden und Universum - Verschmutzung durch unsere Raumfahrt - und Weltraumindustrie ?!
Was ist mit der Luft und Bodenverschmutzung sowie der Zerstörung von Natur und Lebensraum für unsere Energiegewinnung ?!
Was ist mit der fragwürdigen Produktion und Entsorgung von Massen an Billigkleider, Plastikgegenstände. Sie verschmutzen unsere Weltmeere aufs schlimmste ?!
Was ist mit der Luft - Meer - Landverschmutzung durch unseren Reise - Freizeit und Kulturkonsum ?!
Woher beziehen unsere Lebensmittelhändler und Restaurantbesitzer ihre Waren, wenn sie uns ihre Landesprodukte anbieten und für uns kochen ? Wer von uns schaut dort mal in einen Stall oder in ein überfülltes Fischbecken und in einen Schlachthof ?!


Somit kommen wir JacoMis zur Frage: Klimaschutz Initiative, das war ja wohl schon ein 1.April Scherz, aber ganz ein schlechter !!!???

In diesem ganzen " Weltchaos " sollten wir nichts anderes tun, als hinhören, hinschauen und NACHDENKEN. Über nichts anderes als unser Leben und unsere Lebensgewohnheiten. Das Leben ist kurz, im Durchschnitt zwischen 70-80 Jahre. Da sollten wir doch den Ehrgeiz haben, mit uns selber, unseren unterschiedlichen Mitbewohner und unserer wunderbaren Natur mit all ihrer Vielfalt in der Tier und Pflanzenwelt, eine verantwortungsvolle und gefreute Harmonie hinzukriegen. Damit wir am Himmelstor sagen können: Ich habe es versucht !!! 


Wir sagen Tschüss bis zum nächsten Post, habt alle eine gute und nachdenkliche Zeit...eure JacoMis 😉






Dienstag, 17. März 2026

Der Blutmond weint Tränen


Der Blutmond über der Stadt - So lautet der Titel meines Bildes, gemalt mit Ölkreide in Kratz - und Schabtechnik.

Ein Bild das ich vor einigen Jahren gemalt habe und das zur Zeit wieder hoch aktuell ist. Wahrlich, die Sterne verlieren ihren Glanz, die Engel sind ratlos und der Mond weint blutige Tränen, wenn sie auf unsere Erde nieder schauen und dieses Chaos und Elend sehen.

Nacht ist schon hereingesunken
Schließt sich heilig Stern an Stern
Große Lichter, kleine Funken
Glitzern nah und glänzen fern
Glitzern hier im See sich spiegelnd
glänzen droben klarer Nacht
Tiefsten Ruhens Glück besiegelnd
Herrscht des Mondes volle Pracht

Johann Wolfgang von Goethe

Wir wünschen allen eine gute Nacht...vertrauen wir den Sternen, der Sonne und dem Mond. Der große Geist des Universums ist für uns Menschen unergründlich. Er behält seine Geheimnisse für sich. Nur wer dem Weg der Liebe folgt werden die Geheimnisse offenbart...

Morgen betrachten wir dieses Chaos aus unserer Sichtweise 😉
Aber nun lasst uns durch die Nacht fliegen...Tschüss eure JacoMis


Sonntag, 15. März 2026

Die Brüderkirche in Altenburg/Thüringen

 # Die Brüderkirche in Altenburg – Ein Ort voller Erinnerungen und Geschichte #

Manche Orte begleiten einen ein Leben lang, ohne dass man es wirklich merkt. Für mich ist die Brüderkirche in Altenburg so ein Ort. Schon als Kind war sie ein fester Bestandteil meines Alltags. Ob auf dem Schulweg, beim Blick aus dem Fenster oder später, als wir innerhalb der Stadt umgezogen sind – die Kirche war immer irgendwie in meiner Nähe. Und doch ist sie weit mehr als nur ein hübsches Gebäude aus Backstein. In unserer gemeinsamen Zeit in Altenburg über 4 Jahre hatten wir die Kirche immer im Blick und sie diente uns immer als Inspiration.

