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Freitag, 31. Juli 2026

Schaffhausen bei Nacht - Impressionen


 
Hallo liebe Leser und Leserinnen, die JacoMis wünschen euch ein schönes Wochenende 😊

Wie ich im Post mit dem Titel: Geniesst den Sommer, angekündigt habe, so möchten wir euch heute unsere " Foto - Beute " von unserem romantischen Nachtspaziergang in Schaffhausen - CH präsentieren.

Wie ihr ja wisst, wir JacoMis sind " Vögel der Nacht " und es wäre eine Sünde, wenn wir diese Mystik der Nächte nur vor dem Laptop, dem Fernseher oder Bücher verbringen würden. Also ab auf die Jagd....
Oben im Bild seht ihr den Munot. Es ist unser " Liebling " und wir gehen ihn oft besuchen, so auch heute bei unserem Ausflug. Von dort ziehen wir weiter Richtung Säntisstieg. Da hat es einen wunderbaren Aussichtspunkt zum Rhein runter und zur Stadt Schaffhausen. Auch dieser Platz gehört uns...hi...hi. Und wir warten auf jemanden...tja, auf wen wohl ? Hier ist er:  Der Bockmond. Auch Heumond oder Kräutermond genannt. Einfach super, gibt es etwas schöneres als die Natur auf unserem kleinen Planeten, die Sterne, und den Mond ?!




So orange habe ich den Mond bis jetzt nur in Spanien über dem Meer gesehen. Wir zwei sind hin und weg....wir knipsen und knipsen...So nun schnell den Säntisstieg runter zum Rhein, bevor es zu spät ist.
Zumal sich der Mond pro Sekunde 1.023 Meter oder in der Stunde etwa 3.700 Kilometer auf seiner Laufbahn um die Erde bewegt. Wow, einfach faszinierend und wir Menschen wissen nichts besseres als Kriege zu führen und unseren Planeten auszubeuten. Die Tier und Pflanzenwelt auszurotten und Völker mit ihrer Kultur abzumurksen...!!!!!

Am Rhein unten wird es direkt romantisch.





Soooo schön....Plötzlich kam lautlos ein Schwanenpaar dahergeschwommen. Der eine Schwan kam nahe ans Ufer und er begann vor unseren Augen sein Gefieder zu pflegen.





Wir schlendern Richtung Stadt. Vorbei an der Rheinbrücke Feuerthalen. In diesem Abendlicht ist sie für uns direkt ein Kunstwerk. Das ist sie ja auch. Schliesslich ist sie 130 Jahre alt und denkmalgeschützt. Nun erhält sie eine umfassende Sanierung. Die Stahlkonstruktion, sowie die Fahrbahn wird erneuert. Was mich besonders freut, dass das Bauunternehmen Rücksicht nimmt auf die Natur und die Anwohner.
Es ist nämlich das Jagdgebiet und der Flugkorridor von Wasserfledermäusen. Das es Wasserfledermäuse gibt wussten wir gar nicht. Die fliegen ganz dicht über dem Wasser und fangen Mücken. Auch die Mauersegler haben in der Brückenmauer ihre Nistkästen, auf die Rücksicht genommen wird. Das finden wir JacoMis doch vorbildlich, so sollte es doch sein.

So schaut die Baustelle bei Tag aus.


Und hier ist die Mystik der Nacht.




Wir JacoMis ziehen den Hut vor all den Bauarbeiter und sonstigen Arbeiter und Arbeiterinnen die in den unterschiedlichsten Berufen für uns Menschen Nachtarbeit leisten.
Und dies zu einem schäbigen Lohn, wenn man diese Löhne mit den Löhnen der Bundesbeamten und Beamtinnen vergleicht....Pfui sage ich da nur !!!


Nichtsahnend gehen wir Richtung Innenstadt. Dort ist zur Zeit das Musik Event:
Stars in Town. Da muss man den Organisatoren wirklich ein Kompliment machen, da sind hochkarätige Stars vor Ort. 
Aber dieses Spektakel überlassen wir der jüngeren Generation. Umso mehr hat uns die Lightshow an den Häuser überrascht. Und auch hier muss ich ein Kompliment machen, Leute, diese surrealistische Märchenshow ist super. Ich konnte beobachten, dass auch Senioren in unserem Alter fasziniert und neugierig zuschauten und mit dem Handy fotografiert haben....Bravo !!! Beim Lichtfestival vom letztem Jahr war die Lightshow an den Häuser zu unruhig, das machte einen ganz nervös.
Leute, ich wusste doch, dass ihr es besser könnt....









Wir JacoMis sagen Tschüss und bis morgen 😊


Montag, 22. Juni 2026

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah


Halli Hallo, die JacoMis grüssen euch und wünschen allen eine gute neue Woche.

