Montag, 8. Juni 2026

Im Klettgau unterwegs - Die Bergkirche St. Moritz in Hallau

 # Wandertag bei den JacoMis: Ein Ausflug zur Bergkirche St. Moritz in Hallau

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

am Sonntag, den 7. Juni 2026, war es wieder einmal soweit: Es war "Wandertag bei den JacoMis"! Dieses Mal führte uns unser Weg in den idyllischen Klettgau, genauer gesagt zur wunderschönen **Bergkirche St. Moritz in Hallau**. Schon lange hatten wir diesen Ausflug geplant, und die Vorfreude war entsprechend groß.

### Anreise und erster Eindruck

Mit der S-Bahn ging es zunächst nach Neunkirchen im Klettgau. Von dort aus starteten wir unseren Fußmarsch in Richtung Hallau. Bereits auf dem Weg sahen wir sie: die Bergkirche, die auf einem Vorsprung des Hallauerberges thront. Sie ist ein echter Blickfang, der sich majestätisch über den größten Weinberg der Ostschweiz erhebt und von überall im Klettgau sichtbar ist.

Als wir schließlich oben ankamen, wurden wir mit einem sagenhaften Rundblick über das Klettgau belohnt. Die sanften Hügel, die weiten Rebberge und die kleinen Dörfer – ein Panorama, das uns den Atem raubte. Goethe hatte wohl recht, als er sagte: „Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.“

### Die Bergkirche St. Moritz – Ein Ort voller Geschichte

Die Bergkirche St. Moritz ist nicht nur das Wahrzeichen von Hallau, sondern auch ein echtes Juwel der Geschichte. Erbaut wurde sie im Jahr 1491 im spätgotischen Stil und dem heiligen Mauritius geweiht. Dieser Baustil ist typisch für die Region rund um den Bodensee und verleiht der Kirche ihren besonderen Charme. Aufgrund ihrer kunstgeschichtlichen und historischen Bedeutung wurde sie 1974 sogar als Kunstdenkmal von nationaler Bedeutung ausgezeichnet.

Im Inneren der reformierten Kirche gibt es viele spannende Details zu entdecken – von den kunstvollen Verzierungen bis hin zu den beeindruckenden Bauwerken aus der Spätgotik. Wir haben natürlich jede Menge Fotos gemacht, die ihr wie immer in unserem Blog bewundern könnt.

### Ein besonderer Friedhof mit einer außergewöhnlichen Geschichte

Nach unserem Rundgang durch die Kirche erkundeten wir noch den kleinen Friedhof im Außenbereich. Hier, inmitten der Grabsteine von sesshaften Weinbauern und Gewerbetreibenden, fiel uns ein außergewöhnliches Grabmal auf: Ein Stein mit der Inschrift „Ruhe gefunden! Dr. Hans Erich Ormund Bringolf, Militärattaché — Grosser Legionär in drei Erdteilen — Schriftsteller.“ Eine Inschrift, die sofort unsere Neugier weckte.

Wer war dieser Mann, dessen Schicksal hier oben an seinem Ende angelangt ist? Unsere Recherchen ergaben Spannendes über das Leben dieses Abenteurers, der in drei Erdteilen unterwegs war und ein Leben führte, das unterschiedlicher nicht hätte sein können. Es ist faszinierend, welche Geschichten man an solch einem ruhigen Ort entdecken kann.

### Fazit und Ausblick

Unser Ausflug zur Bergkirche St. Moritz war ein voller Erfolg! Der Mix aus Natur, Geschichte und atemberaubenden Ausblicken hat uns einmal mehr gezeigt, wie besonders das Gebiet des Klettgaus ist. Wir haben uns in diese Region verliebt und sind uns sicher: Das war nicht unser letzter Besuch hier! Es gibt noch so viel zu entdecken, und wir freuen uns schon darauf, euch bald mehr darüber zu berichten.

Kommt gut in die neue Woche und bleibt neugierig!

