Donnerstag, 19. März 2026

Es ist alles da um auf Erden glücklich zu sein


Einen schönen und guten Tag wünschen wir JacoMis unseren Leser und Leserinnen.

Es ist alles da um auf Erden glücklich zu sein
Wir haben jeden Tag einen neuen Morgen
Hoffnung und Tränen
Bäume und Regen
Tiere und alle Farben
Sonne und Schatten
Wir sind reich

Friedensreich Hundertwasser

Liebe Leserschaft, ich kann diese schönen Gedanken nicht oft genug in die Welt hinaussenden. Aber leider genügen sie uns Menschen nicht !!!
Kommt...gebt mir die Hand, wir fliegen zusammen auf eine Wolke und schauen auf das " Weltgeschehen " hinunter.


Ich werde mich hüten, über die verschiedenen Kriege zu berichten. Da haben wir genug Experten und Expertinnen. Wichtig ist, dass wir lernen, den richtigen zuzuhören, über das Gehörte nachzudenken und es in unserem persönlichen Leben zu integrieren. Da sind wir JacoMis vorsichtig. Haltet euch immer vor Augen, dass die staatlichen Medien, TV, Radio, Zeitungen, uns nur die geschminkte Wahrheit erzählen. Sie sind abhängig von den Geldgeber, Kartells, Politik und Wirtschaft sowie der Tourismus und der Unterhaltungsindustrie. Eine freie Meinungsäusserung und Berichterstattung gibt es schon lange nicht mehr. Daher sind wir JacoMis der Meinung, eine Reduktion der TV Gebühren in der Schweiz wären angebracht gewesen für den alten Käse der uns immer wieder aufgetischt wird. Zudem schaut euch mal die Gehälter der Nachrichten - und Moderatorenstars an. Ich plappere da nicht ins Blaue hinaus. Während meinen Berufsjahren hatte ich die " Chefetage " in unserer Praxis. Das war lehrreich...Es wäre nichts als Anstand gegenüber der " normalen Arbeiterbevölkerung " ( Handwerker, Dienstleister, Bauern ) die Gehälter zu deckeln. Dies übrigens nicht nur in diesen Berufen !!!!! 


Was vielen von uns ein Unbehagen oder Angstgefühle auslöst ist die Kriegssituation. Wir JacoMis sind auch nicht begeistert. Zumal unsere Dokumente und Papierschlacht, die Jaco und ich hinter uns haben durch unsere Heirat und Jacos Zuzug von Deutschland in die Schweiz, alles andere als einfach war.
Auf jedem !!! Amt passierten Fehler, wo wir nichts dafür konnten. Die Digitalisierung lässt grüssen...Es wäre wohl einfacher gewesen, Jaco wäre an unsere Grenze gekommen, hätte ein Plakat hochgehalten mit der Aufschrift:
Asyl, ich fliehe vor der Regierung in Deutschland !!!
Lieber Jaco, da muss ich dich enttäuschen. Du kommst vom Regen in die Traufe. Unsere Regierung ist mittlerweile auch unter die miefige EU Bettdecke gekrochen.
Tja, eine alte Volksweisheit besagt; das Volk hat die Politiker und Politikerinnen die es verdient...Die Patienten haben die Ärzte und Ärztinnen die sie verdienen...Wir Konsumenten und Konsumentinnen haben die Produkte in unseren Läden die wir gedankenlos kaufen...soll ich weiterfahren in meiner Liste ?! Da wären noch die Schulen mit ihren Problemen. Auch da konnten wir Abstimmen gehen, ob die Lehrerschaft zusätzliche Unterstützung für ihren Unterricht benötigen.
Wir JacoMis haben eine andere Sichtweise. Wer mit seinen Kinder in unserem Land leben möchte, sollte in die Pflicht genommen werden, unsere Landessprache in Wort und Schrift zu lernen und sie ihren Kinder beibringen. In jeder Grundschule wird der Unterricht in der Landessprache abgehalten. Wer das nicht einsieht, soll seine Kinder in eine internationale Privatschule geben und die auch selber bezahlen. Auch Inklusion an den Grundschulen sehen wir anders. Es ist sicher eine lehrreiche Bereicherung für die Kinder, aber es ist für den Unterricht eine Hürde und eine angezogene Handbremse. Wir leben nun mal in einer leistungsorientierten Gesellschaft. Wer sein Kind fördern möchte, weil es lernfreudig ist, muss wohl in Zukunft auf Privatschulen ausweichen...wer bezahlt das ?!


