Sonntag, 18. Oktober 2026

Oktober - Jetzt ist es Herbst

## Herbstgedanken: Warum wir den Herbst lieben.

Oh, der Herbst! Diese Jahreszeit, die sich nicht entscheiden kann, ob sie uns mit strahlendem Sonnenschein verwöhnen oder uns mit Nieselregen piesacken soll. Am Wochenende noch Sonnenbrille und Flip-Flops, heute schon wieder der Griff zum Regenschirm. Und die Nächte? Kühl wie ein Kühlschrank, während der Morgennebel uns in eine mystische Welt entführt.

Aber was wäre der Herbst ohne seinen berühmten Indian Summer? Noch sind viele Bäume grün, aber keine Sorge, die Hitze und Trockenheit des Sommers haben ihnen schon ordentlich zugesetzt. Bald wird alles in den prächtigsten Farben erstrahlen. Wir geben es zu: Wir sind bekennende Fans von Frühling und Herbst. Denn wann sonst zeigt sich die Natur in einer solch bunten Vielfalt?

Nehmen wir uns ein Beispiel an der Natur und gestalten auch unseren persönlichen Lebensherbst farbenfroh. Schon Willy Meurer wusste: "Es ist erstaunlich, wie viele Wörter, Zitate und Sprüche es zum Thema Herbst gibt." Und wir? Wir lieben Aphorismen genauso sehr wie die goldenen Blätter an den Bäumen.

Der gute alte Goethe hatte da auch schon seine Gedanken: „Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch Früchte reifen und neue Knospen keimen.“ Ein klares Zeichen dafür, dass das Leben den Lebendigen gehört und wir alle auf Wechsel gefasst sein sollten.

Und dann gibt es noch Esragül Schönast, die den Herbst so treffend beschreibt: Wenn die bunten Blätter unsere Wege schmücken und eine Tasse Tee plötzlich ganz anders wärmt – dann ist es wieder soweit: Herbstklopfen. ♥

Monica Minder bringt es auf den Punkt: "Herbstzauber - Schenk mir das Wort, das sich erhebt für deine Fülle." Ein paar unserer Lieblingszitate über den Herbst dürfen da natürlich nicht fehlen:

- „Es gibt eine Stille des Herbstes bis in die Farben hinein.“ (Hugo von Hofmannsthal)

- „Wie schön die Blätter älter werden. Voller Licht und Farbe sind ihre letzten Tage.“ (John Burrough)

- „Ist das nicht ein echter Herbsttag? Nur die stille Melancholie, die ich liebe – die Leben und Natur in Einklang bringt.“ (George Eliot)

- „Im Herbst steht in den Gärten die Stille, für die wir keine Zeit haben.“ (Victor Auburtin)

- „Beachte, dass der Herbst mehr die Jahreszeit der Seele als der Natur ist.“ (Friedrich Nietzsche)

- "Auch die Einsamkeit ist manchmal etwas Schönes - ah, der Herbstabend!" (Yosa Buson)

- „Herbst, des Jahres letztes, schönstes Lächeln.“ (Thornton Wilder)

Man könnte ewig weiterschwelgen, aber wir schließen mit einem Zitat des japanischen Samurai und Waka-Poeten: "Wenn einer einen blütenreichen Frühling und einen satten Herbst erlebt, so muss er sich doch eingestehen, dass es schön ist, Mensch zu sein."

Also, schnappt euch eure Kamera und genießt unsere Fotoserie – ein Vorgeschmack auf die Farben des Herbstes. Denn eines ist sicher: Der Herbst ist da, um uns zu verzaubern! 🍂📸


                     Baumgruppe Roteichen 


                      Feldahorn 


                     Offene Feldlandschaft 


                     Wilder Wein (Jungfernrebe) 


                      Wilder Wein (Jungfernrebe) 


