Samstag, 29. August 2026

Wo Blumen blühen, lächelt die Welt.



Hallo liebe Leser und Leserinnen, habt ihr heute schon gelächelt ?

Es ist Wochenende und ich bin der Meinung, da sollten wir doch von " der Welt " eine Pause machen. Egal ob Freude, Leid, Frieden oder Krieg, die Welt dreht sich ohne uns zu fragen.

Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage, denn er fordert das, was in unserer Gesellschaft am kostbarsten geworden ist: Zeit - Zuwendung - und Raum.

So möchte ich euch heute mit vier verschiedenen Gärten erfreuen.
Es geht wieder in die Stadt Bern - Schweiz. Bei der Münsterplattform finden wir zwei spezielle Gärten. Den historischen Barockgarten des Beatrice von Wattenwyl Stadtpalais, an der Junkerngasse 57-59 in der Altstadt von Bern.

Die Münsterplattform.


Schaut man auf der Plattform links hinunter, dort wo auch der Aufzug ist, so hat man einen wunderbaren Blick auf diesen prächtigen Terassengarten aus dem Jahr 1705. 
Nach Jahren der Vernachlässigung wurde der Garten grundlegend saniert. Mauern, Wege und die gesamte Bepflanzung wurden erneuert.
Gemüse und Blumen werden jedes Jahr von Nachbarn, einer Schulklasse und von der Bundesgärtnerei gepflanzt und gepflegt.


Das Stadtpalais, sowie der vornehme Landsitz " Lohn " ebenfalls mit einem schönen Garten, der sich ausserhalb der Stadt, in Kehrsatz befindet, ist im Besitz des Bundes Kt. Bern und wird für den Empfang von Staatsgästen genutzt.
Es besteht die Möglichkeit diese zwei Kulturgüter sowie den Barockgarten zu besichtigen.
( siehe Link )
Schaut man von der Münsterplattform rechts hinunter, so erblickt man den Stiftsgarten. Dies ist eine urbane grüne Oase für Biodiversität, Umweltbildung und ein soziales Miteinander. Der Garten ist in Zusammenarbeit mit ProSpecieRara. Eine Organisation die sich dem Schutz und der Vermehrung alter Kulturpflanzen, Obst und Gemüsesorten widmet.
( siehe Link )



So, nun geht es in die Postgasse. Der Jaco hat euch in seinem Post vom 25. August 2026 die Postgasse schon vorgestellt. Sie hat den Namen erhalten: Grünste Gasse der Schweiz. Dies war ein Projekt des Instituts für Pflanzenwissenschaften der Universität Bern. Das Projekt dauerte drei Jahre. Der Zweck war die Erforschung, welche Pflanzen sich im Stadtklima und in Kübel wohl fühlen. Was dies für die Biodiversität, das Klima und das Empfinden der Bewohner, für eine Wirkung hat. Das Resultat ist durchwegs positiv. Die Begrünung macht die Gasse freundlicher und erhöht die Lebensqualität. Die Biodiversität wird von den Insekten und Vögel genutzt. Durch das gemeinsame pflegen der Pflanzen entstanden neue Kontakte, was positiv für das soziale Miteinander ist. Zudem hat es die Sensibilität für gesunde und natürliche Nahrung gefördert, sowie das Interesse für die Natur und einen ökologischen Fussabdruck. 
Da sage ich nur BRAVO, das ist eine super Sache, die doch zur Nachahmung anregt !!!!! ( siehe Link )







Von der Postgasse geht es jetzt an die Aare hinunter. Vorbei an einem hübschen Topfgarten wo sich der Verein des Matte Englisch befindet. Dies war eine Geheimsprache der Bevölkerung des Mattequartiers in der Unterstadt.


Na Leute...tun euch schon die Füsse weh vom herum latschen, brummt euch der Schädel und seht ihr nur noch grüne Feen und Wichtel...nein...ha...ha. Na gut, dann geht es jetzt noch in den BOGA. Den Botanischen Garten habe ich euch im Post vom 19. August 2026 schon vorgestellt.
Heute geht es zum kleinen Bauerngarten und dem Heil - und Kräutergarten. Die mehrwöchige Hitze und Trockenheit haben den Pflanzen zugesetzt. Aber, Natur ist Natur. Da haben nur anpassungsfähige und starke Pflanzen eine Überlebenschance.
Das sollten wir Menschen uns vor Augen halten. Auch wir sind nichts anderes als ein Teil dieses Naturkreislaufs auf unserem Planeten !!!