Lassen wir die " Welt-Probleme " mal aussen vor, so sind wir der Meinung, geniessen wir doch einfach den Sommer....Zugegeben, die Temperaturen haben unser "Wohlfühlbefinden"
bereits überschritten. Also machen wir kürzere Ausflüge oder Spaziergänge und schleichen wir dem Schatten entlang.
Das haben wir am Sonntag gemacht und wir zwei sind wieder total begeistert, in was für einer schönen " Schweizer - Ecke " wir leben. Auf unserem zwei stündigen Spaziergang haben wir für unseren Geschmack so viel Schönes und Interessantes gesehen, desshalb der Ausspruch von Johann Wolfgang von Goethe aus seinem Gedicht: Erinnerung

Willst du immer weiter schweifen ? Sieh, das Gute liegt so nah !

Genau so, liebe Leserschaft, schaut mal was unsere schöne Stadt und natürlich auch der Kanton Schaffhausen zu bieten hat.

Wir zwei gehen durch den Fäsenstaub-Park zum Rhein runter. Immer ein Highlight für uns der Charlottenfels mit dem Wohnmuseum der Familie Moser. Hier haben Jaco und ich uns das " JA - Wort " gegeben.



Vorbei an Wildblumen, wie diesen Königskerzen und dem schönen Perückenstrauch. Schon seit der Antike gilt die Königskerze als Heilpflanze. Wirksam sind ihre Schleimstoffe und Saponine. Sie wirkt Reizlindernd auf die Mundschleimhaut und Auswurffördernd auf die Lunge. In Kombination mit Spitzwegerich und Malve, ergibt dies ein wirksamer Hustentee.
Lasst euch von einer Apotheke mit Naturheilprodukten beraten.
Es geht weiter die Treppe runter und schon sehen wir den Rhein mit dem Frauenfels.



Wir durchqueren ihn und gehen wieder Richtung Munot. Schon bald entdecken wir ein Kunstobjekt. Eine " Reuse " des Künstlers Till Augustin.



Na ja, Geschmäcker sind verschieden....mir gefallen die lustigen " Lindwurm Kerle " vom Künstler Kurt Bruckner. Er nennt diese Skulptur " Fabelwesen " und es ist ein Geschenk der renommierten Schweizer Uhrenmarke IWC an die Stadt Schaffhausen.


Die Natur kann da natürlich mithalten mit ihrer Schönheit. Mit Walderdbeeren, Brombeeren, Baumpilzen, Wasservögel, Frösche, Fische und den gebänderten Prachtlibellen. Reicht euch das noch nicht, na gut, ich habe euch noch zwei " Steinbrocken" aus der Eiszeit zu bieten.




Auch das Rheinbad und die Sauna Abteilung ist ein beliebter Treffpunkt. Es ist das älteste Flussbad der Schweiz.


Aber mein absolutes Highlight kommt noch. Es hat mir ein Glücksgefühl ausgelöst bis zuinnerst. Es ist ein " Natur Kunstwerk " und man muss die Augen wetzen, damit man nicht achtlos daran vorbei geht. Leute, sowas sieht mein Künstlerauge schon vom " Schiff aus ". Für mich ist es eine archaische Kunst, die von Herzen kommt und nichts anderes bezwecken will, als die Spaziergänger zu erfreuen. Aber auch zu demonstrieren, wie man mit Fantasie und Naturmaterialien, eine kreative Kunst gestalten kann, die vom Kleinkind bis zu Omas und Opas verstanden wird. Warum...? Weil sie ehrlich ist und uns Menschen im Herzen und unserer Seele berührt. Dies kann man längst nicht von allen Kunstinstallationen und Objekten behaupten, die von unseren Zeitgenössischen Museen präsentiert werden. Das Meiste ist seinen Preis nicht wert, nichtssagend und überflüssig...Zum Glück gibt es Naturhistorische Museen, Heimatmuseen, Museen die uns Klassische Moderne präsentieren oder Museen mit Ausstellungen zu einem Fachgebiet !

Hier ist dieses " Natur Kunstwerk "






Was könnt ihr erkennen ? Ein Osterhase, ein Steinkauz, ein Einhorn, ein Spinnennetz, eine Sonne, Waldmenschen, ein Herz und einen Spruch. 


So sagt denn diese hübsche Waldfee:
Bitte sei freundlich zum Waldvolk. Es liebt diesen Ort und die Kinder kommen so gerne zu Besuch. Das will ich doch hoffen, dass hier weder Vandalismus noch Diebische Absichten vorhanden sind. Ihr wisst ja, mein Schutzgeist ist ein Grizzlybär und dem seine Freunde sind Waldschrate und Waldhexen...ich kann einen nächtlichen Besuch in eurer Schlafstube organisieren...!!!
Möge dieser Engel dieses wunderbare Werk und seine Gestalterin ( unbekannt ) beschützen. Danke !


So schreiten denn Jaco und ich beglückt weiter. Schon sind wir beim nächsten Highlight. Einfach super dieser Blick zum Turm der St. Johann Kirche und zum Munot.
Es geht zurück durch die Innenstadt und im Kühlfach wartet ein wohlverdientes Eiscreme.




