Donnerstag, 12. März 2026

Trennen - Ein kleines Wort das große Bedeutung hat.


Hallo liebe Leser und Leserinnen, hier sind wir wieder, die JacoMis mit ihrer bunten Welt 😉
Ja, wir wissen es, wir haben uns in letzter Zeit etwas rar gemacht. Wer unseren Blog regelmäßig liest, weiss, dass Jaco zu mir gezogen ist. Nun bin ich ja mit meinen vielen Umzügen ja keine Anfängerin mehr...aber dieses Mal ging uns die ganze Sache an die Substanz !!!
Der eigentliche Umzug war das Geringste. Jaco und ich haben alles transportfähig eingepackt. Was wir nicht mehr gebrauchen konnten bekam ein Hilfswerk in Tuttlingen und hier in Schaffhausen bestellten wir eine Umzugsfirma.
Kurz nach sieben Uhr kamen zwei flotte junge Männer und holten noch ein paar Möbel von mir, die auch das Hilfswerk erhielt. Dann fuhr Jaco mit ihnen zu seiner Wohnung, ich hielt die Stellung in Schaffhausen und erwartete die Truppe am späteren Nachmittag. So gegen 11.30 Uhr klingelte das Handy und Jaco flötete aufmüpfig ins Handy: " Jacobine, mach dich parat, wir sind auf der Zielgeraden und gleich bei dir." Mich hat es fast umgehauen und ich antwortete: " Läck mir am Huet, die si vor schnäue Truppe." /Leck mich am Hut, die sind von der schnellen Truppe.
Leute, das machte richtig Spass. Die zwei jungen Männer waren höflich, sauber, sorgfältig, gut gelaunt und hatten Speed. So ist es für uns sonnenklar, dass eine solche Arbeit auch belohnt wird. Beide bekamen je eine " grüne Note " mit den Worten: " Giele, da hiuft nume äs Stück Fleisch, Pommes u äs guets Bier zum zischä, dass dir wieder zu Chräfte chömet "/ Jungs, da hilft nur ein Stück Fleisch, Pommes und ein gutes Bier zum zischen, damit ihr wieder zu Kräften kommt.
Die zwei haben gestrahlt wie Honigkuchenpferde...
Klar gibt es für das Umzugsunternehmen von der Mühlentalstraße noch eine gute Rezession.


So, liebe Leserschaft, das war Teil eins unseres Umzugs. Jetzt kommt der Rest und da sind wir immer noch dran...!!!

In allen Dingen spricht tiefe Bedeutung.

Eben...eben, das ist ja das Problem. Das Zauberwort heisst Trennung.
Wir geben es offen zu, Jaco und ich sind Sammler. Bei Jaco kommt da noch die Vergangenheit seiner DDR Jahre, nach dem Motto: Wir hatten ja Nüscht / Nichts.Will heissen, das wird nicht weggeschmissen, das brauchen wir eventuell noch...
Bei mir lautet das Motto: Das bleibt hier, das brauche ich für meine künstlerische Inspiration.
Und...in allen Dingen spricht tiefe Bedeutung !!!
So sind den unsere Tassen eben nicht nur Tassen. Seit fast vierzig Jahren ist Jaco ein leidenschaftlicher Jacobs Kaffee Trinker. Also, seine Jacobs-Tassen-Sammlung ist heilig. Auch ich habe meine Macken, einen Kräutertee will ich aus meiner Vogeltasse oder Schmetterlingstasse. Dann sind nebst zweitrangigen Tassen noch meine " Holländer Tassen ", die sind auch heilig. Da habe ich sogar noch eine Holländer-Ecke auf dem Geschirrschrank. Sowie Holztulpen in den Blumentöpfen und logisch habe ich die " Tulpen in Amsterdam " gemalt.




