Montag, 15. Juni 2026

Im Klettgau unterwegs - Das rechteckige Bauernstädtchen - Neunkirch

 # Neunkirch – Das Mittelalter trifft Quadratmeter  

Hallo liebe Leserinnen und Leser, heute nehmen wir euch mit auf eine kleine, aber feine Zeitreise in die einzige orthogonale Planstadt des Mittelalters in der Schweiz: Neunkirch im Klettgau. Ja, ihr habt richtig gehört – rechteckig! Während andere Städte sich im Mittelalter dachten: „Ach, wir bauen einfach mal kreuz und quer“, hat Neunkirch sich gesagt: „Nein, bei uns gibt’s Ordnung. Alles schön im Quadrat!“ Und so steht dieses Bauernstädtchen bis heute da, wie ein mittelalterlicher Excel-Sheet – strukturiert und übersichtlich.

## Quadratisch, praktisch, historisch  

Neunkirch sieht aus wie ein Dorf, das sich heimlich als Stadt verkleidet hat. Der Grund? Jahrhunderte der Unterdrückung durch die Stadt Schaffhausen. Da blieb Neunkirch eben ein Bauerndorf mit städtischem Flair – quasi der mittelalterliche Hipster unter den Schweizer Orten. Doch genau das macht den Charme aus! Besonders die Hintergassen haben uns beeindruckt. Hier fühlt man sich wie in einem Filmset für einen historischen Bauernhof-Krimi.  

## Brunnen – Die Instagram-Hotspots des Mittelalters  

Was uns sofort ins Auge gesprungen ist: Brunnen, Brunnen und nochmal Brunnen! Neunkirch hat mehr historische Brunnen als die meisten von uns Tassen im Schrank. Besonders die beiden Stars der Stadt – der Obere und der Untere Brunnen aus den 1760er-Jahren – sind echte Hingucker. Früher waren sie der Treffpunkt für alles Wichtige: Wasser holen, Wäsche waschen und natürlich Klatsch und Tratsch. Heute sind sie perfekte Fotomotive. Und wer weiß, vielleicht hört man ja noch die Geister der alten Waschweiber über die neuesten Dorfskandale tuscheln?

## Das Tor mit dem weisen Spruch  

Ein Highlight unseres Rundgangs war das Obertor. Dort prangt ein Spruch in Schwyzertüütsch, der übersetzt etwa bedeutet: „Durch das große Tor geht sein letzter Gang, darum geh durch das kleine und lebe noch lange.“ Na, da haben wir uns natürlich für das kleine Tor entschieden – wir haben schließlich noch einiges vor und wollen euch weiterhin mit unseren Reisen unterhalten! Wer braucht schon große Tore? Klein ist das neue Groß!

## Schloss Oberhof – Heimatmuseum mit Potenzial  

Im Schloss Oberhof befindet sich das Heimatmuseum von Neunkirch. Und glaubt uns, das war so interessant, dass wir euch dazu einen eigenen Blogbeitrag versprochen haben. Spoiler: Es gibt jede Menge Geschichte, spannende Exponate und garantiert kein langweiliges „Bitte nicht berühren“-Schild.

## Fazit: Quadratisch gut!  

Neunkirch hat uns wirklich überrascht. Es ist wie eine Zeitkapsel, in der man die mittelalterliche Ordnung hautnah erleben kann – und das mit einer Prise bäuerlichem Charme. Also, wenn ihr mal Lust auf eine Reise ins Quadrat habt (und ein bisschen Klatsch am Brunnen nicht scheut), dann ab nach Neunkirch!  

Schaut euch unsere Fotoserie an und begleitet uns auf unserem Rundgang durch dieses historische Juwel. Und denkt daran: Immer schön durch das kleine Tor gehen – sicher ist sicher! 👫⛲ 


                       Brunnen mit Bauernmädchen von 1940 


                         Bohrmaschine von 1915 



                       Vordergasse mit Obertorturm 


                                    Obertorturm 



                      Spruch am Großen Tor 



                        Historische Altstadt 


                          Altes Riegelhaus 


                         Altstadt 


                        Skulptur Bergkirche 



                            Spalierbaum 


                         Brunnen von 1760 


                         Schloss Oberhof - Ortsmuseum 


                          Stadtkirche 


                         Mühlengasse 


                        Brunnenskulptur 



                          Stadt im Quadrat 


                                  Auf Wiedersehen... 

