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Freitag, 29. Mai 2026

Diesseits und Jenseits - Leben und Tod


Hallo liebe Leser und Leserinnen, wir JacoMis wünschen euch ein schönes Wochenende 😊

Im Post; unterwegs entdeckt - Basel, habe ich euch erzählt, dass wir im Museum der Kulturen die Ausstellung: " Der Weg ins Jenseits " besucht haben. Wir waren von dieser Ausstellung begeistert. Davon möchte ich euch ein paar Eindrücke und Gedanken vermitteln.
Eines steht fest, den Weg ins Jenseits müssen wir alle gehen. Pflanzen, Tiere und wir Menschen. Alles ist vergänglich, Nichts bleibt bestehen ! Ist es vielleicht die einzige Gerechtigkeit in unserer Welt...?!
Somit beschäftigt sich jede Kultur unserer unterschiedlichen Bevölkerung auf dieser Erde mit dem Sterben, dem Tod und was kommt danach...?!

In Mexiko wird jedes Jahr der " Dia de los Muertos " gefeiert. Die verstorbenen Seelen der Kinder und den Erwachsenen kehren zurück. Es wird zusammen gegessen, gesungen und getanzt. Damit werden die Verstorbenen in Ehren gehalten und nicht vergessen. Hierfür werden schöne Altare und Tische hergerichtet, mit Gegenständen die eine spirituelle Bedeutung haben. So sieht man die skurrilsten Darstellungen von mexikanischen Künstlern. 
Wie oben im Bild die " Apokalyptischen Reiter " oder den " Tod im Jeep fahrend ".


 
Hier ist ein Bild eines Wicca Altars.



Hier ein Altar der die sieben Ebenen darstellt, die die Seelen durchlaufen müssen, um Ruhe zu finden. Am Schluss dieser Reise zwischen den Welten verwandeln sich die Seelen in Tauben. Einfach fantastisch diese künstlerische Handwerkskunst und diese Aussagekraft !
Je nach Religion sind diese Sterbe und Totenrituale nach strengen Regeln, damit der Tote von seinen Sünden befreit wird und die Götter im Jenseits milde gestimmt werden. Es werden Waschungen vorgenommen, die Räume werden ausgeräuchert, oder Glöcklein werden geläutet um böse Geister zu vertreiben. Die Toten werden mit Totenpulver, Rotholz, Ölen und Pasten oder Wachs einbalsamiert und in ihre " Totenkleidung " drapiert. Ebenfalls werden allerlei Geschenke für die Götter, oder ihre Lieblings-Sachen, oder Esswaren mit auf die Reise ins Jenseits mitgegeben. Je nach Kultur, aber auch je nach Persönlichkeit eines Menschen. War er wohlhabend und einflussreich, oder war er ein Politiker, oder war er ein Heiler oder eine Heilerin...

Hier ein paar Utensilien um die bösen Geister zu vertreiben, die Verstorbenen zu Ehren und ihre Familien vor Unheil zu beschützen.
Kette mit Totenköpfe, Räuchergefäss, Bongotol aus Rotholzpaste und ein Benedictus Glöcklein.


In vielen Länder ist der Glaube an verschiedene Gottheiten aber auch Dämonen, sowie ein Leben nach dem Tod oder eine Wiedergeburt tief verwurzelt und dieser Glaube sowie diese Kulturen werden auch in unserer " modernen Welt " gelebt. Wie zum Beispiel in Bali oder in Indonesien. Ihre Mythologie und ihre Geschichten sind voller Fantasie und sie werden gerne in Bilder und Schattenspielen widergegeben. So sind denn in den Erzählungen des Epos Mahabharata die fünf Pandawa-Brüder fähig, in die Anderswelt zu reisen und wieder zu den Lebenden zurückzukehren. Ein zentrales Thema ist jedoch die Frage, hat es die verstorbene Person verdient das Wohlwollen der Götter zu erhalten ? Oder braucht sie noch mehrere Leben dazu ? Oder sind ihre Sünden so schrecklich, dass sie in die Hölle der Dämonen kommt und dort gekocht wird !
Es ist eine Darstellung von " Gut und Böse " die immer wieder in verschiedenen Religionen bildlich dargestellt wird.






