Freitag, 13. Februar 2026

Freitag der 13. - Interessantes zum Thema Glaube und Aberglaube


Liebe Leserschaft, Hand auf's Herz, seid ihr gläubig, abergläubisch, ungläubig, oder ein wissenschaftlicher Realist ?
Wer kennt mein " blaues Auge " das gegenüber der Türe zu unserer Wohnung hängt ? Genau...es ist ein Nazar - Amulett. Es beschützt Jaco und mich vor dem bösen Blick und den " bösen Geister " die bei uns im Treppenhaus rauf und runter huschen....
Also, ihr habt es bereits bemerkt, ich, die Mis, bin abergläubisch.
Jetzt sagt bloss nicht, dass ich an " Spinneritis akutis " ( gaga ) leide. Im Gegenteil, ich habe ab heute Nachmittag wieder einen Professoren Titel in der Hosentasche.
Warum ? Ganz einfach, weil heute Freitag der 13. ist !!!

Hier ein Tipp von mir; kommt die Schwiegermutter zu Besuch, Leute behängt und beringt euch mit Türkis. Er gilt seit Jahrtausenden als Schutz - und Glücksstein, sowie zur Stärkung des Selbstbewusstseins. Menschen die Türkis bevorzugen, sind komplex, phantasiereich und originell. Sie treiben sich selbst bis an die eigenen Grenzen, und unter der Sicherheit und Gelassenheit brodelt eine innere Unruhe, eventuell sogar ein innerer Aufruhr...Genau...Zeitweise könnte ich die Menschheit durchschütteln, ha...ha
Übrigens die besten Türkise kommen aus dem Iran.
Auch der Bergkristall ist ein wichtiger Energiestein für mich. Aber nicht nur, ich kaufte ihn in Davos und er ist ein Teil meiner Jahre, wo ich in Davos gelebt und gearbeitet habe.
Somit sind dieser kleine Türkis und der Bergkristall meine Glücksbringer und Schutzsteine an meinem Hals und den Händen.




Es ist unglaublich, was ich zum Freitag dem 13. alles zu lesen bekam. Dieser Tag wird im Volksglauben oder eben Aberglauben, als ein Tag betrachtet, an dem sich besonders viele Unglücke zutragen. Es sind nicht wenige Menschen, die sogar an einer Phobie leiden. Termine werden abgesagt, Flüge storniert, kein Auto oder öffentliche Verkehrsmittel werden benutzt oder sie melden sich beim Arbeitgeber krank. In manchen Hochhäuser fehlt in der Nummerierung der Etagen die 13. Etage. In Hotelzimmer und in Passagierschiffen fehlt oft das Zimmer 13. Ebenfalls bei Fluglinien haben Flugzeuge keine 13. Sitzreihe. Auch die Formel 1 hatte bis zum Jahr 2013 die 13 nicht benutzt. In Frankreich wurde im 19. und 20. Jahrhundert ein sogenannter " Vierzehnte " engagiert. Er hatte meistens gegen Bezahlung, die Aufgabe, an einer privaten oder geschäftlichen Tafelrunde, zu verhindern, dass nur 13 Personen an der Tafel saßen.

Hier nun die gute Nachricht, in unserem Kalender kommt Freitag der 13. nur 1-3 Mal im Jahr vor. Ist es ein Nichtschaltjahr und wenn der Freitag der 13. im Februar ist, so ist es auch im März und November so. In einem Schaltjahr sind es die Monate Januar, April und Juli.
Und laut Statistiken sind an einem Freitag dem 13. nicht mehr Unfälle, Morde, oder andere Unglücke zu verzeichnen. Dies ist eher der Fall bei einer starken Föhnlage oder bei Vollmond.

So oder so, ein Schutzengel oder Talisman kann nie schaden. Somit ist mein Engel Aloisius oft mit dabei, wenn Jaco und ich unterwegs sind.


Freitag der 13. ist aber längst nicht in allen Länder ein Unglückstag.

In Italien ist es nicht Freitag der 13. sondern der 17. der als Unglückstag angesehen wird. Die Zahl 13 gilt als Glückszahl. 
Ebenfalls in China und Japan ist 13 eine Glückszahl.
In Ägypten steht die Zahl 13 für Wohlstand und Segen.
Ebenfalls im Judentum ist 13 eine positive Zahl.
In Spanien und Lateinamerika ist es Dienstag der 13. der als Unglückstag gilt.
Ein Sprichwort sagt:
En martes, ni cases, ni te embarques.
( Dienstags weder heiraten noch in See stechen )

Länder mit dem Aberglauben, Freitag der 13. bringe Unglück sind USA, Großbritannien, Kanada, Australien und Deutschland.

