Dienstag, 4. August 2026

Zeitreisen - Wurzelpark Arriach-Gerlitzen

# Ein Spaziergang durch den Wurzelpark Arriach: Wo Kettensägen Kunst machen!

Leute, wie die Zeit vergeht! Kaum zu glauben, dass es schon 12 Jahre her ist, seit ich das letzte Mal den Wurzelpark Arriach besucht habe. Damals habe ich gelernt, dass man mit einer Kettensäge nicht nur Bäume fällen kann, sondern auch künstlerisch unterwegs sein kann. Wer hätte das gedacht?

Schon von weitem wird man im Wurzelpark von einem riesigen Wanderschuh begrüßt. Ja, richtig gelesen – ein Wanderschuh, der so groß ist, dass man ihn tatsächlich betreten kann! Ich frage mich, ob es irgendwo auch einen passenden Riesenfuß gibt?

Im Park selbst gibt es eine Vielzahl von kurios geformten Holzstämmen und Wurzeln zu entdecken. Figuren aus Märchen, dem Alltag und der Tierwelt gestalten den Park auf eine Art und Weise, die selbst den grimmigsten Holzwurm zum Lächeln bringen würde. Ein besonderer Hingucker war die große Harley-Davidson. Allerdings vermute ich, dass die Batterie vom vielen Rumstehen entladen war – starten konnte man das Ding jedenfalls nicht. Vielleicht fährt sie ja mit Holzspänen?

Der Wurzelpark wurde mit dem Gedanken geschaffen, die Natur in ihrer ursprünglichen Form zu belassen und den Besuchern die Möglichkeit zu bieten, die Natur auf einfache und unmittelbare Weise zu erfahren. Übersetzt heißt das: „Wir haben nichts angerührt!“ Und das ist auch gut so! Denn im dichten Tannenwald konnte man noch die schönsten Steinpilze finden. Wer braucht schon Supermärkte?

Der Park erstreckt sich über eine malerische Landschaft am Fuße der Gerlitzen und bietet zahlreiche interaktive Stationen und Erlebnisse. Hier kann man die Natur mit allen Sinnen erleben – also auch mit dem sechsten Sinn: dem Sinn für Humor!

Ein besonderes Merkmal des Wurzelparks ist seine Naturnähe und Einfachheit. Der Wald wurde in seiner natürlichen Eigenschaft belassen. Das nenne ich mal „Natur pur“ – oder wie ich es gerne nenne: „Die Kunst des Nichtstuns in Perfektion“.

Habt ihr Lust bekommen, die vorgestellten Objekte der Kettensägenkünstler und Holzbildhauer zu bewundern? In der Fotoserie gibt es noch mehr davon. Also schnappt euch eure Wanderschuhe (vielleicht nicht ganz so groß) und ab in den Wurzelpark Arriach! Wer weiß, vielleicht findet ihr ja den passenden Fuß zum Wanderschuh? 🌲 👞 






                     Die Geisterkuh 


                                   Hilfe... 


                              Bewohner des Waldes 


                        Alligator 


                      Der Pinguin 




                                Der Frosch



                       Laubfrosch 


                      Die Wildsau 


                                  Delfin 



                       Harley-Davidson 



                       Steinpilz, yummy... 




               Wikipedia - Gerlitzen



























Montag, 3. August 2026

Zeitreisen - Japan-Feeling in Seeboden / Kärnten

# Seeboden: Ein Lebenswerk im Zeichen des Bonsai

Ah, der Bonsaigarten in Seeboden – ein wahres Juwel der Entspannung, versteckt wie ein Schatz auf einer Schatzkarte, die nur die Eingeweihten lesen können. Man könnte fast meinen, Indiana Jones müsste mit seiner Peitsche den Weg durch die Bäume im Topf bahnen. Aber keine Sorge, hier gibt es keine rollenden Felsen, sondern nur Miniaturbäume, die so viel Geduld und Hingabe erfordern, dass selbst ein Zen-Meister staunen würde.

Stellen Sie sich vor, Sie wandeln durch einen 1,5 Hektar großen Garten, der so ruhig ist, dass selbst ein Grashalm sich zweimal überlegt, ob er knistern soll. Und während Sie durch diese Oase der Stille spazieren, werden Sie von Bonsai-Bäumchen begrüßt, die so alt sind, dass sie wahrscheinlich noch die Dinosaurier gesehen haben – na gut, fast.