Nun zum Kriegsgeschehen. Kein Krieg ist sinnvoll und schön. Diplomatische Verhandlungen und eine ehrliche und sachliche Diskussion der verschiedenen Landesvertreter wäre wünschenswert. Aber es ist leider eine Illusion !!!
Verdrängung und Kampf ist das Leben...anders funktioniert es nicht. Nur in der virtuellen Welt ist alles kontrollier und steuerbar.
In der Tier und Pflanzenwelt passiert nichts anderes. Werden und vergehen. Das heisst anpassen, kämpfen, sich vermehren, Seilschaften bilden...Das funktioniert seit der Entstehung unserer Erdkugel so. Die Tier und Pflanzenwelt betet nicht zu Götter, sie hat keine Religionen !!! In den Millionen von Jahren hat sie ihren Geist entwickelt, so immer wieder neues Leben erschaffen, vernichtet wenn es nicht lebensfähig war und das Resultat davon sind wir Menschen. Nun gut, die Hoffnung stirbt zuletzt, vielleicht gibt es doch noch mal Menschen die ihre Intelligenz nutzen und ein ganzheitliches Denkschema entwickeln. Ganzheitlich im Sinne einer Balance zwischen den verschiedenen Nationen, zwischen arm und reich, zwischen Unterdrückung und Freiheit, sowie zwischen der Natur und uns Menschen. Nach unserem Gefühl sind wir da noch Lichtjahre davon entfernt...!!!!!


Was können wir einfachen " Normalos " dagegen tun. Nichts, ausser leben.
Wer in Kriegsgebieten ist, hat sowieso keine Wahl. Wer Naturkatastrophen erleben muss hat auch keine Wahl. Wer in ein Land hineingeboren wird, wo Herrscher immer noch eigene Landsleute oder Geflüchtete als leibeigene und Sklaven behandelt, hat auch keine Wahl. Wir hätten die Wahl, dass wir in solchen Länder keinen Luxusurlaub mehr buchen und deren ihre Produkte nicht mehr kaufen. Betonung auf hätten, könnten und wollten...
Wir JacoMis versuchen das innerhalb unserer Möglichkeiten. Ich schaue genau hin, woher unsere Lebensmittel kommen und wie sie produziert werden. Klar bevorzugen wir regionale und nachhaltige Landwirtschaft. Aber es ist für viele auch eine Frage der Finanzen. Da wäre wieder die Politik und unsere bekannten Lebensmittel Unternehmen gefordert, unsere Handels und Landwirtschaftspolitik zu überdenken. Preiswerte und nachhaltig produzierte Lebensmittel von unseren Bauern wäre doch der Wunsch, damit nicht nur die obere Mittelschicht auf dem Markt einkaufen kann. Was im EU Raum produziert und bei uns verkauft wird muss teurer werden. Die meiste Ware kommt per Lastwagen mit Dieselmotor. Was noch weiterweg herkommt per riesige Frachtschiffe, Frachtflugzeuge, muss den EU Preis nochmal übersteigen. Die wohlhabende Gesellschaft soll ihre Luxusgüter teuer bezahlen.
Auch hier konnten wir Schweizer über einen Klimafond abstimmen.
Was ist mit der Luft - Meer - Landverschmutzung in Kriegsgebieten ?!
Was ist mit unserer Luft - Boden und Universum - Verschmutzung durch unsere Raumfahrt - und Weltraumindustrie ?!
Was ist mit der Luft und Bodenverschmutzung sowie der Zerstörung von Natur und Lebensraum für unsere Energiegewinnung ?!
Was ist mit der fragwürdigen Produktion und Entsorgung von Massen an Billigkleider, Plastikgegenstände. Sie verschmutzen unsere Weltmeere aufs schlimmste ?!
Was ist mit der Luft - Meer - Landverschmutzung durch unseren Reise - Freizeit und Kulturkonsum ?!
Woher beziehen unsere Lebensmittelhändler und Restaurantbesitzer ihre Waren, wenn sie uns ihre Landesprodukte anbieten und für uns kochen ? Wer von uns schaut dort mal in einen Stall oder in ein überfülltes Fischbecken und in einen Schlachthof ?!


