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Dienstag, 17. März 2026

Der Blutmond weint Tränen


Der Blutmond über der Stadt - So lautet der Titel meines Bildes, gemalt mit Ölkreide in Kratz - und Schabtechnik.

Ein Bild das ich vor einigen Jahren gemalt habe und das zur Zeit wieder hoch aktuell ist. Wahrlich, die Sterne verlieren ihren Glanz, die Engel sind ratlos und der Mond weint blutige Tränen, wenn sie auf unsere Erde nieder schauen und dieses Chaos und Elend sehen.

Nacht ist schon hereingesunken
Schließt sich heilig Stern an Stern
Große Lichter, kleine Funken
Glitzern nah und glänzen fern
Glitzern hier im See sich spiegelnd
glänzen droben klarer Nacht
Tiefsten Ruhens Glück besiegelnd
Herrscht des Mondes volle Pracht

Johann Wolfgang von Goethe

Wir wünschen allen eine gute Nacht...vertrauen wir den Sternen, der Sonne und dem Mond. Der große Geist des Universums ist für uns Menschen unergründlich. Er behält seine Geheimnisse für sich. Nur wer dem Weg der Liebe folgt werden die Geheimnisse offenbart...

Morgen betrachten wir dieses Chaos aus unserer Sichtweise 😉
Aber nun lasst uns durch die Nacht fliegen...Tschüss eure JacoMis


Montag, 26. Januar 2026

Von Pflanzenschönheiten und Giftigkeit


 
Hallo liebe Leser und Leserinnen, einen schönen Wochenbeginn wünschen euch die JacoMis 😊

Wenn Du vergnügt sein willst, umgib dich mit Freunden.
Wenn Du glücklich sein willst, umgib dich mit Blumen.

Ein Sprichwort aus Japan

Genau das habe ich heute vor, euch mit Blumen glücklich zu machen und na klar, ein wenig philosophieren ist ja auch nie verkehrt...😉
Eines müssen wir uns gleich bewusst sein, lassen wir uns von Schönheit nicht zu sehr betören und einlullen. Schon Adam und Eva sind dem hypnotischen Blick, dem raffinierten Schlangenkleid und ihrem falschen " Gesäusele " auf den Leim gegangen und haben vom verbotenen Apfelbaum gegessen.
Seitdem kann man sich durchaus fragen, wo ist die Hölle, wo ist der Himmel und wo verstecken sich die Friedensengel...?! Antwort: Die Hölle ist auf Erden !!!

Somit ist eben nicht jede schöne Blume, jedes schöne Insekt oder Tier harmlos. Viele von ihnen sind giftig.
Wer kennt die wunderschönen und pflegeleichten Kalanchoen oben im Bild. Auch genannt Madagaskarglöckchen oder Flammendes Käthchen. Sie zählen zu meinen Lieblingen. Aber oha...sie enthält Herzglykoside, Apfelsäure, und Isozitrinsäure. Diese Wirkstoffe können Hautreizungen auslösen und die Herzfrequenz beeinflussen. Na toll, genau so eine Pflanze habe ich meiner herzkranken Mam in ihrem neuen Pflegeheim, in ihrem Zimmer auf den Tisch gestellt, wo sie sich viel aufhält. Die kommt morgen bei meinem Besuch aber subito weg. 




Ob Einblatt, Flamingoblume, Alpenveilchen, Begonien oder Dieffenbachien, alle sind giftig, um nur einige zu nennen. So habe ich seit Jahrzehnten " giftige Mitbewohner " und mit den Pflanzen die ich in meinen Gärten hatte, hätte ich gegen eine Armee antreten können...😄 aber ich fühle mich pudelwohl und lebendig. Es ist einfach Vorsicht geboten, vor allem wenn man an ihnen herumwerkelt. Handschuhe anziehen, Werkzeug säubern, mit dem Gesicht nicht zu nahe an die Pflanze und Katzen, Hunde und Kleinkinder von ihnen fernhalten.

Blumenliebe

Traurig scheint ein Blumenleben, erhält es Beachtung kaum.
Nur nach Licht und Wärme streben, bleibt unerfüllt der Pflanze Traum.

Kraftlos dann die Blätter hängen, ihre Blüten verblassen im Nu.
Lautlos Schreie nach Pflege drängen, hörst du's nicht ? Siehst du nicht zu ?

