Donnerstag, 14. Mai 2026

Zeitreisen - Cottbus, das Tor zum Spreewald.

 # Cottbus – Zwischen Fürst Pückler, Postkutscher und Osterhasen  

Es ist kaum zu glauben, aber mein letzter Besuch in Cottbus liegt tatsächlich schon neun Jahre zurück. Neun Jahre! Wie schnell die Zeit vergeht. Damals war ich in der größten Stadt der Niederlausitz unterwegs, die mit ihren 95.000 Einwohnern nicht nur Geschichte, sondern auch eine ordentliche Portion Charme zu bieten hat. Und was soll ich sagen? Ich war begeistert – und das nicht nur wegen des auf einem Hirsch reitenden Fürsten Hermann von Pückler.

## Kunst oder Kitsch?  

Das neue Wahrzeichen von Cottbus, der farbenfrohe Fürst Pückler auf seinem weißen Hirsch, spaltet die Gemüter. Ist das jetzt Kunst oder doch eher Kitsch? Ich persönlich fand die Skulptur herrlich, denn wer könnte einem Lebemann wie Pückler widerstehen? Der Mann wusste, wie man sich inszeniert – und das nicht nur im Leben, sondern auch posthum. Mein Tipp: Wer sich für den abenteuerlichen Lebenswandel dieses Mannes interessiert, sollte unbedingt „Der grüne Fürst“ von Heinz Ohff lesen. Es gibt spannende Einblicke in das Leben eines Mannes, der nicht nur für seine Parks, sondern auch für seine Eskapaden bekannt war.

## Schloss & Park Branitz – Ein Muss für Fans  

Unweit von Cottbus befindet sich Schloss und Park Branitz, die letzte Wirkungsstätte des Fürsten. Ob wir es jemals noch dorthin schaffen? Das bleibt abzuwarten. Aber allein die Vorstellung, durch die kunstvoll angelegten Gärten zu schlendern und dabei die Pyramiden zu bestaunen, lässt mein Herz höherschlagen. Pückler wusste eben, wie man Eindruck hinterlässt – nicht nur mit Eiscreme.

## Zungenbrecher und Postkutscher

Doch zurück nach Cottbus: Wer kennt ihn nicht, den berühmten Zungenbrecher? „Der Cottbuser Postkutscher putzt den Cottbuser Postkutschkasten.“ Und ja, genau diesem Postkutscher wurde ein Denkmal gesetzt. Die bronzene Skulptur steht in der Nähe der Lindenpforte und ist ein echtes Highlight – nicht nur für Fans von Sprachakrobatik. Ich habe mich ehrlich gesagt gefragt, wie oft dieser Satz wohl schon in der Stadt geübt wurde. Vielleicht gibt es ja eine geheime Meisterschaft im Postkutscher-Zungenbrecher? 💬😏

## Geschichte, die bewegt  

Cottbus hat eine lange Geschichte – und eine bewegte dazu. Erstmals erwähnt wurde die Stadt 1156 unter dem Namen „Chotibus“. Seit dem 15. Jahrhundert gehörte sie fast durchgängig zu Brandenburg bzw. Preußen. Angesichts der bedrohlichen Weltlage im Nahen Osten und in Europa muss man sich immer wieder an die Vergangenheit erinnern: Doch wie viele deutsche Städte hat auch Cottbus dunkle Kapitel: Im Herbst 1940 trafen die ersten Luftangriffe die Stadt, und am 15. Februar 1945 zerstörten 459 US-amerikanische B-17-Bomber große Teile von ihr. Mehr als 1.000 Menschen verloren ihr Leben. Heute besteht Cottbus zu etwa einem Drittel aus Gebäuden von vor dem Zweiten Weltkrieg.

## Blumen, Skulpturen und Osterhasen  

Bei meinem Spaziergang durch das Zentrum fielen mir besonders die gepflegten Blumenbeete und die zahlreichen Skulpturen ins Auge. Und dann war da noch diese entzückende Oster-Hasenfamilie, die sich in einer Blumenrabatte niedergelassen hatte – ein Werk der Holzbildhauerwerkstatt Fromelius. Ob das jetzt Kunst oder Kitsch war? Ach, wen interessiert’s! Es hat mich zum Lächeln gebracht, und das zählt doch am meisten.