                         
                     Neunkirch - Wikipedia     




Auch an einem Montag scheint die Sonne


Einen schönen guten Montag wünschen wir JacoMis.

Wir waren gestern unterwegs im schönen Städtchen Diessenhofen, der Jaco wird euch noch in einem Post davon berichten.
Mir ist es ein Bedürfnis, zum gestrigen Abstimmungsresultat wieder ein paar Gedanken in den Raum zu stellen. Keine Angst, es gibt keine Moralpredigt.


Wer unsere Posts regelmässig liest, weiss, dass wir JacoMis schöne Sprüche und Zitate lieben. Besonders ich befasse mich gerne mit asiatischer Lebensphilosophie alter Lehrmeister. Was ich oft mit mehreren Seiten zu erklären versuche, sagt ein weises Zitat in zwei Sätzen...ja liebe Leute, es ist eben so; der Weg ist das Ziel, wenn wir denn überhaupt jemals ein Ziel in dieser Welt erreichen werden...?!
So steht oben im Bild der sinnvolle Spruch:

Ganz gleich wie beschwerlich das Gestern war,
stets kannst du im Heute von neuem beginnen.

Na, dann lasst uns auf eine Bank setzen und etwas nachdenken.


Aufgewirbelter Staub stört nicht die Vorangehenden, sondern die Nachfolgenden !

Wahrlich, dieser Abstimmungskampf der Befürworter und der Gegner hat Staub aufgewirbelt. Das ist doch gut so. Es zeigt uns, dass die Schweizer und Schweizerinnen erwacht sind. Für uns JacoMis gibt es keine Sieger und keine Verlierer. Die Gegner dieser Initiative haben ein paar Stimmen mehr....ob dieser Sieg glorreich sein wird, das wird sich zeigen, wenn der Sturm beginnt...!!!!!


Glatte Worte und schmeichelnde Mienen vereinen sich selten mit
einem anständigen Charakter.

Wahrheit dauert, Lüge endet bald.


Wir Befürworter dieser Initiative dürfen auf das Resultat stolz sein. Aber es wäre jetzt verkehrt, wenn wir alle die Ohren hängen liessen. Im Gegenteil, jetzt heisst es nur eines:
Der Weg ist das Ziel !


Was will ich damit sagen. Das Resultat der Gegner ist unwichtig, wir werden ihnen die Quittung um die Ohren hauen ! 
Wichtig sind die Schweizer und Schweizerinnen, die nicht an die Urne gingen. Was sind die Gründe, welche sie daran hinderten. Das gilt es jetzt haarklein zu analysieren. Haben die Argumente nicht überzeugt...ist es eine Angst vor Konsequenzen...oder ist es nichts anderes als Dummheit, Hochmut, Gleichgültigkeit oder Bequemlichkeit...?!
Hier müssen nochmal die " Hausaufgaben gemacht und überprüft werden ". Ja es ist so:

Wahre Worte sind nicht schön, schöne Worte sind nicht wahr.


Aber nur wer ehrenhafte Taten vollbringt, seine Wähler und Wählerinnen ernst nimmt und sich ihre Sorgen und Wünsche anhört, wird eine Glaubwürdigkeit und somit eine starke Basis bilden können. Und die braucht es. Die Initiative ist doch mehrheitlich bei der Landbevölkerung gut angekommen...ja also, da sind doch Bauernleute, Handwerker und Hobby - Gärtner und Gärtnerinnen vorhanden. Also Leute, ran ans Werkzeug und zeigt was ihr könnt. Nur eine starke Gemeinschaft, die gemeinschaftlich den Boden beackert,
" die Chempe us äm Fäud rumt " auf Deutsch: die Steine ( Probleme ) aus dem Feld räumt, wird die Fähigkeit erlangen, dass ein schöner und gesunder Apfelbaum wachsen kann. 
Und das unter einem blauen Himmel wo die DIREKTE DEMOKRATIE verteidigt wird !!!!!