## Ein architektonisches Schmuckstück im neugotischen Stil

Die Brüderkirche wurde zwischen 1902 und 1905 auf dem Gelände eines ehemaligen Franziskanerklosters erbaut. Im neugotischen Stil gehalten, beeindruckt sie durch ihre schlichte Eleganz und die Liebe zum Detail. Besonders faszinierend finde ich das große Mosaikbild von Jesus über dem Hauptportal. Es fängt das Licht der Morgensonne so wunderbar ein, dass es fast magisch wirkt. Als Kind habe ich oft einfach nur dagestanden und geschaut – und auch heute noch hat dieser Anblick etwas Beruhigendes.

Mit Platz für rund 1.000 Besucher ist die Brüderkirche übrigens die größte Kirche im Altenburger Land. Und wenn ihr mal in der Nähe seid, solltet ihr euch das Glockenspiel nicht entgehen lassen! Zu jeder vollen Stunde erklingen jahreszeitlich wechselnde Melodien, die den Hauptmarkt mit einer ganz besonderen Atmosphäre erfüllen.

## Ein Ort der Begegnung – und manchmal auch der Musik

Die Brüderkirche ist mehr als nur ein Gotteshaus. Seit 2014 dient sie als Pilger- und Informationszentrum für den Lutherweg und die alte Reichsstraße „Via Imperii“. Aber auch kulturell hat sie einiges zu bieten. Ich erinnere mich an zahlreiche Besuche – ob zum „Tag der offenen Tür“ oder zu Konzerten. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Gospelkonzert mit Musikern aus den USA. Die Stimmung war einfach unglaublich! Solche Momente wünscht man sich manchmal auch für den klassischen Sonntagsgottesdienst.

Zu jeder Jahreszeit bietet die Kirche übrigens ein anderes Bild: Im Frühling umrahmt von blühenden Bäumen, im Sommer in warmes Sonnenlicht getaucht, im Herbst mit buntem Laub und im Winter oft von einer Schneeschicht bedeckt. Es gibt kaum einen Ort in Altenburg, der so fotogen ist.

## Eine kleine Anekdote aus meiner Jugend

Natürlich verbindet man mit so einem Ort auch persönliche Geschichten – manche ernst, manche eher lustig. Eine Anekdote aus meiner Jugend möchte ich euch nicht vorenthalten: Mit etwa 12 Jahren besuchte ich den Konfirmandenunterricht in der Brüderkirche. Eines Tages kamen wir auf die glorreiche Idee, mit einer brennenden Kerze herumzuspielen. Keine gute Idee, wie sich herausstellte. Der Pfarrer war wenig begeistert und schickte uns kurzerhand aus der Kirche. Für eine Weile waren wir vom „kirchlichen Treiben“ ausgeschlossen – eine Lektion, die ich nicht so schnell vergessen habe.

## Handwerkskunst vom Feinsten

Wenn man sich die Brüderkirche genauer anschaut, wird einem schnell klar, wie viel handwerkliches Können in diesem Bauwerk steckt. Und das alles ohne die technischen Hilfsmittel, die wir heute für selbstverständlich halten! Kein Kran, keine modernen Maschinen – nur pure Handarbeit. Es ist beeindruckend, was damals in nur drei Jahren geschaffen wurde.

## Mein Fazit

Die Brüderkirche ist für mich weit mehr als ein historisches Bauwerk. Sie ist ein Ort voller Erinnerungen, Begegnungen und Geschichten. Wenn ihr mal in Altenburg seid, solltet ihr unbedingt vorbeischauen – sei es für einen Gottesdienst, ein Konzert oder einfach nur, um die Atmosphäre dieses besonderen Ortes auf euch wirken zu lassen.

Und wer weiß? Vielleicht entdeckt ihr ja eure ganz eigene Verbindung zu diesem wunderschönen Stück Altenburger Geschichte. ⛪ 


                 Der Markt mit Rathaus & Brüderkirche 


                                    Brüderkirche 


                              Brüderkirche - Rückansicht 


                    Mosaikbild - Jesus & die Jünger



                      Seitenflügel 


                     Portal mit Osterschmuck 








                    Gospelkonzert 


                              Konzert auf dem Markt 


                              Weihnachtszeit 







Die alte Brüderkirche, Abriss erfolgte im Jahr1901. ⛪

Die Hegauer Aach - Naturoase in der Stadt Singen

  Die Aach mit Blick auf die Festungsruine Hohentwiel Hallo liebe Leser und Leserinnen, heute nehmen wir euch mit in den Stadtpark von Singe...