Schenk ihr Liebe, die sie hält und stützt.
Für dich ist doch ihr Lebenslauf.

Bemüh dich um sie, du fühlst es nützt, blüht sie zur vollen Schönheit auf.

von Karin Thiessen


Liebe Leserschaft, genau dies habe ich mit dieser giftigen Amaryllis gemacht. Sie ist sogar hochgiftig. Ihre Knolle kann zum Tod führen, vor allem beim Verzehr.
Als ich vor einigen Wochen in der Stadt einkaufen ging, war im Geschäft bei der Pflanzenabteilung ein ganzer Tisch voll mit Amaryllis. Sie waren alle noch eine Knolle und wollten nicht blühen. Also bekam man sie zum halben Preis und wer übrig blieb wurde wahrscheinlich weggeschmissen. Leute...da blutet mir das Herz, es sind Lebewesen ! Aber ich konnte nur eine retten, unsere Wohnung ist schon ein Museum und Gewächshaus 😜
Also habe ich sie nach der Gebrauchsanweisung gepflegt und ihr gut zugeredet.
Hallo...es wird nicht gelacht. Pflanzen haben Empfindungen und sie haben eine Sprache und Intelligenz, das kann man längst nicht von allen Menschen behaupten!
Als die Pflanze zu wachsen begann, habe ich ihr ab und zu einen Schluck Dünger ins Gießwasser gegeben. Es gefällt dieser Amaryllis bombig bei mir. Ich lobe sie jeden Tag über den grünen Klee hinaus und sie legte sich ins Zeug, wuchs und wuchs und sie schenkte mir sage und schreibe 8 grosse Blüten. In ihrem Übermut machte sie sogar einen Salto Mortale und landete auf dem Boden. Ich setzte sie wieder in ihren kleinen Topf, füllte mit Erde auf und als Krücke erhielt sie eine ausrangierte Kochkelle. ( Man kann nie genug ausrangierte Kochkellen im Vorrat haben. Sie sind für alles Mögliche einsetzbar 😎) die Blüten sind verblüht, den Stängel habe ich eingekürzt, da rann ordentlich Pflanzensaft heraus. Vorsicht, giftig. Was macht diese verrückte Pflanze, die eigentlich ein Waisenkind war...sie lässt gleich nochmal eine Rakete steigen und lässt einen zweiten Blütenstängel wachsen. Na dann...auf gute Freundschaft.


Was lernen wir aus dieser kleinen Amaryllis Geschichte ? Es ist die Liebe, das Vertrauen, der Glaube an das Gute, der uns Menschen weiterbringt. Lernen wir mit toxischen Pflanzen, Tieren und Menschen umzugehen. Geben wir ihnen eine Chance und beweisen wir ihnen, dass unsere positive Lebensphilosophie der Weg in ein harmonisches und glückliches Leben ist...Setzen wir " Gut - Menschen " uns das zum Ziel...!!!

Hier noch ein paar weitere Schönheiten, die aber alle giftig sind. Sollten wir, ein Haustier oder Kleinkind eine übermäßige Reaktion bekommen, so ist das Toxische Institut die richtige Anlaufstelle...und nicht zögern, sofort telefonieren.






Wir JacoMis sagen Tschüss, habt alle eine gute Woche und viel Erfolg beim händeln von toxischen Wesen 😎


Dienstag, 15. April 2025

Frühling - Ostervorbereitungen - Mein Leben


 
 " Ein Frühlingstag so hell und klar,
    es grünt und blüht rings um mich her.
    Der Wind zerzaust mir sanft das Haar,
    die Sonne scheint - was will ich mehr." 

               🥚    (Anita Menger)   🥚    

Hallo liebe Leser und Leserinnen, ist es nicht herrlich, dieses Bild und das Frühlingsgedicht. Da hat man doch gleich eine gute Laune und freut sich auf die kommenden Ostertage.
Und...habt ihr schon Eier verziert ? Das habe ich als Schulmädchen schon gerne gemacht. Mam ( Mutter ) und ich sammelten jeweils Gräser und Blumen. Meistens Osterkraut, Blütenköpfe von Gänseblümchen oder Blätter und verschiedene Grashalme. Dann kochte Mam einen Sud aus braunen Zwiebelschalen, die wir gesammelt hatten. Die Eier wurden mit den Gräser und Blüten drapiert und sorgfältig in ein Stück von einem Damenstrumpf eingepackt. Oben und unten mit einem Faden zubinden und ab in den Sud etwa für 15 Minuten. Dann wurden sie aus dem Strumpf gelöst, mit kaltem Wasser abgeschreckt und zum Schluss mit etwas Salatöl poliert. Das ergab dann solche Eier. 