Somit kommen wir JacoMis zur Frage: Klimaschutz Initiative, das ist wohl schon ein 1.April Scherz, aber ganz ein schlechter !!!???

In diesem ganzen " Weltchaos " sollten wir nichts anderes tun, als hinhören, hinschauen und NACHDENKEN. Über nichts anderes als unser Leben und unsere Lebensgewohnheiten. Das Leben ist kurz, im Durchschnitt zwischen 70-80 Jahre. Da sollten wir doch den Ehrgeiz haben, mit uns selber, unseren unterschiedlichen Mitbewohner und unserer wunderbaren Natur mit all ihrer Vielfalt in der Tier und Pflanzenwelt, eine verantwortungsvolle und gefreute Harmonie hinzukriegen. Damit wir am Himmelstor sagen können: Ich habe es versucht !!! 


Wir sagen Tschüss bis zum nächsten Post, habt alle eine gute und nachdenkliche Zeit...eure JacoMis 😉






Dienstag, 17. März 2026

Der Blutmond weint Tränen


Der Blutmond über der Stadt - So lautet der Titel meines Bildes, gemalt mit Ölkreide in Kratz - und Schabtechnik.

Ein Bild das ich vor einigen Jahren gemalt habe und das zur Zeit wieder hoch aktuell ist. Wahrlich, die Sterne verlieren ihren Glanz, die Engel sind ratlos und der Mond weint blutige Tränen, wenn sie auf unsere Erde nieder schauen und dieses Chaos und Elend sehen.

Nacht ist schon hereingesunken
Schließt sich heilig Stern an Stern
Große Lichter, kleine Funken
Glitzern nah und glänzen fern
Glitzern hier im See sich spiegelnd
glänzen droben klarer Nacht
Tiefsten Ruhens Glück besiegelnd
Herrscht des Mondes volle Pracht

Johann Wolfgang von Goethe

Wir wünschen allen eine gute Nacht...vertrauen wir den Sternen, der Sonne und dem Mond. Der große Geist des Universums ist für uns Menschen unergründlich. Er behält seine Geheimnisse für sich. Nur wer dem Weg der Liebe folgt werden die Geheimnisse offenbart...

Morgen betrachten wir dieses Chaos aus unserer Sichtweise 😉
Aber nun lasst uns durch die Nacht fliegen...Tschüss eure JacoMis


Sonntag, 15. März 2026

Die Brüderkirche in Altenburg/Thüringen

 # Die Brüderkirche in Altenburg – Ein Ort voller Erinnerungen und Geschichte #

Manche Orte begleiten einen ein Leben lang, ohne dass man es wirklich merkt. Für mich ist die Brüderkirche in Altenburg so ein Ort. Schon als Kind war sie ein fester Bestandteil meines Alltags. Ob auf dem Schulweg, beim Blick aus dem Fenster oder später, als wir innerhalb der Stadt umgezogen sind – die Kirche war immer irgendwie in meiner Nähe. Und doch ist sie weit mehr als nur ein hübsches Gebäude aus Backstein. In unserer gemeinsamen Zeit in Altenburg über 4 Jahre hatten wir die Kirche immer im Blick und sie diente uns immer als Inspiration.

## Ein architektonisches Schmuckstück im neugotischen Stil

Die Brüderkirche wurde zwischen 1902 und 1905 auf dem Gelände eines ehemaligen Franziskanerklosters erbaut. Im neugotischen Stil gehalten, beeindruckt sie durch ihre schlichte Eleganz und die Liebe zum Detail. Besonders faszinierend finde ich das große Mosaikbild von Jesus über dem Hauptportal. Es fängt das Licht der Morgensonne so wunderbar ein, dass es fast magisch wirkt. Als Kind habe ich oft einfach nur dagestanden und geschaut – und auch heute noch hat dieser Anblick etwas Beruhigendes.

Mit Platz für rund 1.000 Besucher ist die Brüderkirche übrigens die größte Kirche im Altenburger Land. Und wenn ihr mal in der Nähe seid, solltet ihr euch das Glockenspiel nicht entgehen lassen! Zu jeder vollen Stunde erklingen jahreszeitlich wechselnde Melodien, die den Hauptmarkt mit einer ganz besonderen Atmosphäre erfüllen.

