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Samstag, 29. August 2026

Wo Blumen blühen, lächelt die Welt.



Hallo liebe Leser und Leserinnen, habt ihr heute schon gelächelt ?

Es ist Wochenende und ich bin der Meinung, da sollten wir doch von " der Welt " eine Pause machen. Egal ob Freude, Leid, Frieden oder Krieg, die Welt dreht sich ohne uns zu fragen.

Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage, denn er fordert das, was in unserer Gesellschaft am kostbarsten geworden ist: Zeit - Zuwendung - und Raum.

So möchte ich euch heute mit vier verschiedenen Gärten erfreuen.
Es geht wieder in die Stadt Bern - Schweiz. Bei der Münsterplattform finden wir zwei spezielle Gärten. Den historischen Barockgarten des Beatrice von Wattenwyl Stadtpalais, an der Junkerngasse 57-59 in der Altstadt von Bern.

Die Münsterplattform.


Schaut man auf der Plattform links hinunter, dort wo auch der Aufzug ist, so hat man einen wunderbaren Blick auf diesen prächtigen Terassengarten aus dem Jahr 1705. 
Nach Jahren der Vernachlässigung wurde der Garten grundlegend saniert. Mauern, Wege und die gesamte Bepflanzung wurden erneuert.
Gemüse und Blumen werden jedes Jahr von Nachbarn, einer Schulklasse und von der Bundesgärtnerei gepflanzt und gepflegt.


Das Stadtpalais, sowie der vornehme Landsitz " Lohn " ebenfalls mit einem schönen Garten, der sich ausserhalb der Stadt, in Kehrsatz befindet, ist im Besitz des Bundes Kt. Bern und wird für den Empfang von Staatsgästen genutzt.
Es besteht die Möglichkeit diese zwei Kulturgüter sowie den Barockgarten zu besichtigen.
( siehe Link )
Schaut man von der Münsterplattform rechts hinunter, so erblickt man den Stiftsgarten. Dies ist eine urbane grüne Oase für Biodiversität, Umweltbildung und ein soziales Miteinander. Der Garten ist in Zusammenarbeit mit ProSpecieRara. Eine Organisation die sich dem Schutz und der Vermehrung alter Kulturpflanzen, Obst und Gemüsesorten widmet.
( siehe Link )



So, nun geht es in die Postgasse. Der Jaco hat euch in seinem Post vom 25. August 2026 die Postgasse schon vorgestellt. Sie hat den Namen erhalten: Grünste Gasse der Schweiz. Dies war ein Projekt des Instituts für Pflanzenwissenschaften der Universität Bern. Das Projekt dauerte drei Jahre. Der Zweck war die Erforschung, welche Pflanzen sich im Stadtklima und in Kübel wohl fühlen. Was dies für die Biodiversität, das Klima und das Empfinden der Bewohner, für eine Wirkung hat. Das Resultat ist durchwegs positiv. Die Begrünung macht die Gasse freundlicher und erhöht die Lebensqualität. Die Biodiversität wird von den Insekten und Vögel genutzt. Durch das gemeinsame pflegen der Pflanzen entstanden neue Kontakte, was positiv für das soziale Miteinander ist. Zudem hat es die Sensibilität für gesunde und natürliche Nahrung gefördert, sowie das Interesse für die Natur und einen ökologischen Fussabdruck. 
Da sage ich nur BRAVO, das ist eine super Sache, die doch zur Nachahmung anregt !!!!! ( siehe Link )







Von der Postgasse geht es jetzt an die Aare hinunter. Vorbei an einem hübschen Topfgarten wo sich der Verein des Matte Englisch befindet. Dies war eine Geheimsprache der Bevölkerung des Mattequartiers in der Unterstadt.


Na Leute...tun euch schon die Füsse weh vom herum latschen, brummt euch der Schädel und seht ihr nur noch grüne Feen und Wichtel...nein...ha...ha. Na gut, dann geht es jetzt noch in den BOGA. Den Botanischen Garten habe ich euch im Post vom 19. August 2026 schon vorgestellt.
Heute geht es zum kleinen Bauerngarten und dem Heil - und Kräutergarten. Die mehrwöchige Hitze und Trockenheit haben den Pflanzen zugesetzt. Aber, Natur ist Natur. Da haben nur anpassungsfähige und starke Pflanzen eine Überlebenschance.
Das sollten wir Menschen uns vor Augen halten. Auch wir sind nichts anderes als ein Teil dieses Naturkreislaufs auf unserem Planeten !!!