## Fazit: Cottbus – Ein Besuch lohnt sich!  

Cottbus ist eine Stadt voller Überraschungen: Von historischen Denkmälern über skurrile Skulpturen bis hin zu farbenfrohen Blumenbeeten – hier gibt es für jeden etwas zu entdecken. Und wer weiß? Vielleicht schaffe wir es ja bei meinem nächsten Besuch endlich nach Branitz. Bis dahin bleibt mir nur eins: Ich kann nicht ruhen, ich kann nicht rasten. "Der Cottbusser Postkutscher putzt den Cottbusser Postkutschkasten." 💬 😉  


                         Skulptur Fürst Pückler 


                   Schloss Branitz 


                       Streetart 


                     Cottbusser Postkutscher 




                              Brunnen Altmarkt 


                      Altmarkt 


                      Lindenpforte 



                    Lindenpforte & Stadtmauer 


                                Skulptur - Standesamt 


                                Mutterschaft 


                                Junge Lehrerin 


                      Hasenfamilie - Holzplastik 




                 Cottbus - Wikipedia


Mittwoch, 13. Mai 2026

Zuwanderung in die Schweiz - Teil 2.


Hallo liebe Leser und Leserinnen, es juckt mich in den Finger, ich muss schreiben. Gestern war der Tag der Pflege. Der ist dringend nötig !!!
Ich lanciere noch gleich den Tag des kranken Gesundheitssystems, und jawohl, ich lanciere noch:  " dr Tag vo de arme Sieche " ( den Tag der Kranken Menschen )

Dieses Wort " Siech " ( Kranker ) verwendete mein Vater oft, wenn er von seinem kleinen Geschäft über die Straße zum Bundeshaus hinübergeschaut hat. Da dachte er bei diesen Damen und Herren wohl an Kopfschmerzen...!!! Übrigens diese gefährliche Seuche hat sich mittlerweile in ganz Europa breit gemacht !

Hier seht ihr in einer früheren Darstellung das " Siechenhaus mit der heiligen Dreikönigskapelle.




Die Tradition des Bettelns hat sich bis zum heutigen Tag erhalten. Wir Berner kennen seit Jahrzehnten den Bettelspruch: " Hesch mer ä Stutz " ( Hast du mir einen Franken ) auch den Song von Polo National ( Polo Hofer ) kennen alle: 
" Kiosk ". 

Das ist so ein Bettler mit einem " Brätscheli " Klapperinstrument. Weiter ist im Museum Allerheiligen in Schaffhausen zu lesen:


Verändert hat sich seit Jahren die Situation der Bettler. Es wurde ein organisiertes Geschäft. Ganze Reisebusse voll werden Menschen jeglichen Alters in unsere Schweizerstädte geschleust. Die einen musizieren, die anderen positionieren sich bei Einkaufscenter und noch andere sind Invalide, Kleinkinder mit süssen kleinen Hunden, zum Verkauf, die nicht selten mit " Medizin " ruhig gestellt werden. Es funktioniert scheinbar und löst bei vielen ein Helfersyndrom aus. Schön und gut, aber dann helft am richtigen Ort. Zum Beispiel bei der schleichenden Altersarmut unserer Schweizerbevölkerung, bei unseren Kindergärten, in unseren Tierheimen, bei unseren Bergbauern...