Das ist die eine Geschichte, die Zweite folgt sogleich...
Jaco wie ich haben vor unserer Zeit eben schon ein Leben gelebt. Ein völlig anderes Leben. Nicht schlechter, nein, anders. Mit anderen Menschen, anderen Interessen, an völlig anderen Orten...Diese Jahre sind gelebt, die möchten wir nicht missen und da haben wir viele Erinnerungen. Dies nicht nur im Herzen und in der Seele, sondern auch in vielen Fotos und Dingen. So sind denn Sachen und Sächelchen für Jaco wichtig.



Für mich sind Masken wichtig. Sie sind für mich eine Verknüpfung zur Anderswelt.


Ja,ja... du hölziger Geselle, auch für dich und deine Freunde finde ich noch einen Platz.


Auch die Erinnerung an einen Urlaub, den ich vor etwa 35 Jahren in der Türkei verbrachte, halte ich mit Erinnerungsgegenstände in Ehren. So gibt es im Schlafzimmer meine kleine orientalische Damen-Ecke, ein Schutzengel wacht im Schlaf über uns und im Wohnzimmer hängt meine türkische Uhr, die viele Jahre die präziseste Uhr in meiner Haushaltung war. Sie läuft nicht mehr, macht nichts, aber
in allen Dingen spricht tiefe Bedeutung...


Dies ist die Geschichte Nummer 2, es geht weiter mit der Nummer 3

Zum Glück haben Jaco und ich eine geräumige Wohnung. Obwohl wir Seelenverwandt sind, den selben Geschmack, Humor und Interessen haben, so unterscheiden wir uns doch in einer Sache. Ich habe mit allen meinen Bilder, Kunstgegenstände, Bücher und anderen Dingen, eigentlich Themen-Ecken. Also eine Wand mit Blumenbilder, ein Bücherregal mit Urlaubserinnerungen...Jaco hat da eine königliche Besitz - Ergreifungs - Taktik. Je mehr Schränke, Regale und Platz den ich ihm zugestehe, je mehr dehnt er sich aus. Dabei war mein listiger Hintergedanke, je mehr Schränke und Schubladen, je mehr kommt Ordnung in seine 100'000 Sachen. Und es würde dann seinen Standartsatz minimieren, der da lautet: " Schatz, wo hast DU meine Sachen versteckt, ich finde sie nicht. Hast DU sie etwa weggeschmissen...Herr Richter...ich bin unschuldig !!!

Aber zusammen genießen wir es, wenn wir bei einem schönen Ausflug nicht nur mit Fotos nach Hause kommen, sondern mit einer kleinen Trophäe. Ganz nach dem Motto: Ein kleiner Stein, eine Glasscherbe oder Muschel, ein Korken von einer Flasche Wein und einem romantischen Abend, hat immer ein Plätzchen in unserer bunten Welt.


Ach sooo...da wir zwei ja Stil haben und uns als Unikat betrachten, gehen wir nie ohne Hut auf die Straße. Aber sicher haben wir eine kleine Hutsammlung...


So, liebe Leserschaft, jetzt wisst ihr mit was Jaco und ich noch beschäftigt sind.
Aber es ist ein Lichtblick am Ende des Tunnels und wir haben uns tatsächlich noch von einigen Gegenständen getrennt.

Die Basis jeder gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb.

Somit bedanken wir uns für eure Treue und Interesse, das freut und ehrt uns. Schon bald geht es wieder los mit Ausflügen, Erlebnisse aus unserem Leben, viele Posts haben noch einen Teil zwei und das Weltgeschehen werden wir auch wieder unter die Lupe nehmen. Da habe ich, die Mis, einige saftige Ohrfeigen zu verteilen.
Wir sagen Tschüss, bis zum nächsten Post...herzlichst eure JacoMis 😊







Sonntag, 8. März 2026

Kindheitserinnerungen auf zwei Rädern – Eine Reise in die Vergangenheit

 **Kindheitserinnerungen auf zwei Rädern – Eine Reise in die Vergangenheit**

Manchmal reicht ein kleiner Auslöser, um die Erinnerungen aus der Mottenkiste der Kindheit zu kramen. So geschehen am 21.02.2026, als wir uns aufmachten, die Fastnacht in Bern zu feiern. Der Umzug ließ sich Zeit – typisch Fastnacht, immer ein bisschen verspätet, aber dafür umso bunter. Also nutzten wir die Gelegenheit, durch die Altstadt zu schlendern und uns von Schaufenstern inspirieren zu lassen.

