Sonntag, 3. Mai 2026

Zeitreisen - Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz

# Festung Königstein: Ein Berg, ein Schloss und jede Menge Geschichte

Stell dir vor: Du bist ein gigantischer Sandsteinfelsen mitten im Elbsandsteingebirge und denkst dir, "Was könnte ich tun, um ein bisschen mehr Aufmerksamkeit zu bekommen?" Antwort: Du wirst zur Festung Königstein! Und nicht irgendeine Festung – nein, du wirst eine der größten Bergfestungen Europas. Chapeau, Königstein!

## Malerweg oder Festungsexpress? Hauptsache oben!

Die Festung Königstein thront majestätisch oberhalb des kleinen Ortes Königstein, direkt am linken Elbufer. Der Weg dorthin ist schon ein Abenteuer für sich. Du kannst entweder den Malerweg nehmen – perfekt für alle, die ihre Wanderschuhe lieben und sich für Natur begeistern können – oder du schnappst dir den Festungsexpress. Letzteres ist die bequemere Variante, falls du dich fühlst wie ein mittelalterlicher König, der sich lieber chauffieren lässt.

## 9,5 Hektar voller Geschichte – und das ist kein Witz!

Bei der Größe der Festung könnte man fast meinen, sie hätte einen eigenen Postleitzahlenbereich. Mit über 50 Bauwerken auf 9,5 Hektar Fläche ist sie ein wahres Labyrinth aus Geschichte und Geschichten. Und das Beste? Über 700 Jahre lang war sie militärisch uneinnehmbar! Das ist mal eine Sicherheitsleistung, die selbst die modernsten Alarmanlagen erröten lässt.

Die Mauern sind so hoch wie ein vierstöckiges Haus – bis zu 42 Meter! Das ist ungefähr so, als würde man versuchen, eine Giraffe mit einer Leiter zu erklimmen. Viel Glück dabei!

## Von Alchimisten und Kanonen

Die Festung hat nicht nur Mauern, sondern auch Geschichten zu erzählen. Wusstest du, dass Johann Friedrich Böttger hier mal unfreiwillig Urlaub gemacht hat? Er war der Typ, der das europäische Porzellan miterfunden hat – und dafür anscheinend ein bisschen Knast brauchte. Kreativität hat eben ihren Preis.

Heute kannst du auf dem Plateau historische Kanonen bestaunen. Die sehen zwar aus, als könnten sie immer noch feuern, aber keine Sorge – sie sind nur noch Deko. Trotzdem: Stell dir vor, du bist ein Soldat im Mittelalter und siehst diese Dinger auf dich gerichtet. Da überlegt man sich zweimal, ob man wirklich angreifen möchte.

## Aussicht mit Wow-Effekt

Und dann dieser Ausblick! Von der Festung aus kannst du kilometerweit über die wunderschöne Landschaft des Elbsandsteingebirges schauen. Besonders beeindruckend: der Lilienstein, ein weiterer Tafelberg, der aussieht wie der kleine Bruder der Festung. Man könnte fast meinen, die beiden hätten sich abgesprochen: "Du machst die Festung, ich mach das Panorama."

## Fazit: Ein Muss für jeden Abenteurer

Ob du nun Geschichtsfan bist, auf beeindruckende Architektur stehst oder einfach nur einen bombastischen Ausblick genießen willst – die Festung Königstein hat für jeden etwas zu bieten. Und das Beste daran? Sie steht seit Jahrhunderten felsenfest (Wortspiel beabsichtigt) und wartet darauf, von dir entdeckt zu werden.