Ich färbe meine Eier heute am liebsten mit Naturfarben und ohne grossen Schnickschnack. Dafür sind mir Qualitätseier wichtig !
Für gelbe Eier nehme ich Curcuma, für braune Schwarztee, für rotblaue nehme ich Randensaft, Rotkohl und für grüne Eier nehme ich Spinat. Mit all diesen Zutaten muss man einen starken Sud kochen, sonst färbt es zu schwach. Also mindestens 1 Stunde leise köcheln. Dann koche ich die Eier ebenfalls etwa 15 Min. drin. Die Eier schauen dann so aus.


Aber es gibt 1001 Möglichkeit die Eier zu verzieren. Hier sind ein paar Beispiele von der Künstlerin und Autorin Heidi Haupt-Battaglia. Sie hatte zu Lebzeiten viele Jahre in der Stadt Bern - Schweiz, den Ostereier Markt organisiert. Das war sagenhaft, was man da für Kunstwerke zu sehen bekam. Sie zählte natürlich auch zu den Top Künstlerinnen und Sie war eine leidenschaftliche Sammlerin.





Für so schön verzierte Eier brauchte es natürlich ein Osternest. Auch diese Zutaten fanden wir in der Natur. Da kam meistens das " Grosi " noch mit, weil sie gleich noch Blumen sammelte für Hustentee.


Ins Osternest kam Moos und die Blüten von den Blumen. Dann unsere gefärbten Eier und das Wichtigste, Schokoladeeier und ein Schokolade Osterhase.


" Grosi " trocknete die Blüten und Blätter der Schlüsselblumen. Sie enthalten die Wirkstoffe Saponine, Flavonoide, Glykoside, ätherisches Öl und Mineralsalze.
Das " Grosi " schwor auf den Tee von Schlüsselblumen. Er hilft bei Katarrh, indem er den Auswurf fördert. Er hilft ebenfalls bei Verstopfung und Entzündung der Nasenschleimhäute. Sie musste es ja wissen, wenn man 10 Kinder gehabt hat.

Für Tee nimmt man 15 g getrocknete Blätter und Blüten auf 1 Liter siedendes Wasser. 5 Minuten ziehen lassen. 3 Tassen pro Tag trinken.


Die Eier holten wir beim " Milch Laden ". Der bezog sie von den umliegenden Bauern. Ebenso die Milch. Die wurde ihm sogar noch in Milchkannen frisch geliefert. Wir hatten ein " Milchchesseli " ( Milchkanne ) wo wir beim Milchladen Rohmilch holten. Diese Milch lebte nie lange bei uns...Haferflocken, 1 Löffel Ovomaltine und frische rohe Milch drüber giessen....mmhhh ! Das gab Power, ab aufs Fahrrad und über Stock und Stein. Oder wie sagt ihr Deutschen: " Werner...
es muss kesseln ! "  Nein, krank war ich selten....


Hier wieder ein Ei von Heidi Haupt-Battaglia. Es ist mit Blüten beklebt und beschriftet:

" Es Meitschi und es Oschterei, weisch nie was die für Schale hey. "

Ich übersetze mein Berndeutsch 😉

" Ein Mädchen und ein Osterei, weiss man nie was die für Schalen haben. "

So, liebe Leserschaft, genug für heute mit Eier, sonst beginne ich noch zu gackern.
Im nächsten Eier-Post, erzähle ich euch was ich in Baden Württemberg bei einem Spaziergang entdeckt habe. 
Aber das Rezept für die feinen Osterhasen aus Hefeteig schreibe ich euch noch schnell.