Eure JacoMis 😊 👫💙 


                    Bergkirche in Hallau 




                     Turmuhr 


                  Bergkirche inmitten der Weinberge 


                                Taufbecken 



                              Kanzel aus Stein 


                       Orgel - St. Moritz 


                     Netzgewölbe 


                     Emporen 




                        Orgel 


                     Bergkirche St. Moritz 


                             Grabstein Dr. Bringolf 




                Bergkirche Hallau - Wikipedia 

                Dr. Bringolf - Wikipedia



Sonntag, 7. Juni 2026

Überlingen - Stachelige Schönheiten im Pflanzenhaus


 Kuckuck ist jemand zuhause ?

Hallo liebe Leser und Leserinnen, heute möchte ich euch wieder von unserem Ausflug nach Überlingen erzählen. Ich nehme euch mit in das Pflanzenhaus bei den Villengärten.
Also, los geht's.
Überlingen ist eine Gartenstadt. Wo man hinschaut entdeckt man schöne private Gärten oder Parks und eine Blumengeschmückte Seepromenade. Da jubelt mein Herz.


Es geht vorbei an Segelschiffen, beim alten Yachthafen am Schützengraben, beim Badturm, Richtung Pflanzenhaus. Schon sind wir beim Eingang.







So, hier sind wir. Diese wunderbare Kakteen und Sukkulenten - Sammlung hat die Stadt Überlingen seinem berühmten Stadtgärtner Hermann Hoch zu verdanken. Er brachte von seinen ausgedehnten Auslandreisen die unterschiedlichsten Kakteen mit. Ab 1897 konnte man sie im ersten öffentlichen Kakteenbeet bewundern. Im Zusammenhang mit der Landesgartenschau, beschloss die Stadt Überlingen diese grosse Sammlung ganzjährig in einem Pflanzenhaus zu präsentieren.
Und ich sage euch, das ist ein interessantes Schmuckstück geworden, wo sich ein Besuch lohnt !!! Schaut mal diese stacheligen Schönheiten...





Hier ein paar Informationen die ich auf einer Info Tafel in Überlingen gelesen und mit meinen Gedanken noch ergänzt habe:

Dass Bäume neben ihrer ökologischen Funktion auch als Klimaregulatoren eine sehr wichtige Rolle spielen, das wissen wir ja seit langem. Umso tragischer ist das Abholzen der Regenwälder. Es ist ein Verbrechen an der gesamten Menschheit, das nicht mehr zu korrigieren ist !!!!!
Diese Klimaregulation ist für uns messbar und wahrnehmbar. Sie lässt sich künstlich nicht, oder nur mit sehr hohem technischen Aufwand nachbilden. Was wieder Energie benötigt. Also eine Schlange die sich in den Schwanz beisst...!!!
Gerade in Städten, bei denen die Oberflächenerwärmung aufgrund Abstrahlung und Reflexionen durch Gebäude und Versiegelung gegenüber der freien Landschaft um ein Vielfaches erhöht ist, spielen daher Bäume eine bedeutende Rolle für unser Wohlbefinden. Die Menge an Sauerstoff, der von einem ausgewachsenen Baum täglich abgegeben wird, entspricht in etwa der Menge Sauerstoff, den 10 erwachsene Menschen an einem Tag veratmen. Der Baum produziert Verdunstungskälte, die die Umgebungstemperatur im Schatten des Baumes um 4-5 Grad verringern.

Wir Bäume bieten auch euch Menschen unsere Freundschaft, nicht nur der Tier und Pilze Welt...!


Liebe Leserschaft, ich kann euch versichern, die Kakteen und Sukkulenten stehen den Bäumen in nichts nach. Auch sie sind nicht nur wertvoll für die Tierwelt sondern auch für uns Menschen...!