Wunderbar diese Handwerkskunst und diese Farbenpracht. Viele Kulturen haben seit jeher einen viel natürlicheren Umgang mit dem Sterben, als das im Christlichen Glauben der Fall ist. Vor allem eben Religionen die überzeugt sind, dass der Tod nur eine Türe in eine andere Welt ist.
Auch in Sibirien und in angrenzenden Regionen ist seit dem 16. Jahrhundert der Schamanismus dokumentiert. Es sind Frauen und Männer, die die Fähigkeit haben, mittels Drogen oder Meditation, Kontakt mit Verstorbenen aufzunehmen. Oft ist dies ein Auftrag der Familien und sie sind in der Gesellschaft geachtet aber auch gefürchtet....
Nach wie vor wird der Schamanismus in Indigenen Kulturen praktiziert. Auch die neuheidnischen Bewegungen wie zum Beispiel die Wicca Religion feiern ihre zwei Gottheiten. Eine männliche und eine weibliche. Sie sind einander gleich gestellt. Der Gott begeht dabei den Weg des Todes und der Widergeburt. Die Göttin als dreifache Göttin- Jugend, Mutterschaft, Alter - erleidet weder Tod noch Wiedergeburt, sie ist allgegenwärtig.
Somit ist Samhain das Neujahrs - und Totenfest.


Auch Masken und Kostüme haben eine wichtige Bedeutung in vielen Kulturen und Religionen. Beim Sterbeprozess halten sie böse Geister fern oder sie stellen den Kontakt ins Jenseits dar und sie sind oft Begleiter auf der oft mehrtägigen Reise ins Jenseits.
Denn keine Seele muss alleine reisen !
Je nach Religion sind dies Schutztiere, Ahnenwesen oder auch Engel. Gereist wird in den schönsten Särgen.







Wenn man in so einem wunderschönen " Fliegenden Löwen " beerdigt wird, kann man sich ja direkt aufs Sterben freuen. Oder wie wäre es die Reise in einem " Seelenschiff " anzutreten?


Auch in der asiatischen Kultur und Religion wie zum Beispiel im Buddhismus wird das Sterben, der Tod und die Reise zur Widergeburt und zur Erleuchtung zelebriert. In jeder bedeutenden Chinesischen Stadt sind die schönsten Tempel mit ihren Tempelanlagen zu bewundern. Sie dienen nicht nur der Spiritualität, sie sind gleichzeitig Orte der Ruhe und Erholung in den pulsierenden Großstädten.
Eine schöne Darstellung dieser Zeremonien werden auf Rollbilder gezeigt.


Es war wirklich eine faszinierende Ausstellung und mein Post zeigt hier nur eine kleine Zusammenfassung. Es bleibt die Frage, wer maßt sich an, zu urteilen welche Religion die einzig Wahre ist ??!!
Wir JacoMis sind der festen Überzeugung, dass jede Kultur mit ihrer Religion Daseinsberechtigung hat. Vorausgesetzt, sie macht aus uns Menschen bessere Lebewesen als wir es zum jetzigen Zeitpunkt sind.
Also lasst uns beten, dass wir zur Erkenntnis kommen, dass wir Menschen ein kleiner Teil des " GROSSEN GANZEN " sind. Und dass wir auf der Hierarchie-Leiter all der wunderbaren Lebewesen, die unseren Planeten besiedeln, ganz unten auf der Himmelsleiter stehen !
Hier noch ein Schmuckstück eines Kremationsturms vermögender Familien in Indonesien, Süd-Bali und Silakarang.


Wir JacoMis sagen Tschüss, seid schön artig, damit die Götter ihren Wohlgefallen an uns haben 😉 




Sonntag, 19. April 2026

Unterwegs entdeckt - Basel


Liebe Leser und Leserinnen, die Tage fliegen nur so und wir rennen der Zeit immer ein wenig hintennach. Aber heute ist Sonntag und da möchten wir euch mit ein paar Impressionen die wir unterwegs entdeckt haben, eine Freude machen.

Wir starten in Basel. Da waren wir unterwegs zu zwei Museen.
Immer beeindruckend die schönen und historischen Häuser mit ihren Details, auf dem Weg zum Basler Münster.


Auch der Münsterplatz lädt zum Verweilen ein und er ist Geschichtsträchtig. Mehr dazu in einem Link und zum Münster lade ich euch wieder ein paar ältere Posts hoch.




Wir gehen runter Richtung Rhein. Vorbei am Elftausendjungfern - Gässlein.
Eine schmale Gasse bestehend aus einer Steintreppe mit 69 Stufen. Sie führt vom unteren Münsterberg zur Martinskirche hinauf und auch sie hat eine Geschichte um die sich eine Legende rankt. Basel ist eine enorm " gehaltvolle Stadt " mit Geschichten, Historie, Legenden, Kunst, aber auch sprühender Lebensfreude.