Nicht die Blumen und nicht die Bäume, nur der Garten ist dein Eigentum.
Aus China



Die Hände des Gärtners sind schwarz vor Erde, doch sein Brot ist weiss.
Aus Albanien



Jeder hat genug damit zu tun, seinen Garten zu jäten.
Von den Flamen



Man ist dem Herzen Gottes nirgendswo näher als in einem Garten.
Dorothy Frances Gurney


Mit dieser hübschen Blumenschale, die man zur Zeit in der ganzen Stadt Bern antrifft, sage ich Tschüss und bis morgen. Da lade ich euch zu einer Fahrt ins Blaue ein 😊






Samstag, 28. März 2026

Die Hegauer Aach - Naturoase in der Stadt Singen


Die Aach mit Blick auf die Festungsruine Hohentwiel

Hallo liebe Leser und Leserinnen, heute nehmen wir euch mit in den Stadtpark von Singen. Der Jaco hat bereits zwei Posts zum Stadtpark und dem Hohentwiel geschrieben. Am Ende des Posts zwei Hinweise.

Leute, wir JacoMis haben jetzt aus Überzeugung ins Lager der Radfahrer, Wanderer, Bus - und Bahnfahrer gewechselt. Somit ist es für uns mit der Bahn, von Schaffhausen aus, ein Katzensprung nach Singen und wir finden, diesen wunderbaren Stadtpark kann man immer wieder genießen, wir entdecken jedes Mal große und kleine Naturschönheiten oder sonstige Überraschungen. Und nebst dem Park wissen wir zwei genau in welchen Bäckereien es einen guten Kaffee und Käsekuchen gibt.

Geht man in Singen über den Marktplatz, mit dem Rathaus, dem Narrenbrunnen und dem interessanten " Kinematographen-Haus ", so erreicht man schon den Stadtpark von Singen. Er ist großzügig angelegt, er bietet viele Überraschungen und er ist eine grüne Oase, sowie Teil des Renaturierungsprojekts der Aach.


 




Beeindrucken tun uns die vielen alten und stattlichen Baumpersönlichkeiten, wie hier im Bild dieser Kalifornische Mammutbaum. Auch wenn die kraftvollen Jahre vorbei sind, so hat ein Baum noch lange nicht ausgedient. Er bietet Wohnraum für Insekten, Ameisen und Vögel. In der " Pilzabteilung " wird er dann in jahrzehntelanger Arbeit wieder der Erde zurückgegeben. Das Naturwunder des Kreislaufs !


Um Überschwemmungen zu verhindern, wurde die Aach seit dem Mittelalter begradigt und technisch ausgebaut. Die Vielfalt der Lebensräume gewässertypischer Tier - und Pflanzenarten wurde vermindert, die Zugänglichkeit und Erlebbarkeit des Flusses stark eingeschränkt. Im Rahmen des Wasserwirtschaftlich - ökologischen Entwicklungskonzeptes Hegauer Aach, wurde die Aach 1998 im Stadtbereich Singen wieder naturnäher gestaltet.
Zum Schutz der Aach wurde ein Gewässerrandstreifen gestaltet. Er wird vor der Verbauung und gewässergefährdenden Nutzung des Flusses frei gehalten. Dies wird gleich von der Wasseramsel genutzt. Auch die Äsche, ein Kleinod der Fischfauna, kann von den verschiedenen Uferzonen profitieren. 
Schwarzerlen und Silberweiden sichern das Ufer und wurden durch standortgemäße Gehölze ergänzt.



Beim Stauwehr der Aach, wo man übrigens einen wunderbaren Blick auf den Hohentwiel hat, wurde auch an die Fische gedacht, mit einer Fischtreppe. Schaut mal wie schön und sinnvoll. ( ich hoffe es funktioniert, ich bin noch nicht so ein Videoprofi, ich arbeite dran )


Diese grüne Lunge wird rege genutzt. Zum auftanken, träumen, joggen, spazieren, sowie fröhlichem Beisammensein. Es ist für Eltern und Großeltern eine tolle Gelegenheit ihren Kindern oder Enkel und Jugendlichen, die Natur und ihre Zusammenhänge näher zu bringen. Ich hatte als Kind diese Chance. ( Hier einen lieben Gruß in den Himmel, ich danke euch, meine lieben Großeltern )

Zum Schluss unseres Stadtpark Rundgangs möchten wir euch noch ein paar Überraschungen zeigen, die uns amüsiert haben. Bei vielen Brückengeländer wird in Deutschland von Liebespaaren ein Schloss befestigt. Da haben wir doch tatsächlich unsere Initialen entdeckt...J + T ...unsere späte Liebe ist auch besiegelt bis in die Weiten des Universums.


