Freitag, 10. Juli 2026

Zeitreisen - Schloss Rochsburg an der Zwickauer Mulde

 # Ein Märchenschloss und ein bisschen Abenteuer – Unser Ausflug zur Rochsburg

Es war einmal im Juli 2020, in einer Zeit, die man nur als "Coronazeit" bezeichnen kann. Wir die "JacoMis" hatten die glorreiche Idee, einen Tagesausflug zu machen. Aber oh Schreck! Da war diese fiese 16-Kilometer-Beschränkung um den Wohnort herum. Was sollte man da nur tun? Alles in der Nähe kannten wir schon wie unsere Westentasche.

Unsere Wahl fiel letztlich auf die Rochsburg an der Zwickauer Mulde. Na gut, es waren eher 30 Kilometer, aber pssst... das bleibt unser kleines Geheimnis. Auf dem Weg dorthin war alles geschlossen, als ob wir in einem postapokalyptischen Film gelandet wären. Zum Glück hatten wir unser Survival-Kit – auch bekannt als Proviant – dabei.

Auf Schleichwegen und Landstraßen machten wir uns auf den Weg zur Rochsburg, inspiriert von Ricarda Huchs Zitat: „Tradition heißt nicht, die Asche zu bewahren, sondern das Feuer weiterzutragen.“ Also trugen wir unser Feuer (und den Proviant) über die Hängebrücke der Zwickauer Mulde hinauf zum Schloss.

Die Rochsburg selbst ist ein echter Schatz im Grünen, eingebettet in ein Naturschutzgebiet. Das Schlossmuseum hätte uns gerne seine 800-jährige Geschichte erzählt, aber als "Ungeimpfte" mit Genesungsstatus blieben uns die Türen verschlossen. Kein Problem! Die Außenanlagen waren auch nicht ohne – und wir hatten sogar unseren eigenen Schlosshund namens "Don" dabei!

Die Rochsburg zählt zu den ältesten Schlossanlagen Sachsens und hat eine Geschichte so bewegt wie ein Drama von Shakespeare. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1195 – das ist älter als das Internet! 

Ein kleines Highlight am Rande: Nur 5 Kilometer entfernt gibt es einen Ort namens Amerika mit einem Wohnmobilstellplatz. Wir überlegten kurz, ob wir auswandern sollten. (Ironie aus...) Aber im Biergarten "Mahattan Ost" gab es für jeden ein Radler. "Amerika und Manhattan Ost", lustig sind die Sachsen!

Im beschaulichen Lunzenau selbst fanden wir leider kein einziges geöffnetes Geschäft. Aber auf der Heimfahrt rettete uns eine Bäckerei mit einer Verkäuferin, die uns mit zwei Kaffees und einem Imbiss wie Könige behandelte.

In unserer Fotoserie könnt ihr euch selbst ein Bild von der Rochsburg machen – trotz aller Widrigkeiten war es ein märchenhafter Ausflug mit einer Prise Abenteuer und einer großen Portion Humor! 


                     Hängebrücke über die Mulde 


                     Zwickauer Mulde 


Die Burg ist schon in Sichtweite... 


                   Schloss Rochsburg 


                                           Torbogen 


                              Unser Schlosshund "Don" 


                                           Innenhof 


                                          Burghof 


                      Innenhof 






Schildwachhäuschen 


Wehrgang 









Markanter Treppenaufgang 


Ägyptische Wandmalerei 


Modell Schloss 


Leider geschlossen... 



Schloss Rochsburg 


Donnerstag, 9. Juli 2026

An der schönen grünen Aare in Bern


Einen schönen guten Tag wünschen euch die JacoMis 😊

Ihr müsst zur Zeit mit mir, der Mis vorlieb nehmen. Mein Jaco ist im Tour de France Fieber und sitzt vor der Flimmerkiste. Ich bin im Gärtnerinnen Fieber und ich muss meine Topfpflänzchen betüteln und vor dem Hitzekollaps retten. Am Wochenende kommt dann noch das Fussballfieber dazu. Dann wäre da noch das Krimifieber, das Velvetfieber ( Spanische TV Serie ) und dann muss ich noch die interessanten Berichte in der Weltwoche hören, und studieren wie ich die Welt retten könnte....Himmel Donner und Zwirn, wenn das nur schneien würde. Dann wäre das Leben wieder kühler, ruhiger, leiser und ich träume von einer gemütlichen Jurte, einem Samowar mit russischem Tee und ich höre mir Geschichten an von wilden Reiter, tapferen und fleissigen Frauen und fröhlichen Kinder....
Leute, Träume sind der Motor des Lebens. Aber Bewegung in der Natur ist auch belebend. Also, kommt mit, wir gehen an die schöne grüne Aare.