So hat mir die KI von Google über Kakteen und Sukkulenten folgendes zu lesen gegeben:
Kakteen und Sukkulenten regulieren das Klima vor allem durch effiziente CO² -Speicherung ( CAM - Metabolismus ) Bodenschutz gegen Wüstenbildung und die Freisetzung von Feuchtigkeit in extrem trockenen Regionen.
Hauptfunktionen für das Klima:
CAM-Metabolismus. Sukkulenten öffnen ihre Spaltöffnungen nur nachts. Dies minimiert den Wasserverlust. Sie nehmen CO² im Dunkeln auf und speichern es. Tagsüber nutzen sie dieses CO² für die Photosynthese bei geschlossenen Poren.
Kohlenstoffsenke: Sie binden Kohlenstoff in extremen Arditätszonen. Andere Pflanzen können dort nicht überleben. Dadurch wirken sie der globalen Erwärmung in der Wüste entgegen.
Schutz vor Erosion: Ihre dichten Wurzelsysteme stabilisieren den trockenen Wüstenboden. Dies verhindert, dass Wind und seltene Starkregen fruchtbaren Sand wegspülen.
Minderung von Staubstürmen: Durch die Bodenstabilisierung reduzieren sie die Entstehung von Staubstürmen. Weniger Staub in der Atmosphäre verändert die globalen Sonneneinstrahlung und Wolkenbildung positiv.
Lokale Kühlung: Sukkulenten speichern riesige Mengen Wasser. Dieses Wasser verdunstet minimal aber kontinuierlich. Das senkt die extremen Temperaturen in ihrer direkten Umgebung ab. Sie bilden ein Wasserdepot für das Ökosystem. Sie dienen als primäre Wasserquelle für Tiere in Dürreperioden. Dies hält das ökologische Gleichgewicht aufrecht. Ein stabiles Ökosystem stützt wiederum das regionale Klima.

Wow...wer von uns hat denn Bock auf Krieg, Unterdrückung, Ausbeutung und das unsere kleine Erdkugel vor die Hunde geht...???!!!
Ihr jungen Leute, werdet Biobauer, Kakteenbauer, gestaltet mit Bäumen neue Landschaften. Gestaltet Dachgärten, Stadtgärten und Parks. Lasst euch zu Biologen und Biologinnen ausbilden, werdet Ranger und Rangerin...gestaltet eure Zukunft !!!


Jede Veränderung beginnt bei uns selbst....wir JacoMis wünschen euch eine gute neue Woche.

Mittwoch, 3. Juni 2026

Meine Radtouren in Brandenburg - Das Freilichtmuseum „Germanische Siedlung“ - Klein Köris

 # Eine Zeitreise auf zwei Rädern: Mit dem Fahrrad in die Vergangenheit

Manchmal braucht es nicht mehr als ein bisschen Sonnenschein, um das Rad zu schnappen und sich auf ein Abenteuer zu begeben. Genau das habe ich am 27. Mai 2017 getan. Fahrradwetter, meine Damen und Herren! Ziel: Die wunderschöne Seenlandschaft der Region Dahme-Heideseen. Und was soll ich sagen? Es wurde eine Reise durch Zeit und Raum – na gut, vor allem durch die Vergangenheit.

## Morgens am Teupitzer See – Postkartenidylle inklusive

Der Tag begann verheißungsvoll mit einem Abstecher zum Teupitzer See. Dort, wo die Sonne im Morgenlicht glitzernd auf dem Wasser tanzt und die Natur noch verschlafen wirkt, war es wie ein Postkartenmotiv, das zum Leben erwacht. Ein Moment zum Innehalten – oder für ein schnelles Selfie, je nachdem, wie man so tickt.

## Ein Museumsdorf aus der römischen Kaiserzeit? Na klar!

Auf dem Weg passierte ich Dorfteiche, den Wustrikgraben und ein Feuchtgebiet – alles schön und gut. Doch dann kam der Knaller: In Klein Köris entdeckte ich das Freilichtmuseum „Germanische Siedlung“. Und das war kein gewöhnliches Museum, sondern ein archäologisches Juwel, das auf den Originalgrundrissen eines germanischen Dorfes aus der römischen Kaiserzeit rekonstruiert wurde. 

