Mittwoch, 25. Februar 2026

Machen wir aus jedem Tag einen perfekten Tag


Liebe Leser und Leserinnen, ein perfekter Tag, ist es nicht das was wir uns wünschen

So einen Tag hatten Jaco und ich heute. Den möchten wir mit euch teilen. Geteilte Freude ist doch doppelte Freude.
Also genossen wir bei einem Spaziergang die Frühlingssonne. Wir waren im Friedhof Park in Tuttlingen. Die Vögel zwitscherten und überall sahen wir die ersten Frühlingsblüher...welch beglückendes Gefühl.


Finde den Grund, warum du jeden Morgen aufstehst; die Suche nährt das Glück.



Akzeptiere die Unvollkommenheit; Schönheit liegt in den Fehlern.


Vergleiche dich niemals mit anderen; Jeder blüht in seiner eigenen Zeit und Schönheit.

Welche Weisheit liegt in diesen Asiatischen Lehren.

Vor ca. 4 Wochen sahen Jaco und ich im Fernsehen einen Film. Er hat uns mächtig Eindruck gemacht und ich werde ihn mir nochmal anschauen.

Es ist der Film: Perfect Days von Wim Wenders aus dem Jahr 2023

Er vermittelt uns wie wenig es braucht, um sein stilles Glück zu finden. Aber nur wenigen von uns gelingt es diese Bescheidenheit zu erlernen !


JacoMis Gedanken zu der Fasnacht in Bern


Der Fasnacht Umzug in der Stadt Bern wird vom Bär eröffnet. Der Bär ist seit dem frühen 13. Jahrhundert das Wappentier der Stadt und des Kantons Bern - Schweiz.
Der Legende nach soll ein Bär das erste Tier gewesen sein, das der Stadtgründer Herzog von Berchtold V. von Zähringen, bei der Jagd erlegte. 
Somit ist der Bär in der Berner Kultur tief verwurzelt. 
Wer den Bär lebendig bewundern möchte, kann dies beim schön angelegten Bärenpark tun.



Hallo liebe Leser und Leserinnen, hier sind wir wieder, die JacoMis.
Zur Zeit sind wir mit unseren Beiträgen etwas reduzierter als wie gewohnt. Das hat den Grund, weil Jaco und ich nach unserer Heirat zusammenziehen. Dies ist für meinen lieben Mann ein grosser Schritt, in seinem Alter noch ein " Schweizerbub" zu werden. Wir schlagen und ärgern uns mit Ämter herum, Versicherungen ect. und wieder einmal mehr sind wir am Kisten packen. Also liebe Leserschaft, Jaco hat den Kopf voll, ihr müsst mit mir, der Mis, vorlieb nehmen.

Um uns mal auf andere Gedanken zu bringen und " runter zu fahren " beschloss ich, Jaco die Berner Fasnacht zu zeigen. Leider bei garstigem Wetter. Aber echte Fasnächtler sind wetterfest. Das war ich ja viele Jahre, als ich noch in Bern lebte.
Oft war ich verkleidet als stille Beobachterin und ich erfreute mich an der Fantasie der Kostüme und ganz klar an der Musik der Guggen Gruppen. Später war ich regelmässig mit meinem Fasnachtskollegen, ein Transgender, unterwegs. Er als Frau, ich als Mann. Dies bis 2012.


Was wir zu dieser Zeit noch erlebten war ein " Fasnachtsgeist " der von der Bevölkerung getragen wurde. Die Fasnächtler waren viel mehr Maskiert und oft waren dies Familien, Vereine oder Cliquen, die mit viel Fantasie sich kostümierten und oft auch gleich mit der Kostümierung, mit vorgetragenen Texten oder einem hergerichteten Handwagen zu einem Gesellschafts - oder Politischen Thema Stellung nahmen. Bravo, dies ist ein tragender Teil einer Fasnacht. Es ist ein Brauch, der bis ins 15. Jahrhundert zurückgeht.



Für mich persönlich war auch immer die Hexenfasnacht ein Highlight. Früher fand sie auf dem Rathausplatz statt, jetzt auf dem Münsterplatz. 