Seuchen bedrohen die Menschen. Dem ist so. Die Welt ist klein geworden. Es wird gereist auf Teufel komm raus. Per Bahn, Autos, Flieger und Schifffahrt. Neuerdings ja auch ins Weltall...! Handelsgüter aus aller Welt landen in unseren Verkaufsregalen. Eines müssen wir uns vor Augen halten; die Bakterien, Viren, Läuse, Flöhe und Wanzen reisen mit. Auch unter Wasser reisen ungebetene Lebewesen aus fernen Gewässer mit. Sonst wären unsere Europäischen Wasserstrassen nicht mit allerlei Getier verseucht, die nur schwer zu bekämpfen sind. Schaut euch die Reisenden an, schaut euch die schmuddeligen Verkehrsmittel an. Und habt ihr die unzähligen Kleintransporter auf den Autobahnraststätten gesehen. Ich war genug auf den Autobahnen unterwegs. Sieht man die ausländischen Fahrer und erhascht man einen Blick in ihre fahrenden Unterkünfte, so sollten wir uns Gedanken machen....was und wer und für wen werden da " Waren " transportiert. Polizei... da fehlen tatsächlich geschulte Fachkräfte, die dann auch noch handeln dürfen, ohne dass sie von oberster Instanz ausgebremst werden...!!! Dies zu unserem Rechtssystem.


Schon unser bekannter Dällenbach Kari sagte:
" Nüt isch, äs het ke Platz meh "  ( Nichts ist, es hat keinen Platz mehr )
und dies nicht nur auf dem Fahrrad, wie ich es in meinem Acryl Bild dargestellt habe.
Mehr zu diesem Pflege und Gesundheitsthema schreibe ich euch aus meinen Erfahrungen in Teil 3. 

So liebe Leserschaft, schon bin ich beim Thema Zuwanderung. Wann hat denn dieses Problem so richtig Fahrt aufgenommen...Für mich ganz klar, mit dem Schengener Abkommen. Juhuii, keine Personenkontrolle mehr, freie Fahrt im EU Raum und Hochkonjunktur für Rotterdam und seine " Handelsgüter "...!!! Die Kirchen haben gleich mitgemischt. Hereinspaziert ihr armen " Papierlosen ", kein Problem, die blinden Beamten nehmen auch gefälschte Papiere entgegen und zudem haben wir Heerscharen von Sozialarbeiter die euch behilflich sind !

Das Schweizervolk soll selber schauen wie es zurecht kommt...

Hier ein Bild vom Naturhistorischen Museum in Basel, wo wir JacoMis einen Besuch sehr empfehlen können !


Abgebildet ist hier die Evolution des Menschen. Eine äusserst informative und interessante Darstellung. Sie erklärt uns so einiges !                                           

Nun, man muss wissen, der Ausspruch " Schmutzhäfeli - Schmutzdecheli " ( eine schmutzige Hand wäscht die andere schmutzige Hand ) ist die älteste Regierungsform. Zudem sind wir Menschen in unserer Entwicklung scheinbar zwischen den Affen stehen geblieben...

Seit Jahrzehnten hat die Schweiz einen ausgezeichneten Ruf als Waschmaschine. Das Waschpulver reinigt " blütenweiss und alpenfrisch " somit haben unsere zugewanderten " Schweizer " uns nicht nur Pasta, Frühlingsrollen und Döner gebracht. Nein, sie haben uns auch ihre exzellent organisierten Familienmitglieder samt ihren Anwälten mitgebracht. Aber wir sind auch ein freundlich gesinntes Land gegenüber Glaubensgemeinschaften....gut, den singenden Muezzin morgens um 6 Uhr konnten wir bis jetzt verhindern !
Eines muss uns Schweizer klar sein, diese zwei Gruppierungen haben ihre eigenen Gesellschaftsregeln. Die stehen über unserer Rechtsprechung. Zudem ist es besser, wenn wir nicht wissen was alles bereits in fremden Händen ist...Leute, die Schweiz ist ausverkauft und dies nicht nur seit gestern und heute !!!
Schweizerfirmen sind ins Ausland abgehauen und ausländische Firmen investieren im grossen Stil bei uns. Dies in allen Bereichen. Reiche Menschen aus aller Welt haben längstens ihre Urlaubsresidenzen in unseren Bergen oder an den Seen. Das freut unsere Politiker und Politikerinnen, es sind Steuerzahler und Arbeitgeber. Aber alles im Leben hat eben zwei Seiten.



