Freitag, 23. Oktober 2026

Kunst muss Gutes tun - Die Freude an der Kreativität


Hallo liebe Leser und Leserinnen, das Wochenende steht vor der Türe, da wollen wir uns doch mit etwas positivem beschäftigen. 😊

Aus meiner Sicht sind Menschen die ein Hobby haben beneidenswert. Damit meine ich nicht das liebste Hobby der Schweizer " das Zeitung lesen " oder mittlerweile stundenlang am Handy oder Laptop herumhängen. Das ist für mich eine passive, oberflächliche Beschäftigung, die uns wohl informiert oder amüsiert, aber ganz schnell " süchtig " macht. Bei Kinder, Jugendlichen und auch Erwachsenen so sehr, dass sie medizinische und psychologische Hilfe benötigen. 
Da komme ich " Moral - Tante " doch gleich wieder mit der Weisheit vom Schweizer Arzt, Alchemisten und Naturforscher Paracelsus ( 1493 - 1541 ) daher:

" Die Dosis macht das Gift - oder der ganze Spruch von ihm, der lautet: Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; alleine die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift sei."

Ich meine diese weise Erkenntnis sollten wir nicht vergessen. Im Gegenteil, ich bin der festen Meinung, sie ist nötiger denn je !!! In der Politik...dem Konsumverhalten...im Macht - und Besitzdenken...in der Finanzwelt....denn wir wissen ja, Geld, Silber, Gold und Edelsteine sind die Geschwister des Teufels...da brauchen wir uns nur mit Historik und Geschichte zu befassen. Auch in der " Modernen Gestaltung " unserer Großstädte, die langsam eine Grösse von 40 Millionen erreichen, kommt es auf die Dosis an. Schaut euch doch diese Gesellschaft mal kritisch an !!! Oder schaut euch die Architektur dieser Städte an, wo sich Stararchitekten für schwindelerregende Honorare, austoben und hochgejubelt werden. Ich lasse hier das Thema Ressourcen, Verdrängung der Natur, Physische und Psychische Gesundheit dieser Stadtmenschen, mal aussen vor !

Liebe Leserschaft, je älter ich werde und je mehr ich mich mit unserem Welttheater beschäftige, je mehr bin ich der festen Überzeugung:

" Der Schlüssel zum Glücklich sein, liegt in der Einfachheit, im Einklang mit der Natur und in der schöpferischen Kreativität ". Daher muntere ich alle auf, sucht euch ein schöpferisches Hobby. Es wird euch von der Zehenspitze bis zu den Haarwurzeln glücklich machen. Das ist kein fauler " Zauberspruch ". Nein, das ist meine Lebenserfahrung, die ich erfahren durfte in meinen zwei Jobs. Dort lernte ich solche Menschen kennen. Sie erzählten mir von ihren Bonsais...ihrer selbst gebauten Hobby Eisenbahnanlage...stolz trugen sie ihre selbst gestrickten Pullover...ihre selbst angefertigten Handtaschen und Einkaufstaschen aus ausgedienten Planen ( es sind meine liebsten Taschen ) ihre selbst gezüchteten Usambara Veilchen...ihre selbst geschriebenen Gedichte...und vieles mehr. Was bei allen diesen Frauen und Männer gleich war; sie strahlten beim Erzählen, ihr Gesicht war entspannt, die Schmerzen und die sorgenvollen Gedanken waren weg, und ihre Augen funkelten wie zwei Edelsteine: eben das pure Glück !!!
Übrigens da können wir " Westler und Europäer " von den Japaner noch viel lernen...


Eine solche kreative Gruppe haben Jaco und ich in unserem Ausflug nach Laufenburg, die Doppelstadt in Deutschland und der Schweiz, entdeckt.
Es sind die " Laufenburger Häkelfrauen ".
Seit mehreren Jahren gestalten sie unter dem Patronat des offiziellen Altstadtdekoteam, sowie des Förderverein Tourismus Laufenburg, gehäkelte und gestrickte Wolltextilkunst.
Auch unter dem Begriff " Guerilla Knitting " bekannt.
Was diese 10 - 30 Frauen und Seniorinnen, unter der Leitung von Jutta Leuenberger, für ein Kunstwerk gestalteten ist für mich einfach sensationell. Das hätte ich mit meiner Malerei nicht besser gekonnt. Schaut wie schön...




Einfach toll...Das Textilkunstwerk ist ca. 4 Meter lang und ist zu besichtigen am Mittleren Brunnen in der Altstadt in Laufenburg D. ( Wie lange noch weiss ich nicht )
Es stellt die historische, am Rhein gelegene Häuserfront der doppelstädtischen Gemeinde Laufenburg dar. Und hier sind diese Künstlerinnen...