Jedes Fest, gerade ein Volksfest, steht oder fällt mit dem Gemeinschaftssinn. Es braucht Begeisterung, Leidenschaft und Herzblut. Dies ist unserer oberflächlichen Konsumgesellschaft abhanden gekommen. Aufgeputscht mit Drogen und Alkohol, muss ein Flash nach dem anderen her. Abtanzen in Discos und schneller Sex bis zum umkippen. Die social medias haben diese Gesellschaft voll im Griff und bestimmen bei den meisten ihr Leben. 
Ist dies Kultur...?! Wohl kaum. 
Ist dies eine gezielt ausgerichtete Absicht eines Phantoms...?! Wohl eher.
Nach dem uralten Brauch; Zuckerbrot und Peitsche...?! Das Zuckerbrot haben wir, die Peitsche wird noch kommen, da könnt ihr euch drauf verlassen, ihr Y und Z Generation.



Somit ist es kein Geheimnis, dass vielerorts das Interesse an Fasnacht, Guggenmusik oder anderen Aktivitäten, wo freiwilliges und aktives Mitwirken erforderlich ist, immer mehr nach Nachwuchs sucht.
Nun stellt sich mir die Frage, was ist denn mit den abertausenden von zugewanderten " Schweizer " ???!!! Jeder 3-4 Schweizer oder Schweizerin hat Migrationshintergrund.
Eine Wahlheimat hat nicht nur mit Profit und Abgrenzung zu tun. Es ergibt Sinn die Landessprache in Wort und Schrift zu lernen, sich mit dem Brauchtum auseinander zu setzen und sich als wertvolles Mitglied in der Gesellschaft zu engagieren. Gelegenheiten sind mit Sport - Musik - Natur - Umweltschutz - Sozialen oder Kulturellen Vereinen mehr als genug vorhanden. Somit wäre doch eine Fasnacht die Gelegenheit. In euren Länder wird getanzt, musiziert, ihr habt Brauchtum und bunte Kostüme.
Bildet Gruppen, zeigt uns was euch Freude macht und was ihr drauf habt.
Dies könnte für die Zukunft unserer Schweizer Fasnachten eine bunte und fröhliche Bereicherung sein. 



Um dies zu realisieren braucht es eine Lockerung von Seiten der Behörden. Statt einem Verbot für indigene Kostümierung, oder sonstigem Schwachsinn, wäre es sinnvoller Volksfeste wie eben unsere Fasnacht, international zu gestalten und mal die Fördergelder besser zu verteilen. Oder ja, es ist Fasnacht, da darf man der Obrigkeit die Meinung geigen...das heisst, weniger Geld im Ausland verteilen und die Schweizerbevölkerung mit ihrer Kultur fördern !!!



Wie immer zum Schluss des Fasnachts Umzugs kommen die " Putzfroue " ich übersetze: die Putzfrauen; und fegen die vielen Konfettis und die zahlreichen Zuschauer zusammen....Aber ein grosses Problem bringt auch die beste Putzequipe nicht weg. Seit Beginn unseres Fasnachtstreibens in Bern, bringen wir unsere Narren und Närrinnen nicht mehr aus dem Narrentempel heraus. Sie kleben auf ihren gut gepolsterten Narrensitzen in ihrem Narrentempel und frönen seit Jahrhunderten den sieben Todsünden:

1. Superbia ( Hochmut / Stolz )
2. Avaritia    ( Habgier / Geiz )
3. Iuvidia     ( Neid )
4. Ira           ( Zorn )
5. Luxuria    Wollust / Ausschweifung )
6. Gula        ( Völlerei / Masslosigkeit )
7. Acedia     ( Trägheit / Faulheit )

Ähh....dies nur in der Schweiz ?...urteilt selber....!!!

Ich sage " Tschou zäme "  Tschüss zusammen, bis zum nächsten Post, eure Mis von den JacoMis 😉



Sonntag, 22. Februar 2026

Der Narrenbrunnen in Singen


 

Liebe Leser und Leserinnen, hier sind wir wieder, die JacoMis mit ihrer bunten Welt.