## Ein Ort der Begegnung – und manchmal auch der Musik

Die Brüderkirche ist mehr als nur ein Gotteshaus. Seit 2014 dient sie als Pilger- und Informationszentrum für den Lutherweg und die alte Reichsstraße „Via Imperii“. Aber auch kulturell hat sie einiges zu bieten. Ich erinnere mich an zahlreiche Besuche – ob zum „Tag der offenen Tür“ oder zu Konzerten. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Gospelkonzert mit Musikern aus den USA. Die Stimmung war einfach unglaublich! Solche Momente wünscht man sich manchmal auch für den klassischen Sonntagsgottesdienst.

Zu jeder Jahreszeit bietet die Kirche übrigens ein anderes Bild: Im Frühling umrahmt von blühenden Bäumen, im Sommer in warmes Sonnenlicht getaucht, im Herbst mit buntem Laub und im Winter oft von einer Schneeschicht bedeckt. Es gibt kaum einen Ort in Altenburg, der so fotogen ist.

## Eine kleine Anekdote aus meiner Jugend

Natürlich verbindet man mit so einem Ort auch persönliche Geschichten – manche ernst, manche eher lustig. Eine Anekdote aus meiner Jugend möchte ich euch nicht vorenthalten: Mit etwa 12 Jahren besuchte ich den Konfirmandenunterricht in der Brüderkirche. Eines Tages kamen wir auf die glorreiche Idee, mit einer brennenden Kerze herumzuspielen. Keine gute Idee, wie sich herausstellte. Der Pfarrer war wenig begeistert und schickte uns kurzerhand aus der Kirche. Für eine Weile waren wir vom „kirchlichen Treiben“ ausgeschlossen – eine Lektion, die ich nicht so schnell vergessen habe.

## Handwerkskunst vom Feinsten

Wenn man sich die Brüderkirche genauer anschaut, wird einem schnell klar, wie viel handwerkliches Können in diesem Bauwerk steckt. Und das alles ohne die technischen Hilfsmittel, die wir heute für selbstverständlich halten! Kein Kran, keine modernen Maschinen – nur pure Handarbeit. Es ist beeindruckend, was damals in nur drei Jahren geschaffen wurde.

## Mein Fazit

Die Brüderkirche ist für mich weit mehr als ein historisches Bauwerk. Sie ist ein Ort voller Erinnerungen, Begegnungen und Geschichten. Wenn ihr mal in Altenburg seid, solltet ihr unbedingt vorbeischauen – sei es für einen Gottesdienst, ein Konzert oder einfach nur, um die Atmosphäre dieses besonderen Ortes auf euch wirken zu lassen.

Und wer weiß? Vielleicht entdeckt ihr ja eure ganz eigene Verbindung zu diesem wunderschönen Stück Altenburger Geschichte. ⛪ 


                 Der Markt mit Rathaus & Brüderkirche 


                                    Brüderkirche 


                              Brüderkirche - Rückansicht 


                    Mosaikbild - Jesus & die Jünger



                      Seitenflügel 


                     Portal mit Osterschmuck 








                    Gospelkonzert 


                              Konzert auf dem Markt 


                              Weihnachtszeit 







Die alte Brüderkirche, Abriss erfolgte im Jahr1901. ⛪

Donnerstag, 12. März 2026

Trennen - Ein kleines Wort das große Bedeutung hat.