Von Paul Klee: Einbaum über Land spazierend 1937
Tempera und Bleistift auf Papier auf Karton

Einen Einbaum brauchen wir nicht, wir beginnen bei der Bundeshausterrasse und gehen den Bundesrain hinunter ins Marzili - Quartier. Entweder zu Fuss oder mit der Marzili Bahn.


Dieser Bundesrain war mein Fitnessparcour. In meinem Lebensabschnitt als ich noch mit meinem damaligen Mann in Bern lebte und arbeitete, war dies der Morgenmarsch mit dem Hund. Aber anders rum, der " Bundesrain - Stutz " kam am Schluss. Ja, manchmal leise fluchend, aber ein Indianer kennt keinen Schmerz und im Sommer belohnten mich die Sommerlinden mit ihrem betörenden Duft. Und die Waage zeigte mir 50 Kilo an, jupiiii.
Ich kann mich erinnern, dass es in einer schönen Villa mit viel Umschwung eine Zeitlang eine Kunstgalerie gab. Dort war auch oft ein Hund im Garten. Kaum hatten sich die beiden Hunde entdeckt, rannten sie wie verrückt am Zaun hin und her und bellten sich an. Es war für sie ein " vergnügliches Hundespiel ", wo wir Menschen eben nicht verstehen.
Schon sind wir im Marzili Quartier. Ich habe das als beliebtes und schönes Wohnquartier in Erinnerung. Zumal ich schon als junge Frau mich mit meinem Freundeskreis im    Marzilibad traf. Unser Treffpunkt war bei den drei Pappeln. In die Aare ging ich nicht, das ist nur für geübte Schwimmer und das bin ich nicht. Aber es gab genug andere Highlights. Erstens wurde im Bad für uns Frauen " Oben ohne " lanciert. Dann gab es einen flotten, braungebrannten Bademeister....hi...hi. Der erzählte uns damals, dass die Umkleidegarderobe sowie die Damentoiletten bei den Frauen, viel dreckiger sei als bei den Männer. Was er so alles finde sei grauslich....das war beschämend und ich frage mich, ob das heute besser ist. Wenn ich die Sauberkeit in der Stadt sehe und die verschiedenen " Schönheiten " betrachte, so kommen mir Zweifel....!!!
Aber es hatte noch was im Marzili, den besten Bäcker für Früchtekuchen, Brötchen, Nussgipfel...das war eine Goldgrube.




Auch ich habe das Intermezzo vom Marzilibad gelesen. Da kann ich nur den Kopf schütteln. Von Beginn an war das Marzili in verschiedene Bereiche eingeteilt. Dies ergibt auch in der heutigen Zeit einen Sinn. In vielen Länder ist dies eine Selbstverständlichkeit, dass es eine Frauen und eine Männerabteilung gibt am Strand sowie in den Bäder. Zudem, setzt euch mal in südlichen Länder, in Destinationen wo der Islam praktiziert wird, als Frau in ein Männer Kaffeehaus, da könnt ihr was erleben....!!! So kann man als Frau oder als Mann so sein wie man sich wohl fühlt und hat keinen Stress. Früher gab es hier auch eine Familienabteilung. Auch dies ist sinnvoll. Die Kleinkinder sind so besser geschützt vor Pädophilen, es sind gemeinsame Interessen vorhanden, das Geschrei sind sich die Eltern gewohnt und uns " Aussenstehende " nervt es nicht !!!
Somit ist das Paradiesli  seit ewigen Zeiten beliebt. In meinen zwei Berufen hatte ich etliche Kundinnen, die dort im Sommer ihren Stammplatz hatten. Sie genossen das " Textil frei " und sie brauchten keine Hemmungen zu haben wegen ihrer Körperfülle, ihrer Deformation z.B durch Krebs oder ihrem älteren Körper wo halt alles etwas schrumpliger wird. Dieses alte " Frauenrecht " steht uns Frauen zu und sollte respektiert werden. Wo liegt das Problem ihr jungen Frauen ?! Ihr kämpft ja für Gleichberechtigung auf allen Ebenen. Schon wo ich noch gearbeitet habe, kursierte das Gerücht, dass im Bundeshaus die Männer einige Büros am liebsten gemieden haben, weil dort Taranteln hausten...!!!
Ein Transgender oder eine " eingetragene Frau " im Ausweis hat im Paradiesli nichts verloren. Diese Gruppierung ist in der Minderzahl und hat sich anzupassen. Ich werde in einem anderen Post auf dieses Thema noch näher eingehen, weil mein bester Kollege ein Transgender war. Also ihr klugen Frauen bei der Stadtregierung, macht wieder verschiedene Abteilungen im Marzili, eben auch eine Transgenderabteilung, dann ist das Problem gelöst. Es geht weiter Richtung Schwellenmätteli, auch da habe ich euch einiges zu erzählen...