Nutzen wir die Zeit, hegen und pflegen wir diesen " Apfelbaum " und wir alle wissen, die Natur verlangt unsere Geduld um zu gedeihen.
Aber das gemeinsame Ziel sollte sein, dass wir beim nächsten Anlauf 20% der fehlenden Wähler und Wählerinnen mit unseren Taten und Vorschlägen überzeugen können...dann kommt es gut und wir können ernten.


Denn ihr wisst ja:

Sind die Alten nicht aufrichtig, so lehren sie die Jungen, Schurken zu sein.

Und diese Lebensphilosophie überlassen wir den Gegenparteien !!!!!
Wir sagen Tschüss und kommt alle gut durch diese Woche...eure JacoMis 😊





Samstag, 13. Juni 2026

Ein paar Gedanken zum Abstimmungstag am 14. Juni


 Hallo liebe Leser und Leserinnen, es ist nicht der Stil von uns JacoMis im Internet Fotos zu klauen. Aber dieses süsse Kind, ob KI-generiert oder nicht, hat unser Herz berührt und die Aussage entspricht unserer Gesinnung.

Alle Kinder sind doch " süsse Wesen ". Unschuldig werden sie in unsere Welt hineingeboren, ohne zu ahnen was auf sie zukommt. Glück haben diejenigen, die Eltern haben die sich ihrer Verantwortung gegenüber diesem kleinen und hilflosen Wesen, bewusst sind.
Da können wir Menschen von der Tierwelt und sogar von den " Baumwesen " noch viel lernen.

Um zu sein, ist es zunächst einmal wichtig, daß man eine Verantwortung übernimmt.
Antoine de Saint-Exupéry

Genau deshalb sollten wir uns glücklich schätzen, dass wir Schweizer und Schweizerinnen, eine DIREKTE DEMOKRATIE haben, unsere Meinung frei äussern können und abstimmen dürfen !!!
Viele Länder haben das nicht. Im Gegenteil, das Menschenrecht und die Würde eines Menschen, haben in vielen Länder keine Gültigkeit.
Und dies in unserer " hyper modernen Zeit " !!!!!
Da geht es vielen Tieren in unseren Bauernhöfen besser, als Millionen von Menschen.


Ja liebe Leserschaft, ich gebe es zu, die Nachhaltigkeits - Initiative - Keine 10 Millionen Schweiz beschäftigt uns JacoMis.
Dabei könnten wir doch sagen, wir zwei haben unser Leben zu 80/% gelebt, unser Leben ist geregelt, sollen die Jungen schauen, was kümmert es uns...Eben, genau dieses Denkschema ist zum " Uuueeeliii - rüefä " auf Deutsch übersetzt: zum Kotzen !
Also ihr Schweizer und Schweizerinnen; ab an die Urne !!!


Warum...? Mir scheint, dass vielen von uns, vor allem der jüngeren Generation nicht ganz bewusst ist, um was es geht. Es geht ganz sicher nicht darum, der unbeliebten SVP Partei  "a z Fahrrad z schiffe " ( an das Fahrrad zu pinkeln ) ihr Linken, Grünen und Bunten. Es geht um die Zukunft, nämlich um eure Zukunft.
Es ist überhaupt kein Thema, dass wir plötzlich Ausländer feindlich sind oder werden. Die Schweiz hat seit mehreren Generationen in der Industrie, in der Landwirtschaft, im Strassen und Baugewerbe, im Transportgewerbe, in der Gastronomie, im Tourismus und ebenfalls im Gesundheitswesen, Chemie, Uhrenindustrie, Universitäten....und...und... ausgezeichnete Fachkräfte, die wir schätzen. Was wäre in Bern ein " Insel - Spital " ohne Fachkräfte aus dem Ausland...die Insel würde zusammenkrachen. Dies sind alles Menschen, die entweder schon eine Ausbildung hatten, die bei uns anerkannt wurde oder die sich im Laufe der Jahre weitergebildet haben und mittlerweile Spezialisten und Spezialistinnen sind, die einen super Job machen.