Sie haben gleich noch beide Stadtteile mit " verrückten Stühlen " dekoriert. Auch lustig und voller Fantasie.


Hier sind noch ein paar Exemplare




Wie ich aus dem Internet entnehmen konnte, haben diese " Häkelfrauen " sogar die berühmte Kuh Belinda in einem Bild festgehalten. Diese Kuh sorgte 1917 und 1919 nämlich für Schlagzeilen in den Medien. In der Aargauer Gemeinde Habsburg - CH brach auf der Weide, der Boden unter Belinda ein, und sie stürzte 6 Meter in die Tiefe. Eine spektakuläre Rettungsaktion barg diese unversehrte, aber erschrockene Kuh. Es stellte sich heraus, dass dies eine jahrhundertealte und insgesamt 12 Meter tiefe Zisterne war, die als Wasserreservoir diente und mit dem Schloss Habsburg in Verbindung steht. Ha...ha, Leute, ich liebe solche Geschichten. Genau deshalb rennen Jaco und ich in Heimatmuseen, Naturmuseen, Kloster, Friedhöfe...und...und. Das ist doch das Salz in dieser " Weltsuppe " nicht Kriege !!!!!

Gleich zwei Jahre später, als diese Belinda auf einen anderen Bauernhof kam, der direkt am Rhein liegt, war sie auf ihrer neuen Weide so durcheinander, dass sie dachte, aussreissen und fliehen....ä Chöpfeler i Rhy ich übersetze; ein Kopfsprung in den Rhein...ha...ha, der führte zu diesem Zeitpunkt Hochwasser und nahm sie mit. Zum Glück blieb diese damals sogar trächtige Kuh Belinda, am Ufergebüsch hängen. So wurde sie durch eine dramatische grenzübergreifende Rettungsaktion wieder unversehrt geborgen. Auch diese Geschichte ging durch alle Medien.
So und hier ist dieses wilde Kuhmädchen Belinda.


Liebe Leserschaft und vor allem Kunstförderer und Museumsdirektoren und Kuratoren ( selbstverständlich auch Innen ), solche Kunstwerke wie das Panoramabild oder auch die Kuh Belinda, gehören samt der Geschichte in ein Museum für Naive Kunst. Diese Stilrichtung ist seit vielen Jahrzehnten in der Kunst etabliert. Es werden Spitzenpreise erzielt in renommierten Auktionshäuser. Es ist eine Kunstrichtung die einem breiten Publikum Freude bereitet und Kunstsammler und Sammlerinnen sind auch vorhanden.
Hier besteht gerade in unserer Schweiz ein Handlungsbedarf !!!!!
Es ist mir klar, dass die Wahrnehmung, die Empfindung und auch der Begriff Schönheit, sich durch unsere künstliche und vertechnisierte, digitale Welt, verändert hat. Aber Zeitgenössische Kunst, Installationen jeder Stilrichtung, werden langsam langweilig....sie sind Seelenlos und sie haben jede Menge Konkurrenz durch Projektionen und Werbung an Hausfassaden in unseren modernen Städten oder durch KI - Kunst. Und sonst brauchen wir nur die Nachrichten und Reportagen in unseren Öffentlich Rechtlichen Fernsehsendungen zu schauen, da habe ich genug Abstraktes, Skurriles und Hässliches gesehen....
Hier sage ich als aufmüpfige Vertreterin der schönen Naiven Kunst und dem Kunsthandwerk; Künstler und Künstlerinnen, in dieser unsicheren und chaotischen Zeitepoche, ist unsere Naive Kunst eine Insel, wo die Seele ihre Ruhe findet. Nämlich in der einfachen Schönheit solcher Bilder !!! Schliesst euch in Gilden für Naive Kunst zusammen. Seid euch über den Wert eurer Kunst bewusst und habt den Mut diesen Wert einzufordern !

Warum ich so rede ? Seit meiner letzten Ausstellung, als ein französischer Maler und Galerist, sowie Kenner der Vinzent van Gogh Bilder, mich an der Ausstellung über eine Stunde wegen meinen Bilder ins Gebet nahm....
Diese Geschichte erzähle ich euch an Halloween, zur Geisterstunde. Ich sage Tschüss, bis bald, eure Mis von den JacoMis.






Mittwoch, 21. Oktober 2026

Zeitreisen - Wandern entlang des Kapf-Höhenwanderweg

# Abenteuerlicher Herbstzauber: Unsere Wanderung zur Kapfhöhe bei Wurmlingen

Vor genau zwei Jahren, an einem goldenen Herbsttag, haben wir uns aufgemacht, die malerische Natur rund um Tuttlingen zu erkunden. Die Sonne strahlte, die Wanderrucksäcke waren gepackt, und unsere Lust auf Abenteuer war mindestens genauso groß wie die Kapfhöhe, die wir erklimmen wollten. Also los ging’s – über die Donau und hoch hinaus!