In einem Herrenbekleidungsgeschäft – wohlgemerkt, ein Ort, an dem ich eher Krawatten als Kindheitserinnerungen erwartet hätte – stand sie plötzlich: ein blau lackiertes Relikt aus einer anderen Zeit. Es war kein Kunstwerk, kein Dekorationsobjekt, sondern ein Motorrad. Und nicht irgendeines! Eine Jawa, Marke "Ostblock-Chic", direkt aus der ehemaligen Tschechoslowakei (CSR). 

In dem Moment setzte mein Kopfkino ein wie ein alter Projektor: Mein Onkel Kurt und seine Jawa 350. Der Sommer 1957 war es, als er mir eine Ausfahrt versprach. Ich war voller Vorfreude – bis der Vergaser beschloss, einen Streik einzulegen. Das war’s dann mit dem Abenteuer. Aber 1958 sollte alles besser werden. 

Ein vierwöchiger Urlaub bei Onkel und Tante in einem Vorort von Berlin stand an. Allein die Anreise war ein Abenteuer für sich. Mit einem Brief meiner Mutter – ja, einem echten handgeschriebenen Brief! – und einem Ticket machte ich mich als Kind allein auf den Weg. Grenzkontrolle in Berlin-Schönefeld? Kein Problem für mich, schließlich war ich mit einem unschlagbaren Charme und einem Papierschreiben ausgestattet. Am Ostbahnhof wurde ich von meiner Tante abgeholt, und so begann *der* Urlaub meines Lebens.

Freiheit pur! Keine strengen Regeln, keine endlosen "Iss dein Gemüse"-Diskussionen. Ich war der König der Straßen – oder zumindest fühlte es sich so an. Doch das wahre Highlight wartete erst zum Schluss: Die Rückreise nach Altenburg in Thüringen auf dem Sozius der Jawa 350 meines Onkels. 250 Kilometer auf einer fast menschenleeren Autobahn! Zugegeben, ich wurde festgeschnallt, damit ich nicht wie ein unkontrollierter Luftballon davonflog. Aber hey, was für ein Gefühl! Meine Tante fuhr hinter uns her – stilecht auf ihrem eigenen Motorrad mit meinem Cousin im Schlepptau.

Und jetzt, fast sieben Jahrzehnte später, stehe ich in diesem Bekleidungsgeschäft in Bern und starre auf eine Jawa. Der Besitzer des Ladens war so nett und erlaubte uns, Fotos zu machen. Ich schoss ein paar Bilder und dachte daran das gesehene in einem Blog zu beschreiben mit der Nachricht: "Schaut mal, wen ich getroffen habe!" 🏍

Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben – oder eben ein blau lackiertes Motorrad –, die einen in Gedanken zurück katapultieren. Und während die Fastnachtsumzüge draußen tobten, saß ich gedanklich wieder auf dem Sozius der Jawa 350 und spürte den Fahrtwind im Gesicht.

Ach ja, Onkel Kurt – danke für die Erinnerungen! 💕 





                      Jawa 350 im Originalzustand 


Auch ein Motorrad der Marke RT 125 aus DDR-Zeiten war noch im Laden, die habe ich als Jugendlicher auch selbst gefahren. 




Motorrad RT 125 aus Zschopau (DDR), wurde auch von der Auto Union GbH als DKW RT 125 hergestellt.