Diese Woche ist etwas aus dem Ruder gelaufen, tja...Nobody is perfect.
Zudem, unser Blog Archiv ist randvoll mit interessanten, lustigen oder kritischen Beiträgen. Zugegeben, das ist so ein bisschen wie Ostereier suchen und wer uns ausschliesslich auf dem Handy lesen tut, der ist etwas benachteiligt. Also, liebe Leserschaft, nicht oberflächlich werden, von dieser Spezies haben wir mehr wie genug !!!
Macht euch einen schönen Kaffee oder Tee, macht es euch mit eurem Laptop gemütlich und lest JacoMis bunte Welt...😉

Deshalb möchte ich euch wieder einen speziellen Brunnen vorstellen, den Jaco und ich in Singen, Baden-Württemberg / Deutschland, entdeckt haben.
Den " Narrenbrunnen " vom Singener Künstler Gero Hellmuth.
Nach einer zwei jährigen Arbeitsphase wurde der Brunnen im Jahr 2010 eingeweiht. Sieben fast lebensgrosse Bronzefiguren, stellen verschiedene Typen der städtischen Singener Poppele Fasnacht - Zunft, dar. Das gab damals zu reden. Zumal es ja noch weitere bekannte Fasnachts Zünfte in Singen und Umgebung hat. Die auch alle ihre typischen Figuren,  Zunftwesen oder Zunftgegenstände haben.
Kurzerhand schlossen sie sich zusammen und gaben ihrerseits ebenfalls eine Figur in Auftrag. Den sogenannten " Vergessenen Narr ".

Aber jetzt geht es erstmal um diesen Narrenbrunnen.
Die Hauptfigur ist der sitzende Geist, der in der Mitte des Brunnens auf der Säule sitzt.


Der Sage nach war der Burgvogt Popolius Mayer, von der Burg Hohenkrähen, der Anfang des 15. Jahrhunderts gelebt hat, ein Schalk und ein Tunichtgut gewesen. Er hat ab und zu gerne die Leute geneckt. Er gab der Narren Zunft den Namen " Poppele ".
So auch die " Eierfrau " die er auf ihrem Weg in die Stadt erschreckt haben soll. Sie hatte einen Korb voll Eier dabei und sie ruhte sich auf ihrem beschwerlichen Weg auf einem Baumstrunk aus. Der Baumstrunk soll der verkleidete Popolius gewesen sein. Vor lauter Schreck liess die Eierfrau ihren Korb fallen und alle Eier rollten den Hang hinunter. Aber alle blieben ganz....


Eine weitere wichtige Figur ist der Narren - Polizist. Er ist eine der ältesten Singener Fasnachtsfiguren. Er hatte viel zu tun. Trunkenbolde, Diebe, keiffende Weiber und Lausbuben gab es schon immer. Zudem hatte er die wichtige Aufgabe, dem Volk die neusten Nachrichten zu verkünden. Das tat er mit Hilfe einer Schelle, bevor er die Neuigkeiten ausrief. Daher ist diese Fasnachtsfigur immer mit einer Schelle zu sehen.


Weitere Figuren sind der " Blätzlihansel " eine fröhliche Figur mit einem Gewand aus Stoffresten. Er verkörpert einen " Luftibus " der hauptsächlich Blödsinn im Kopf hat.
dann wären da die " Narren - Eltern " ihre Aufgabe ist zünftig Narrensamen zu produzieren, damit es Nachwuchs gibt für die Narrenzunft. Ebenfalls wichtige Figuren sind die  Narrenbaumholer. Sie vertreten das Handwerk und sie sind zuständig für das organisieren und aufstellen des Narrenbaums. Dies ist eine Kunst und erfordert viel Geschick und Präzision. Meistens wird so ein Narrenbaum auf dem Marktplatz aufgestellt und dieser Baum, eine Fichte, ist nicht selten 10 Meter oder sogar noch höher. Die muss dann Wind und Wetter stand halten !


Hier sind sie diese typischen Narrenfiguren der Poppele Zunft.