Schon sind wir am Rhein wo wir allerlei entdecken. Wo hat es keine Tauben ?! Was macht eine Nilgans am Rhein und wer guckt den hier über den Balkon ? Wir schlendern vorbei an bunten Häuserfassaden, origineller Metallkunst und ganz klar, immer eine Faszination der Rhein mit seiner Schifffahrt.







Unser Ziel war eine der kleinen Fähren die uns Fußgänger oder auch Radfahrer über den Rhein führen. Da hatten wir eine lustige Überfahrt...hi...hi.
Es ist halt so, ich mit meinem " urchigä Bärndütsch " ( meinem Berner Dialekt ) falle auf wie ein bunter Hund. Zudem bin ich " ä Schnurri - Tantä " und ich komme mit allen möglichen Leuten ins Gespräch...tja, die Tochter kommt halt nach der Mutter. Die ist mit ihren 93 Jahren noch die Attraktion im Pflegeheim und könnte eine Comedy - Show veranstalten...!!! Hier auf dem Foto hatten wir es " Souluschtig " beim Kartenspiel " Tschou Sepp " a go go...


Doch zurück zu unserer Fährenüberfahrt. Das Gespräch begann, in dem ich Jaco die Preisliste vorlas. So sind den Erwachsene auf Baseldeutsch die: Erwaggseni und die Kinder die: Binggis...hi...hi, klar kam da ein schallendes Lachen von mir und die Bemerkung: " Nenei, das chasch nid usprächä, das isch ja ä Hauschrankheit, jä Bärndütsch isch haut ä Wäutsprach...
Ich übersetze: Nein nein, diese Sprache kann man nicht aussprechen, das ist ja eine Halskrankheit, ja Berndeutsch, also der Berner Dialekt, ist halt eine Weltsprache...Ui, ui, das gab gleich eine Welle auf dem Rhein. Alle lachten und verteidigten den Basler Dialekt. Bis auf einen jungen flotten Mann der neben mir sass. Der grinste mich frech an, seine weissen Zähne blitzten in seinem kaffeebraunen Gesicht und er antwortete im schönsten Berndeutsch: Sie scheinen eine coole zu sein, das gefällt mir. Ich bin auch ein Berner, ich wurde in der Schweiz geboren und bin in Schangnau aufgewachsen. So, so...wie meine Familie, die kommt auch aus dem Emmental. Und siehe da, der " Fähri - Mann " hat sich auch geoutet und uns erzählt, dass seine Frau auch eine Bernerin war...das gab ein Palaver. Wir hätten alle noch 10 Mal hin und her fahren können, so hatten wir eine gute Laune. Wir verabschiedeten uns zum Teil per Du, wünschten uns alles Gute und winkten uns zu wie alte Freunde.
Was möchte ich euch mit dieser kleinen Begebenheit mitteilen...Liebe Leserschaft, es spielt keine Rolle woher jemand kommt, welche Hautfarbe er hat, wichtig eines Menschen ist sein Charakter. Öffnet eure Herzen, schaut euch in die Augen, sie sind der Spiegel der Seele und im Lachen hören wir den Klang des Herzens. Haben wir den Mut und den Willen andere Menschen mit ihren Kulturen kennenzulernen und zu respektieren. 
Aber haben wir auch den Mut unsere Grenzen zu setzen, wenn unsere Heimatwurzeln mit unseren Kulturen in Bedrängnis geraten !!!

Ich sage Tschüss bis bald, eure Mis von den JacoMis 😊



ältere Posts zum Münster von Basel



Sonntag, 19. Januar 2025

Im Fasnacht Museum Basel - Meine Gedanken


Ein Bild aus der Serie Fasnacht, Meine Naive Kunst. Es besteht aus mehreren Schichten mit Ölkreide wo ich mit einer Kratztechnik gearbeitet habe. Titel: Der tanzende Fritz. 
Der tanzwütige Fritz war ich, als ich als " Einstein " an der Berner Fasnacht unterwegs war. 

Liebe Leserschaft, beim zweiten Teil meines Posts von Kulturen und Masken, geht es wieder nach Basel zum Museum der Kulturen. Aber diesmal nicht ins Hauptgebäude, sondern in ein kleineres Nebengebäude, wo in historischen Räumen eine sehr interessante und farbenfrohe Dauerausstellung zur Basler Fasnacht zu bewundern ist.