Dieser Aberglaube ist tief verwurzelt in der Mythologie sowie in den Religionen.
Dieses Thema in den Religionen behandle ich in einem anderen Post.

Somit ist die Zahl 13 die Unglückszahl in der nordisch germanischen Mythologie.
Nach einer Sage sollen 12 Götter den Tod ihres liebsten Gottes, Baldur, bedauert haben. Der Loki, ein zwielichtiger Gott, war der 13 Gott in dieser Runde und er war für den Tod von Baldur verantwortlich. Aber er verspottete die 12 anderen Götter und zeigte keine Reue. Worauf er von ihnen an einen Felsen gefesselt wurde. Dies erzürnte Loki so sehr, dass er den Weltuntergang herauf beschwor.
Somit steht im deutschen Volksmund die Bezeichnung: " Dutzend des Teufels " für die Unglückszahl 13.

Also liebe Leserschaft, wenn ich meine Diabolo Halskette umhänge, wenn ich mich jemandem gegenüber setze, sage ich nur...Leute gebt Fersengeld 😉


Hier möchte ich noch eine kleine " Satire " erzählen. Es hat mich fast verbogen vor lachen !!! Als ich mit Jaco das erste Mal in Tuttlingen den Friedhof besichtigte und beim angrenzenden Steinmetz, der übrigens sehr bekannt ist und Auszeichnungen hat, sowie aus einer Steinmetz - Familien - Tradition kommt, habe ich doch tatsächlich den Namen...Teufel...gelesen. Da darf man jetzt aber nicht abergläubisch sein...!!!

Ich sage Tschüss, bis zum nächsten Post. Eure Mis von den JacoMis 😄



Mittwoch, 11. Februar 2026

Zeitreisen - Winter am Faulen Luch in Sperenberg

# Ein Winterspaziergang am Faulen Luch in Sperenberg

Der Winter hat seinen ganz eigenen Zauber, besonders an Orten wie dem Faulen Luch in der Gemeinde Am Mellensee, im brandenburgischen Landkreis Teltow-Fläming. Dieser kleine, zu- und abflusslose See liegt eingebettet zwischen den Ortsteilen Sperenberg und Klausdorf und hat eine faszinierende Geschichte, die bis in die letzte Eiszeit vor rund 10.000 Jahren zurückreicht.

Damals, als das Gebiet von einer mächtigen Eisdecke bedeckt war, wurde die Hebung des darunterliegenden Salzstockes gestoppt. Als das Eis schmolz und der Boden auftaute, begann Grundwasser das Salz aufzulösen und abzutransportieren. Dabei entstanden Hohlräume, die später Seen wie das Faule Luch und den Krummen See hervorbrachten. Es ist beeindruckend, wie die Natur ihre eigene Geologie formt und dabei solch idyllische Orte schafft.

## Winterzauber am Faulen Luch

Ich habe das Faule Luch schon zu jeder Jahreszeit besucht, aber der Winter hat immer etwas Besonderes an sich. Besonders in einem strengen Winter wie im Februar 2017, als der See gefroren war und die Sonne ihr strahlendes Licht über die Schneedecke warf. Es war ein Bild wie aus einem Märchenbuch – die klare Luft, das Knirschen des Schnees unter den Füßen und die Ruhe, die nur ein Winterwald bieten kann.

Doch es sind nicht nur die kalten Temperaturen und die gefrorene Landschaft, die mich immer wieder hierher ziehen. Der angrenzende Wald birgt eine ganz eigene Magie, eine Art natürliche Kunstgalerie, die es zu entdecken gilt. Hier wird deutlich, wie kreativ die Natur sein kann – manchmal sogar mit einem Augenzwinkern.

## Kunstwerke der Natur

Die Spaziergänge am Faulen Luch sind immer voller Überraschungen. Hier ein paar meiner liebsten Entdeckungen:

- **Freundschaft im Wald:** Eine Laubbaum umarmt eine Kiefer – eine unerwartete Umarmung mitten im Grünen.

- **Baumchakra oder Gnuppel:** Auswüchse an Bäumen, die wie kleine Kunstwerke wirken und den Blick fesseln.

- **Natürliche Sonnenblenden:** Aus Schilf geformt, bieten sie Schutz vor blendendem Licht – ein ganz natürlicher Sonnenschutz!