Was das mit sich brachte...die Mieten und Verkaufspreise stiegen wie 1. August - Raketen in die Höhe. Wer in den Bergdestinationen nicht auf eine Wohnsituation in langjährigem Familienbesitz zurückgreifen konnte, fand kaum eine Wohnung im Dorf. Dies waren " Einheimische " für die Bergbahnen, die Ski und Langlaufpisten, das Gastgewerbe, das Verkaufspersonal und die vielen guten Reinigungsleute, die den Dreck der feinen, meist ausländischen Feriengäste, wegputzten. Im Monat August war es in Davos besonders schlimm. Hauptsächlich wenn die Sorte mit den Zapfenlocken da war. Nein, ich erzähle keine Märchen, mein damaliger Mann und ich haben es erlebt. Zudem hatte ich Kundschaft in ihrem " Glaubens - Hotel ". Der Oberjuhee hat mich keines Blickes gewürdigt. Aber meine reiche Kundin hatte Haare auf den Zähnen und hatte sich bei der Leitung durchgesetzt. So durfte ich dort in ihrem Zimmer ihre Füsse pflegen und ich wurde mit Tee und Süssigkeiten verwöhnt. Was sagt uns das...beten tut der Seele gut, aber helfen und Probleme lösen tut das Bankkonto !!!!!

Hier eines meiner Gouache Bilder mit dem Titel:  Der Traum
Leute erwacht, sonst kann das für die Schweiz und ganz Europa ein Alptraum werden.



Seit Jahren werden wir von der Politik und ihren Geldgeber in die Ecke gedrängt. Ja welche wohl....???!!!  Das bringt Steuern, Wohlstand und Kontrolle...aber auch eine massive Veränderung unserer Gesellschaft. Schaut euch unsere Städte an...
Alteingesessene Familienbetriebe verschwinden einer nach dem andern. Private Praxen verschwinden ebenfalls. Auch die Zahl der Bauernbetriebe reduziert sich.
Schritt für Schritt werden wir gelenkt in eine Diktatur.
Jetzt höre ich gleich wieder einen Aufschrei:  Omas gegen Rechts !
Da sage ich nur Omas geht stricken, schaut eure " Herz - Schmerz - Sendungen "  oder backt Kuchen.


Eine gut funktionierende Politik benötigt einen Rundumblick. Nicht nur von Rechts oder Links. Zudem ist die Sorte Menschen nicht auszurotten, die es  verstehen, ihren Machthunger, ihren Hunger nach Reichtum und ihren Grössenwahnsinn, so exzellent zu präsentieren, dass viele Bürger und Bürgerinnen drauf reinfallen.  Es gibt immer wieder " Adolfs " männliche und weibliche. Und es ist erstaunlich, wie es diesen zwei Personen gelingt, Führungskräfte der verschiedenen Nationen, dermassen einzuseifen !!!

Eben..." Schmutzhäfeli - Schmutzdecheli " !!!!!

Auf der Strecke bleibt das " gewöhnliche Volk " und unsere nächste Generation !!!
So erstaunt es nicht, dass auch unsere Schweizerpolitik das " Affen Prinzip " anwendet:  " Nichts sagen - Nichts hören - Nichts sehen "
Parteien die versuchen wieder eine Politik zu gestalten, die uns Bürger eine vernünftige und sichere Zukunft bieten möchte, wird bei uns in der Schweiz, in Deutschland aber auch in anderen EU Staaten, wo es immer mehr der Bevölkerung stinkt, rigoros und auf eine unehrenhafte und fiese Art, abgewürgt. Dies ist brandgefährlich.... Ihr kennt ja den Film: " Der Feind in meinem Bett " !!!