Na dann genießt noch den Sonntagabend. Wir sagen Tschüss bis nächste Woche, eure JacoMis 😊





Samstag, 28. Februar 2026

Ein schönes Wochenende wünschen die JacoMis


 
Hallo liebe Leser und Leserinnen, ein wunderbarer Blick über das Hegau in Baden-Württemberg. Es ist ein ehemaliges Vulkangebiet und die Bergkette der Alpen von der Schweiz und Deutschland sind einfach faszinierend.
Es ist für uns jeweils eine Belohnung, wenn Jaco und ich wieder einen nahrhaften Arbeitstag hinter uns haben. Nächste Woche kommt das Umzugsunternehmen und wir konnten alles schön vorbereiten.
Na ja...ein Profi ist eben ein Profi...es ist mein Umzug Nummer 38. Ha...ha, ja ich gebe es zu, im Herzen bin ich eine Nomadin.
Also, umso mehr geniessen Jaco und ich den kommenden Sonntag.



Im Leben eines Indianers gibt es nur eine unumgängliche Pflicht:
Die Pflicht des Gebets. Des täglichen Erkennens des Unsichtbaren 
und des Ewigen.
Für ihn besteht keine Notwendigkeit, von sieben Tagen einen für
heilig zu erklären. 
Denn für ihn sind alle Tage Gottes Tage.

Charles Eastman ( 1858 -1939 ) Charles Alexander Eastman, Geburtsname:
Hakadah, später Dakota - Name: Ohiye S'a.
Er gehörte zu den Santee - Sioux. Er war ein indianischer Arzt und 
Schriftsteller, mit anglo - amerikanischer Mutter.




Wir wünschen unserer Leserschaft ein geruhsames Wochenende.
Bis bald...eure JacoMis 😊

Mittwoch, 25. Februar 2026

Machen wir aus jedem Tag einen perfekten Tag


Liebe Leser und Leserinnen, ein perfekter Tag, ist es nicht das was wir uns wünschen ?!

So einen Tag hatten Jaco und ich heute. Den möchten wir mit euch teilen. Geteilte Freude ist doch doppelte Freude.
Also genossen wir bei einem Spaziergang die Frühlingssonne. Wir waren im Friedhof Park in Tuttlingen. Die Vögel zwitscherten und überall sahen wir die ersten Frühlingsblüher...welch beglückendes Gefühl.


Finde den Grund, warum du jeden Morgen aufstehst; die Suche nährt das Glück.



Akzeptiere die Unvollkommenheit; Schönheit liegt in den Fehlern.


Vergleiche dich niemals mit anderen; Jeder blüht in seiner eigenen Zeit und Schönheit.

Welche Weisheit liegt in diesen Asiatischen Lehren !!!

Vor ca. 4 Wochen sahen Jaco und ich im Fernsehen einen Film. Er hat uns tief beeindruckt und ich werde ihn mir nochmal anschauen.

Es ist der Film: Perfect Days von Wim Wenders aus dem Jahr 2023

Er vermittelt uns wie wenig es braucht, um sein stilles Glück zu finden. Aber nur wenigen von uns gelingt es diese Bescheidenheit zu erlernen !


JacoMis Gedanken zu der Fasnacht in Bern


Der Fasnacht Umzug in der Stadt Bern wird vom Bär eröffnet. Der Bär ist seit dem frühen 13. Jahrhundert das Wappentier der Stadt und des Kantons Bern - Schweiz.
Der Legende nach soll ein Bär das erste Tier gewesen sein, das der Stadtgründer Herzog von Berchtold V. von Zähringen, bei der Jagd erlegte. 
Somit ist der Bär in der Berner Kultur tief verwurzelt. 
Wer den Bär lebendig bewundern möchte, kann dies beim schön angelegten Bärenpark tun.



Hallo liebe Leser und Leserinnen, hier sind wir wieder, die JacoMis.
Zur Zeit sind wir mit unseren Beiträgen etwas reduzierter als wie gewohnt. Das hat den Grund, weil Jaco und ich nach unserer Heirat zusammenziehen. Dies ist für meinen lieben Mann ein grosser Schritt, in seinem Alter noch ein " Schweizerbub" zu werden. Wir schlagen und ärgern uns mit Ämter herum, Versicherungen ect. und wieder einmal mehr sind wir am Kisten packen. Also liebe Leserschaft, Jaco hat den Kopf voll, ihr müsst mit mir, der Mis, vorlieb nehmen.