Osterhasen aus Hefeteig. ( ergibt 4 - 6 Stück )

500 g weisses Mehl z.B Zopfmehl - 1-11/2 TL Salz - 2 TL Zucker - 75 g Butter, weich - 21 g Hefe, zerbröckelt - 3 dl Milch, lauwarm - nach Vorliebe, einige Rosinen.

Der Teig:  Mehl, Salz und Zucker in einer Schüssel mischen und beim Mehl eine kleine Senke machen. Da gibt man die weiche fast flüssige Butter hinein. In der lauwarmen Milch löst man die Hefe auf. Wer will kann noch ein paar Weinbeeren in den Teig geben. Nun alles schön zu einem Teig verkneten. Er muss richtig geschmeidig werden. Dann nehmt ihr ein sauberes Geschirrtuch, legt es über die Schüssel und lasst den Teig an einem warmen Ort auf das Doppelte aufgehen. Jetzt teilt ihr den Teig in Stücke, so viele wie ihr Hasen haben wollt.

Backen:  Backpapier auf das Blech geben, den Ofen vorheizen bei 180 Grad. Den Teig nicht mehr kneten. Nun formt ihr die Hasen. Habt Fantasie. entweder einen stehenden oder sitzenden Hasen. Einen stehenden mache ich so:  Eine Kugel machen, mit der Hand etwas flach drücken und oval formen. Mit einem Messer oben einschneiden. Langziehen, das gibt die Ohren. Nun den Kopf am Hals etwas verengen. Zwei Weinbeeren tief reindrücken, das sind die Augen. Vom Teig eine kleine Kugel formen, mit Wasser etwas anfeuchten und bei den Augen ankleben. Das ist die Nase. Unten am Bauch nochmals zwei Kugeln ankleben, das sind die Füsse. Noch mit einem Ei bestreichen und ab in den Ofen.
Bei 200 Grad,Umluft oder Unter/Oberhitze, in der unteren Hälfte des Ofens je nach Grösse 20-30 Min. backen. Der Hase ist gut, wenn man an der Unterseite dranklopft und es hohl klingt. Etwas abkühlen lassen und wer möchte kann noch Hagelzucker drüberstreuen oder eine Marzipankarotte in den Bauch drücken....Fertig. Jetzt fehlt nur noch eine Tasse Kaffee.




Samstag, 29. März 2025

Eine kleine Wanderung mit den JacoMis.


 Halli Hallo liebe Leserschaft, habt ihr Lust auf eine kleine Wanderung ?

 Dann schnürt die Schuhe und los geht es....( Der Schuh oben ist über einen Meter gross und ein Hingucker in einem Garten ).
Wir gehen in Schaffhausen - Schweiz zum Rhein Fluss runter. Die linke Uferseite war über längere Zeit gesperrt, wegen Bauarbeiten. Jetzt ist der Fussweg nach Flurlingen - Schweiz wieder geöffnet. Das nutzen wir zwei doch gleich, zumal das Frühlingswetter recht passabel ist. Auf dieser Seite hat es nämlich viele wilde Frühlingsblumen.



Aber, es wohnen eben nicht nur harmlose Wasservögel an diesem Rheinufer, sondern auch Biber und die haben Zähne...
So sind denn nicht alle begeistert über diese Tiere. Auf einem Baumstrunk konnten wir lesen: Scheiss Biber. Na ja, ich bin ja eine Tierfreundin aber eben auch eine Baumfreundin. So kann ich dieses " Scheiss Biber " sehr gut verstehen.


Da hilft nur eines, die Bäume einpacken. Man könnte dann schreiben:  Scheiss Arbeit und scheiss teuer. Es hat eben alles im Leben eine Sonnen und Schattenseite. Also mir sind da eigentlich Wasserratten lieber...
😉



Wir marschieren weiter Richtung Flurlingen wo es ein ganz tolles Rhein Bad hat. Das stelle ich euch in einem anderen Post vor.





Das hübsche Dorf Flurlingen. Es führt eine Auto und Fussgänger Brücke über den Rhein und so wandern wir auf der anderen Uferseite des Rheins wieder nach Schaffhausen.
Ein Plakat ist mir aufgefallen. Ja, haben wir Sorge zu diesen stacheligen Gesellen, die leider schon auf der roten Liste stehen, der bedrohten Tierarten. Dabei sind es für jeden Gartenliebhaber nützliche Helfer, sie fressen die Schnecken.