Also schnapp dir deine Kamera, pack deine Wanderschuhe oder steig in den Festungsexpress – und ab geht’s zu einem der spektakulärsten Orte Deutschlands! Aber Vorsicht: Nach diesem Besuch könnten andere Burgen plötzlich ziemlich mickrig wirken. 😉 🏰 


                       Festung Königstein 



                        Festungsanlage 









                       Sonnenuhr 





                       Blick auf die Elbe 




                     Blick zum Lilienstein 


      Wikipedia - Festung Königstein

Donnerstag, 30. April 2026

Es ist Walpurgisnacht - Der Tanz der Hexen beginnt


 
Der Mond scheint voll und klar. Taucht die Welt in bleiches Licht. Nebel sonderbar verschleiern Sein und Sinne.
Magisch strahlt der Ort. Zieht uns an mit seiner Macht.
Ich muss fort, es ist Walpurgisnacht....hä hä hä hi hi hi wuääää.....👺


Hallo liebe Leser und Leserinnen, keine Angst, ich fliege nicht davon, ich bleibe gelassen am Küchentisch sitzen in meinem Hexenhaus...hä hä hä



Wollt ihr das Hexen - Einmaleins lernen...dann spitzt die Ohren...hä hä hä

Du musst versteh'n !
Aus Eins mach Zehn.
Und Zwei lass gehn,
Und Drei mach gleich,
So bist du reich.
Verlier die Vier !
Aus Fünf und Sechs,
So sagt die Hex.
Mach Sieben und Acht,
So ist's vollbracht:
Und Neun ist Eins,
Und Zehn ist keins !

Ahhh...der Herr Teufel ist eingetroffen. Auch die Hexen treffen ein und ich bin mittendrin. Der Hexentanz kann beginnen.





So, liebe Leute, es reicht mit diesem Hexenzauber. Ich bin nicht Abergläubig und vor Hexen und Teufel fürchte ich mich auch nicht. Jedenfalls nicht vor solchen Fasnacht-Gestalten.

Der Ursprung der Walpurgisnacht geht auf das keltische Fest Beltane zurück. Die Feuer wurden entzündet um die wärmere Jahreszeit zu begrüßen. Mit Gesang und Tanz wurde die Sonne und ihr Licht gefeiert. Das Feuer und der Rauch symbolisierte gleichzeitig Kraft und Reinigung.
Auf diese heidnischen Bräuche folgten Christliche Einflüsse. Die Bräuche verschmolzen miteinander.
Ab dem düsteren Mittelalter begann der Hexen - und der Ketzerwahn.
Ich habe mich für diesen Post mehrere Stunden im Internet durch die Themen Aberglaube, Religion, moderne Hexenverfolgung, Rituale sowie Satanismus und andere abstruse Sachen durchgelesen. Am Schluss landete ich bei der Flüchtlingspolitik...
Was ich zu lesen bekam hat mich zutiefst erschüttert. Es ist unglaublich in wie vielen Länder ein Aberglaube und eine Hexenjagd betrieben wird. Leidtragende sind Kinder, Frauen, sowie ältere Frauen und Männer und Menschen die in Armut leben oder einen anderen Glauben oder Sexualität haben.

In welchem Jahrhundert leben wir Menschen eigentlich ???!!!

Seit heute Nachmittag habe ich definitiv den Glauben an die Menschheit verloren.
Wie bereits erwähnt, so habe ich meinen Spaß an Fasnachtshexen. Ich weiss auch dass Rituale und Brauchtum zur Menschheit gehören. Aber sollte es nicht unser Ziel sein, unseren Geist zu erweitern, damit wir das Leben in all seinen Formen hier auf unserer Erde aber auch im Universum, zu verstehen lernen...?!
Nein, es ist nicht möglich...weil teuflische Energien von unserer Herrscherelite das verhindern...Somit bin ich der Meinung, wir brauchen reinigende Walpurgis Feuer !!!
Ich werde zu diesem Thema dieses Wochenende schreiben. Es lässt mir keine Ruhe...!

Dieser Glaube an eine Unmenge von Hexen in unserem Lande wird aus zwei wichtigen Quellen genährt.
Deren erste heißt Unwissen und Aberglauben des Volkes.
Die zweite Quelle heißt Neid und Missgunst des Volkes.