                      Ahornlaub 


                     Rotahorn - Zuckerahorn 


                   Spitzahorn - Gipsbrüche Sperenberg 


                    Waldweg im Oktober 


                    Roteichen - Ende Oktober 


                     Ahornblatt - Herbstidylle 


                    Seelandschaft im Oktober 


                     Fliegenpilze 


                      Roteichenlaub 


                     Wilder Wein  


                     Ahornlaub 


                  Fernwanderweg E10 - Alexanderdorf 


                  Strauchgruppe 


                     Japanischer Fächerahorn 


                     Ahornbaum 


                    Sonnenlicht im Laubwald 


                     Pilze des Waldes






Donnerstag, 15. Oktober 2026

Damals wars in Bern - Erinnerungen


 


Hallo liebe Leser und Leserinnen, es war ein paar Tage ruhig auf unserem Blog. Aber in JacoMis bunter Welt läuft immer etwas...und wenn es auch nur ein Nasentropf ist.

Anhand meiner Fotos vom alten Berner Bus, seht ihr, wir waren wieder auf einen Besuch bei meiner Mam im Pflegeheim. Eine Mutter - Tochter Bindung hält bei uns bis zum letzten Atemzug oder ich würde sagen, bis in die Weiten des Universums....
Dort wo ein Stern ordentlich aufgeräumt ist, es Blumen in der Vase hat, die Musikwelle gehört wird und es immer an der kleinen goldenen Glocke läutet, weil wieder Besuch von Engeln vor der " Wolken - Türe " stehen....da wird meine Mam wohnen.
Nun, ein besonders helles Sternzeichen ist das Sternbild des Krebses nicht. Das Markanteste sind seine zwei offenen Sternhaufen. Aber nach dem Tetrabiblos des Claudius Ptomeläus ist der Krebs weiblich, der Mond ist Herrscher des Zeichens und Jupiter ist im Krebs erhöht. Mit Skorpion und Fisch bildet der Krebs das Trigon des Elements Wasser und mit Waage, Steinbock und Widder das Quadrat der vier tropischen oder Kardinalzeichen.
( Siehe Link am Ende des Posts )

Was bedeutet das....Das Element Wasser steht für Gefühl, Hartnäckigkeit und Neutralität !!!

Stetes Wasser höhlt den Stein. Im Wasser spiegelt sich unser Antlitz, die Wolken, die Farbe des Himmels und es reflektiert das Leuchten des Mondes, das Glitzern der Sterne und die Strahlkraft der aufsteigenden oder versinkenden Sonne...und trotzdem ist Wasser farblos und klar...Es ist für uns Lebewesen neutral. Oder es sei denn, es enthält Substanzen von unserem Erdinnern oder durch Schandtaten von uns Menschen.
Warum erzähle ich euch das? Weil meine Mam die Begabung hat, die Menschen nicht zu beurteilen oder zu verurteilen und eine Situation so nimmt wie sie ist. Sie ist neutral. So sieht sie die Person als Mensch, unabhängig ihrer Herkunft und ihrer Gesinnung. Sie geniesst den Augenblick mit dieser Person, hört zu, hat Mitgefühl aber sie hält sich raus aus Ehekrisen, oder Erbstreit, oder anderen privaten Angelegenheiten. Sie bleibt neutral.

Zugegeben, diese Neutralität brachte mich oft auf die Palme....Wie kannst du nur mit so einem sturen verblödeten Büffel oder so einer aufgeplusterten hirnlosen Schnattergans, einen Kontakt pflegen....und meine Augen funkeln wild.                      Die Sogwirkung die diese Lebensphilosophie meiner Mam auslöst, ist enorm. Sie hat einen grossen Bekanntenkreis durch alle Schichten der Gesellschaft hindurch und alle fühlen sich wohl bei ihr, schätzen ihren Humor und ihre Loyalität. Natürlich bildet sie sich eine Meinung zu diesen Personen oder einer Situation. Aber die behält sie für sich, oder nur ich erfahre sie. 
Nun, ich habe mein Temperament bereits gezügelt. Der Weg ist das Ziel.. ja liebe Leute, wir sollten lernen neutral zu denken und neutral zu handeln....das ist der Weg zum Frieden !!!