Im Jahr 2026 feiert das Bonsaimuseum sein 50-jähriges Bestehen. Das sind fünf Jahrzehnte voller Miniatur-Magie und Zen-Gartenkunst. Günther Klösch, der Meister und der Bonsai-Zauberei, fasst es treffend zusammen: "Wir sind Diener der Natur, nicht ihre Besitzer." Eine Philosophie, die man vielleicht auch auf die letzte Topfpflanze im Büro anwenden könnte, die seit Wochen um Wasser bettelt.

Also, wenn Sie das nächste Mal in Seeboden am Millstädter See sind und ein wenig Ruhe brauchen – oder einfach nur sehen wollen, wie klein ein Baum wirklich sein kann – schauen Sie im Bonsaimuseum vorbei. Und vergessen Sie nicht: Ein bisschen Orientierungsgeschick schadet nie! 🌲 📷 





















„……die Welt hinter mir lassend, komme ich oft an diesen friedvollen Ort-
der Geist hier ist der Geist des Zen.“

Ryokan (1758-1831)​ 


                         Bonsaigarten Seeboden



Samstag, 1. August 2026

Schweizer Nationalfeiertag - Es lebe die Schweiz - Viva la Svizzera - Vive la Suisse - Viva la Svizra


Liebe Schweizer und Schweizerinnen, und Zugewanderte, die unser Land als ihre Wahlheimat in ihr Herz geschlossen haben. Ich die Mis von den JacoMis grüsse euch - Es lebe die Schweiz 😊

Ich bin weiß Gott keine Rednerin, das überlasse ich Herrn Köppel von der Weltwoche, dessen Reden ich sehr schätze. Ich werde hier einen Link von Ihm hochladen, wo es sich lohnt, ihm zuzuhören, darüber nachzudenken und zu handeln !


Ich möchte euch hier erzählen, wo ich gelernt habe, was Nationalstolz ist.
Wer unsere Posts liest, weiß, das ich ausgewandert bin. Es hat mir in dieser Bundesstadt (Bern) als selbstständig Erwerbende einfach gestunken. Seit meiner Jugend arbeitete ich in dieser Stadt und ich konnte mitverfolgen wie es mit dieser schönen Stadt den Bach runterging....ich danke euch ihr Politiker. Aber ich danke auch den vielen gleichgültigen Schweizer und Schweizerinnen, denen die Schweiz am Hintern vorbei geht. Dann sind da noch die zahlreichen Bürger und Bürgerinnen, die nichts anderes als Schmarotzer unseres Sozialsystems sind und denen unsere Schweiz, unsere Kultur und unser Christlicher Glaube, auch am Hintern vorbei geht....!!!!!

Also gab es für mich nur noch zusammenpacken und Auswandern.

Die ersten drei Jahre " als fahrende Zigeunerin " mit unserem Wohnwagen gefiel mir. Es war pure Freiheit. Keine Termine, keine Telefonate, keine Berufskleidung, keine Kundschaft, keine Verpflichtungen...es war ein sagenhaftes Gefühl, ich war ein freier Mensch.
Aber ich war auch eine Ausländerin, eine Zugezogene und ich gehörte nicht zu der Völkergemeinschaft, weil ich ihre Wurzeln nicht hatte, ihre Historie des Landes nicht kannte und ihre Sprache nicht sprach. Ich versuchte dies zu ändern. Ich befasste mich mit der Katalanischen Geschichte und ich lernte Katalanisch...nun gut, es gelang mir mehr schlecht als recht.
An Bekanntschaften hat es nicht gefehlt. Also wurde ich mitgenommen zu ihren Aktivitäten und ihren Festen. So auch zum Nationalfeiertag der Katalanen. Nein, an den Demos in Barcelona war ich nicht dabei, aber ich hängte meine grosse Katalanische Fahne über den Balkon. Ich fühlte mich als Katalanin...ha...ha.