So schön kann ein Sonntags - Spaziergang sein.
Wir JacoMis sagen Tschüss...bis zum nächsten Post.

Hier noch ein paar Links für Interessierte.



Montag, 15. Juni 2026

Im Klettgau unterwegs - Das rechteckige Bauernstädtchen - Neunkirch

 # Neunkirch – Das Mittelalter trifft Quadratmeter  

Hallo liebe Leserinnen und Leser, heute nehmen wir euch mit auf eine kleine, aber feine Zeitreise in die einzige orthogonale Planstadt des Mittelalters in der Schweiz: Neunkirch im Klettgau. Ja, ihr habt richtig gehört – rechteckig! Während andere Städte sich im Mittelalter dachten: „Ach, wir bauen einfach mal kreuz und quer“, hat Neunkirch sich gesagt: „Nein, bei uns gibt’s Ordnung. Alles schön im Quadrat!“ Und so steht dieses Bauernstädtchen bis heute da, wie ein mittelalterlicher Excel-Sheet – strukturiert und übersichtlich.

## Quadratisch, praktisch, historisch  

Neunkirch sieht aus wie ein Dorf, das sich heimlich als Stadt verkleidet hat. Der Grund? Jahrhunderte der Unterdrückung durch die Stadt Schaffhausen. Da blieb Neunkirch eben ein Bauerndorf mit städtischem Flair – quasi der mittelalterliche Hipster unter den Schweizer Orten. Doch genau das macht den Charme aus! Besonders die Hintergassen haben uns beeindruckt. Hier fühlt man sich wie in einem Filmset für einen historischen Bauernhof-Krimi.  

## Brunnen – Die Instagram-Hotspots des Mittelalters  

Was uns sofort ins Auge gesprungen ist: Brunnen, Brunnen und nochmal Brunnen! Neunkirch hat mehr historische Brunnen als die meisten von uns Tassen im Schrank. Besonders die beiden Stars der Stadt – der Obere und der Untere Brunnen aus den 1760er-Jahren – sind echte Hingucker. Früher waren sie der Treffpunkt für alles Wichtige: Wasser holen, Wäsche waschen und natürlich Klatsch und Tratsch. Heute sind sie perfekte Fotomotive. Und wer weiß, vielleicht hört man ja noch die Geister der alten Waschweiber über die neuesten Dorfskandale tuscheln?

## Das Tor mit dem weisen Spruch  

Ein Highlight unseres Rundgangs war das Obertor. Dort prangt ein Spruch in Schwyzertüütsch, der übersetzt etwa bedeutet: „Durch das große Tor geht sein letzter Gang, darum geh durch das kleine und lebe noch lange.“ Na, da haben wir uns natürlich für das kleine Tor entschieden – wir haben schließlich noch einiges vor und wollen euch weiterhin mit unseren Reisen unterhalten! Wer braucht schon große Tore? Klein ist das neue Groß!

## Schloss Oberhof – Heimatmuseum mit Potenzial  

Im Schloss Oberhof befindet sich das Heimatmuseum von Neunkirch. Und glaubt uns, das war so interessant, dass wir euch dazu einen eigenen Blogbeitrag versprochen haben. Spoiler: Es gibt jede Menge Geschichte, spannende Exponate und garantiert kein langweiliges „Bitte nicht berühren“-Schild.

## Fazit: Quadratisch gut!  

Neunkirch hat uns wirklich überrascht. Es ist wie eine Zeitkapsel, in der man die mittelalterliche Ordnung hautnah erleben kann – und das mit einer Prise bäuerlichem Charme. Also, wenn ihr mal Lust auf eine Reise ins Quadrat habt (und ein bisschen Klatsch am Brunnen nicht scheut), dann ab nach Neunkirch!  

Schaut euch unsere Fotoserie an und begleitet uns auf unserem Rundgang durch dieses historische Juwel. Und denkt daran: Immer schön durch das kleine Tor gehen – sicher ist sicher! 👫⛲ 


                       Brunnen mit Bauernmädchen von 1940 


                         Bohrmaschine von 1915 



                       Vordergasse mit Obertorturm 


                                    Obertorturm 



                      Spruch am Großen Tor 



                        Historische Altstadt 


                          Altes Riegelhaus 


                         Altstadt 


                        Skulptur Bergkirche 



                            Spalierbaum 


                         Brunnen von 1760 


                         Schloss Oberhof - Ortsmuseum 


                          Stadtkirche 


                         Mühlengasse 


                        Brunnenskulptur 



                          Stadt im Quadrat 


                                  Auf Wiedersehen... 

                         
                     Neunkirch - Wikipedia     




Zeitreisen - Wurzelpark Arriach-Gerlitzen

# Ein Spaziergang durch den Wurzelpark Arriach: Wo Kettensägen Kunst machen! Leute, wie die Zeit vergeht! Kaum zu glauben, dass es schon 12 ...