Wieder haben wir etwas entdeckt, das uns sehr berührt hat. Wir denken, es war ein Wunsch eines Verstorbenen. In der Schweiz darf die Asche eines geliebten Menschen an einem Ort verstreut werden, den er geliebt hat. Das finden wir JacoMis wunderbar....!!!
So steht denn auf der Bank geschrieben: " Geniesse den Augenblick " sooo schön !!! und wir sind überzeugt diese Seele wird es geniessen bei diesem Blick...


Es geht vorbei an blühenden Gärten.

                                         " Ich träumte von bunten Blumen,
                                         So wie sie wohl blühen im Mai;
                                         Ich träumte von grünen Wiesen,
                                         Von lustigem Vogelgeschrei. "

                                                      Wilhelm Müller


Glücklich und zufrieden sind wir wieder in Schaffhausen angekommen und werfen noch einen letzten Blick auf unseren geliebten Munot.



Wir wünschen euch ein gemütliches Wochenende, bis morgen....herzlichst eure JacoMis 😊





Dienstag, 21. Januar 2025

Winterimpressionen und ein Gedicht

 


Kuckuck wo seid ihr liebe Leser und Leserinnen ? 

Auf der heutigen Heimfahrt waren wir plötzlich in dichtem Nebel und alles war mit Raureif überzogen. Das hat uns " heissblütigen Reporter " nichts ausgemacht...wir dachten uns, das gibt endlich die mystischen " Winterimpressionen " wo wir JacoMis schon lange drauf gewartet haben.

Also, Mütze auf, Kragen hoch, Handschuhe an, Handy fassen und auf dem alten Postweg losmarschieren ins graue Leere.… 




Hier sollte jetzt ein Gedicht von Herrmann Hesse stehen. Aber, klauen, kopieren und einfügen geht eben nicht...hi...hi.
Also habe ich selber etwas " zusammengebröselt. "

" Im Nebel zu wandern,
welch seltsames Gefühl.
Keiner sieht den andern,
es wird einem ganz frostig und kühl.
Hat es noch andere Wesen in diesem Eispalast,
oder bin ich hier der einzige Gast.
Schnell, schnell, bloss weg von dieser unwirklichen Welt,
bevor mich ein Nebelgeist noch am Rockzipfel hält. "

von Pongo T. Mischler

So...entweder ist man eine Künstlerin oder nicht. Wenn ja, dann kann man auch dichten...Voilà.


Aus unserer " Heissblütigkeit " wurde bald " eisige Starre " und uns froren fast die Finger ab. 






Jaco und ich fühlten uns weder einsam noch alleine. Nebelgeister sind uns auch keine begegnet. Im Gegenteil, wir waren von diesem " Raureif Zauber " begeistert und wir staunten, dass dieses Phänomen nur im Umkreis von ein paar hundert Meter war und sonst nicht. 







Wir fragen uns, ob es denn immer ein buntes, schrilles und lautes Spektakel braucht um unsere Aufmerksamkeit zu wecken....?! Das denken wir nicht. Sind es nicht oft die kleinen, unspektakulären und leisen Ereignisse, die uns Menschen bis ins Innerste glücklich machen können....man muss es nur sehen und fühlen, dieses flüchtige Glück. 






Liebe Leser und Leserinnen und Kunstfreunde, diese Wintermelancholie im Nebel habe ich vor vielen Jahren erlebt, als ich im Gebiet vom Murtensee unterwegs war. Es war dichter Nebel, ein Acker mit gefrorenen Ackerschollen. Im Hintergrund eine Baumkulisse im Nebel und eine glutrote Sonne die im Nebel leuchtete.
Ich habe dieses fantastische Schauspiel in unzähligen Stunden aus dem Gedächtnis und mit der Inspiration meiner damaligen Gefühle, gemalt.
Hier ist das Ergebnis.
Es ist ein Kunstwerk in Acryl aus der Serie: Meine Moderne Kunst
Der Titel:  Wintermelancholie



Zeitreisen - Wurzelpark Arriach-Gerlitzen

# Ein Spaziergang durch den Wurzelpark Arriach: Wo Kettensägen Kunst machen! Leute, wie die Zeit vergeht! Kaum zu glauben, dass es schon 12 ...