Was wir noch für Überraschungen und Interessantes entdeckt haben, erzähle ich euch morgen im Sonntagspost.
Wir sagen Tschüss und wir wünschen euch noch ein gemütliches Wochenende 😊

 





Mittwoch, 26. November 2025

Wissenswertes, sowie kleine und eindrückliche Schönheiten im Botanischen Garten Berlin


Hallo liebe Leser und Leserinnen, erkennt ihr dieses Gebäude ? 
Es ist das Tropenhaus im Botanischen Garten in Berlin. Dorthin entführe ich euch heute 😊
Der Jaco hat bereits im Post vom 2. September 2025 davon berichtet.
Der Titel lautet Botanischer Garten Teil 1 
Labels: Berlin - Natur pur - Reisetipps

Uns hat dieser Garten dermaßen begeistert, dass wir ihn in unserem Urlaub zwei Mal besucht haben. Hätte ich " im grossen Welttheater " etwas zu sagen, so wäre dies aus meiner Sicht ein Pflichtprogramm für jede Schule. Junge Menschen, die sich für ein Studium in Naturwissenschaft, Biologie, Umweltschutz ect. entscheiden, würden von mir Fördergeld erhalten. Ebenfalls gehören Organisationen gefördert, die sich weltweit für den Erhalt unserer Wälder mit der natürlichen Biodiversität und der nachhaltigen Existenzsicherung der Naturvölker, einsetzen.
Abkommen und Verträge sind längstens vorhanden, die Einsicht wäre mehr oder weniger auch da...aber es harzt !!!
Zu diesem Thema setze ich einige Links für Interessierte. Durchlesen lohnt sich !


" Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt "


So lassen wir die Bäume und die Natur sprechen. Versuchen wir zuzuhören und lassen wir uns von ihrer Schönheit bezaubern.


Diese drei aneinandergereihte Tropenhäuser beherbergen eine Vegetation von sämtlichen Kontinenten. Es ist grün...grün...grün. Die Atmosphäre ist feucht und es riecht würzig. Im ganzen Tropenhaus sind Info Tafeln, die uns Laien auf verständliche Weise die Zusammenhänge in den verschiedenen Wälder erklären. Die Wälder sind schon seit Millionen von Jahren im Wandel. Verursacht durch die stetigen Klimaveränderungen. So wurden auch die grossen Bestände der ursprünglichen Lorbeerwälder dezimiert. 
Beeindruckend sind die Farne und die Baumfarne.




Wir staunten was für unterschiedliche Farne es gibt und wie schön sie sind.
So las ich, dass es über 11'000 verschiedene Sorten gibt. Sie sind nützliche Helfer für unser Klima und als Beschatter von Waldboden, sind sie für die kleinen und feuchtigkeitsliebenden Bewohner wertvoll. Auch bei toxisch verseuchten Böden mit Arsen, in Minengebieten, Fabrikgelände, und Böden mit hoher Pestizidbelastung, helfen Farne die Böden zu sanieren. Dieses Verfahren ist 80-90 % kostengünstiger als die herkömmliche Bodenwäsche....ob von solchen Länder unsere Bio Früchte herkommen....?!
Jedoch in der Landwirtschaft können die hartnäckigen Farne zum Problem werden. Sie breiten sich flächenartig aus und machen Weideland unbrauchbar. Auch Algenfarne sind für Gewässer ein Problem. Es hat eben alles im Leben eine Sonnen und Schattenseite.


Diese Pflanzen fühlen sich wohl in Gesellschaft von Farn. Wo Farne sind ist meistens auch Wasser.