Sooo.....Nein in diesem Post will ich nicht zum Friseur, wie es so witzig in diesem Coiffeursalon dargestellt wird, sondern ich möchte euch nach diesem Philosophischen Auftakt jetzt ein wenig vom Monbijou Quartier in Bern erzählen. Übrigens dieser Coiffeursalon im Monbijou, hat seit vielen Jahren so witzige Schaufenster....Bravo !
Im Monbijou Quartier, nicht weit weg vom Bahnhof Bern, haben mein damaliger Mann und ich in unserer Praxis gearbeitet. Zudem habe ich dort mein Malatelier gehabt und eine Galerie der Sonntagsmaler betrieben. Da werde ich euch in einem anderen Post davon erzählen.
Denn dieses Monbijou Quartier ist interessant, weil es zum Teil aus einer Blockrandbebauung besteht. Also einfach erklärt; es sind viergeschossige Mietshäuser in einer Reihe gegen die Strasse und zusammen bilden sie einen Innenhof. So ein Baugeviert ist zu sehen an der Monbijoustrasse, Schwarztorstrasse, Gutenbergstrasse, sowie an der Kapellenstrasse.














Einfach wunderbar diese Häuser. Was sie so besonders macht sind die verputzten Flächen und Malereien mit Elemente des Jugendstils, sowie die Erker und die risalitartigen Vorbauten. Auch der kleine Florapark, der sich neben dem Gebäude der ehemaligen Mädchensekundarschule - Monbijou befindet, kenne ich gut. Da war ich oft mit meinem Hund.


Das historische Eingangstor


Der Florabrunnen




Ursprünglich war dieser Park ein Friedhof für die damaligen wohlhabenden Burger. Aber auch die " Hintersassen " oder auch Kossäten genannt, sowie die " Hörigen " durften dort begraben werden. 1897 wurde der Friedhof aufgegeben und das Schulhaus wurde gebaut.




Auch hier kann man schöne Details entdecken.
Gleich nebenan befindet sich die Berner Synagoge der Jüdischen Gemeinde Bern. Sie wurde 1906 erbaut und wunderschön finde ich die historischen orientalisch - maurischen Stilelemente.
Übrigens gleich auf der anderen Strassenseite ist die Amerikanische Botschaft. Als ich noch in diesem Quartier mit meinem Hund unterwegs war, konnte ich noch ab und zu mit einem Schutzmann und seinem Wachhund ein paar Worte wechseln und die Hunde konnten sich am Zaun beschnuppern. Das sind längst vergangene Zeiten. Heute ist dieses Gelände ein Hochsicherheitstrakt und die Sicherheitsleute verziehen keine Miene. Profitieren kann da natürlich gegenüber die Synagoge, die haben sie mit ihrem Sicherheitssystem im Blick. Und das ist gut so.


In einem nächsten Post werde ich euch ein paar Lebensgeschichten erzählen die ich im Monbijou Quartier erlebt habe.
Wer gerne mehr wissen möchte, zum Beispiel was " Hintersassen " sind, hier ein paar Links.
Ich sage " Tschou zäme " Tschüss bis zum nächsten Post, eure Mis von den JacoMis 😊






Mittwoch, 14. Oktober 2026

Ausflugstipp Bern: Zu Besuch im Rosengarten über der Altstadt

 #Zwischen Rosen und Dächern: Unser Tag im Berner Rosengarten

Wer hätte gedacht, dass ein Wandertag bei den JacoMis so blumig und lehrreich sein könnte? Am 12.10.2026 war es mal wieder soweit: Ein Ausflug stand auf dem Plan. Ursprünglich sollte es bei schlechtem Wetter ins Bernaqua gehen – aber das Kaiserwetter hatte andere Pläne für uns. Also, ab in den bekannten Rosengarten in Bern! „Rosen im Oktober?“, fragt ihr euch vielleicht. Nun, die letzten Schönheiten waren noch da und hatten sich in Tautropfen gehüllt – quasi die Haute Couture der Blumenwelt.