Ein Blick über Capmany in Katalonien


Warum fühle ich mich diesen Katalanen verbunden ? Weil sie Nationalstolz haben. Jahrhunderte lang wurden sie von Spanischen Herrscherfamilien geknechtet, ausgebeutet und sie durften ihre Kultur nicht leben und ihre Sprache nicht sprechen. Eine solche Vergangenheit prägt ein Volk über Generationen.
Umso mehr brennt in ihnen die Leidenschaft für Freiheit und Unabhängigkeit. Dieses Gedankengut feiern sie am Nationalfeiertag mit ihrer Musik, ihren Sardanas Tänzen und ihren Menschentürmen, den Castelleras. Mit diesen Aktivitäten festigen sie ihre Gemeinschaft. Jeder einzelne Mensch ist wichtig. Dies bildet die stabile Basis eines Volkes. Die Katalanische Fahne wird gehisst. An den Häuser, Kirchen, Autos und auf T-Shirts sowieso.
Nun komme ich zum zweiten Erlebnis was ich auf Campingplätzen erlebt habe.
Es ist der Nationalfeiertag der Niederländer. Ich liebe dieses Volk. Und ihr solltet sie mal an einem Nationalfeiertag erleben. Die Wohnwagen und Mobilehomes wurden mit orangen Girlanden und Fähnchen geschmückt. Alle trugen orange Sachen. Es wurde zusammen gefeiert und zusammen Fernsehgeschaut und gesungen. Auch hier habe ich einen Nationalstolz kennengelernt, wo man direkt neidig werden könnte.
Als begeisterte Fans von Andre Rieu und seinem Orchester, können wir immer wieder beobachten wie die Niederländer, aber auch andere Völker, bei ihrer Nationalhymne aufstehen, mitsingen und die rechte Hand auf ihr Herz legen. 


Und wir Schweizer ?

Auch unsere Vorfahren, die Eidgenossen mussten für unsere Freiheit und Unabhängigkeit kämpfen. Sie wurden eine Schweiz die sich zur Neutralität bekennt. Und es sind noch keine 200 Jahre her, wo unsere Vorfahren Leibeigene von Gutsherren waren, Mädchen nichts wert waren, Buben und Mädchen wie ein Stück Vieh auf dem " Meitschimärit "  ( Mädchenmarkt ) in Bern verkauft wurden. Junge Frauen wurden für Zwangsarbeit in Fabriken gesteckt, andere Buben und Mädchen erlebten in Kloster eine schreckliche Zucht und Ordnung sowie sexuelle Übergriffe. Auch in späteren Jahren wurde durch das Eingreifen der pro Juventute nicht nur Gutes getan. 

Nun sind wir in einer Schweiz angekommen, wo die Demokratie verlottert ist und einer Anarchie und Willkür gewichen ist. Die täglichen Nachrichten in unseren Medien bezeugen das. Die Neutralität wurde verraten, durch Firmen, die mit ihren gewinnbringenden Kriegsgeschäfte Milliarden umsetzen,...und die Politik schaut zu oder unterstützt dies sogar. Die DIREKTE DEMOKRATIE ist der Politik ein Dorn im Auge. Durch die EU Verträge wurde auch sie verraten. Durch die unverhältnismässige finanzielle Unterstützung der Schweiz in Kriegsgebiete, Korrupte Länder, Menschenrechts missachtende Länder, sowie Länder, die mit ihrer Wirtschaftspolitik die Natur unseres Planeten aufs schlimmste zerstören und ausbeuten, werden die Steuer zahlenden Schweizerinnen und Schweizer ebenfalls verraten. Dies wird sich in Zukunft auf die AHV, EL und IV ausdehnen !!!


Durch die ebenfalls unverhältnismässige Öffnung unserer Türen, Tore und Fenster, für  Flüchtlinge mit ihren unterschiedlichen Interessen, ist aus unserer Schweiz eine ungeniessbare bunte und versalzene Eintopfbrühe geworden !!!

Wo ist unser Schweizer Nationalstolz - Wo ist unser Gemeinschaftssinn - Wo ist unsere Schweizerqualität geblieben - Wo ist unsere Kultur, unsere Bodenständigkeit und unsere Heimatliebe geblieben - Und wo ist unser Kampfgeist für eine FREIE - NEUTRALE - UNABHÄNGIGE SCHWEIZ mit einer DIREKTEN DEMOKRATIE ?!

Hier wünsche ich mir nichts anderes als das ihr Schweizer und Schweizerinnen, ihr euch eine Scheibe vom Nationalstolz der Katalanen und der Niederländer abschneidet.

Wenn wir auf dieser unglücksbringenden Schiene weiterfahren, so werden uns ALLE die Himmelsdrachen FEUER - WASSER - ERDE - WIND wieder in die Urzeit zurück versetzen !!!

Geniesst und feiert noch den heutigen Tag....Tschüss, eure Mis von den JacoMis.









Freitag, 31. Juli 2026

Schaffhausen bei Nacht - Impressionen


 
Hallo liebe Leser und Leserinnen, die JacoMis wünschen euch ein schönes Wochenende 😊

Wie ich im Post mit dem Titel: Geniesst den Sommer, angekündigt habe, so möchten wir euch heute unsere " Foto - Beute " von unserem romantischen Nachtspaziergang in Schaffhausen - CH präsentieren.