ABER...wir sind nun mal ein kleines Land und unsere Kapazitäten sind begrenzt. Wer täglich mit der Bahn, mit dem Bus oder mit dem Auto unterwegs ist, weiss wovon ich rede. Es ist voll, verstopft und dementsprechend sind viele Berufstätige, Ausflügler und Urlauber genervt, gestresst und aggressiv. Das ist doch logisch. Schaut doch in einen überfüllten Hühnerstall, dort hacken sich die Hühner auch. Daher sind auch Regelungen erarbeitet worden, wie viel Platz ein Nutztier haben muss, damit es gesund bleibt und Lebensqualität hat.
Sooo...was ist denn mit uns Menschen ???!!!
Mehr Menschen, mehr Verbrauch von Energie und Wasser, aber zu wenig Wohnraum, zu kleine Schulen, zu wenig Krankenbetten, zu wenig Senioren-und Pflegeheime, zu wenig private Hausarztpraxen und Zahnärzte. Je mehr Menschen, je mehr Unfälle gibt es, je mehr Gewalt und Kriminalität gibt es und je mehr Kapazität im Strafvollzug braucht es. Die Gefängnisse sind seit Jahren voll und da ist der Anteil von " Papier Schweizer " und Ausländer sehr hoch. Das weiss ich, weil ein Gefängnisdirektor einer unserer Nachbarn war.
Also, ihr Damen und Herren der Politik, nichts vertuschen!


Nun, fahren wir fort mit dem Domino - Stein. Je mehr Menschen, desto mehr Finanzen benötigen wir. Auch das ist logisch. Es müssen Wohnungen gebaut werden. Wo stellen wir die Hochhäuser hin, ins Kornfeld oder auf den Kinderspielplatz oder nehmen wir ein paar Fussballfelder weg...?! Es müssen Löhne gezahlt werden gerade im gesamten Verwaltungsmoloch, der demnächst explodiert, braucht es mehr Finanzen. Zumal in diesen Berufen und in allen anderen wie Banken, Versicherungen, Dienstleister...und...und, ja noch ein 13. Monatslohn gezahlt werden muss. Wem kam diese " Koks - Idee " eigentlich in den Sinn ? Für was ? Ein selbstständiger Kleinunternehmer, z.B. Coiffeur, Schuhmacher, Gesundheitsberater oder Beraterin, Tanzschule, Floristin, Ein - Mann - Handwerker, Steuerberater und alle unsere Bauern haben das nicht. Weder meine Eltern noch ich hatten dies als KMU. Im Gegenteil, dies ist je länger je mehr ein Kraftakt für Kleinunternehmer. Dann sind da die unzähligen " Jöbler und Jöblerinnen " die ein lockeres Arbeitspensum arbeiten von 40 - 70% wer bezahlt die fehlende AHV Differenz ?! Dann noch die Annahme der 13. AHV...auch eine Kiffer - Schnaps - oder Koks - Idee, nur nicht eine mit einem gesunden Menschenverstand !!!!!
Wenn diese Personen nicht durch einen Lebenspartner oder Partnerin, durch Vermögen und Eigentum abgesichert sind, so kann man die nach der Pensionierung gleich bei der Ergänzungsleistung anmelden.


Ihr seht, das Boot füllt sich und die Kassen leeren sich. Jetzt habe ich aber noch gar nicht über die Flüchtlinge gesprochen. Auch nicht über die illegalen Aufenthalter und Aufenthalterinnen, die per Schlepperbanden zu uns kommen und in undurchsichtigen " Unternehmen " verschwinden. Auch die verursachen Kosten und eine geistige Unruhe...
Nun sind wir ja bereits mit allerlei EU und sonstigen Verträgen geknebelt. Auch die wollen in erster Linie Finanzen von uns und dass wir Hilfeleistung im Flüchtlingswesen bieten. Da bestehen ja auch Verträge. Der " Schweizer - Gold - Esel " hat direkt den Scheisser !!!