Um uns mal auf andere Gedanken zu bringen und " runter zu fahren " beschloss ich, Jaco die Berner Fasnacht zu zeigen. Leider bei garstigem Wetter. Aber echte Fasnächtler sind wetterfest. Das war ich ja viele Jahre, als ich noch in Bern lebte.
Oft war ich verkleidet als stille Beobachterin und ich erfreute mich an der Fantasie der Kostüme und ganz klar an der Musik der Guggen Gruppen. Später war ich regelmässig mit meinem Fasnachtskollegen, ein Transgender, unterwegs. Er als Frau, ich als Mann. Dies bis 2012.


Was wir zu dieser Zeit noch erlebten war ein " Fasnachtsgeist " der von der Bevölkerung getragen wurde. Die Fasnächtler waren viel mehr Maskiert und oft waren dies Familien, Vereine oder Cliquen, die mit viel Fantasie sich kostümierten und oft auch gleich mit der Kostümierung, mit vorgetragenen Texten oder einem hergerichteten Handwagen zu einem Gesellschafts - oder Politischen Thema Stellung nahmen. Bravo, dies ist ein tragender Teil einer Fasnacht. Es ist ein Brauch, der bis ins 15. Jahrhundert zurückgeht.



Für mich persönlich war auch immer die Hexenfasnacht ein Highlight. Früher fand sie auf dem Rathausplatz statt, jetzt auf dem Münsterplatz. 




Jedes Fest, gerade ein Volksfest, steht oder fällt mit dem Gemeinschaftssinn. Es braucht Begeisterung, Leidenschaft und Herzblut. Dies ist unserer oberflächlichen Konsumgesellschaft abhanden gekommen. Aufgeputscht mit Drogen und Alkohol, muss ein Flash nach dem anderen her. Abtanzen in Discos und schneller Sex bis zum umkippen. Die social medias haben diese Gesellschaft voll im Griff und bestimmen bei den meisten ihr Leben. 
Ist dies Kultur...?! Wohl kaum. 
Ist dies eine gezielt ausgerichtete Absicht eines Phantoms...?! Wohl eher.
Nach dem uralten Brauch; Zuckerbrot und Peitsche...?! Das Zuckerbrot haben wir, die Peitsche wird noch kommen, da könnt ihr euch drauf verlassen, ihr Y und Z Generation.



Somit ist es kein Geheimnis, dass vielerorts das Interesse an Fasnacht, Guggenmusik oder anderen Aktivitäten, wo freiwilliges und aktives Mitwirken erforderlich ist, immer mehr nach Nachwuchs sucht.
Nun stellt sich mir die Frage, was ist denn mit den abertausenden von zugewanderten " Schweizer " ???!!! Jeder 3-4 Schweizer oder Schweizerin hat Migrationshintergrund.
Eine Wahlheimat hat nicht nur mit Profit und Abgrenzung zu tun. Es ergibt Sinn die Landessprache in Wort und Schrift zu lernen, sich mit dem Brauchtum auseinander zu setzen und sich als wertvolles Mitglied in der Gesellschaft zu engagieren. Gelegenheiten sind mit Sport - Musik - Natur - Umweltschutz - Sozialen oder Kulturellen Vereinen mehr als genug vorhanden. Somit wäre doch eine Fasnacht die Gelegenheit !!! In euren Länder wird getanzt, musiziert, ihr habt Brauchtum und bunte Kostüme.
Bildet Gruppen, zeigt uns was euch Freude macht und was ihr drauf habt.
Dies könnte für die Zukunft unserer Schweizer Fasnachten eine bunte und fröhliche Bereicherung sein. 



Um dies zu realisieren braucht es eine Lockerung von Seiten der Behörden. Statt einem Verbot für indigene Kostümierung, oder sonstigem Schwachsinn, wäre es sinnvoller Volksfeste wie eben unsere Fasnacht, international zu gestalten und mal die Fördergelder besser zu verteilen. Oder ja, es ist Fasnacht, da darf man der Obrigkeit die Meinung geigen...das heisst, weniger Geld im Ausland verteilen und die Schweizerbevölkerung mit ihrer Kultur fördern !!!