Nun ist aber der " Vergessene Narr " an der Reihe. Bei seiner Figur sind alle Symbole der übrigen Singener Fasnacht Zünfte dargestellt. Diese Figur ist an der Hauswand des ältestens Gasthofs in Singen " zur Sonne " zu bewundern.
Da wären dann eben noch die Burgteufel, NG Tiroler-Eck, Hohentwiel Hansele, NV Rebehansele, NG Grabenhupfer, NV Neu-Böhringen, Bruderhof Waldschrat-Zunft, Narren Freie Gruppen, NG Blumenzupfer, Poppele Zunft, Bleichbachgeister, NG Alt-Neu Böhringen, die Musikgruppen, Fanfarenzüge und Gruppen. Sowie die Gruppe:
Das weisse Herz. Sie hält die Erinnerung aufrecht an Christiane Rohrer und an einen ihrer Leitsprüche:

Humor ist der Schwimmreif im Strom des Lebens !!! 

Oh, wie wahr. Hier noch ein Bild des " Vergessene Narr "


Ich sage Tschüss und der nächste Post ist bereits in Arbeit....eure JacoMis.

Montag, 16. Februar 2026

Einen guten Wochenstart wünschen die JacoMis


Halli Hallo, liebe Leser und Leserinnen, wie sagt man so schön; neue Woche - neues Glück.
Beginnen wir doch mit dem Glück, dass wir in unseren Breitengraden einen Vorfrühling erleben dürfen. Klar ist es für uns Menschen " ohnmächtiges Schmuddelwetter und ein Winter, der weder Fisch noch Vogel ist."
Aber für die Natur ist alles in Ordnung, sie passt sich an und sie geht ihren Weg.
Somit sind wir bereits im Vorfrühling und auch diesen Winter blühen die männlichen Blüten der Erlen und Haseln sehr früh.
Zur Freude von vielen, wenn sie diese hübschen " Kätzchen " sehen und zum Leidwesen ebenso vieler, die an einer Pollenallergie leiden. Das kennen Jaco und ich auch. Somit ist ein Regentag, der die Pollen runterwäscht, wunderbar. Aber seit ich Jaco kenne und ich ihn, sowie mich mit super Produkten aus der Natur-Medizin behandle, haben wir unsere Allergie im Griff. Geht in eine entsprechende Apotheke/Drogerie und lasst euch von geschulten Fachspezialisten oder Spezialistinnen beraten. Es lohnt sich !!!


Was gibt es noch zu lesen bei uns JacoMis diese Woche....
Ich möchte euch wieder ein paar " Denkaufgaben " unter die Nase halten. Ha, ha, endlich habe ich wieder mal Zeit gehabt in die Zeitungen zu schauen, auch wenn sie schon etwas älter sind, das macht nichts, das Welt ( Affen ) Theater findet auch ohne mich statt. Und ich habe mir wieder mal die Zeit genommen, den Reden von Herrn Roger Köppel zuzuhören. Jaco und ich schätzen seine Recherchen und seine Beurteilungen sehr. Obwohl, alles unterschreibe ich nicht. Es kommt immer auf die Perspektive jedes einzelnen Menschen drauf an. Aber es geht ja um die runde Gesamtheit eines Problems, und das erörtert er uns super !!!!!

Nun kommt wieder die spirituelle Schamanin bei mir zum Vorschein...ha...ha

Herr Roger Köppel ist mit seinem Geburtsdatum ein Feuerzeichen.
Da kenne ich mich seit meiner Geburt damit aus. Vater, erster Ehemann, jetzt mein zweiter Ehemann, der Jaco, Tante, Onkel, im Bekanntenkreis und eigenartigerweise auch in meinem Berufsleben hatte ich es mit etlichen Feuerzeichen zu tun...
Sie zählen zum Donnervogel - Clan.


Ich bin ein Wasserzeichen und ich zähle zum Frosch - Clan.