Die Bürgermeister und Bürgermeisterinnen wollen keine " Geisterstädte " also werden an die unterschiedlichsten Unternehmen Bewilligungen erteilt, wo man schon von weitem riechen kann, dass es zum Himmel stinkt. Diese Unternehmen schleusen ihre Leute ein und unsere Grossunternehmen, ursprünglich in der Lebensmittelbranche, helfen fleissig mit. Schliesslich haben sie ja ihre Finger mittlerweile überall drin. Also...her mit den Fachkräften aus aller Welt !
Was hat das verändert ?! 
Wohnungsnot, Veränderungen im Schulsystem, und unsere geschätzte Schweizerqualität ging den Bach runter ! Wir waren uns über Jahre gewohnt, dass wir überall gut ausgebildetes Fachpersonal hatten. Im Verkauf, hatten alle Materialkenntnis und sie haben uns freundlich und kompetent beraten. Meine Mutter schwärmt noch heute von den vielen Jahren wo sie in unserem Wohnort im Konsum gearbeitet hatte. Der Filialleiter war ein flotter, umsichtiger Typ, der für seine Filiale und seine Mitarbeiter lebte und den Laden im Griff hatte. Er war öfters bei uns an einem Sonntag zum Mittagessen. Die Freundschaft mit meinen Eltern hielt noch lange nach seiner Pensionierung an. Beim Verkaufsteam hatten alle eine mehrjährige Ausbildung im Lebensmittel - und Detailhandel. So konnten die Fachkräfte eingesetzt werden wo sie gebraucht wurden. In der Metzgereiabteilung, bei den Backwaren, an der Kasse, am Kiosk aber auch beim sortieren und auffüllen von Gemüse oder Konserven. Ich verdiente dort als Schulmädchen mein Taschengeld mit Flaschen sortieren und Büchsen einräumen. Das machte mir Spass. Ich war ein Team - Mitglied...hi hi. 
Und unsere Sprache untereinander war Schweizerdialekt, so gab es auch keine Missverständnisse !!!

Wir waren eben zu dieser Zeit noch:  " Bäre starchi Bärner Chinder " 
( Bären starke Berner Kinder )


                            
So, dies sind ein paar Gedanken und Erfahrungen aus meinem Leben. Ja, ich könnte tatsächlich Bücher füllen...!
" Manne u Froue, Giele u Modi,  überleget euch guet was dir a üsere nächschte Abstimmig wählet. Äs geit um üsi Heimat, üsi Demokratie, üsi Freiheit, u üsi Neutralität sowie um üse innere Friede...no hei mir ke Bürgerchrieg !!!  Ich übersetze:

Männer und Frauen, Jungs und Mädels, überlegt euch gut was ihr an unserer nächsten Abstimmung wählt. Es geht um unsere Heimat, unsere Demokratie, unsere Freiheit, und unsere Neutralität sowie unseren inneren Frieden...Noch haben wir keinen Bürgerkrieg !

Ich sage Tschüss, eure " Schweizer Kampfkuh " von den JacoMis. 😊  


Sonntag, 10. Mai 2026

Gedanken und Impressionen vom Muttertag.


Hallo liebe Leser und Leserinnen, hier sind wir wieder, die JacoMis und ihre bunte Welt.
Muttertag...für viele ist dies ein Familientag. Aber längstens nicht für alle. Dieser Tag wurde in meiner Familie auch nie zelebriert. Meistens kam ich mit einem Blumenstrauß daher und Vater unternahm mit Mam einen Ausflug oft begleitet mit Freunden. Zudem lebte ich mit meinem damaligen Mann nicht nur um die Ecke. Mal wohnten wir im Berner Oberland, dann ging es in den Kanton Graubünden, dann wieder nach Bern, in die Westschweiz und später nach Spanien. Meine Eltern hatten ihr Leben und ihren Freundeskreis, mein damaliger Mann und ich hatten unser Leben.
Dann erkrankte mein Vater an Demenz. Das stellte unser Leben auf den Kopf.