Hallo liebe Leser und Leserinnen, hier sind wir wieder, die JacoMis mit ihrer bunten Welt 😉
Ja, wir wissen es, wir haben uns in letzter Zeit etwas rar gemacht. Wer unseren Blog regelmäßig liest, weiss, dass Jaco zu mir gezogen ist. Nun bin ich ja mit meinen vielen Umzügen ja keine Anfängerin mehr...aber dieses Mal ging uns die ganze Sache an die Substanz !!!
Der eigentliche Umzug war das Geringste. Jaco und ich haben alles transportfähig eingepackt. Was wir nicht mehr gebrauchen konnten bekam ein Hilfswerk in Tuttlingen und hier in Schaffhausen bestellten wir eine Umzugsfirma.
Kurz nach sieben Uhr kamen zwei flotte junge Männer und holten noch ein paar Möbel von mir, die auch das Hilfswerk erhielt. Dann fuhr Jaco mit ihnen zu seiner Wohnung, ich hielt die Stellung in Schaffhausen und erwartete die Truppe am späteren Nachmittag. So gegen 11.30 Uhr klingelte das Handy und Jaco flötete aufmüpfig ins Handy: " Jacobine, mach dich parat, wir sind auf der Zielgeraden und gleich bei dir." Mich hat es fast umgehauen und ich antwortete: " Läck mir am Huet, die si vor schnäue Truppe." /Leck mich am Hut, die sind von der schnellen Truppe.
Leute, das machte richtig Spass. Die zwei jungen Männer waren höflich, sauber, sorgfältig, gut gelaunt und hatten Speed. So ist es für uns sonnenklar, dass eine solche Arbeit auch belohnt wird. Beide bekamen je eine " grüne Note " mit den Worten: " Giele, da hiuft nume äs Stück Fleisch, Pommes u äs guets Bier zum zischä, dass dir wieder zu Chräfte chömet "/ Jungs, da hilft nur ein Stück Fleisch, Pommes und ein gutes Bier zum zischen, damit ihr wieder zu Kräften kommt.
Die zwei haben gestrahlt wie Honigkuchenpferde...
Klar gibt es für das Umzugsunternehmen von der Mühlentalstraße noch eine gute Rezension.


So, liebe Leserschaft, das war Teil eins unseres Umzugs. Jetzt kommt der Rest und da sind wir immer noch dran...!!!

In allen Dingen spricht tiefe Bedeutung.

Eben...eben, das ist ja das Problem. Das Zauberwort heisst Trennung.
Wir geben es offen zu, Jaco und ich sind Sammler. Bei Jaco kommt da noch die Vergangenheit seiner DDR Jahre, nach dem Motto: Wir hatten ja Nüscht / Nichts.Will heissen, das wird nicht weggeschmissen, das brauchen wir eventuell noch...
Bei mir lautet das Motto: Das bleibt hier, das brauche ich für meine künstlerische Inspiration.
Und...in allen Dingen spricht tiefe Bedeutung !!!
So sind den unsere Tassen eben nicht nur Tassen. Seit fast vierzig Jahren ist Jaco ein leidenschaftlicher Jacobs Kaffee Trinker. Also, seine Jacobs-Tassen-Sammlung ist heilig. Auch ich habe meine Macken, einen Kräutertee will ich aus meiner Vogeltasse oder Schmetterlingstasse. Dann sind nebst zweitrangigen Tassen noch meine " Holländer Tassen ", die sind auch heilig. Da habe ich sogar noch eine Holländer-Ecke auf dem Geschirrschrank. Sowie Holztulpen in den Blumentöpfen und logisch habe ich die " Tulpen in Amsterdam " gemalt.




Das ist die eine Geschichte, die Zweite folgt sogleich...
Jaco wie ich haben vor unserer Zeit eben schon ein Leben gelebt. Ein völlig anderes Leben. Nicht schlechter, nein, anders. Mit anderen Menschen, anderen Interessen, an völlig anderen Orten...Diese Jahre sind gelebt, die möchten wir nicht missen und da haben wir viele Erinnerungen. Dies nicht nur im Herzen und in der Seele, sondern auch in vielen Fotos und Dingen. So sind denn Sachen und Sächelchen für Jaco und mich wichtig.



Für mich sind Masken wichtig. Sie sind für mich eine Verknüpfung zur Anderswelt.


Ja,ja... du hölziger Geselle, auch für dich und deine Freunde finde ich noch einen Platz.


Auch die Erinnerung an einen Urlaub, den ich vor etwa 35 Jahren in der Türkei verbrachte, halte ich mit Erinnerungsgegenstände in Ehren. So gibt es im Schlafzimmer meine kleine orientalische Damen-Ecke, ein Schutzengel wacht im Schlaf über uns und im Wohnzimmer hängt meine türkische Uhr, die viele Jahre die präziseste Uhr in meiner Haushaltung war. Sie läuft nicht mehr, macht nichts, aber
in allen Dingen spricht tiefe Bedeutung...