Nicht die Blumen und nicht die Bäume, nur der Garten ist dein Eigentum.
Aus China



Die Hände des Gärtners sind schwarz vor Erde, doch sein Brot ist weiss.
Aus Albanien



Jeder hat genug damit zu tun, seinen Garten zu jäten.
Von den Flamen



Man ist dem Herzen Gottes nirgendswo näher als in einem Garten.
Dorothy Frances Gurney


Mit dieser hübschen Blumenschale, die man zur Zeit in der ganzen Stadt Bern antrifft, sage ich Tschüss und bis morgen. Da lade ich euch zu einer Fahrt ins Blaue ein 😊






Freitag, 28. August 2026

Halbinsel Mettnau - Das erste Naturschutzgebiet Deutschlands

# Ein Scout-Tag auf der Halbinsel Mettnau: Ein Abenteuer mit Kunst, Schwänen und ein bisschen Karibik

Gestern war ich mal wieder als einsamer Scout unterwegs, bewaffnet mit Kamera und einer gesunden Portion Neugier. Das Ziel? Die geheimnisvolle Halbinsel Mettnau bei Radolfzell. Mein Abenteuer begann am Bahnhof Radolfzell, wo ich mich warm lief für eine Reise voller Überraschungen und... Schwäne.

**Erster Halt: El Niño - Der inoffizielle Pegelmesser**

Kaum hatte ich den Bahnhof hinter mir gelassen, stand ich schon vor einem der berühmtesten Fotomotive der Uferpromenade: die Bronzestatue „El Niño“. Dieser kleine Kerl ist nicht nur ein Kunstwerk, sondern auch der inoffizielle Pegelmesser des Bodensees. Wer hätte gedacht, dass Kunst so praktisch sein kann?

**Der Weg zur Halbinsel: Ein Spaziergang durch Kunst und Natur**

Weiter ging es entlang des Zeller Sees durch den Mettnaupark, wo alte Bäume und skurrile Kunstobjekte mich gleichermaßen beeindruckten. Die vielen Schwäne mit ihrer Jungmannschaft, die sich im See tummelten, hätten glatt als Statisten in einem Disney-Film durchgehen können.

**Scheffelschlösschen und das Kunsthäusle: Ein Märchenland*

Vorbei am markanten Scheffelschlösschen und einem kleinen, aber feinen Kunsthäusle, gelangte ich schließlich zum NABU Infopavillion. Dort beginnt das erste Naturschutzgebiet Deutschlands aus den 1920er Jahren – ein Paradies für Naturliebhaber und Ornithologen.

**Naturschutzgebiet Mettnau: Ein Paradies unter Schutz**

Ein großer Teil der Halbinsel ist Naturschutzgebiet, inklusive der kleinen, aber feinen Liebesinsel. Diese wird liebevoll vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) betreut. Natur pur, so weit das Auge reicht!

**Der Floericke-Weg und der Mettnau-Turm: Ein Weg mit Hindernissen**

Die Mettnau wird durch den Floericke-Weg erschlossen – benannt nach dem Naturwissenschaftler Kurt Floericke. Der Mettnau-Turm aus dem Jahr 1961 war leider geschlossen. Baumängel, ihr kennt das Spiel.

**Karibikfeeling an der Spitze der Mettnau**

An der Spitze der Mettnau angekommen, fühlte ich mich fast wie in der Karibik. Das Niedrigwasser im Untersee sorgte für eine Optik, die selbst die besten Postkarten alt aussehen ließ. Ein markantes Holzherz im Mettnaupark bot den perfekten Fotospot für eine WhatsApp an meine "Mis" mit dem Vorschlag, diesen Ausflug im Herbst gemeinsam zu wiederholen.

**Fazit: Ein Ausflug voller Eindrücke**

Dieser Ausflug war ein voller Erfolg! Von kunstvollen Skulpturen über majestätische Schwäne bis hin zu karibischen Tagträumen – die Halbinsel Mettnau hat alles zu bieten. Und das Beste: Ihr könnt schon mal Eindrücke sammeln über meine Fotoserie. Bis zum nächsten Abenteuer! 📷 💚👍


                     Bahnhof Radolfzell 


                      Das Kunstwerk "El Nino" 


                           Libelle 


                      Zeller See mit Hohentwiel 


                       Zeller See - Untersee 


                      Eisenskulptur "Knoten" 


                        Steinmännchen 


                    "Geborgene Kindheit" 


                   Schwäne & Kirchturm Münster 


                     Kunsthäuschen 


                      Scheffelschlösschen 




                    NABU - Infostand 


                                 Naturschutzgebiet 


                                        Naturschutzgebiet 


                               Mettnauturm - Geschlossen! 