Friedrich Spee von Langenfeld

Als Schulmädchen hatte ich zu Hexen eine andere Beziehung. Das kam wohl durch meine überschwängliche Fantasie und meine Märchen die ich gerne las. Somit begann ich innbrünstig zum lieben Gott zu beten, dass ich rote Haare, grüne Augen und Sommersprossen bekomme.
Zudem wünschte ich mir ein Pferd das mich von der Schule abholen würde.
Und der Winnetou war dann mein Heiratskandidat.
Wir waren zu meiner Zeit eben noch andere Kinder, die Kinder sein durften mit einer kindlichen Fantasie. So wuchsen ich und meine Spielgefährten aus meiner Kindheit auf. Dieses Glück haben viele Kinder nicht !
Aber meine " Hexenspinnerei " hatte noch einen anderen Grund. Es gab eine Kultserie die ich als Schulmädchen im TV gucken durfte:

" Bezaubernde Jeannie " 
Diese süsse und hübsche Hexe war ein Flaschengeist. Sie brauchte nur die Arme zu verschränken, mit den Wimpern zu klimpern oder die Nase zu rümpfen. Und schon war die Zauberei vollbracht. Wow...ich war jeweils vor dem Fernsehkasten hin und weg. Stellt euch vor: Wimpern klimpern - Zimmer aufgeräumt. Nase rümpfen - Schulaufgaben gemacht. Ich hatte eine ganze Liste von Wünschen.

Diese gingen alle nicht in Erfüllung. Aber in all meinen Lebensjahren entdeckte ich die Magie. Ich wurde eine Magierin. Nicht so wie ihr jetzt denkt, mit Zaubertricks und solchem Gugus. Nein, es ist die Magie der Tarot Karten.


Hier seht ihr die Karte der Magierin. Sie wurde vom Künstler Walter Wegmüller gemalt. Ich finde wunderschön.
Diese Karte steht für: Wie oben so unten.
Oben ist die universelle Energie, also der Himmel und unten ist die Erde und die irdische Umsetzung. Es ist der Kanal zwischen Geist und Seele. 
Was bedeutet das ?
Die Karte des Magiers oder der Magierin steht für Manifestation, Schöpferkraft und Willenskraft. Sowie die Fähigkeit, mit der Willenskraft die Ideen in die Realität umzusetzen. 
Diese Magie steckt in jedem von uns. Das " Werkzeug " haben wir in uns drin:
Es ist unser Herz, Geist, Seele und unser Körper um Ziele durch aktives Handeln zu erreichen. Nein, kaufen oder herzaubern kann man diese Energie nicht. Es ist eine Lebensaufgabe die man sich erarbeiten muss. Das habe ich gemacht und ich bin immer noch dran....Diese Magie gibt uns den unerschütterlichen Glauben an das Gute. Er macht uns furchtlos und gibt uns die Kraft all den Hexen und Hexenmeister, die auf der ganzen Welt ihr Unwesen treiben, entgegen zu treten.

Es gibt nur eine Magie: Wie oben so unten.
Alles andere ist nichts als hohles Palaver und fauler Zauber !

Ich sage... fidibus verschwindibus...es ist schon wieder spät in der Nacht oder früh im Morgen...das ist eben der Zauber der Walpurgisnacht 😉





Dienstag, 28. April 2026

Zeitreisen - Wandern zu den Dolmen und Menhiren

 # Capmany – Wein, Cava und steinzeitliche Schätze  

Katalonien hat so viel zu bieten, und einer unserer absoluten Lieblingsorte ist das charmante Dörfchen Capmany. Während unserer Zeit in der Region haben wir – die "JacoMis" – unzählige Male von unserem Basislager, dem Camping Albera, aus Ausflüge und Wanderungen in die Umgebung unternommen. Und glaubt uns, Capmany hat uns nie enttäuscht!  

## Wein und Cava – Ein Genuss für die Sinne  

Capmany ist ein kleines Paradies für Weinliebhaber. Die hügelige Landschaft ist durchzogen von Weinbergen, die sich bis zum Horizont erstrecken. Hier werden hauptsächlich Weintrauben angebaut, die in den lokalen Weinkellereien zu köstlichem Wein und prickelndem Cava verarbeitet werden.  