Also aus meiner langjährigen Erfahrung und meinen " Studien " die ich betrieben habe, so sind die Löwen, die ein Feuerzeichen sind, einfach zu händeln, das sind Katzen...ha...ha. Auch der Schütze ist ein Feuerzeichen, die sind auch einfach zu händeln, die wollen ihre Eitelkeit gesalbt haben...ha...ha. Aber der Widder, eben auch ein Feuerzeichen, den muss man tatsächlich ab und zu an den Hörner packen. Ich mache das auf elegante Weise. Als Wasserzeichen, das fliesst und sprudelt, bekommen diese Feuerzeichen ab und zu einen Eimer voll kaltes, klares, und geistreiches Quellwasser angeschmissen...sooo...das brodelnde Feuer dämpft nur noch...und Ruhe herrscht...ha...ha.
Aber eines haben wir scheinbar doch gemeinsam. 
Jedes mal wenn ich Zeitung lese oder Nachrichten höre, sowie politische Talkrunden, kann ich fast nicht die Klappe halten und ich bekomme das akute Bedürfnis nach Bern zu fahren und dort auf dem Bundesplatz eine Rede zu halten. Und zwar mit zwei Taschen voll Tomaten und faulen Eier...
Es scheint eben doch nicht von ungefähr zu sein, dass wir " alten Berner und Bernerinnen " im Volksmund das imposante Gebäude " Ochsen und Kuhstall nannten oder Affenkasten "...ha...ha.



Somit wird es diese und nächste Woche zum Thema Aberglauben interessantes zu lesen geben. Zudem haben wir Schweizer ja Abstimmungsmaterial erhalten, auch da werde ich meinen ( scharfen ) Senf dazu geben. Ich stelle euch zur Narrenzeit wieder einen interessanten Brunnen vor und...nächstes Wochenende tanzt der Bär an der Berner Fasnacht. Jaco und ich tanzen mit und wir werden euch davon berichten...
Also Leute, wir bedanken uns wieder mal für euer reges und weltweites Interesse, das freut uns...und wir zwei " Senioren - Hobby - Reporter " bleiben dran, versprochen !!!
Wir sagen Tschüss und habt alle eine gute und gefreute Woche, eure JacoMis 😊


Freitag, 13. Februar 2026

Freitag der 13. - Interessantes zum Thema Glaube und Aberglaube


Liebe Leserschaft, Hand auf's Herz, seid ihr gläubig, abergläubisch, ungläubig, oder ein wissenschaftlicher Realist ?
Wer kennt mein " blaues Auge " das gegenüber der Türe zu unserer Wohnung hängt ? Genau...es ist ein Nazar - Amulett. Es beschützt Jaco und mich vor dem bösen Blick und den " bösen Geister " die bei uns im Treppenhaus rauf und runter huschen....
Also, ihr habt es bereits bemerkt, ich, die Mis, bin abergläubisch.
Jetzt sagt bloss nicht, dass ich an " Spinneritis akutis " ( gaga ) leide. Im Gegenteil, ich habe ab heute Nachmittag wieder einen Professoren Titel in der Hosentasche.
Warum ? Ganz einfach, weil heute Freitag der 13. ist !!!

Hier ein Tipp von mir; kommt die Schwiegermutter zu Besuch, Leute behängt und beringt euch mit Türkis. Er gilt seit Jahrtausenden als Schutz - und Glücksstein, sowie zur Stärkung des Selbstbewusstseins. Menschen die Türkis bevorzugen, sind komplex, phantasiereich und originell. Sie treiben sich selbst bis an die eigenen Grenzen, und unter der Sicherheit und Gelassenheit brodelt eine innere Unruhe, eventuell sogar ein innerer Aufruhr...Genau...Zeitweise könnte ich die Menschheit durchschütteln, ha...ha
Übrigens die besten Türkise kommen aus dem Iran.
Auch der Bergkristall ist ein wichtiger Energiestein für mich. Aber nicht nur, ich kaufte ihn in Davos und er ist ein Teil meiner Jahre, wo ich in Davos gelebt und gearbeitet habe.
Somit sind dieser kleine Türkis und der Bergkristall meine Glücksbringer und Schutzsteine an meinem Hals und den Händen.