Wie immer zum Schluss des Fasnachts Umzugs kommen die " Putzfroue " ich übersetze: die Putzfrauen; und fegen die vielen Konfettis und die zahlreichen Zuschauer zusammen....Aber ein grosses Problem bringt auch die beste Putzequipe nicht weg. Seit Beginn unseres Fasnachtstreibens in Bern, bringen wir unsere Narren und Närrinnen nicht mehr aus dem Narrentempel heraus. Sie kleben auf ihren gut gepolsterten Narrensitzen in ihrem Narrentempel und frönen seit Jahrhunderten den sieben Todsünden:

1. Superbia ( Hochmut / Stolz )
2. Avaritia    ( Habgier / Geiz )
3. Iuvidia     ( Neid )
4. Ira           ( Zorn )
5. Luxuria    Wollust / Ausschweifung )
6. Gula        ( Völlerei / Masslosigkeit )
7. Acedia     ( Trägheit / Faulheit )

Ähh....dies nur in der Schweiz ?...urteilt selber....!!!

Ich sage " Tschou zäme "  Tschüss zusammen, bis zum nächsten Post, eure Mis von den JacoMis 😉



Sonntag, 22. Februar 2026

Der Narrenbrunnen in Singen


 

Liebe Leser und Leserinnen, hier sind wir wieder, die JacoMis mit ihrer bunten Welt.

Diese Woche ist etwas aus dem Ruder gelaufen, tja...Nobody is perfect.
Zudem, unser Blog Archiv ist randvoll mit interessanten, lustigen oder kritischen Beiträgen. Zugegeben, das ist so ein bisschen wie Ostereier suchen und wer uns ausschliesslich auf dem Handy lesen tut, der ist etwas benachteiligt. Also, liebe Leserschaft, nicht oberflächlich werden, von dieser Spezies haben wir mehr wie genug !!!
Macht euch einen schönen Kaffee oder Tee, macht es euch mit eurem Laptop gemütlich und lest JacoMis bunte Welt...😉

Deshalb möchte ich euch wieder einen speziellen Brunnen vorstellen, den Jaco und ich in Singen, Baden-Württemberg / Deutschland, entdeckt haben.
Den " Narrenbrunnen " vom Singener Künstler Gero Hellmuth.
Nach einer zwei jährigen Arbeitsphase wurde der Brunnen im Jahr 2010 eingeweiht. Sieben fast lebensgrosse Bronzefiguren, stellen verschiedene Typen der städtischen Singener Poppele Fasnacht - Zunft, dar. Das gab damals zu reden. Zumal es ja noch weitere bekannte Fasnachts Zünfte in Singen und Umgebung hat. Die auch alle ihre typischen Figuren,  Zunftwesen oder Zunftgegenstände haben.
Kurzerhand schlossen sie sich zusammen und gaben ihrerseits ebenfalls eine Figur in Auftrag. Den sogenannten " Vergessenen Narr ".

Aber jetzt geht es erstmal um diesen Narrenbrunnen.
Die Hauptfigur ist der sitzende Geist, der in der Mitte des Brunnens auf der Säule sitzt.


Der Sage nach war der Burgvogt Popolius Mayer, von der Burg Hohenkrähen, der Anfang des 15. Jahrhunderts gelebt hat, ein Schalk und ein Tunichtgut gewesen. Er hat ab und zu gerne die Leute geneckt. Er gab der Narren Zunft den Namen " Poppele ".
So auch die " Eierfrau " die er auf ihrem Weg in die Stadt erschreckt haben soll. Sie hatte einen Korb voll Eier dabei und sie ruhte sich auf ihrem beschwerlichen Weg auf einem Baumstrunk aus. Der Baumstrunk soll der verkleidete Popolius gewesen sein. Vor lauter Schreck liess die Eierfrau ihren Korb fallen und alle Eier rollten den Hang hinunter. Aber alle blieben ganz....