- **Geometrie im Wald:** Gefallene Bäume, deren Anordnung fast schon mathematisch wirkt – ein Spiel der Formen.

- **Der Baumstamm mit Hunger:** Ein Baumstamm, der ein Blechschild verschlingt – als hätte er sich ein ungewöhnliches Mittagessen ausgesucht.

## Ein Ort zum Träumen

Das Faule Luch ist nicht nur ein Ort für Naturfreunde und Spaziergänger, sondern auch für alle, die einfach mal abschalten wollen. Hier kann man den Alltag hinter sich lassen und sich von der Schönheit der Natur inspirieren lassen. Egal ob Sommer oder Winter – dieser Ort hat zu jeder Jahreszeit seinen ganz eigenen Charme.

Wenn ihr also mal Lust auf einen Ausflug habt, der Ruhe und Abenteuer zugleich bietet, dann packt eure warmen Sachen ein und besucht das Faule Luch. Vielleicht entdeckt ihr ja eure ganz eigenen Kunstwerke der Natur – oder genießt einfach einen Moment der Stille am gefrorenen See.

Bis bald am Faulen Luch! 😊 🌲 🌊 


                            Faules Luch 


                         Wald & Wasser 


                        DAV - Angelgewässer 


                             Schilfgürtel 








                          Flachwurzler 







                           Baumchakra 


                                     Alles meins... 😏 


                          Baumfreundschaft 🌲 💚 🌳 


                         Windschutzhecken


Montag, 9. Februar 2026

Ein Tag voll Sonne und Wonne


 
Eine schöne gute Nacht liebe Leserschaft, es ist gleich Mitternacht und für mich die beste Zeit um geistig und kreativ zu arbeiten. Das ging dann früher nicht selten bis 4 Uhr in der Frühe. Dafür schlief ich dann bis 13 Uhr. Ja klar, so ein Künstler - Leben kann man sich nur leisten wenn man von seiner Kunst leben kann....Das konnte ich nicht, also war ich in meinen zwei Jobs diszipliniert ab 5.10 Uhr wach, ab 6 Uhr mit den Hunden unterwegs und ab 7 Uhr auf der Arbeit....dies bis 19 Uhr oder länger.
Deshalb gibt es für mich nichts schöneres als das Rentner Leben....jetzt darf ich, aber muss nicht...was für ein Unterschied !!!
Aber es lohnt sich immer wieder früh aufzustehen. Besonders an einem Morgen wie Jaco und ich kürzlich erlebten. Es war ein fantastisches oder nein....es war ein Göttliches Erlebnis:  Ein Sonnenaufgang !!!


Vincent van Gogh hätte seine helle Freude gehabt und gleich gepinselt. Genau so hat er seine Sonnen gemalt. Als riesige Gaskugel mit ihrem Farbenkreis. Fantastisch...und sie ist die Nabelschnur von unserem kleinen Planeten Erde.



Wir glauben alles Leid währe ewig; dabei erleben wir dass der Dunkelheit der Sonnenaufgang folgt.

Esragül Schönast




Überall auf der Welt sind wir Menschen von der Sonne fasziniert. Wir klettern auf die Berge, auf Sanddünen oder an die Küsten der Meere um einen Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang zu sehen. Wir JacoMis sind überzeugt, solange es Menschen gibt, die dem Himmel und seinen Himmelsgestirne ihre Ehrfurcht und Dankbarkeit entgegenbringen....besteht Hoffnung !!!




Somit wünschen wir euch eine sonnige und hoffnungsvolle Woche....Tschüss eure JacoMis 😊

Sonntag, 8. Februar 2026

Zeitreisen - Bern und seine Quartiere

## Ein  Erkundung des Quartiers Tiefenau in Bern ## 

Ach, das Tiefenau Quartier in Bern – eine Perle, die man nicht so leicht übersieht, es sei denn, man hat die Augen zu. Die JacoMis scheinen ja wahre Globetrotter der Quartierszene zu sein. Tiefenau, einst Heimat des Spitals bis zum 15.12.2023, jetzt mit dem größten Asylzentrum der Schweiz, ein echter Wandel vom Skalpell zum Suppenlöffel! 800 Betten – da hat man ja fast ein kleines Dorf beisammen. 

Der Park klingt wie ein Traum: alte Bäume, Kunst, Blumen und... Grabsteine? Na, das ist mal ein Mix! Und dann diese Jurte voller Tonkrüge – fast wie eine Einladung zum Teekränzchen mit philosophischer Note: "Betrachte nicht den Krug, sondern dessen Inhalt." Weise Worte, die man sich auch mal bei der nächsten Kaffeetasse denken könnte.

