# Wanderschuhe, Piraten und ein melancholischer Prinz – Unser Abenteuer auf dem GR-92
Wenn ihr glaubt, Wandern sei nur was für Ruhesuchende und Naturfreunde, dann habt ihr noch nie unsere deutsch-schweizerische Wandergruppe in Aktion erlebt. Am 27. April 2018 war es mal wieder soweit: Rucksack auf den Rücken, Wanderschuhe geschnürt, und los ging’s entlang des Küstenwanderweges GR-92 in Katalonien. Unser Ziel? Der Torre de Montgó im wunderschönen „Parc Natural del Montgrí“. Klingt doch schon mal vielversprechend, oder?
## Startklar in L'Escala – und los geht der Spaß!
Unser Abenteuer begann im malerischen Küstenort L'Escala. Die Sonne schien, die Laune war bestens, und die Aussicht auf ein gutes Fischmenü nach der Wanderung motivierte uns alle zusätzlich. Unser Weg führte uns entlang der Bucht Cala Montgó, wo wir uns wie echte Abenteurer fühlten – na ja, zumindest solange, bis die ersten von uns über Wurzeln stolperten (keine Sorge, niemand wurde ernsthaft verletzt, außer vielleicht unser Stolz).
## Piraten und andere Überraschungen
Unser Ziel, der Torre de Montgó, wurde im Jahr 1598 als Wachturm erbaut, um Fischer und Bewohner vor Piraten zu schützen. Und während wir so den Turm betrachteten, konnte man sich lebhaft vorstellen, wie damals mutige Seebären mit Augenklappen und Holzbeinen an der Küste lauerten. Okay, vielleicht war das auch nur unsere überbordende Fantasie nach einer zu langen Kaffeepause.
## Ein Inselchen hier, ein Denkmal da
Der Weg bot uns wirklich alles: Steilküsten, das glitzernde Mittelmeer und als Highlight die kleine felsige Insel Illa Mateua. Die war so fotogen, dass wir fast eine Stunde damit verbrachten, sie aus jedem möglichen Winkel zu fotografieren. Instagram lässt grüßen!
Doch das war noch lange nicht alles. Wir kamen an einem Denkmal namens „Die Copla“ vorbei – eine Hommage an die traditionellen katalanischen Sardana-Tanzorchester. Und ja, ich habe versucht, ein paar Tanzschritte zu imitieren. Spoiler: Es sah eher aus wie ein Storch im Salat.
Wenig später entdeckten wir das Seefahrerdenkmal „Leute des Meeres“. Das Kunstwerk von Josep M. Simón besteht aus einem Anker, einem Segel und dem Gesicht eines Fischers. Und wenn ihr euch fragt: Ja, wir haben versucht, Selfies mit dem Anker zu machen. Nein, das war keine gute Idee.
## Der kleine Prinz und große Gespräche
Kurz vor Ende unserer Tour stießen wir auf die Skulptur „Der Kleine Prinz“ (El Principito). Da saß er also, die berühmte Figur von Antoine de Saint-Exupéry, melancholisch aufs Wasser blickend. Während einige von uns tiefgründige Gespräche über das Kinderbuch begannen, nutzten andere die Gelegenheit für eine kurze Verschnaufpause. Jeder eben auf seine Weise.
## Fischmenü und Wanderpläne
Nach all den Abenteuern hatten wir uns eine ordentliche Stärkung verdient. In einem gemütlichen Restaurant ließen wir uns ein köstliches Fischmenü schmecken. Die Gespräche drehten sich um alles Mögliche – von der Schönheit der Strecke bis hin zu der Frage, wer beim nächsten Mal die Wanderung organisieren muss (Spoiler: Nicht wir!).
Am Ende des Tages traten wir müde, aber glücklich unseren Heimweg an. Und eins ist sicher: Der GR-92 hat uns nicht nur mit seiner Landschaft begeistert, sondern auch für jede Menge Lacher gesorgt.
Also Leute, wenn ihr mal in Katalonien unterwegs seid: Schnappt euch eure Wanderschuhe und ab auf den GR-92! Aber Vorsicht – Piraten könnten euch auflauern… oder zumindest eure eigene Tollpatschigkeit! 😉 🔱
Illa Mateua - Felseninsel
Torre de Montgó
Torre de Montgó
Denkmal Seefahrer
Die Copla
"Der Kleine Prinz" (El Principito)




















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