Besonders bekannt ist die Weinkellerei Grup Oliveda, die nicht nur exzellente Tropfen produziert, sondern auch ein kleines, charmantes Weinmuseum auf ihrem Gelände beherbergt. Wir hatten das Glück, nach einer unserer Wanderungen mit unserer Gruppe dort einzukehren. Was soll ich sagen? Ein Glas Cava in der Hand, umgeben von Weinbergen und guter Gesellschaft – das Leben kann so schön sein!  

## Auf den Spuren der Vergangenheit – Der Dolmen und Menhir del Quer Fumat  

Am 1. Mai 2018 zog es uns zu einem ganz besonderen Highlight: der megalithischen Grabanlage Dolmen und Menhir del Quer Fumat. Schon der Weg dorthin war ein Erlebnis für sich. Die Natur zeigte sich von ihrer besten Seite – blühende Mohnfelder und leuchtend gelbe Margeriten säumten unseren Weg, während Olivenhaine uns Schatten spendeten.  

Für alle, die sich jetzt fragen: Was genau ist ein Megalith? Ganz einfach – das Wort stammt aus dem Griechischen und bedeutet „großer Stein“. Diese beeindruckenden Steine wurden in der Ur- und Frühgeschichte aufgerichtet und oft in Formationen angeordnet. Der Dolmen und Menhir del Quer Fumat ist ein faszinierendes Beispiel dafür und gibt einen spannenden Einblick in die Vergangenheit der Region.  

## Ein himmlischer Abschluss  

Nach unserem Abstecher in die Steinzeit führte uns unser Weg zurück ins Dorf, wo wir die Kirche der Heiligen Agatha besuchten. Diese kleine Kirche hat eine besondere Atmosphäre und bot den perfekten Abschluss für unseren Tag.  

Falls ihr neugierig geworden seid: In unserer Fotoserie könnt ihr uns auf dieser Wanderung begleiten und euch selbst einen Eindruck von der Schönheit Capmanys machen.  

Katalonien ist einfach immer eine Reise wert – und Capmany? Dieses kleine Dorf mit seinen Weinen, seiner Geschichte und seiner atemberaubenden Landschaft hat einen festen Platz in unseren Herzen. Vielleicht ja bald auch in euren?  

Bis zum nächsten Mal,  

Eure JacoMis 🌿🍷 🌄 



















                    Església de Santa Àgata in Capmany 


               Megalith - Wikipedia  

               Capmany - Wikipedia

Sonntag, 26. April 2026

Alles lebt - Das wusste auch Friedensreich Hundertwasser


Hallo liebe Leser und Leserinnen, es gibt wieder etwas zu lesen von uns JacoMis.

Wer unseren Blog regelmässig liest, weiss, dass meine Malkunst mit Friedensreich Hundertwasser begonnen hat. Ich habe im Post vom 3. Februar 2025 darüber geschrieben. Es waren und sind seine Farben und Formen die mich begeistern. Obwohl mir längst nicht jedes Bild gefällt. Erst als ich mich mit seiner Person, seiner Biografie und der Entwicklung seiner Lebensphilosophie befasste, konnte ich die Botschaft in seinen Bilder erkennen.

Hier kommt mir das Buch des " Kleinen Prinzen " in den Sinn von Antoine de Saint -Exupéry. Es ist die kleine Geschichte vom Prinz und dem Fuchs. Und sie hat durchaus mit der Lebensphilosophie von Hundertwasser zu tun...übrigens auch mit meiner !