Schon am Eingang wurden wir von der Einstein-Bank begrüßt. Eine Bronzestatue von Bern Tourismus als „Picture Point“ aufgestellt, damit man sich neben das Physik-Genie setzen kann. Natürlich mussten wir das ausprobieren! Einstein lebte und arbeitete von 1902 bis 1909 in Bern und entwickelte hier unter anderem seine Relativitätstheorie. Aber keine Sorge, wir haben uns nicht in komplizierte Formeln verstrickt, sondern einfach ein paar lustige Fotos gemacht.

Der Rosengarten selbst ist ein wahres Paradies für Pflanzenliebhaber. Mit rund 250 blühenden Rosenarten im Sommer und insgesamt über 400 Rosen- und Irisarten sowie 28 verschiedenen Rhododendren, ist er ein Fest für die Sinne. Und dann gibt es da noch den Seerosenteich – ein Highlight für alle Romantiker unter uns. Im Frühjahr ist die Kirschblüte japanischer Kirschbäume der absolute Hit. Wer hätte gedacht, dass der Park einst ein Friedhof war? Von 1765 bis 1877 war er der Friedhof der Unteren Altstadt, bevor er 1913 zur öffentlichen Anlage wurde.

Neben den Blumen entdeckten wir auch verschiedene Skulpturen. Besonders beeindruckend war „Europa auf dem Stier“ von Karl Hänny aus dem Jahr 1919 – inspiriert von der griechischen Mythologie. Und dann war da noch die Bronzeplastik „Der gute Geist“ von Hedwig Hayoz-Häfeli aus dem Jahr 1978. Beide fügten sich harmonisch in das Gartenensemble ein.

Natürlich waren auch noch diverse Rosenschönheiten zu sehen, obwohl der erste Frost schon lauerte. Uns fielen Zitate von J. W. von Goethe ein, dem Altmeister und Rosenliebhaber. Goethe war bekannt für seine Liebe zur Rose, die in seinen Gedichten, Dramen und Briefen immer wieder auftaucht. „Ich liebe die Rose als das Vollkommenste, was unsere deutsche Natur als Blume hervorzubringen vermag.“ Und natürlich das berühmte Heidenröslein von 1771.

Im Wasserbecken blühten noch vereinzelte Seerosen. „Die Seerose ist das sichtbare Gebet eines tiefen Gewässers.“ (Christian Morgenstern) – poetisch, nicht wahr?

Heute ist der oberhalb der Berner Altstadt gelegene Hügelpark weltberühmt für seine über 220 Rosensorten, den Panoramablick auf das UNESCO-Weltkulturerbe sowie das beliebte Restaurant Rosengarten.

Zum Abschluss unseres Besuchs genossen wir noch den atemberaubenden Blick über das Panorama der Altstadt. Und als krönenden Abschluss gab es auf der Bundeshausterrasse ein Einsteinbier und eine Einsteinbratwurst vom Imbissstand – lecker gegrillt und mit großem Appetit verspeist. Prost auf einen gelungenen Tag im Berner Rosengarten! 🌹 


                      Blick auf die Altstadt 


                                Einsteinbank 


                      Rosengarten 


                    Baumbestand 


                    Pergola im Rosengarten 


                     Europa auf dem Stier 


                    Europa auf dem Stier 


                                Hängebirke 


                     "Der gute Geist" 


                    Hochstammrosen 


                                  Seerosen 


                     Rosenschönheiten 


                       Rosencollage 


                      Edelrose "Focus" 


                      Rose "Gold Medal" 


                                 Amerikanische Agave 


                     Rose "Claude Monet" 


                     Gewöhnliche Nachtviole 


                  "Red Intuitions Rose" 


                       Gartenrose 


                     Teehybride "Monica"  


                      Einstein Collage 😉 


                               Auf Wiedersehen 


                    Rosengarten Bern - Wikipedia 

                    Rosengarten Bern





Oktober - Jetzt ist es Herbst

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