Dies ist die Geschichte Nummer 2, es geht weiter mit der Nummer 3

Zum Glück haben Jaco und ich eine geräumige Wohnung. Obwohl wir Seelenverwandt sind, den selben Geschmack, Humor und Interessen haben, so unterscheiden wir uns doch in einer Sache. Ich habe mit allen meinen Bilder, Kunstgegenstände, Bücher und anderen Dingen, eigentlich Themen-Ecken. Also eine Wand mit Blumenbilder, ein Bücherregal mit Urlaubserinnerungen...Jaco hat da eine königliche Besitz - Ergreifungs - Taktik. Je mehr Schränke, Regale und Platz den ich ihm zugestehe, je mehr dehnt er sich aus. Dabei war mein listiger Hintergedanke, je mehr Schränke und Schubladen, je mehr kommt Ordnung in seine 100'000 Sachen. Und es würde dann seinen Standartsatz minimieren, der da lautet: " Schatz, wo hast DU meine Sachen versteckt, ich finde sie nicht. Hast DU sie etwa weggeschmissen...Herr Richter...ich bin unschuldig !!!

Aber zusammen genießen wir es, wenn wir bei einem schönen Ausflug nicht nur mit Fotos nach Hause kommen, sondern mit einer kleinen Trophäe. Ganz nach dem Motto: Ein kleiner Stein, eine Glasscherbe oder Muschel, ein Korken von einer Flasche Wein und einem romantischen Abend, hat immer ein Plätzchen in unserer bunten Welt.


Ach sooo...da wir zwei ja Stil haben und uns als Unikat betrachten, gehen wir nie ohne Hut auf die Straße. Aber sicher haben wir eine kleine Hutsammlung...


So, liebe Leserschaft, jetzt wisst ihr mit was Jaco und ich noch beschäftigt sind.
Aber es ist ein Lichtblick am Ende des Tunnels und wir haben uns tatsächlich noch von einigen Gegenständen getrennt.

Die Basis jeder gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb.

Somit bedanken wir uns für eure Treue und Interesse, das freut und ehrt uns. Schon bald geht es wieder los mit Ausflügen, Erlebnisse aus unserem Leben, viele Posts haben noch einen Teil zwei und das Weltgeschehen werden wir auch wieder unter die Lupe nehmen. Da habe ich, die Mis, einige saftige Ohrfeigen zu verteilen.
Wir sagen Tschüss, bis zum nächsten Post...herzlichst eure JacoMis 😊







Sonntag, 8. März 2026

Kindheitserinnerungen auf zwei Rädern – Eine Reise in die Vergangenheit

 **Kindheitserinnerungen auf zwei Rädern – Eine Reise in die Vergangenheit**

Manchmal reicht ein kleiner Auslöser, um die Erinnerungen aus der Mottenkiste der Kindheit zu kramen. So geschehen am 21.02.2026, als wir uns aufmachten, die Fastnacht in Bern zu feiern. Der Umzug ließ sich Zeit – typisch Fastnacht, immer ein bisschen verspätet, aber dafür umso bunter. Also nutzten wir die Gelegenheit, durch die Altstadt zu schlendern und uns von Schaufenstern inspirieren zu lassen.

In einem Herrenbekleidungsgeschäft – wohlgemerkt, ein Ort, an dem ich eher Krawatten als Kindheitserinnerungen erwartet hätte – stand sie plötzlich: ein blau lackiertes Relikt aus einer anderen Zeit. Es war kein Kunstwerk, kein Dekorationsobjekt, sondern ein Motorrad. Und nicht irgendeines! Eine Jawa, Marke "Ostblock-Chic", direkt aus der ehemaligen Tschechoslowakei (CSR). 

In dem Moment setzte mein Kopfkino ein wie ein alter Projektor: Mein Onkel Kurt und seine Jawa 350. Der Sommer 1957 war es, als er mir eine Ausfahrt versprach. Ich war voller Vorfreude – bis der Vergaser beschloss, einen Streik einzulegen. Das war’s dann mit dem Abenteuer. Aber 1958 sollte alles besser werden. 