Jeder " Häfeli Schüeler " ( Kindergarten Kind ) kann zusammen rechnen, dass diese Rechnung nicht aufgeht !!! 
Habt ihr jüngeren Schweizer und Schweizerinnen euch schon mal Gedanken gemacht, was wäre wenn...?! Wer gibt uns die Garantie, dass für eure Generation noch AHV - Renten sowie EL Gelder vorhanden sind ? Irgendwann platzt die Schuldenblase. Zudem verlangen unsere neuen Bürger und Bürgerinnen, Familien - Zusammenführung. Der Begriff Kernfamilie ist dehnbar. Wie viele Väter und Mütter sind hier in der Schweiz, die bereits ein Gesundheitsfall geworden sind, aber noch nie AHV Gelder eingezahlt haben...?!
Was wäre wenn...?! es ist anzunehmen, dass die Arbeitslosigkeit in verschiedenen Bereichen steigen wird. Viele Kleinunternehmen, dies in der Kosmetikbranche, Bekleidungsbranche aber auch in der Gastronomie müssen Insolvenz anmelden. Bei der Industrie geht es auch langsam los. Zudem ersetzt die KI ebenfalls Stellen, die nicht gross von Bedeutung sind...jeder Mensch ist ersetzbar !
Was wäre wenn...?! Wer gibt uns die Garantie, dass die " Kriegstreiber und Treiberinnen " der EU Staaten nicht bis zum Äussersten gehen ? Es sind alles Milliardäre, die ihre Schäfchen längstens in Sicherheit haben. Zudem will man ja die Weltbevölkerung dezimieren. Durch " Viren und Gegenmassnahmen " hat es ja nicht geklappt. Also ist Krieg die nächste Option...das lenkt vom eigenen Versagen ab und der daraus entstandenen Misere für das Volk. 
Ist ja nichts neues in der Geschichte unserer Herrscher und Herrscherinnen !!!


Was hätte dieser dritte Weltkrieg zur Folge ?!
Nebst der Zerstörung unserer Heimat und der Vernichtung von Menschen, eine Arbeitslosigkeit im grossen Stil, ein Börsenkrach, eine Geldentwertung, ein Chaos in unseren Städten und Gewalt, Plünderungen...und denkt ja nicht ein dritter Weltkrieg verläuft gleich wie der zweite Weltkrieg. Der geht kurz und heftig. Wie ich schon mal geschrieben habe, ein Land setzt man Schachmatt indem man ihm die Energie und die Mobilität abstellt...Strom, Kraftstoff, Geld, Lebensmittel, Wasser...und sollte ein Grössenwahnsinniger auf den atomaren Knopf drücken, dann brauchen wir alle uns für eine ganz lange Zeit keine Sorgen mehr zu machen !!!!!

So, liebe Leser und Leserinnen, ihr seht wie wichtig es ist, im Leben Grenzen zu setzen. Sei dies im privaten Bereich oder gegenüber einer Regierung, die uns Schweizer und Schweizerinnen unterjochen will. Deshalb ist ein JA so wichtig. Damit wir innerhalb der Schweiz unser Brauchtum, unsere Werte, und unsere Vielfalt behalten können.

Wir JacoMis wünschen euch ein schönes Wochenende. 







Freitag, 12. Juni 2026

Im Klettgau unterwegs - Die Rebbaugemeinde Hallau

# Ein Wandertag nach Hallau – Wo Wein und Geschichte aufeinandertreffen

Hallau, das charmante Örtchen im Klettgau, hat uns "JacoMis" mit offenen Armen (und vollen Weinkellern) empfangen. Eingebettet zwischen Deutschland und der Schweiz liegt dieses historische Kleinod, das nicht nur für seine Weine, sondern auch für seine spannende Vergangenheit bekannt ist. Hier ein kleiner Einblick in unseren Wandertag – mit einer Prise Humor gewürzt!