" Morgen für Morgen kommt man zur Welt. "
Eugène Ionesco

Von Spanien aus und mit jeweils mehrwöchigem Aufenthalt in der Schweiz, organisierte ich für meine Eltern alles. Mein ehemaliger Beruf als Podologin half mir. Ich betreute nebst meiner Praxis Alten-und Pflegeheime. Mit dementen Patienten und Patientinnen kannte ich mich aus. 
Es war eine schwierige und intensive Lebensphase für uns.
In so einer Situation erkennt man die wahren Freunde. Der grosse Bekanntenkreis meiner Eltern verkleinerte sich...!
Ich wusste, dass es wichtig war, dass meine Mam ein soziales Umfeld aufbaut. Ich erkundigte mich an ihrem Wohnort nach den Aktivitäten von der Kirchgemeinde. Das entpuppte sich als guter Entscheid.
Mit ihrem offenen und humorvollen Wesen hatte meine Mam schnell Zugang in dieser Gemeinschaft. Bald entwickelten sich schöne Freundschaften, die bis zum heutigen Tag halten. 
Das gab aber auch für mich einen Lernprozess. War es früher manchmal zwischen Vater und mir ein Seilziehen um Mam, so musste ich lernen, dass andere Menschen für Mam auch wichtig wurden...ja, ich musste meine Eifersucht bekämpfen ! Mam gehörte mir...Fertig !

" Verlache den kleinen Kern nicht ! Eines Tages wird er ein Palmbaum sein."
Arabisches Sprichwort


Ja, wir wurden beide ein Palmbaum. Mam hat tapfer die sieben Jahre durchgestanden wo Vater in Kühlewil im Pflegeheim lebte. Nach seinem Tod war die Belastung weg und Mam konnte ihren Freundeskreis noch mehr aufbauen und pflegen.
Ich baute mir mit Jaco ein neues Leben auf. Meine Ehe hatte diese belastenden Jahre nicht überstanden.
Nun lebt meine Mam selber seit fast fünf Jahren im Alters-und Pflegeheim. Wie kann es anders sein, trotz ihrem auf und ab mit ihrer Gesundheit, hat sie ihren Lebenswillen behalten, ihren Humor und ihre Offenheit. Sie macht an allen Aktivitäten mit, so weit es ihr im Rollstuhl möglich ist. Für die Ärzte ist sie ein medizinisches Wunder, mit ihrem " morschen Innenleben " und bei den Pflegerinnen ist sie der Liebling...also ihr seht, ich muss Mam immer noch teilen.
Das habe ich diesen Muttertag auch gemacht. 
Mam war viele Jahre mit einer ehemaligen Schulfreundin befreundet, bis zu deren Tod. Mit den beiden Töchter von dieser Freundin hat Mam einen regen Kontakt. Sie wurde für die beiden eine " Ersatzmutter ". So kam jedes Jahr die Frage daher, mit wem verbringst Du den Muttertag...?
Nun, seit meine Mam in der Pflegeabteilung ist, habe ich alle 14 Tage Muttertag und das Telefon und die Ohren werden zusätzlich unter der Woche auch heiss...
Also habe ich dieses Mal meine Mam " frei gegeben ". Sie wurde von einer dieser Töchter zum Essen ausgeführt. Schaut mal wie meine Mam strahlt.


Ich finde, das war ein guter Entscheid. Wichtig ist doch, dass wir uns bemühen jemandem eine Freude zu machen ! Sei dies die eigene Mam, oder wer auch immer...

" Freude ist wie ein Wattenmeer, in dem zu Zeiten der Ebbe
jedermann spazieren gehen kann."
Christian Morgenstern

So haben Jaco und ich an diesem Muttertag wieder einmal dem Waldfriedhof in Schaffhausen einen Besuch gemacht. 
Und hier sind ein paar Impressionen von diesem besonderen Ort. Schaut mal wie schön.





" Die Seele ernährt sich von dem, worüber sie sich freut. "
Asiatische Weisheit







" Ich wandere zwischen wilden Blumen und warte,
bis aus der Raupe ein Schmetterling wird,
ein wunderschöner,
und den nenne ich Frieden."



Somit wünschen wir euch eine gute und friedliche neue Woche....Tschüss eure JacoMis 😊

Donnerstag, 7. Mai 2026

Destination Schweiz - Wer verliert, wenn der "Deckel" kommt ? - Teil 1.


Meine Malerei in Acryl ist meine Interpretation des Thunersees mit dem Schloss Oberhofen und im Hintergrund die bekannten Berge Eiger, Mönch und Jungfrau. Selbstverständlich ein Unikat wie jedes meiner Kunstwerke.
Es ist aus der Serie Bern, Stadt und Land.

Hallo liebe Leser und Leserinnen, wir JacoMis wünschen euch eine gute Woche.