Es ist unglaublich, was ich zum Freitag dem 13. alles zu lesen bekam. Dieser Tag wird im Volksglauben oder eben Aberglauben, als ein Tag betrachtet, an dem sich besonders viele Unglücke zutragen. Es sind nicht wenige Menschen, die sogar an einer Phobie leiden. Termine werden abgesagt, Flüge storniert, kein Auto oder öffentliche Verkehrsmittel werden benutzt oder sie melden sich beim Arbeitgeber krank. In manchen Hochhäuser fehlt in der Nummerierung der Etagen die 13. Etage. In Hotelzimmer und in Passagierschiffen fehlt oft das Zimmer 13. Ebenfalls bei Fluglinien haben Flugzeuge keine 13. Sitzreihe. Auch die Formel 1 hatte bis zum Jahr 2013 die 13 nicht benutzt. In Frankreich wurde im 19. und 20. Jahrhundert ein sogenannter " Vierzehnte " engagiert. Er hatte meistens gegen Bezahlung, die Aufgabe, an einer privaten oder geschäftlichen Tafelrunde, zu verhindern, dass nur 13 Personen an der Tafel saßen.

Hier nun die gute Nachricht, in unserem Kalender kommt Freitag der 13. nur 1-3 Mal im Jahr vor. Ist es ein Nichtschaltjahr und wenn der Freitag der 13. im Februar ist, so ist es auch im März und November so. In einem Schaltjahr sind es die Monate Januar, April und Juli.
Und laut Statistiken sind an einem Freitag dem 13. nicht mehr Unfälle, Morde, oder andere Unglücke zu verzeichnen. Dies ist eher der Fall bei einer starken Föhnlage oder bei Vollmond.

So oder so, ein Schutzengel oder Talisman kann nie schaden. Somit ist mein Engel Aloisius oft mit dabei, wenn Jaco und ich unterwegs sind.


Freitag der 13. ist aber längst nicht in allen Länder ein Unglückstag.

In Italien ist es nicht Freitag der 13. sondern der 17. der als Unglückstag angesehen wird. Die Zahl 13 gilt als Glückszahl. 
Ebenfalls in China und Japan ist 13 eine Glückszahl.
In Ägypten steht die Zahl 13 für Wohlstand und Segen.
Ebenfalls im Judentum ist 13 eine positive Zahl.
In Spanien und Lateinamerika ist es Dienstag der 13. der als Unglückstag gilt.
Ein Sprichwort sagt:
En martes, ni cases, ni te embarques.
( Dienstags weder heiraten noch in See stechen )

Länder mit dem Aberglauben, Freitag der 13. bringe Unglück sind USA, Großbritannien, Kanada, Australien und Deutschland.

Dieser Aberglaube ist tief verwurzelt in der Mythologie sowie in den Religionen.
Dieses Thema in den Religionen behandle ich in einem anderen Post.

Somit ist die Zahl 13 die Unglückszahl in der nordisch germanischen Mythologie.
Nach einer Sage sollen 12 Götter den Tod ihres liebsten Gottes, Baldur, bedauert haben. Der Loki, ein zwielichtiger Gott, war der 13 Gott in dieser Runde und er war für den Tod von Baldur verantwortlich. Aber er verspottete die 12 anderen Götter und zeigte keine Reue. Worauf er von ihnen an einen Felsen gefesselt wurde. Dies erzürnte Loki so sehr, dass er den Weltuntergang herauf beschwor.
Somit steht im deutschen Volksmund die Bezeichnung: " Dutzend des Teufels " für die Unglückszahl 13.

Also liebe Leserschaft, wenn ich meine Diabolo Halskette umhänge, wenn ich mich jemandem gegenüber setze, sage ich nur...Leute gebt Fersengeld 😉


Hier möchte ich noch eine kleine " Satire " erzählen. Es hat mich fast verbogen vor lachen !!! Als ich mit Jaco das erste Mal in Tuttlingen den Friedhof besichtigte und beim angrenzenden Steinmetz, der übrigens sehr bekannt ist und Auszeichnungen hat, sowie aus einer Steinmetz - Familien - Tradition kommt, habe ich doch tatsächlich den Namen...Teufel...gelesen. Da darf man jetzt aber nicht abergläubisch sein...!!! ha...ha...ha.

