Blick von der Munot Treppe über die Dächer der Stadt Schaffhausen.
Hier ein Blick zum Munot mit dieser wunderschönen Rose, die ihm mit ihrem Namen alle Ehre macht: Munot FL Huber 1983
Hallo.....unser Blog erzählt aus unserem Leben. Bunt gemixt. Reisen - Ausflüge - Fotografien -Garten - Hunde und Katzen - Radtouren - DDR -meiner Malkunst - vom Auswandern - Natur - einem natürlichen und gesunden Lebensstil - von Liebe und von Freude....von Lebensfreude! Aber wir blicken auch kritisch in unsere Gesellschaft und auf die Probleme in unserer Welt. Das äußern wir in unseren Einsichten und Weitsichten. Dann viel Vergnügen !
Wir sind die JacoMis. Ein Kürzel für Jürgen Jacob und Therese Mischler. Jürgen Jacob ist der Fotograf und Poet. Therese Mischler ist die Schreiberin und die Malerin.
# Ein Abenteuer im Unteren Reiat: Wandern, Vulkane und viel Charme
Hallo liebe Wanderfreunde und Abenteurer! Heute nehmen wir euch mit auf eine Reise in die wohl unbekannteste Ecke der Schweiz: den Unteren Reiat. Ja, ihr habt richtig gehört. Während die meisten von euch wahrscheinlich den Rheinfall, die Schaffhauser Altstadt oder die Weinseligkeit im Klettgau bevorzugen, ziehen wir los in ein Gebiet, das so geheim ist, dass selbst Google Maps manchmal den Kopf schüttelt.
Unser Ziel? Das charmante Örtchen Opfertshofen, das mit seinen rund 150 Einwohnern und einer Kirche aus dem Jahr 1639 schon fast eine Metropole im Miniaturformat ist. Also, schnürt eure Wanderschuhe und packt eure gute Laune ein!
## Die Dorfkirche: Ein architektonisches Highlight
Unsere Tour startet an der altehrwürdigen Dorfkirche, die stolz auf einer Anhöhe thront und aussieht, als würde sie über das Bibertal wachen. Erbaut im Jahre 1639, ist sie das älteste Gebäude im Unteren Reiat. Eine Kirche mit Geschichte – und das in einem Dorf, das wahrscheinlich mehr Schafe als Menschen hat.
## Kulinarische Freuden in der Reiatstube
Nach so viel Kulturgeschichte knurrt der Magen. Keine Sorge, auch dafür ist gesorgt! Die Reiatstube, die einzige verbleibende Dorfwirtschaft im unteren Reiat, lädt mit gutbürgerlicher Küche und saisonalen Spezialitäten ein. Ein echter Geheimtipp, vor allem für diejenigen, die nach der Wanderung nicht nur den Durst stillen wollen. Und der Ausblick auf die Hegauvulkane? Einfach bombastisch!
## Vulkane in Sicht!
Apropos Vulkane: Wusstet ihr, dass das Deutsche Hegau an den Unteren Reiat grenzt? Ja genau, und dort gibt es neun kegelförmige Relikte vulkanischer Tätigkeit. Keine Angst, die sind schon seit 14 Millionen Jahren in Rente. Aber drei dieser eindrucksvollen Vulkankegel konnten wir von Opfertshofen aus bestens bewundern – ohne Gefahr eines Lavaausbruchs!
## Der Reiatweg Nr. 902: Ein Muss für Wanderlustige
Ein weiteres Highlight unserer Tour war ein Teilstück des Reiatweges Nr. 902. Bei guter Fernsicht konnten wir sogar einen Blick auf den Bodensee erhaschen. Und mal ehrlich, wer kann schon von sich behaupten, am geografischen "Nordpol" der Schweiz gewesen zu sein?
## Die kurvenreiche Straße nach Opfertshofen (De Opfertshofener)
Zum Abschluss noch ein kleiner Tipp für alle Adrenalinjunkies: Der "Kleine Klausen", eine kurvenreiche Straße vom Bibertal nach Opfertshofen. Scherzhaft benannt nach dem berühmten Klausenpass, fanden hier von 1920 bis 1950 sogar Auto- und Motorradrennen statt. Heute ist es ein Geheimtipp für Velo- und Motorradfahrer – also Helm auf und los geht's!
Habt ihr Lust bekommen, die unbekannteste Ecke der Schweiz zu erkunden? Dann schnappt euch eure Freunde und folgt uns ins Abenteuerland Reiat. Versprochen, es wird lustig, charmant und absolut unvergesslich!
#Ein Denkmalstag in Schaffhausen – Ein Abenteuer im Haus "Zum Weissen Wind"
Liebe Leserinnen und Leser,
stellt euch vor, es ist der 12.09.2026 und wir, die "JacoMis", stehen voller Vorfreude am Infostand in der Schaffhauser Altstadt. Warum? Na, es ist Denkmalstag! Doch unsere Begeisterung bekommt einen kleinen Dämpfer: Alle Führungen sind ausgebucht. Online-Buchungen, pah! Wer braucht schon Planung, wenn man Spontanität hat? Zum Glück bleibt uns das historische Altstadthaus "Zum Weissen Wind". Also nichts wie hin, Schutzüberzieher über die Schuhe und ab geht die Post!