Wie ihr ja wisst, wir JacoMis sind " Vögel der Nacht " und es wäre eine Sünde, wenn wir diese Mystik der Nächte nur vor dem Laptop, dem Fernseher oder Bücher verbringen würden. Also ab auf die Jagd....
Oben im Bild seht ihr den Munot. Es ist unser " Liebling " und wir gehen ihn oft besuchen, so auch heute bei unserem Ausflug. Von dort ziehen wir weiter Richtung Säntisstieg. Da hat es einen wunderbaren Aussichtspunkt zum Rhein runter und zur Stadt Schaffhausen. Auch dieser Platz gehört uns...hi...hi. Und wir warten auf jemanden...tja, auf wen wohl ? Hier ist er:  Der Bockmond. Auch Heumond oder Kräutermond genannt. Einfach super, gibt es etwas schöneres als die Natur auf unserem kleinen Planeten, die Sterne, und den Mond ?!




So orange habe ich den Mond bis jetzt nur in Spanien über dem Meer gesehen. Wir zwei sind hin und weg....wir knipsen und knipsen...So nun schnell den Säntisstieg runter zum Rhein, bevor es zu spät ist.
Zumal sich der Mond pro Sekunde 1.023 Meter oder in der Stunde etwa 3.700 Kilometer auf seiner Laufbahn um die Erde bewegt. Wow, einfach faszinierend und wir Menschen wissen nichts besseres als Kriege zu führen und unseren Planeten auszubeuten. Die Tier und Pflanzenwelt auszurotten und Völker mit ihrer Kultur abzumurksen...!!!!!

Am Rhein unten wird es direkt romantisch.





Soooo schön....Plötzlich kam lautlos ein Schwanenpaar dahergeschwommen. Der eine Schwan kam nahe ans Ufer und er begann vor unseren Augen sein Gefieder zu pflegen.





Wir schlendern Richtung Stadt. Vorbei an der Rheinbrücke Feuerthalen. In diesem Abendlicht ist sie für uns direkt ein Kunstwerk. Das ist sie ja auch. Schliesslich ist sie 130 Jahre alt und denkmalgeschützt. Nun erhält sie eine umfassende Sanierung. Die Stahlkonstruktion, sowie die Fahrbahn wird erneuert. Was mich besonders freut, dass das Bauunternehmen Rücksicht nimmt auf die Natur und die Anwohner.
Es ist nämlich das Jagdgebiet und der Flugkorridor von Wasserfledermäusen. Das es Wasserfledermäuse gibt wussten wir gar nicht. Die fliegen ganz dicht über dem Wasser und fangen Mücken. Auch die Mauersegler haben in der Brückenmauer ihre Nistkästen, auf die Rücksicht genommen wird. Das finden wir JacoMis doch vorbildlich, so sollte es doch sein.

So schaut die Baustelle bei Tag aus.


Und hier ist die Mystik der Nacht.




Wir JacoMis ziehen den Hut vor all den Bauarbeiter und sonstigen Arbeiter und Arbeiterinnen die in den unterschiedlichsten Berufen für uns Menschen Nachtarbeit leisten.
Und dies zu einem schäbigen Lohn, wenn man diese Löhne mit den Löhnen der Bundesbeamten und Beamtinnen vergleicht....Pfui sage ich da nur !!!


Nichtsahnend gehen wir Richtung Innenstadt. Dort ist zur Zeit das Musik Event:
Stars in Town. Da muss man den Organisatoren wirklich ein Kompliment machen, da sind hochkarätige Stars vor Ort. 
Aber dieses Spektakel überlassen wir der jüngeren Generation. Umso mehr hat uns die Lightshow an den Häuser überrascht. Und auch hier muss ich ein Kompliment machen, Leute, diese surrealistische Märchenshow ist super. Ich konnte beobachten, dass auch Senioren in unserem Alter fasziniert und neugierig zuschauten und mit dem Handy fotografiert haben....Bravo !!! Beim Lichtfestival vom letztem Jahr war die Lightshow an den Häuser zu unruhig, das machte einen ganz nervös.
Leute, ich wusste doch, dass ihr es besser könnt....









Wir JacoMis sagen Tschüss und bis morgen 😊


Zeitreisen - Wurzelpark Arriach-Gerlitzen

# Ein Spaziergang durch den Wurzelpark Arriach: Wo Kettensägen Kunst machen! Leute, wie die Zeit vergeht! Kaum zu glauben, dass es schon 12 ...