Eine weitere wichtige Figur ist der Narren - Polizist. Er ist eine der ältesten Singener Fasnachtsfiguren. Er hatte viel zu tun. Trunkenbolde, Diebe, keiffende Weiber und Lausbuben gab es schon immer. Zudem hatte er die wichtige Aufgabe, dem Volk die neusten Nachrichten zu verkünden. Das tat er mit Hilfe einer Schelle, bevor er die Neuigkeiten ausrief. Daher ist diese Fasnachtsfigur immer mit einer Schelle zu sehen.


Weitere Figuren sind der " Blätzlihansel " eine fröhliche Figur mit einem Gewand aus Stoffresten. Er verkörpert einen " Luftibus " der hauptsächlich Blödsinn im Kopf hat.
dann wären da die " Narren - Eltern " ihre Aufgabe ist zünftig Narrensamen zu produzieren, damit es Nachwuchs gibt für die Narrenzunft. Ebenfalls wichtige Figuren sind die  Narrenbaumholer. Sie vertreten das Handwerk und sie sind zuständig für das organisieren und aufstellen des Narrenbaums. Dies ist eine Kunst und erfordert viel Geschick und Präzision. Meistens wird so ein Narrenbaum auf dem Marktplatz aufgestellt und dieser Baum, eine Fichte, ist nicht selten 10 Meter oder sogar noch höher. Die muss dann Wind und Wetter stand halten !


Hier sind sie diese typischen Narrenfiguren der Poppele Zunft.





Nun ist aber der " Vergessene Narr " an der Reihe. Bei seiner Figur sind alle Symbole der übrigen Singener Fasnacht Zünfte dargestellt. Diese Figur ist an der Hauswand des ältestens Gasthofs in Singen " zur Sonne " zu bewundern.
Da wären dann eben noch die Burgteufel, NG Tiroler-Eck, Hohentwiel Hansele, NV Rebehansele, NG Grabenhupfer, NV Neu-Böhringen, Bruderhof Waldschrat-Zunft, Narren Freie Gruppen, NG Blumenzupfer, Poppele Zunft, Bleichbachgeister, NG Alt-Neu Böhringen, die Musikgruppen, Fanfarenzüge und Gruppen. Sowie die Gruppe:
Das weisse Herz. Sie hält die Erinnerung aufrecht an Christiane Rohrer und an einen ihrer Leitsprüche:

Humor ist der Schwimmreif im Strom des Lebens !!! 

Oh, wie wahr. Hier noch ein Bild des " Vergessene Narr "


Ich sage Tschüss und der nächste Post ist bereits in Arbeit....eure JacoMis.

Montag, 16. Februar 2026

Einen guten Wochenstart wünschen die JacoMis


Halli Hallo, liebe Leser und Leserinnen, wie sagt man so schön; neue Woche - neues Glück.
Beginnen wir doch mit dem Glück, dass wir in unseren Breitengraden einen Vorfrühling erleben dürfen. Klar ist es für uns Menschen " ohnmächtiges Schmuddelwetter und ein Winter, der weder Fisch noch Vogel ist."
Aber für die Natur ist alles in Ordnung, sie passt sich an und sie geht ihren Weg.
Somit sind wir bereits im Vorfrühling und auch diesen Winter blühen die männlichen Blüten der Erlen und Haseln sehr früh.
Zur Freude von vielen, wenn sie diese hübschen " Kätzchen " sehen und zum Leidwesen ebenso vieler, die an einer Pollenallergie leiden. Das kennen Jaco und ich auch. Somit ist ein Regentag, der die Pollen runterwäscht, wunderbar. Aber seit ich Jaco kenne und ich ihn, sowie mich mit super Produkten aus der Natur-Medizin behandle, haben wir unsere Allergie im Griff. Geht in eine entsprechende Apotheke/Drogerie und lasst euch von geschulten Fachspezialisten oder Spezialistinnen beraten. Es lohnt sich !!!