## Der Weg ist das Ziel – und der Pilz ein Highlight!

Die Region Tuttlingen, eingebettet ins zauberhafte Donaubergland und den Naturpark Obere Donau, ist wie gemacht für solche herbstlichen Streifzüge. Unser Ziel? Die Kapfhöhe, auch bekannt als der Aussichtsstand am Eichbühl. Klingt majestätisch, oder? Mit ihren stolzen 858 Metern über Normalhöhennull (ja, wir haben nachgemessen!) bietet sie einen Rundblick, der selbst Postkarten neidisch macht. Von den imposanten Donaufelsen bei Mühlheim über die Stadt Tuttlingen bis hin zu den Höhen bei Immendingen – hier ist alles dabei.

Doch bevor wir uns dem Gipfelglück hingeben konnten, ging es erst einmal bergauf. Und wie! Auf dem Weg gab es allerlei zu entdecken: Ein Schopf-Tintling lugte keck aus dem Boden hervor – ein Speisepilz, der jung ein echter Leckerbissen ist. Und dann war da noch der Schwefelporling, auch bekannt als „Chicken of the Woods“. Wer diesen Namen erfunden hat, verdient einen Applaus! In der Luft schwirrte die blaugrüne Mosaikjungfer – eine Libelle mit Stil und Charme. Es war fast so, als hätte Mutter Natur eine VIP-Show für uns veranstaltet.

## Gipfelglück und Brotzeit deluxe

Oben angekommen, leicht außer Atem und mit einer guten Portion Wander-Schweiß im Gepäck, erwartete uns ein rustikaler Rastplatz. Perfekt für unsere mitgebrachte Brotzeit! Und während wir unsere Käsebrote und Äpfel verdrückten, lag uns das herbstliche Obere Donautal zu Füßen. Die Schwäbische Alb zeigte sich in ihrer schönsten Kulisse – ein Panorama zum Verlieben.

Doch wie das so ist: Was bergauf schweißtreibend begann, kann bergab zur echten Herausforderung werden. Also machten wir uns vorsichtig auf den Rückweg durch den herbstlichen Mischwald. Die Farbenpracht der Blätter war so beeindruckend, dass wir uns fast wie in einem Gemälde fühlten. Und am Ende wurden wir nochmals belohnt: Mit einem Panoramablick auf Tuttlingen, das sich wie ein kleines Juwel ins Donaubergland schmiegt.

## Kunst trifft Natur: Der „Mann auf der Spitze“

Kurz vor Schluss unserer Tour gab es noch einen kleinen Überraschungsmoment. Die Skulptur „Mann auf der Spitze“ winkte uns quasi zum Abschied zu – oder zumindest stellten wir uns das vor. Diese imposante Bronzeplastik thront auf einer schlanken Säule und ist ein echter Hingucker entlang des Wanderwegs am Albtrauf. Ein Kunstwerk, das irgendwie perfekt zur Erhabenheit der Landschaft passt.

## Was ist eigentlich ein Kapf?

Zum Abschluss noch eine kleine Quizfrage: Wisst ihr eigentlich, was ein „Kapf“ ist? Nein? Keine Sorge, wir klären euch auf: Ein „Kapf“ bezeichnet eine markante Erhebung, einen Felsen oder Hügel in der Landschaft – quasi einen Aussichtspunkt mit Wow-Faktor. Und ja, die Kapfhöhe hat diesen Namen definitiv verdient.

So endete unsere 12 Kilometer lange Wanderung mit einem zufriedenen Lächeln auf dem Gesicht und einer inneren Ruhe, die nur das Waldbaden und die Schönheit der Natur schenken können. Und das Beste daran? All diese Ausblicke und Momente gab es völlig kostenlos dazu.

Bis zur nächsten Wanderung – und denkt dran: Das Abenteuer wartet direkt vor der Haustür!

Euere Wanderfreunde die "JacoMis" 


                     Herbstlandschaft 


                   Hoch über Tuttlingen 


                    Hoch über Tuttlingen 


                    Wanderweg 


                                     Wanderweg 


                        Libelle 


                    Schwefelporling 


                    Rastplatz Kapf 


                    Herbst im Mischwald 


                               Ohne Worte 💚 


                                Natur pur 


                      Ausblicke 


                   Kulisse "Schwäbische Alp" 


                            Wanderweg - Wegweisung 


                    Kronendach - Blick 


                  Holzstapel mit 😀 


                     Blickfang Rotbuche 


                              Buchen-Schleimrübling 


                   Blick auf Tuttlingen 


                    Blick auf Tuttlingen 


                   Auf Wiedersehen












Sonntag, 18. Oktober 2026

Oktober - Jetzt ist es Herbst

## Herbstgedanken: Warum wir den Herbst lieben.

Oh, der Herbst! Diese Jahreszeit, die sich nicht entscheiden kann, ob sie uns mit strahlendem Sonnenschein verwöhnen oder uns mit Nieselregen piesacken soll. Am Wochenende noch Sonnenbrille und Flip-Flops, heute schon wieder der Griff zum Regenschirm. Und die Nächte? Kühl wie ein Kühlschrank, während der Morgennebel uns in eine mystische Welt entführt.