In diesem Augenblick erschien der Fuchs: " Guten Tag " sagte der Fuchs. " Guten Tag " antwortete höflich der kleine Prinz, der sich umdrehte, aber nichts sah.
" Ich bin da " sagte die Stimme " unter dem Apfelbaum ".
" Wer bist du ? " sagte der kleine Prinz. " Du bist sehr hübsch ". " Ich bin ein Fuchs " sagte der Fuchs. " Komm und spiel mit mir " schlug ihm der kleine Prinz vor. " Ich bin so traurig "....
" Ich kann nicht mit dir spielen " sagte der Fuchs. " Ich bin noch nicht gezähmt "!
" Ah, Verzeihung !" sagte der kleine Prinz. Aber nach einiger Überlegung fügte er hinzu:
" Was bedeutet das " zähmen "?
" Du bist nicht von hier " sagte der Fuchs. " Was suchst du ?" " Ich suche die Menschen " sagte der kleine Prinz. " Was bedeutet zähmen "? " Das ist eine in Vergessenheit geratene Sache " sagte der Fuchs. " Es bedeutet: sich vertraut machen."

" Vertraut machen "?

" Gewiss " sagte der Fuchs. " Du bist für mich noch nichts als ein kleiner Knabe, der hunderttausend kleinen Knaben völlig gleicht. Ich brauche dich nicht, und du brauchst mich ebenso wenig. Ich bin für dich nur ein Fuchs, der hunderttausend Füchsen gleicht. Aber wenn du mich zähmst, werden wir einander brauchen. Du wirst für mich einzig sein in der Welt. Ich werde für dich einzig sein in der Welt "....
Der Fuchs verstummte und schaute den Prinzen lange an.
" Bitte...zähme mich "! sagte er.
" Ich möchte wohl " antwortete der kleine Prinz, " aber ich habe nicht viel Zeit. Ich muss Freunde finden und viele Dinge kennen lernen."

" Man kennt nur die Dinge, die man zähmt " sagte der Fuchs.

" Die Menschen haben keine Zeit mehr, irgendetwas kennen zu lernen. Sie kaufen sich alles fertig in den Geschäften. Aber da es keine Kaufläden für Freunde gibt, haben die Leute keine Freunde mehr. Wenn du einen Freund willst, so zähme mich !"
" Was muss ich tun ?" sagte der kleine Prinz.
" Du musst sehr geduldig sein " antwortete der Fuchs. " Du setzt dich erst ein wenig abseits von mir ins Gras. Ich werde dich so verstohlen, so aus den Augenwinkeln anschauen, und du wirst nichts sagen.

Die Sprache ist die Quelle der Missverständnisse.

Aber jeden Tag wirst du dich ein bisschen näher setzen können "....

Nun, liebe Leserschaft, ich denke es ist an der Zeit, dass auch wir endlich lernen hinzuschauen und hinzuhören. 
Damit wir die Hilferufe hören können und endlich handeln werden !!!

So muss man wissen, das Hundertwasser im Dezember 1928 geboren wurde. Von 1914 bis 1918 tobte der erste Weltkrieg...ein furchtbarer Krieg !!! 
Europa verblutet.
Österreich ist an Altersschwäche gestorben. Das Leben war teuer. Aufstände, brutal niedergeschlagen. Endloser Epilog einer alten Geschichte. 
Die Revolutionen der Völker haben die westliche Welt zerrissen. Neue Machthaber haben sich auf dem erschöpften Boden breitgemacht, das Geld, die industrielle Produktion, das Kapital.
Es ging nicht lange aufwärts...der zweite Weltkrieg tobte...und wieder verblutete Europa.
Das totalitäre Denken und die totalitären Systeme begannen sich zu vermehren und auszubreiten. Der Fortschritt der Technik und der Maschinen, die rapide Vermehrung des Wissens machten den Menschen zum Sklaven neuer Bedürfnisse, neuer Probleme.
( Quelle: Buch Hundertwasser, J.F. Mathey )

Diese Epoche prägte den kleinen Buben, Friedensreich Hundertwasser, bis zu seinem Tod.
So antwortete er einem Wiener Kritiker:

Ich habe mir vorgenommen, den Menschen aufmerksam zu machen, daß er seine freie Gestaltungsfähigkeit, sein individuelles Ich, seine Verantwortung dem Ganzen gegenüber und die Zuversicht auf seine persönliche gottähnlichen Möglichkeiten verloren hat und daß er all dies wiederzugewinnen hat, wenn sein Leben wieder sinnvoll werden soll.