Welche Farben und Formenvielfalt...ja liebe Leserschaft, ihr seht, Jaco und ich haben unser Handy fast zum glühen gebracht. Wir konnten uns nicht satt sehen. Aber nicht nur wir. Es hatte Besucher aus aller Welt und ich kann euch sagen, die Augen leuchteten...die Gesichter waren glücklich und entspannt. Einige setzten sich auf die Bänke und liessen dieses beglückende Gefühl auf sich wirken !!!




Diese Vielfalt ist die Heimat unzähliger Lebewesen, die alle miteinander verbunden sind. Könnte es nicht auch wieder eine Heimat für zukünftige Generationen werden?! Es ist eine Zerstörung und ein wahnsinniger Versuch, mittels Maschinerie und Technik, Chemie sowie schnellwachsenden Monokulturen unsere Erde für uns mundgerecht umzugestalten...Was für eine Illusion !!!
Es gäbe doch auch die Möglichkeit, Teilgebiete zu erwerben. Reichtum ist genug vorhanden !!!!! Diese Gebiete in Naturschutzzonen umzuwandeln. Einen sanften Tourismus betreiben. Damit Stadtmenschen sich regenerieren können und lernen können, wie wertvoll und einmalig schön unsere Erde ist. Es könnten Zentren entstehen wo Wissenschaftler, Biologen und Studenten aus aller Welt sich treffen könnten um ihre Erfahrungen auszutauschen. Diese Schutzgebiete könnten mit Naturnahen Tierresorts kombiniert werden. Ebenfalls zugänglich für einen sanften Tourismus. Holt indigene Völker in diese Gebiete, damit sie uns ihre Kultur und ihre Lebensphilosophie zeigen und lehren....So würden sinnvolle Arbeitsplätze entstehen und Schritt für Schritt eine andere Wahrnehmung und Denkweise bei den künftigen Generationen entstehen....es gibt immer eine Hoffnung und einen Weg, und er beginnt mit dem ersten Schritt 😊




Montag, 28. Juli 2025

Der Schwarze Holunderbaum - ein mystischer Baum


Dieses Prachtexemplar habe ich in Diessenhofen entdeckt.

Hier bin ich wieder, liebe Leserschaft. Der Post zum Holunderbaum hat mich gleich den ganzen Sonntagnachmittag beschäftigt. Da kann ich diesem Spruch nur zustimmen:

" Rinde, Beere, Blatt und Blüte, jeder Teil ist Kraft und Güte, jeder segensvoll."

Etwas Botanik

Der Holunder zählt zur Familie der Moschuskrautgewächse. Die Gattung enthält weltweit mehr als 20 verschiedene Arten. Das Verbreitungsgebiet reicht vom nordwestlichen Afrika zum westlichen Asien, der Kaukasusregion, bis in das nördliche Indien. In Mitteleuropa kennen wir hauptsächlich den Schwarzen Holunder, den Sambucus nigra.
Um den geht es hier in diesem Post, es ist schlichtweg; mein Baum !


Mythologie und Volksglaube

Der Holunder war bereits den Steinzeitmenschen bekannt. Sie nutzten ihn als Nahrung, als Färbemittel, als Heilpflanze und für die Herstellung von Flöten. Er eignete sich ebenfalls zum räuchern und Feuerbohren. Aber nicht nur.
Bei vielen Völker und ihrem Volksglauben, war er ein " heiliger Baum."
Die Kelten verehrten ihn als Symbol für die Unendlichkeit des Lebens.
Bei den Germanen war er der heilige Baum der "Göttin Holla". In der nordischen Mythologie war er der "Göttin Freya" gewidmet. Auch die alten Griechen und die Römer nutzten und verehrten ihn. 
So wurden in Verbindung mit dem Holunderbaum Rituale und Zeremonien durchgeführt. Man bat um Schutz für die Natur, den Menschen, Hof, Haus und Tiere. Man bat für Fruchtbarkeit, Heilung, Leben, Tod und Wiedergeburt.
In den Holunderbäumen wohnten die Gottheiten und die Geistwesen.
So wagte man kaum diesen Baum zu fällen oder zu verstümmeln. Das brachte im Volksglauben Unglück oder Tod. Wer trotzdem den Mut hatte, bat vorher den Baum und seine Geistwesen um Erlaubnis und um Verzeihung und brachte ihm eine Opfergabe. Diese Rituale kennt man auch von den Urbewohner Amerikas.
Mit der Rinde und der Wurzel wurde geräuchert und die getrockneten Blätter wurden geraucht. Dazu kamen halluzinogene Pilze. So versuchten diese Kulturen mit der Welt der Geistwesen Kontakt aufzunehmen.