Gefrorene Teiche, die die Welt auf den Kopf stellen, und Bäume, die Trost spenden – Tiefenau klingt wie ein Gedicht in Quartierform. Und dann das Ende der Wanderung am Glockenturm im Tscharnergut – der Stern von Bethlehem mitten in Bern! Ein bisschen Drama, ein bisschen Natur und ein bisschen Philosophie – Tiefenau bietet offenbar alles. Nur eines fehlt: ein Krug Glühwein für den Winterspaziergang! 


                       Unterwegs im Tiefenau 


                       Gefrorenes Herbstlaub 


                       Brunnen im Winterschlaf 



                                   Jüngling mit Taube 


                       Die Welt steht Kopf 


                          Spiegelungen... 


                                  Alte Grabsteine im Park





                     Kunstobjekt Jurte mit Schafen 




                      Parkgelände mit alten Bäumen 



                                 Glockenturm im Tscharner Gut 


                                           Der Tag im Überblick


Donnerstag, 5. Februar 2026

Faszinierende Kunst der Aborigines

 



Hallo liebe Leser und Leserinnen, meine Erkältung habe ich mit meinen Kräuter schon fast " ausgeräuchert " tja, eine Kräuterhexe und eine Schamanin kriegt man nicht so schnell klein...also reite ich auf meinem Schutzgeist, einem Grizzlybär durch die Welten. Und genau von diesen Geistwesen die Jaco und ich im Januar 2025 im Museum der Kulturen in Basel gesehen haben, handelt dieser Post.

Es war eine äusserst interessante und faszinierende Ausstellung. Von der Museumsaufsicht erhielten wir die Erlaubnis zum fotografieren und dass wir darüber berichten dürfen.



So war denn folgender Text zu lesen.

Andere Präsenzen
Geistwesen bewohnen die Grenzgebiete zwischen dem menschlichen Bekannten und Unbekannten. Sie nehmen am menschlichen Leben teil. Gelegentlich tauchen sie aus ihren unter - oder oberirdischen Sphären auf, um Botschaften zu übermitteln oder die menschliche Ordnung zu stören. Begegnungen und Beziehungen mit Geistwesen werden in Geschichten überliefert und bilden Quellen der Inspiration für Künstler und Künstlerinnen. Die Welten der Yolngu und Kuninjku in Nordaustralien wurden durch Schöpferwesen erschaffen. Sie hinterliessen ihre Spuren nicht nur in der Landschaft, sondern begründeten auch dauerhafte Verwandtschaftsbeziehungen zwischen Land, Tieren, Pflanzen, Geistwesen, Ahnen und Menschen.

Der Mensch ist nicht absoluter Herr des Universums, sondern ein wichtiger Bestandteil in einer interdependenten Welt von Personen, Tieren, Pflanzen und Geistwesen.
Bernard Narokobi 1980

Wie wunderbar geschrieben und erklärt und wie wahr !!! dem gibt es aus meiner Sicht nichts mehr hinzuzufügen. Es ist alles gesagt, so soll es sein, so wird es kommen...




Wie überall auf der Welt, war die Kolonialisierung und der " weisse Mann " kein Segen für die Indigen Völker, ihrer Kultur und ihrem Territorium. Wir stecken mittendrin in den Folgen für die Menschheit. Da gibt es nichts zum aufarbeiten. Geschehen ist geschehen und dunkle Skulpturen weiss zu bemalen oder Strassenschilder abzudecken ect. ist direkt lächerlich am Ausmass des Leids an diesen Völker...und es ist ja noch nicht zu Ende, im Gegenteil !!!






Der Mensch war schon immer ein Jäger, Kämpfer und Sammler. Wir sind eben auch nur ein kleines Puzzleteilchen vom Grossen Ganzen.


Ein Künstler der mit seiner Musik auf die Probleme der Aborigines aufmerksam machte ist Yothu Yindi mit seiner Band.

Wer sich mit dem Thema intensiver beschäftigen möchte hier noch ein paar Links.

Nun sage ich Tschüss, es ist schon wieder spät in der Nacht oder Frühmorgens, wie man's nimmt...und freut euch, das Wochenende steht vor der Türe. Bis zum nächsten Post eure JacoMis




Freitag der 13. - Interessantes zum Thema Glaube und Aberglaube

Liebe Leserschaft, Hand auf's Herz, seid ihr gläubig, abergläubisch, ungläubig, oder ein wissenschaftlicher Realist ? Wer kennt mein ...