Ich sage Tschüss bis zum nächsten Post, eure Mis von den JacoMis 😊

Wie immer hier noch ein paar Links für Interessierte.                                                               



Montag, 6. Juli 2026

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold - Irrtum !


Hallo liebe Leser und Leserinnen, es ist schon fast wieder " Polizeistund " aber ich muss noch ein paar Zeilen schreiben, sonst kann ich nicht ins Bett.
Zur Information für unsere zahlreichen Leser und Leserinnen aus dem Ausland: Als Polizeistunde wurde bei uns in der Schweiz das Schliessen der Restaurants bezeichnet. Ich habe dies als junge Frau erlebt, wenn ich in Bern mit unserem Freundeskreis in den Kneipen am erzählen, lachen, diskutieren und politisieren war. Ach ja, gewürfelt oder gehölzelt ( mit Streichhölzer, wer das kürzeste erwischte hatte verloren und musste eine Runde bezahlen ) wurde auch noch.
Dann kam eben um 24.15 Uhr ein Polizist vorbei und sagte: So meine Damen und Herren, es ist Zeit...um 12.30 Uhr müsst ihr draussen sein. 
Das ist heute undenkbar, dieser " Tschugger " Polizist, würde zusammengeschlagen oder erschossen. Je nach Kundschaft und Ortschaft und Stadtregierung...!!! Tja, soweit ist es gekommen in unserem " Schweizerländli " Schweiz und in anderen Nachbarländer.


Zugegeben, das Politisieren war noch nie eine einfache Sache. Da brauchen wir nur die Nase in Geschichtsbücher zu stecken. Es gab schon immer Intressenkonflikte, Intrigen, falsche Schlangen und sture Böcke...!!!

Umso wichtiger ist das Reden. Das Zusammen Reden. Das Zuhören und sich von anderen Meinungen ein Bild zu machen. Warum denkt und handelt dieser Mensch so und nicht anders. Diese Fähigkeit eines " rundum betrachten " eines Problems, zeichnet eine Führungskraft aus. Egal wo, ob in der Familie, in der Freizeit, im Berufsleben oder in der Politik. Da ist es besonders wichtig. 
Es ist kaum mehr zum zuschauen und zuhören, wie in Talk Runden, im Bundeshaus oder im Bundestag diskutiert wird....wo ist die " Kinderstube " geblieben !?
Es fehlt an Anstand und Respekt gegenüber den Personen die eine andere Sichtweise vertreten. Von hochbezahlten Bundesabgeordneten und Staatsoberhäupter sollte man eine Fähigkeit zur Konversation, eine Fähigkeit zur Diplomatie und eine Kompromissfähigkeit, sowie die Bereitschaft zur Findung von Lösungen, erwarten können.

Dieses Versprechen habt ihr uns Wähler und Wählerinnen gegeben !!!!!
Wo bleibt eure Ehre ?????


Schreien, lügen, poltern, drohen, machen Strassengangs, aber nicht Politiker und Politikerinnen, die eine Führungsrolle einnehmen wollen.
In der Tierwelt hättet ihr keine Chance. Kein Rudel folgt einem Leittier das nicht Stärke, Erfahrungswissen, Gemeinschaftssinn und Fürsorge zeigt. Im Gegenzug erwartet ein Leittier Disziplin, sonst wird es vom Rudel ausgeschlossen.


Ich erwarte als Schweizerin von unseren Politiker und Politikerinnen, dass sie in erster Linie die Interessen vom Schweizervolk vertreten. Ich erwarte, dass ihr im Sinne unserer Direkten Demokratie handelt. Ich erwarte, dass ihr euch einsetzt für Diplomatische Verhandlungen. Gradlinige Politiker und Politikerinnen sollten soviel innere Stärke haben, dass sie Grenzen setzen können, wenn die Finanzwelt oder andere Interessengruppierungen Druck machen. Und sonst meldet euch bei Cesar Millan an, dort könnt ihr lernen wie man Grenzen setzt und verhandelt.