Die Geschichte dahinter klingt wie aus einem Indiana-Jones-Film: 1976 wurden bei Erdarbeiten historische Siedlungsspuren entdeckt. „Rettungsgrabungen“ – allein das Wort klingt schon dramatisch – dauerten fast 20 Jahre an. Heute stehen dort Wohnhäuser, Vorratsgebäude, Webhütten und sogar Handwerksstationen wie Kalköfen. Alles originalgetreu nachgebaut! Respekt an den Museumsverein – das ist mal Hingabe.

## Nacktbaden und Volkspolizei – Erinnerungen am Hölzernen See

Nach diesem Ausflug in die Antike ging es weiter zum Hölzernen See. Hier packte mich die Nostalgie: Als 10-jähriger Steppke war ich hier mal mit der Familie meines Onkels zelten. Und ja, ich gebe es zu – ich habe damals beim Nacktbaden eine Lektion in ostdeutscher Ordnung erhalten. Die „Deutsche Volkspolizei“ hat mich erwischt und ermahnt. Kein Bußgeld, aber mein kindliches Ego war nachhaltig beeindruckt. 😂

## Drachen, Bohlenstege und Zebus – Kuriose Begegnungen

Die Fahrt hielt noch weitere Überraschungen bereit. Da war zum Beispiel die Dracheneiche – eine beeindruckende Holzplastik, die einen Drachen darstellt. Ich meine, wer braucht schon Game of Thrones, wenn man sowas live sehen kann? Die Drachenbaum-Skulptur in Klein Köris, auch bekannt als ehemalige Friedenseiche, ist ein markantes Holzdenkmal. Sie wurde aus einer alten Eiche geschnitzt, die nach dem Deutsch-Französischen Krieg gepflanzt worden war.

In Teupitz fuhr ich über den Bohlensteg, einen Holzsteg, der sich malerisch über den Teupitzer See schlängelt. Ein Traum für Wanderer und Radfahrer! Und dann – als ob der Tag nicht schon genug Highlights gehabt hätte – entdeckte ich auf einer Weide Zebus. Ja, Zebus! Diese buckeligen Rindviecher stammen eigentlich aus Indien und fühlen sich in warmen Klimazonen pudelwohl. Brandenburg ist jetzt vielleicht nicht gerade die Sahara, aber hey, wer will schon kleinlich sein?

## Fazit: Mehr als nur eine Radtour

Am Ende des Tages war klar: Das war keine gewöhnliche Fahrradtour. Es war eine Zeitreise durch Geschichte, Natur und persönliche Erinnerungen. Und das alles ohne Zeitmaschine – nur mit zwei Rädern und einer Portion Entdeckergeist.

Also Leute, schnappt euch eure Drahtesel und ab ins Abenteuer! Wer weiß, vielleicht entdeckt ihr ja auch ein Stück Vergangenheit – oder wenigstens ein paar Zebus.

Bis zur nächsten Tour,

Euer Zeitreisender "Jaco" auf zwei Rädern 🚴‍♂️ 


                    Teupitzer See am Morgen


                      Freilichtmuseum - 2. bis 8.









                      Dorfteich 



                    Wustrikgraben - Feuchtgebiet 


                     Hölzerner See 


                      Hölzerner See 


                                 Verbunden 


                                 Drachenbaum 


                                 Drachenbaum 


                     Klein Köriser See 


                    Bohlensteg Teupitzer See 


                     Teupitzer See 


                                       Seebrücke 


                    Seebrücke - Teupitzer See 


                      Zebus

Im Klettgau unterwegs - Die Bergkirche St. Moritz in Hallau

  # Wandertag bei den JacoMis: Ein Ausflug zur Bergkirche St. Moritz in Hallau ⛪ Hallo liebe Leserinnen und Leser, am Sonntag, den 7. Juni 2...