## Wein, soweit das Auge reicht!  

Hallau ist das Mekka der Rebenfreunde. Bereits seit 1280 wird hier Wein angebaut, und das merkt man auch: Die Weinberge sind so groß, dass man sich fast verlaufen könnte – es sei denn, man folgt dem verführerischen Duft von Trauben oder dem Gelächter aus den Besenwirtschaften. Und glaubt mir, nach ein paar Gläsern Hallauer Wein ist die Orientierung sowieso Nebensache.

## Haus und Hof oder doch lieber "Lernung"?  

Wusstet ihr, dass in Hallau früher das Schulhaus "Die Lernung" hieß? Draußen stand sogar ein Spruch:  

"Lernung ist besser denn Haus und Hof,  

denn wann Haus und Hof hin ist,  

ist Lernung noch vorhanden."  

Klingt ja fast wie ein Werbeslogan für die Volkshochschule! Schade nur, dass das Gebäude 1926 abgerissen wurde. Aber hey, die Weisheit bleibt uns erhalten – genauso wie der Wein.

## Der Schwabenkrieg: Wein schlägt Übermacht  

1499 wurde Hallau zum Schauplatz eines epischen Kampfes. Ein schwäbisches Heer von 8000 Mann zog gegen die tapferen Hallauer – und verlor! Warum? Nun ja, die Hallauer hatten nicht nur Mut, sondern auch einen entscheidenden Vorteil: Wein! Angeblich hat sich das feindliche Heer so an den Vorräten bedient, dass es am Ende mehr taumelte als kämpfte. Merke: Wer zu tief ins Glas schaut, stolpert schneller.

## Die 16 Fahnen und Tischgenossenschaften  

In Hallau wird Tradition großgeschrieben. Seit Jahrhunderten gibt es hier 16 Tischgenossenschaften – eine Art Mittelalter-Fanclub für stimmberechtigte Bürger. Früher waren es nur Männer, aber seit 2001 dürfen auch Frauen mitmachen. Fortschritt schmeckt eben besser mit einem Glas Pinot Noir in der Hand.

## Wirtschaften – Früher 28, heute 8.  

Vor über 100 Jahren gab es in Hallau noch 28 Wirtschaften. Heute sind es nur noch acht – aber die haben es in sich! Damals durfte jeder Rebbesitzer mit gutem Ruf eine Wirtschaft eröffnen. Ob das heute noch so ist? Vielleicht sollten wir mal nachfragen. Wer weiß, vielleicht eröffnen die "JacoMis" bald ihre eigene Besenwirtschaft.  

Fazit: Hallau ist nicht nur ein Paradies für Weinliebhaber, sondern auch ein Ort voller Geschichte(n). Wer Lust auf eine Zeitreise mit einem Glas Wein in der Hand hat, sollte sich dieses charmante Städtchen nicht entgehen lassen. Aber Vorsicht: Beim nächsten Schwabenkrieg besser nicht zu tief ins Glas schauen!  🍷  

In der Einzigartigkeit liegt die Faszination von Hallau.



                    Weinberge & Stadtkirche St. Moritz 


                     Blick zur Bergkirche St. Moritz 



                     Historische Hauptstrasse 


                    Historisches Gebäude 



                    Wandlicht mit Drachen 


                    Römerstraße Neckar–Alb–Aare 


                   Weinmuseum "Weinkrone" 


                    Rustikale Holzbank 


                    Hallau - Hauptstrasse 


                    Wandmosaik 


                    Spenglerkunstwerk 


                   Bushaltestelle 


                             Stadtkirche St. Moritz 


                      

                      Hammerbrunnen 


                   16 Tischgenossenschaften 


                   Hallau im Klettgau 


                     Weinberge 


                      Blick auf Hallau 


              Hallau - Wikipedia 







Im Klettgau unterwegs - Das rechteckige Bauernstädtchen - Neunkirch

 # Neunkirch – Das Mittelalter trifft Quadratmeter   Hallo liebe Leserinnen und Leser, heute nehmen wir euch mit auf eine kleine, aber feine...