Nun, ob eine Woche gut wird oder nicht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Verfolgen wir das Weltgeschehen in der Ferne, aber auch unsere Nachrichten aus unserer Schweizerpolitik, so gibt das eine schlechte Woche. Etwa grad so wie eine verkackte Hühnerleiter im Hühnerstall ausschaut...
Also braucht es wieder ein paar schöne Bilder und ein paar Gedanken, Überlegungen, Recherchen und gute Ideen. Ich denke, die haben wir JacoMis.
Kommt mit, wir gehen in die schöne Natur rund um Schaffhausen - Schweiz.




Kürzlich waren Jaco und ich unterwegs auf dem grossen Steinzeitrundweg der durch das Herblinger Tal führt. Jaco hat euch Interessantes darüber berichtet.
Es ist eine wunderbare Landschaft, geprägt durch Landwirtschaft, Wald und Naturschutzgebiet. Was für eine sinnvolle Kombination !
Bei schönstem Wetter wanderten wir durch die grüne Natur und vorbei an gelben Rapsfelder.
Schade können wir hier nicht die würzigen Düfte, das summen der Bienen und das Konzert der vielen unterschiedlichen Vögel euch widergeben...was für ein Glück und Privileg, in so einem Land leben zu dürfen !!!




Wen wundert es da, dass die Schweiz nicht nur ein begehrtes Ferienland ist, sondern dass auch viele hier arbeiten und leben wollen...legal oder illegal.
Genau um dieses Thema wird hart diskutiert, debattiert und gelogen.

Die Kernfrage ist: Wo sind die Grenzen des Wachstums ?

Dass wir eine solch schöne Landschaft geniessen können ist nicht selbstverständlich. Sie muss von Bauern, von Naturschützer und den Richtlinien unserer Politik, gestaltet, gepflegt, bearbeitet und genutzt werden. Da steckt viel Wissen, Können und Arbeit drin, vor allem von unseren Bauern.

Die Grenzen des Wachstums, mit diesem Thema befasst sich die Politik insbesondere im EU Raum, aber auch in anderen Länder weltweit, seit Jahrzehten damit. Ganz klar haben da auch Organisationen wo das grosse Kapital verankert ist, das Sagen. Anhand von Simultanrechnungen sind längstens Pläne vorhanden, von Interessengemeinschaften unterschrieben und vor dem " gewöhnlichen Volk " im Tresor versteckt. Mit so Simultanberechnungen habe ich so meine Skepsis, KI hin oder her. Naturkatastrophen, Attentate und Eskalationen von Fanatiker können eine Dynamik auslösen die nicht berechenbar ist und aus dem Ruder laufen kann. Zudem sind ebenfalls weltweit Frauen in Spitzenpositionen...ich habe in zwei Frauenberufen gearbeitet....Ihr Herren, ihr wisst ja: Der Teufel trägt Prada !
Somit ist es direkt ein belustigendes " Schweizer Bauern - Theater " von unseren Damen und Herren der Politik.                                                                                    Ganz nach dem Motto: Es wird gelogen und beschissen.


Wieder einmal kommt die Gefahr von der bösen und gefährlichen Seite von der RECHTEN Destination....die geht hoch bis zum schaurigen allesfressenden grimmigen russischen Bären....einfach zum kaputt lachen oder nur noch zum Kopf schütteln !!!
Die LINKE Destination mit ihrem " Globalen, bunten Multikulti - Denkschema " sowie der Unterstützung der MITTE, sehen ihre Felle davonschwimmen....Oder soll ich schreiben ihre hochdotierten Gehälter, die schon fast ins kriminelle hinüberschwappen in den Kaderpositionen, oder all ihre staatlichen Finanzspritzen in der Kultur, Unterhaltungs- sowie Medienbranche, sowie in all den Sozialen, Lehr- und Studienbereichen, und in der Wissenschaft.

Diese Angst ist doch gar nicht berechtigt.