Uns Schweizer und Schweizerinnen kann ich nur empfehlen, hört Informationen aus verschiedenen Politischen Richtungen. Jede Partei hat in ihrem Programm gute Ideen. Nehmen wir die besten Lösungen heraus, setzen wir uns an den Tisch, reden wir zusammen und gestalten wir zusammen wieder eine Schweiz, wo sich alle wohlfühlen.

Hier kann ich die Rede von Herrn Köppel an der AfD Versammlung empfehlen.
Nein Leute....nicht bocken....einfach zuhören und nachdenken....denn es geht um unseren Frieden !



Samstag, 4. Juli 2026

Hinter jeder Wolke steckt Sonnenschein.


Hallo liebe Leser und Leserinnen, hinter jeder Wolke steckt Sonnenschein...wie wahr !

Diesen fantastischen Himmel durften Jaco und ich kürzlich in Bern geniessen. Nirgends ist der Himmel schöner in Bern als in Bern - West. Der Anlass unseres Besuchs in Bern war der Geburtstag meiner Mam. 94 Jahre, wer hätte das gedacht. Eine Freude oder eine Qual ? Mam empfindet beides. Ihr " Lebens - Rucksack " ist gefüllt. Seit sie im Rollstuhl ist wurde dieser Rucksack schwer und die Wolken verdecken die Sonne...!
Also Mam, zieh den Rucksack aus, halte dich an einer Wolke fest und ziehe fort in den Himmel.


Wie immer, haben wir wieder im Hotel beim Westside Bern gebucht. Wir schätzen dieses Hotel und fühlen uns wohl. Aber dieses Mal war es ein besonderes Erlebnis. Der Blick aus dem Fenster war Richtung Freiburger Berge und der Himmel bot uns ein fantastisches Schauspiel. Nichts mit TV und auf dem Laptop herum switchen, wir gafften aus dem Fenster hinaus...Oh schau die Wolken...hast Du den Vogel gesehen...beim Baum auf dem Feld ist eine Bank...Jesses Maria und Josef, jetzt klettern diese Asiaten über die Bahngleise, wissen die nicht dass dies bei uns verboten ist...komm wir gehen auch zu diesem Baum hoch. So hat es bei den JacoMis getönt, als sie gafften.





Oha, da braut sich etwas zusammen am Himmel. 




Es wurde dunkel und wieder hat uns etwas am Fenster in den Bann gezogen. Diesmal waren es rätselhafte rote Lichter und ein Licht blinkte grün.
Die JacoMis gafften wieder und rätselten....
Das schaut aus wie eine beleuchtete Flugzeugpiste...da gibt es keine Piste...Jaco: ich bin überzeugt, das könnte Belpmoos sein...nie im Leben, das ist in einer anderen Ecke...hast Du Windräder gesehen...wo...hinter den Felder...äuä...( nein )...vielleicht ein Übungsplatz für' s Militär...wo soll hier Militär sein, das ist doch in Thun...das ist eine riesige Baustelle...wieso blinkt denn dieses grüne Licht...Jaco: und wenn das eine Landepiste für Ausserirdische ist, ich hau mich jetzt auf's Ohr und geh schlafen...ok, ich auch.


Das Rätsel wurde am nächsten Tag aufgelöst. Es waren drei Baukrane...ha...ha !
Aber in dieser Nacht mussten wir JacoMis noch ein drittes Mal gaffen. Es war kurz vor 3 Uhr als es draussen ein " Blitzgewitter " gab. 


Es waren keine Blitze mit Donnergrollen, die man sonst sieht. Es waren mächtige farbige 
Blitz-Lichter und es war schwierig dieses Schauspiel mit meinem Handy zu fotografieren.
Einen solchen hellen Flächenblitz habe ich in Spanien erlebt. Diese Geschichte erzähle ich euch auch noch...
Hier noch ein Foto von meiner Mam. Da half sie im Pflegeheim mit Eifer Erdbeeren rüsten. Zum Geburtstag gab's Brötchen und Torten und das Tortenschneiden will auch gelernt sein.


Wir JacoMis sagen Tschüss aus dem Westside in Bern und nächste Woche erzähle ich euch noch einiges von Bern. Einen schönen Sonntag wünschen wir allen 😊






Zeitreisen - Schloss Rochsburg an der Zwickauer Mulde

 # Ein Märchenschloss und ein bisschen Abenteuer – Unser Ausflug zur Rochsburg Es war einmal im Juli 2020, in einer Zeit, die man nur als ...