Was gibt es noch zu lesen bei uns JacoMis diese Woche....
Ich möchte euch wieder ein paar " Denkaufgaben " unter die Nase halten. Ha, ha, endlich habe ich wieder mal Zeit gehabt in die Zeitungen zu schauen, auch wenn sie schon etwas älter sind, das macht nichts, das Welt ( Affen ) Theater findet auch ohne mich statt. Und ich habe mir wieder mal die Zeit genommen, den Reden von Herrn Roger Köppel zuzuhören. Jaco und ich schätzen seine Recherchen und seine Beurteilungen sehr. Obwohl, alles unterschreibe ich nicht. Es kommt immer auf die Perspektive jedes einzelnen Menschen drauf an. Aber es geht ja um die runde Gesamtheit eines Problems, und das erörtert er uns super !!!!!

Nun kommt wieder die spirituelle Schamanin bei mir zum Vorschein...ha...ha

Herr Roger Köppel ist mit seinem Geburtsdatum ein Feuerzeichen.
Da kenne ich mich seit meiner Geburt damit aus. Vater, erster Ehemann, jetzt mein zweiter Ehemann, der Jaco, Tante, Onkel, im Bekanntenkreis und eigenartigerweise auch in meinem Berufsleben hatte ich es mit etlichen Feuerzeichen zu tun...
Sie zählen zum Donnervogel - Clan.


Ich bin ein Wasserzeichen und ich zähle zum Frosch - Clan.


Also aus meiner langjährigen Erfahrung und meinen " Studien " die ich betrieben habe, so sind die Löwen, die ein Feuerzeichen sind, einfach zu händeln, das sind Katzen...ha...ha. Auch der Schütze ist ein Feuerzeichen, die sind auch einfach zu händeln, die wollen ihre Eitelkeit gesalbt haben...ha...ha. Aber der Widder, eben auch ein Feuerzeichen, den muss man tatsächlich ab und zu an den Hörner packen. Ich mache das auf elegante Weise. Als Wasserzeichen, das fliesst und sprudelt, bekommen diese Feuerzeichen ab und zu einen Eimer voll kaltes, klares, und geistreiches Quellwasser angeschmissen...sooo...das brodelnde Feuer dämpft nur noch...und Ruhe herrscht...ha...ha.
Aber eines haben wir scheinbar doch gemeinsam. 
Jedes mal wenn ich Zeitung lese oder Nachrichten höre, sowie politische Talkrunden, kann ich fast nicht die Klappe halten und ich bekomme das akute Bedürfnis nach Bern zu fahren und dort auf dem Bundesplatz eine Rede zu halten. Und zwar mit zwei Taschen voll Tomaten und faulen Eier...
Es scheint eben doch nicht von ungefähr zu sein, dass wir " alten Berner und Bernerinnen " im Volksmund das imposante Gebäude " Ochsen und Kuhstall nannten oder Affenkasten "...ha...ha.



Somit wird es diese und nächste Woche zum Thema Aberglauben interessantes zu lesen geben. Zudem haben wir Schweizer ja Abstimmungsmaterial erhalten, auch da werde ich meinen ( scharfen ) Senf dazu geben. Ich stelle euch zur Narrenzeit wieder einen interessanten Brunnen vor und...nächstes Wochenende tanzt der Bär an der Berner Fasnacht. Jaco und ich tanzen mit und wir werden euch davon berichten...
Also Leute, wir bedanken uns wieder mal für euer reges und weltweites Interesse, das freut uns...und wir zwei " Senioren - Hobby - Reporter und Autoren " bleiben dran, versprochen !!!
Wir sagen Tschüss und habt alle eine gute und gefreute Woche, eure JacoMis 😊


Trennen - Ein kleines Wort das große Bedeutung hat.

Hallo liebe Leser und Leserinnen, hier sind wir wieder, die JacoMis mit ihrer bunten Welt 😉 Ja, wir wissen es, wir haben uns in letzter Ze...