Seit Jahrhunderten wurde unsere kleine Schweiz von " Wander - Fachkräften " gebaut. Unser Strassen und Tunnelbau, unsere Historischen Gebäude, Kirchen und Kloster, sowie auf unseren Wasserstrassen, die für die Floss-und Schifffahrt genutzt wurden, für Handelsgüter aus dem Ausland.
Unsere Industrialisierung hätte ohne die Fachkräfte aus dem Ausland nicht mit diesem Erfolg stattfinden können. Aber auch in unseren kirchlichen Institutionen wurden seit Jahrhunderten Kriegsverletzte oder kranke, verkrüppelte, sowie hungernde verarmte Menschen aus dem In und Ausland oft unentgeltlich gepflegt. Schuld an diesem " Europäischen Desaster " waren und sind bis zum heutigen Tag, die Politik, die Kirchenoberhäupter sowie die feine Gesellschaft, die alle den Hals nicht voll bekommen...Die Leidtragenden waren und sind " Das Arbeitervolk " !!!






Somit ist unsere Schweizerbevölkerung ebenfalls seit mehreren Generationen mit Ausländer aus der ganzen Welt durchmischt. Sie brachten uns ihre Handwerkskunst und ihr Fachwissen mit, dank ihnen florierte ebenfalls seit Jahrhunderten unser Tourismus in den Bergen und an unseren Seen. Noch stehen dank Denkmalschutz die vielen wunderschönen und historischen Hotels.


Grosse Veränderungen brachten der erste und der zweite Weltkrieg.
Viele Schweizer wanderten aus. Es herrschte eine Nachkriegsdepression und dann kam 1930 die Weltwirtschaftskrise.


In dieser Schweizer Milchkur-Anstalt, die damals von dem Schweizer und Appenzeller J.A. Koller, am grossen Teich in Altenburg, Thüringen, betrieben wurde, haben die Grosseltern von Jaco auch ihre Milch geholt.

Wer sich ein wenig mit der Geschichte der Menschheit befasst, kann einen Rhythmus erkennen. Die Veränderung auf unserer Erde ist kontinuierlich in der Natur, im Klima, in der Gesellschaft, Technologie...aber so ungefähr alle hundert Jahre gibt es " ä zünftigä Claderädatsch " ( einen Knall ) in den Länder und ihren Landesvertreter, dies nicht nur in Europa.
Es scheint, dass wir wieder an so einer Zeitenwende angelangt sind. Es knallt ja überall und es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann es in ganz Europa richtig knallt...!!!
Da ist so eine Abstimmung in der Schweiz, ob 10 - Millionen - Schweiz, JA oder NEIN, aus der " Weltsicht " unwichtig. Wenn man bedenkt, dass diese Grösse einer Bevölkerungszahl in asiatischen, afrikanischen, sowie Moskau, und südamerikanischen Städten, von mittlerer Grösse entspricht...
Zudem, bei einem Militär und Wirtschaftskrieg in Europa, wird die Schweiz in diesen Strudel mitgerissen. 10 Millionen hin oder her !!!

Und trotzdem ist diese Abstimmung wichtig ! 
Für uns JacoMis " ist das Boot voll " !!!

Warum, das schreibe ich im nächsten Post. Es hat durchaus Vorteile aus einer Grossfamilie abzustammen und eine Nomadin gewesen zu sein.
So denke ich, dass ich in einigen Bereichen wie Landwirtschaft, Tourismus, aber auch als KMU wie meine Eltern und ich waren, etwas zu erzählen habe. Aber ich hatte auch das Glück " die Oberen Zehntausend " kennen zu lernen. Dies in Bern, im Unterengadin, Davos und im Ausland.
Und was ich im Pflegebereich selber erlebt habe und jetzt im Senioren Domizil bei meiner pflegebedürftigen Mutter erlebe...da werde ich euch die Augen öffnen.

Bleibt dran Leute, es wird interessant, bis bald eure Mis von den JacoMis

Hier ein paar lesenswerte Links:










Zeitreisen - Cottbus, das Tor zum Spreewald.

  # Cottbus – Zwischen Fürst Pückler, Postkutscher und Osterhasen   Es ist kaum zu glauben, aber mein letzter Besuch in Cottbus liegt tatsäc...