Hier ist eine wunderbare Darstellung von Geistwesen in diesem Lebensbaum vom Japanischen Künstler Shoichi Hasegawa.

Der Holunder - ein wertvoller Baum für die Natur

Die meisten von uns kennen den Schwarzen Holunder als Strauch oder als kleiner Baum. Aber wenn die Bedingungen stimmen und er seine Freiheit hat, so kann der bis 15 Meter hoch werden. Mein Holunderbaum, den ich in meinem Garten hatte, war etwa fünf Meter hoch. Er wurde geliebt. Dies nicht nur von mir, weil ich ab und zu ein "Schwätzchen" mit der schönen Göttin Holla führte. Nein, auch die Insekten liebten ihn. So tummelten sich Bienen, Fliegen, Käfer und Schmetterlinge auf ihm, wenn er blühte. Waren seine Beeren, die eigentlich botanisch zum Steinobst zählen, reif, so kamen die Vögel. Amsel, Drossel, Stare...über 60 Vogelarten bedienen sich beim Holunderbaum und nutzen ihn für den Nestbau und als Unterschlupf. Daher dient er im Naturschutz als Vogelschutzgehölz und er ist wichtig für die Artenvielfalt.


Auch im Klostergarten bei Inzigkofen ist er anzutreffen.

Wie jeder Baum, ist auch der Holunder ein C02 Speicher. Durch sein dichtes Wurzelsystem festigt er den Boden und verhindert so die Erosion. Er ist ein sogenannter akkumulativer Bioindikator und wird zu Untersuchungen für Fluorbelastungen genutzt. Auch im Gartenbuch von Gertrud Franck, für mich die beste Gärtnerin und Lehrmeisterin ! ist zu lesen, dass sie den Holunder für Pflanzenjauche und Häcksel nutzte. Sie schrieb, Holunder sei die beste Abwehr gegen Maulwürfe und Wühlmäuse.
Seine Aura oder eben die " Geistwesen " halten negative Energien ab. Seit Urzeiten suchen die Menschen seine Nähe und der Baum sucht sie...diese Energie ist immer noch vorhanden. Wir modernen und technikhörigen Menschen sind nur zu sehr abgelenkt. Aber ich bin überzeugt, dass er für Stadtparks eine segensreiche Bereicherung wäre.





Der Holunder in der " Apotheke Gottes "

In der Volksmedizin, Phytomedizin und in der Homöopathie hat der Schwarze Holunder seinen festen Platz. Dies seit Urzeiten !!!
Seine Wirkstoffe sind ätherisches Öl, Flavonoide, Gerbstoff, Harz...um nur einige zu nennen. Zudem ist er ein ausgezeichneter Lieferant für Vitamin A und C.           
Dem Wirkstoff Sambicyanin, der sich in den Schalen der Beeren befindet, wird sogar eine positive Wirkung für Herz-und Kreislauferkrankungen, sowie als Radikalfänger von negativen Zellen, eine positive Beeinflussung von Krebszellen nachgesagt. In der Lebensmittel und Textilindustrie wird er als natürlicher Farbstoff eingesetzt.
Aber Vorsicht, die Beeren sind giftig. Vor allem die unreifen und nicht ungekocht essen !

Wie immer, von der Wissenschaft und der Schulmedizin wird die Heilkraft des Schwarzen Holunders nicht bestätigt.
Aber Fakt ist, weltweit hatten Urvölker nur die Medizin der Pflanzen, Tier und der Mineralienwelt. Sie muss erfolgreich gewirkt haben, sonst wäre der Mensch schon längstens ausgestorben. Es kommt nicht von ungefähr, dass sich mir die Nackenhaare sträuben, wenn ich alle 2 Jahre zu einem Checkup in die Arztpraxis gehe und jedes Mal " in die Zange " genommen werde für prophylaktische 
" Stechereien ". Wer sich seit Jahrzehnten mit der Naturheilkunde befasst, kann sehr wohl beurteilen was sein Körper braucht und wie man ihn gesund erhält. Mit diesem Lebensstil bin ich in meiner Familie großgeworden. Meine Mam ( Mutter ) ist 93 Jahre und braucht ausser einer Tablette zur Blutverdünnung nichts. Von ihr und meinem " Grosi " ( Oma ) habe ich den Instinkt und das Wissen geerbt, mit seinem Körper zu kommunizieren und Gesundheit als etwas Ganzheitliches anzusehen. Ganzheitlich im Sinne von Natur-Körper-Geist-Seele und Humor.
Mit diesem Natur-Heil-Wissen haben Jaco und ich zweimal eine Corona Infektion innert kürzester Zeit überstanden und kuriert. Obwohl Jaco laut Schulmedizin zu den Risikopatienten zählt.
Ich sage nur: einen Teufel werden wir tun mit solchen Zwangsverordnungen...Göttin Holla, bitte beschütze uns vor den Dämonen !!!!!