Diese Aussage von Hundertwasser liegen nun schon einige Jahrzehnte zurück.
Was hat sich in unserer Welt verbessert...NICHTS !!!
Somit bin ich der Meinung, dass wir " den Fuchs zähmen müssen ".
Da gibt es aus meiner Sicht nichts Lehrreicheres als einen Besuch im Museum der Kulturen in Basel. 
Die Dauerausstellung: Alles lebt, öffnet uns die Augen und hoffentlich auch die Herzen, für unseren kleinen Planeten Erde, der am verbluten ist....!!!!!







So ist denn im Museum zu lesen:
Menschliches Handeln zeigt dramatische Folgen: globale Erwärmung, Boden -, Wasser - und Luftverschmutzung, Massensterben von Pflanzen und Tieren. In einer menschzentrierten Weltsicht gelten, Land, Berge, Flüsse und Dinge als Ressourcen. 
Sie werden für ein globales, profitorientiertes Wirtschaftssystem und zum Vorteil reicher Unternehmen und Länder ausgebeutet. Kolonisierende und extraktivistische Praktiken gehen mit Gewalt, Enteignung und Vertreibung einher und setzten sich bis heute fort.



" Die Bestrebungen, die Natur zu zähmen und zu beherrschen ( im negativen Sinn ) haben ein derartiges Unheil angerichtet, dass es nun fraglich ist, ob das Leben auf der Erde überhaupt weiterbestehen kann. "
Anna Tsing 2020


Nun ihr weltweiten Verantwortlichen und ihr oberflächlichen und gedankenlosen Konsumenten und Konsumentinnen, ich rate euch, schaut genau hin.
Keine Schandtat wird in der Natur verziehen...keine geschändete Seele vergisst...
Die Rache meiner vier Freunde, den Himmelsdrachen " Feuer - Wasser - Luft - Erde " wird fürchterlich sein. Kommt in den Himmel ihr Sünder, dann wird euer Alptraum beginnen...!!!











So ist im Museum weiter zu lesen:
Die Fotografien dokumentieren die Konsequenzen von Abholzung und Handel, verheerenden Waldbränden und Luftverschmutzung sowie Arbeitsbedingungen auf illegalen Palmölplantagen auf Borneo. Nicht nur auf Borneo, auch in Papua-Neuguinea, im Kongo oder in Amazonien sind tropische Wälder mit ihrer Artenvielfalt von der grossflächigen Abholzung für Monokulturen - Soja - Palmöl - und Zuckerrohr - bedroht. So beschreibt Daniel Schwarz:
Auf Borneo schien keine Sonne mehr. Der Monsun fiel nicht zur Erde. Die Grösste Insel des Archipels war in dichten Rauch gehüllt. Unter der Rauchdecke brannten die Braunkohleflöze unterirdisch und entzündeten das Wurzelwerk der letzten Eisenbäume des Regenwaldes. Die Bäume standen noch, während ihr Inneres verkohlte.


" Wenn wir von Land sprechen, meinen wir nicht nur das Land, sondern auch Gewässer, Menschen, Winde, Tiere, Pflanzen, Geschichten, Lieder und Gefühle, alles was gemeinsam einen Ort schafft. Für uns ist das Land lebendig, es kümmert sich um uns, kommuniziert mit uns, und wir sind ein Teil von ihm. "
Laklak Burarrwanga 2019

ALLES LEBT.....und überall auf der Welt gibt es immer mehr Menschen die Sehnsucht nach blühenden Gärten haben. Es besteht Hoffnung...!

Liebe Leser und Leserinnen, mehr zu dieser Hoffnung und der Lebensphilosophie von Friedensreich Hundertwasser, erzähle ich euch in einem nächsten Post.


Wir JacoMis wünschen euch eine hoffnungsvolle neue Woche...Tschüss 😊

Zeitreisen - Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz

# Festung Königstein: Ein Berg, ein Schloss und jede Menge Geschichte Stell dir vor: Du bist ein gigantischer Sandsteinfelsen mitten im Elbs...