                      Karibikoptik rechts 


                    Karibikoptik links 


                      Riedwiesen 


                                Mettnaupark 



                  Mettnau - Wikipedia 

                  Scheffelschlösschen - Wikipedia 

                  Zeller See - Wikipedia 

                  Die Mettnau - Radolfzell






Dienstag, 25. August 2026

Unterwegs in der Postgasse in Bern im August 2026

 # Entdeckungsreise durch die Postgasse in Berns Altstadt

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

heute nehme ich euch mit auf eine ganz besondere Stadterkundung durch die bezaubernde Altstadt von Bern. Als Nichtschweizer, der nun schon seit 9 Jahren diese wunderschöne Stadt kennt, entdecke ich immer wieder neue "Hingucker", die ich mit euch teilen möchte.

Unser Spaziergang beginnt am Zähringer Denkmal am Nydegghöfli. Hier steht der Stadtgründer Herzog Berchtold V. von Zähringen stolz mit einem Bären – dem Wappentier von Bern. Ein perfekter Startpunkt, um die Postgasse zu erkunden, die ein Teil der UNESCO-geschützten Berner Altstadt ist und seit der Stadtgründung unter verschiedenen Namen bekannt ist.

Die Postgasse bietet einen beeindruckenden Blick durch die typischen Berner Lauben, die sich über mehr als sechs Kilometer erstrecken und eine der längsten wettergeschützten Einkaufspromenaden Europas bilden. Besonders aufgefallen sind uns die vielen Grünpflanzen vor den Häusern und in den Laubengängen. Diese Bepflanzung ist Teil des partizipativen Projekts „Grünste Gasse der Schweiz“. Mit über 250 einheimischen Pflanzenarten hat die Postgasse die höchste Biodiversitätsrate aller Gassen in der Berner Altstadt erreicht.

Eine historische Hausinschrift erregte unsere Aufmerksamkeit: "Soli Deo Gloria. (Gott allein die Ehre.)" aus dem Jahr 1599. Auch eine historische Eingangstür mit einem Spionsspiegel, genannt "Spuckerli", faszinierte uns. Durch diese kleine Glasscheibe kann man von innen sehen, wer vor der Tür steht, während gleichzeitig Licht in den Hausflur fällt.

Die unterschiedlichsten Türklopfer in der Postgasse sind wahre Kunstwerke aus Schmiedeeisen und gehören zu den besonderen Kostbarkeiten der Altstadt. Früher hatte fast jede Haustür ihren eigenen Türklopfer, der als Vorfahre der heutigen elektrischen Hausklingeln gilt.

Im Laubengang der Postgasse gibt es zudem zahlreiche Antiquitätengeschäfte und das charmante "Cafe zur Postgasse". Ein besonderer Hingucker sind die roten zweigeteilten Klappläden in den historischen Fischerischen Posthäusern.

Zum Abschluss unserer Tour gelangten wir über den Vennerbrunnen von 1542, der einen Berner Bannerträger zeigt, zum Kronenbrunnen, im Volksmund auch Lischetti-Brunnen genannt. Hier kann man über eine Leiter hinaufsteigen und sich selbst als lebendige Brunnenfigur inszenieren. Was wir natürlich getan haben, aber diesmal ohne eine Rede zu schwingen! Die hatte ja die "Mis" schon in ihrem Blogbeitrag "Gedanken zum 1. Mai" am 02.05.2025 gehalten.

Wenn ihr einmal nach Bern kommt, vergesst nicht, die Altstadt zu besuchen. Es gibt so viel zu entdecken, und ein kleiner Vorgeschmack erwartet euch in unserer Fotoserie. Und denkt daran, auf die oft versteckten Eye-Catcher zu achten!

Bis zum nächsten Mal und viel Spaß beim Entdecken!

Euer Jaco von den "JacoMis" 


                               Zähringer Denkmal 


                      Nydegghöflibrunnen 


                                 Ausstellmarkise Postgasse 


                      Wandmedaillion 


                      Hausinschrift von 1599 


                               Berner Lauben 


                                 Historische Eingangstür 


                                 Tür mit Spionspiegel 



                                   Türklopfer 


                                Grüne Gasse 


                       Cafe Postgasse 


                      Cafe Postgasse 


                      Antiquitäten 



                                 Laubengang - Gotische Bögen 


                      Klappläden - 2-teilig 


                     "Grünstadt" 


                                 Vennerbrunnen 


                                Kronenbrunnen 




                  Postgasse - Wikipedia 

                 Türklopfer 

                 Vennerbrunnen - Wikipedia




Wo Blumen blühen, lächelt die Welt.

Hallo liebe Leser und Leserinnen, habt ihr heute schon gelächelt ? Es ist Wochenende und ich bin der Meinung, da sollten wir doch von "...