Somit ist der Schwarze Holunder äusserlich und innerlich für viele Beschwerden einzusetzen. Er wirkt abführend, blutreinigend, harntreibend, schweisstreibend, entzündungshemmend und er stärkt das Immunsystem.
Er wirkt positiv bei Erkältungen, Blasen und Nierenbeschwerden, er ist Herz-Kreislauf stärkend, er wirkt positiv bei Gicht und Rheumatismus, der Verdauung...

Wer sich zu wenig auskennt, Allergiker ist oder Medikamente nehmen muss, denen empfehle ich geht in eine kompetente Drogerie/Apotheke, dort werdet ihr bestens beraten !

Äusserlich tut er der Haut gut. Ein Fussbad mit Holunderblüten und eine Handvoll
Pfefferminzblätter hilft bei übermüdeten und geschwollenen Füssen.
Holunderblätter helfen bei einem Bienen oder Wespenstich und müde, überreizte Augen ( Vom herumklimpern auf dem PC 😉 ) beruhigt man mit einem Holundertee hier das Rezept:

50 gr. Blüten auf 1Lt. siedendes Wasser. 15 Minuten ziehen lassen.
Abfiltern und in eine Gasflasche (die vorher heiss abgekocht wurde) abfüllen. Verschliessen. Kühl und dunkel aufbewahren.
Bio-Wattepads damit tränken, sich bequem hinlegen und auf die geschlossenen Augen auflegen und 10-20 Minuten träumen...

Holunder - Naturfarben

Wie mit vielen natürlichen Materialien, so kann man auch bestens mit Pflanzenfarben malen. Man muss aber wissen, dass Naturfarben am Licht mit der Zeit verblassen oder die Farbe verändern. Auch der Malgrund spielt eine Rolle. Für Pflanzenfarben bevorzuge ich Aquarellpapier. 
Zudem behandle ich am Schluss alle meine Bilder mit einer Firnis. Bei Pflanzenfarben nehme ich einen Spray vom Fachgeschäft für Gouache, Pastell und Aquarell Farben.
Das Malen mit reifen Schwarzen Holunderbeeren ist einfach. Je nach Bedarf nimmt man eine Tasse abgezupfte und entstielte Beeren, gibt sie z.B  in einen sauberen 1Liter Joghurt Becher und zerstampft sie mit einem Kartoffelstampfer. Klar, das geht auch maschinell. Wichtig ist das der Saft gut gefiltert wird. Entweder ein ganz feines Sieb oder ein Kaffeefilter. Mit dem schönen violetten Saft kann nun gemalt werden.
Lasst euer Fantasie freien Lauf. Vor allem Kinder, Senioren oder Menschen mit einer Einschränkung haben an dieser Malerei Freude. ( Schürze nicht vergessen )
Überraschende Effekte erzielt man mit Salz, oder Essigspritzer die man auf die noch nasse Farbe streut und dann trocknen lässt.
Anregungen findet ihr im Internet.






Hier eine hübsche Darstellung von der Künstlerin Katja Hogh


Im zweiten Teil meines Holunder Posts, geht es in die Küche. Da habe ich euch allerlei Leckeres und Säftchen die es in sich haben 😋 Bis später.
Violette Grüsse sendet euch die Mis von den JacoMis




 

Ein Besuch im Rosengarten beim Munot. Teil 1.

Blick von der Munot Treppe über die Dächer der Stadt Schaffhausen. Hallo liebe Leser und Leserinnen, ist sie nicht schön unsere kleine Stadt...