Das Haus hat mehr Geschichte als meine Oma Geschichten über ihre Jugend. Es reicht bis ins Spätmittelalter zurück und hat mehr Umgestaltungen erlebt als ein Hollywood-Star. Früher eine Papeterie, heute ein schnuckeliges Wohnheim für junge Erwachsene in der Ausbildung – so viel Wandel verdient Applaus!
Wir erkunden die Etagen und landen schließlich auf der Dachterrasse. Der Ausblick? Atemberaubend! Direkt gegenüber grüßt uns das Haus "Zum Steinbock" mit seinem Erker, einem von 171 in der Altstadt. Die Fassade ist so barock wie meine Frisur nach dem Aufstehen, mit plastischen Ornamenten und einem Steinbock-Relief, das aussieht, als könnte es jeden Moment losmeckern.
Von oben erspähen wir den Obertorturm – unser eigentliches Ziel des Tages. Ein Turm aus dem Jahre 1273 mit 10 Etagen? Da wird selbst der Eiffelturm neidisch! Der Turm ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern auch Heimat für eine Alpenseglerkolonie. Klingt wie ein Vogel-Hostel mit historischem Flair.
Die Aussicht von der Dachterrasse bietet noch mehr Highlights: Wir sehen den Kirchturm der Kirche "Santa Maria" und die malerischen Ziegeldächer der Altstadt. Ein Anblick, der selbst Instagram zum Absturz bringt!
Also, habt ihr Lust auf einen "Tag des Denkmals"? Dann schnappt euch eure Schutzüberzieher und kommt mit! Die Fotoausbeute ist nicht riesig, aber ein Überblick ist garantiert. Und wer weiß, vielleicht begegnet ihr sogar einem meckernden Steinbock oder einem plaudernden Alpensegler.
In diesem Sinne: Auf zum nächsten Abenteuer!
Eure JacoMis 👫 🏰 📷
Haus "Zum Steinbock"
# Ein Sonntagsspaziergang am Lindli: Wo Schwäne Siesta halten und Fitnessbänke locken.
Sonntag, der heilige Tag der Woche, an dem man sich traditionell mit Haushaltsarbeiten vergnügen sollte. Doch was tun, wenn die Sonne mit einem breiten Grinsen am blauen Himmel steht und der Rhein ruft? Genau, man ignoriert den Staubsauger und zieht los zum Lindli, der Schaffhauser Flaniermeile direkt am Wasser.
Vergesst Paris und seine Champs-Élysées! Hier am Rhein gibt es die perfekte Mischung aus Natur, Eiscreme und einer Prise Geschichte. Unter schattigen Bäumen flanieren Paare und Familien, während Schwäne in aller Ruhe dem Trubel zuschauen. Die Jungschwäne sind schon so selbstständig, dass sie allein unterwegs sind – da könnten sich manche Teenager eine Scheibe von abschneiden.
Ein Besuch im Lunas Crêpes ist Pflichtprogramm. Bei einem feinen Kaffee lässt es sich wunderbar abschalten und die vorbeiziehenden Schiffe der Untersee- und Rheinflotte grüßen. Ob Joggen oder ein erfrischendes Bad im Rhein – das Lindli bietet für jeden etwas. Und wer sich wie ein echter Fitnessguru fühlen möchte, kann die neue Fitnessbank ausprobieren. Jaco hat's getan – mit Bravour, versteht sich.
Unser Spaziergang führte uns auch zu einem besonderen Baum: dem Urweltmammutbaum, alias Chinesische Wassertanne. Ein wahrer Hingucker! Währenddessen hielten die Schwäne Siesta – wahrscheinlich inspiriert von den gemütlichen Mexikanischen Sonnenblumen, die noch fleißig Hummeln anlockten.
Am gegenüberliegenden Rheinufer erblickten wir einen historischen Militärbunker aus dem 2. Weltkrieg. Ein Relikt aus einer Zeit, die hoffentlich nie wiederkehrt. Schaffhausen wurde einst versehentlich von den Amerikanern bombardiert – ein tragisches Missverständnis, das uns daran erinnert, wie wichtig Frieden ist. (Schaffhausen wurde am 1. April 1944 von den Amerikanern bombardiert. 40 Menschen starben, eigentlich sollte der Angriff dem 200 km entfernten Ludwigshafen gelten.) Man muss sich solcher Ereignisse immer wieder bewusst werden, da wir ja eine angespannte Lage in Europa haben.
Zum Abschluss unseres Ausflugs führte uns unser Weg an der romantischen Schlossartigen Villa Rheinbühl vorbei. Ein kleines Schlösschen nahe der Altstadt von Schaffhausen - perfekt für einen Ausblick auf frühere Zeiten.
In unserer Fotoserie könnt ihr euch wie immer einen Überblick über unseren Spaziergang verschaffen. Bis zum nächsten Abenteuer am Rhein! 👫 💚 📷
Blick von der Munot Treppe über die Dächer der Stadt Schaffhausen. Hallo liebe Leser und Leserinnen, ist sie nicht schön unsere kleine Stadt...