Aber was wäre der Herbst ohne seinen berühmten Indian Summer? Noch sind viele Bäume grün, aber keine Sorge, die Hitze und Trockenheit des Sommers haben ihnen schon ordentlich zugesetzt. Bald wird alles in den prächtigsten Farben erstrahlen. Wir geben es zu: Wir sind bekennende Fans von Frühling und Herbst. Denn wann sonst zeigt sich die Natur in einer solch bunten Vielfalt?

Nehmen wir uns ein Beispiel an der Natur und gestalten auch unseren persönlichen Lebensherbst farbenfroh. Schon Willy Meurer wusste: "Es ist erstaunlich, wie viele Wörter, Zitate und Sprüche es zum Thema Herbst gibt." Und wir? Wir lieben Aphorismen genauso sehr wie die goldenen Blätter an den Bäumen.

Der gute alte Goethe hatte da auch schon seine Gedanken: „Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch Früchte reifen und neue Knospen keimen.“ Ein klares Zeichen dafür, dass das Leben den Lebendigen gehört und wir alle auf Wechsel gefasst sein sollten.

Und dann gibt es noch Esragül Schönast, die den Herbst so treffend beschreibt: Wenn die bunten Blätter unsere Wege schmücken und eine Tasse Tee plötzlich ganz anders wärmt – dann ist es wieder soweit: Herbstklopfen. ♥

Monica Minder bringt es auf den Punkt: "Herbstzauber - Schenk mir das Wort, das sich erhebt für deine Fülle." Ein paar unserer Lieblingszitate über den Herbst dürfen da natürlich nicht fehlen:

- „Es gibt eine Stille des Herbstes bis in die Farben hinein.“ (Hugo von Hofmannsthal)

- „Wie schön die Blätter älter werden. Voller Licht und Farbe sind ihre letzten Tage.“ (John Burrough)

- „Ist das nicht ein echter Herbsttag? Nur die stille Melancholie, die ich liebe – die Leben und Natur in Einklang bringt.“ (George Eliot)

- „Im Herbst steht in den Gärten die Stille, für die wir keine Zeit haben.“ (Victor Auburtin)

- „Beachte, dass der Herbst mehr die Jahreszeit der Seele als der Natur ist.“ (Friedrich Nietzsche)

- "Auch die Einsamkeit ist manchmal etwas Schönes - ah, der Herbstabend!" (Yosa Buson)

- „Herbst, des Jahres letztes, schönstes Lächeln.“ (Thornton Wilder)

Man könnte ewig weiterschwelgen, aber wir schließen mit einem Zitat des japanischen Samurai und Waka-Poeten: "Wenn einer einen blütenreichen Frühling und einen satten Herbst erlebt, so muss er sich doch eingestehen, dass es schön ist, Mensch zu sein."

Also, schnappt euch eure Kamera und genießt unsere Fotoserie – ein Vorgeschmack auf die Farben des Herbstes. Denn eines ist sicher: Der Herbst ist da, um uns zu verzaubern! 🍂📸


                     Baumgruppe Roteichen 


                      Feldahorn 


                     Offene Feldlandschaft 


                     Wilder Wein (Jungfernrebe) 


                      Wilder Wein (Jungfernrebe) 


                      Ahornlaub 


                     Rotahorn - Zuckerahorn 


                   Spitzahorn - Gipsbrüche Sperenberg 


                    Waldweg im Oktober 


                    Roteichen - Ende Oktober 


                     Ahornblatt - Herbstidylle 


                    Seelandschaft im Oktober 


                     Fliegenpilze 


                      Roteichenlaub 


                     Wilder Wein  


                     Ahornlaub 


                  Fernwanderweg E10 - Alexanderdorf 


                  Strauchgruppe 


                     Japanischer Fächerahorn 


                     Ahornbaum 


                    Sonnenlicht im Laubwald 


                     Pilze des Waldes






Kunst muss Gutes tun - Die Freude an der Kreativität

Hallo liebe Leser und Leserinnen, das Wochenende steht vor der Türe, da wollen wir uns doch mit etwas positivem beschäftigen. 😊 Aus meiner ...