Ich sage Tschüss, bis zum nächsten Post. Eure Mis von den JacoMis 😄



Mittwoch, 11. Februar 2026

Zeitreisen - Winter am Faulen Luch in Sperenberg

# Ein Winterspaziergang am Faulen Luch in Sperenberg

Der Winter hat seinen ganz eigenen Zauber, besonders an Orten wie dem Faulen Luch in der Gemeinde Am Mellensee, im brandenburgischen Landkreis Teltow-Fläming. Dieser kleine, zu- und abflusslose See liegt eingebettet zwischen den Ortsteilen Sperenberg und Klausdorf und hat eine faszinierende Geschichte, die bis in die letzte Eiszeit vor rund 10.000 Jahren zurückreicht.

Damals, als das Gebiet von einer mächtigen Eisdecke bedeckt war, wurde die Hebung des darunterliegenden Salzstockes gestoppt. Als das Eis schmolz und der Boden auftaute, begann Grundwasser das Salz aufzulösen und abzutransportieren. Dabei entstanden Hohlräume, die später Seen wie das Faule Luch und den Krummen See hervorbrachten. Es ist beeindruckend, wie die Natur ihre eigene Geologie formt und dabei solch idyllische Orte schafft.

## Winterzauber am Faulen Luch

Ich habe das Faule Luch schon zu jeder Jahreszeit besucht, aber der Winter hat immer etwas Besonderes an sich. Besonders in einem strengen Winter wie im Februar 2017, als der See gefroren war und die Sonne ihr strahlendes Licht über die Schneedecke warf. Es war ein Bild wie aus einem Märchenbuch – die klare Luft, das Knirschen des Schnees unter den Füßen und die Ruhe, die nur ein Winterwald bieten kann.

Doch es sind nicht nur die kalten Temperaturen und die gefrorene Landschaft, die mich immer wieder hierher ziehen. Der angrenzende Wald birgt eine ganz eigene Magie, eine Art natürliche Kunstgalerie, die es zu entdecken gilt. Hier wird deutlich, wie kreativ die Natur sein kann – manchmal sogar mit einem Augenzwinkern.

## Kunstwerke der Natur

Die Spaziergänge am Faulen Luch sind immer voller Überraschungen. Hier ein paar meiner liebsten Entdeckungen:

- **Freundschaft im Wald:** Eine Laubbaum umarmt eine Kiefer – eine unerwartete Umarmung mitten im Grünen.

- **Baumchakra oder Gnuppel:** Auswüchse an Bäumen, die wie kleine Kunstwerke wirken und den Blick fesseln.

- **Natürliche Sonnenblenden:** Aus Schilf geformt, bieten sie Schutz vor blendendem Licht – ein ganz natürlicher Sonnenschutz!

- **Geometrie im Wald:** Gefallene Bäume, deren Anordnung fast schon mathematisch wirkt – ein Spiel der Formen.

- **Der Baumstamm mit Hunger:** Ein Baumstamm, der ein Blechschild verschlingt – als hätte er sich ein ungewöhnliches Mittagessen ausgesucht.

## Ein Ort zum Träumen

Das Faule Luch ist nicht nur ein Ort für Naturfreunde und Spaziergänger, sondern auch für alle, die einfach mal abschalten wollen. Hier kann man den Alltag hinter sich lassen und sich von der Schönheit der Natur inspirieren lassen. Egal ob Sommer oder Winter – dieser Ort hat zu jeder Jahreszeit seinen ganz eigenen Charme.

Wenn ihr also mal Lust auf einen Ausflug habt, der Ruhe und Abenteuer zugleich bietet, dann packt eure warmen Sachen ein und besucht das Faule Luch. Vielleicht entdeckt ihr ja eure ganz eigenen Kunstwerke der Natur – oder genießt einfach einen Moment der Stille am gefrorenen See.

Bis bald am Faulen Luch! 😊 🌲 🌊 


                            Faules Luch 


                         Wald & Wasser 


                        DAV - Angelgewässer 


                             Schilfgürtel 








                          Flachwurzler 







                           Baumchakra 


                                     Alles meins... 😏 


                          Baumfreundschaft 🌲 💚 🌳 


                         Windschutzhecken


Machen wir aus jedem Tag einen perfekten Tag

Liebe Leser und Leserinnen, ein perfekter Tag, ist es nicht das was wir uns wünschen So einen Tag hatten Jaco und ich heute. Den möchten wir...