Ein vierwöchiger Urlaub bei Onkel und Tante in einem Vorort von Berlin stand an. Allein die Anreise war ein Abenteuer für sich. Mit einem Brief meiner Mutter – ja, einem echten handgeschriebenen Brief! – und einem Ticket machte ich mich als Kind allein auf den Weg. Grenzkontrolle in Berlin-Schönefeld? Kein Problem für mich, schließlich war ich mit einem unschlagbaren Charme und einem Papierschreiben ausgestattet. Am Ostbahnhof wurde ich von meiner Tante abgeholt, und so begann *der* Urlaub meines Lebens.

Freiheit pur! Keine strengen Regeln, keine endlosen "Iss dein Gemüse"-Diskussionen. Ich war der König der Straßen – oder zumindest fühlte es sich so an. Doch das wahre Highlight wartete erst zum Schluss: Die Rückreise nach Altenburg in Thüringen auf dem Sozius der Jawa 350 meines Onkels. 250 Kilometer auf einer fast menschenleeren Autobahn! Zugegeben, ich wurde festgeschnallt, damit ich nicht wie ein unkontrollierter Luftballon davonflog. Aber hey, was für ein Gefühl! Meine Tante fuhr hinter uns her – stilecht auf ihrem eigenen Motorrad mit meinem Cousin im Schlepptau.

Und jetzt, fast sieben Jahrzehnte später, stehe ich in diesem Bekleidungsgeschäft in Bern und starre auf eine Jawa. Der Besitzer des Ladens war so nett und erlaubte uns, Fotos zu machen. Ich schoss ein paar Bilder und dachte daran das gesehene in einem Blog zu beschreiben mit der Nachricht: "Schaut mal, wen ich getroffen habe!" 🏍

Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben – oder eben ein blau lackiertes Motorrad –, die einen in Gedanken zurück katapultieren. Und während die Fastnachtsumzüge draußen tobten, saß ich gedanklich wieder auf dem Sozius der Jawa 350 und spürte den Fahrtwind im Gesicht.

Ach ja, Onkel Kurt – danke für die Erinnerungen! 💕 





                      Jawa 350 im Originalzustand 


Auch ein Motorrad der Marke RT 125 aus DDR-Zeiten war noch im Laden, die habe ich als Jugendlicher auch selbst gefahren. 




Motorrad RT 125 aus Zschopau (DDR), wurde auch von der Auto Union GbH als DKW RT 125 hergestellt.

Na dann genießt noch den Sonntagabend. Wir sagen Tschüss bis nächste Woche, eure JacoMis 😊





Samstag, 28. Februar 2026

Ein schönes Wochenende wünschen die JacoMis


 
Hallo liebe Leser und Leserinnen, ein wunderbarer Blick über das Hegau in Baden-Württemberg. Es ist ein ehemaliges Vulkangebiet und die Bergkette der Alpen von der Schweiz und Deutschland sind einfach faszinierend.
Es ist für uns jeweils eine Belohnung, wenn Jaco und ich wieder einen nahrhaften Arbeitstag hinter uns haben. Nächste Woche kommt das Umzugsunternehmen und wir konnten alles schön vorbereiten.
Na ja...ein Profi ist eben ein Profi...es ist mein Umzug Nummer 38. Ha...ha, ja ich gebe es zu, im Herzen bin ich eine Nomadin.
Also, umso mehr geniessen Jaco und ich den kommenden Sonntag.



Im Leben eines Indianers gibt es nur eine unumgängliche Pflicht:
Die Pflicht des Gebets. Des täglichen Erkennens des Unsichtbaren 
und des Ewigen.
Für ihn besteht keine Notwendigkeit, von sieben Tagen einen für
heilig zu erklären. 
Denn für ihn sind alle Tage Gottes Tage.

Charles Eastman ( 1858 -1939 ) Charles Alexander Eastman, Geburtsname:
Hakadah, später Dakota - Name: Ohiye S'a.
Er gehörte zu den Santee - Sioux. Er war ein indianischer Arzt und 
Schriftsteller, mit anglo - amerikanischer Mutter.




Wir wünschen unserer Leserschaft ein geruhsames Wochenende.
Bis bald...eure JacoMis 😊

Es ist alles da um auf Erden glücklich zu sein

Einen schönen und guten Tag wünschen wir JacoMis unseren Leser und Leserinnen. Es ist alles da um auf Erden glücklich zu sein Wir haben jed...