Die Basler Fasnacht darf stolz sein. Seit 2017 ist sie in der repräsentativen Liste der UNESCO für immaterielles Kulturerbe der Menschheit.
Dementsprechend zeigt die Ausstellung Kostüme, Laternen, Larven und Musikinstrumente aus verschiedenen Zeit Epochen. Viele Kunstschaffende beteiligen sich an der Gestaltung der schönen und aussagekräftigen Laternen.


Drei Räume widmen sich der Larven Kunst.




Im ganzen Museum für Kulturen und eben auch hier im Fasnacht Museum, wird alles übersichtlich und interessant dokumentiert. Es lohnt sich durchaus sich durchzulesen. So kann man lesen, dass die Kunst der Larvengestaltung nicht eine alte Basler Tradition ist.
Bis in die 1920er-Jahre wurden die Larven aus Gewerbebetrieben von Sachsen und Thüringen importiert. Auch die " Waggismasken " stammten aus Italien und die feinen Wachslärvchen kamen aus Holland, Frankreich und Italien.


Das ist ein " Waggis ". Ein klassischer Basler Fasnachtstyp. 

Ebenfalls ist zu lesen, dass die " Basler Fasnacht " und nicht nur die, in Frage gestellt wird. Ist es Luxus, eine " Umweltverschmutzung ", eine Geldverschwendung...?
Fest steht, es gibt die " angefressenen Fasnächtler ", die es fast nicht erwarten können, bis die Fasnachtszeit wieder losgeht. Dann gibt es die " Fasnachtsmuffel " die ausreissen und fliehen, weil sie mit diesem " Theater " nichts anfangen können und gebeutelt werden, wenn sie in der Innenstadt, wo diese Fasnacht ja stattfindet, eine Wohnung haben.
Nun gut...Event ist Event. Da kann man geteilter Meinung sein.
Dem stelle ich aber folgende Überlegung entgegen: Was ist mit Loveparade...was ist mit Auto und Motorrad Events....was ist mit Mega Musikkonzerte....was ist mit Mega Fussball und Sportanlässen....und was ist mit Feuerwerk das mittlerweile bei jedem grösseren Fest, an Silvester und bei internationalen Feuerwerkwettkämpfen, statt finden....??!!
Auch da kann man durchaus drüber nachdenken. Ist nicht auch das Geldverschwendung, das sinnvoller für unseren Planet eingesetzt werden könnte. Es wird zu diesen Anlässen hingeflogen, Car weise hingefahren. Unsere Natur, die Abfallberge und die " Klimaveränderung ", mit der ja die Politik als Druckmittel weltweit agiert, haben an all diesen Events auch keine Freude. Von der Tier und Pflanzenwelt reden wir gar nicht....
Kommende Generationen haben mächtig zu tun auf diesem Planet, wenn sie denn noch die Chance haben....??!!



Liebe Leserschaft, in Teil 3 dieses " Kulturen und Masken Posts " sage ich: 
Morgenstreich - vorwärts, marsch ! und es geht in eine " Beiz " ( Lokal ) wo es was uriges zu essen gibt.






Montag, 13. Januar 2025

Kulturen und ihre Masken - Besuch im Museum



Heute geht es um die Faszination der Masken. Inspiriert zu diesem Post hat mich unser Besuch im Museum der Kulturen Basel. Es ist so eine schöne und interessante Dauerausstellung, die können Jaco und ich nur empfehlen!!!       In allen Kulturen finden wir Masken die eine ganz bestimmte Bedeutung haben. Angefertigt aus den verschiedensten Materialien.


Ihren Ursprung haben sie in religiösen Handlungen. Besonders bei indigenen Völker wurden sie bei rituellen Tänzen verwendet um Schutzgottheiten anzubeten oder um böse Geister abzuschrecken. Die Masken durften nur von auserwählten Personen getragen werden. Der Mensch suchte schon immer den Kontakt zur "Anderswelt". Durch das Tragen von auserwählten  Masken und das durchführen von vorgegebenen Ritualen oder Tänzen, erhofften sich die Menschen den Kontakt zu ihren Ahnen, zu Gottheiten oder die Weisheit und die Kraft ihres Schutztieres zu erlangen. Nicht selten waren diese Rituale mit menschlichen oder tierischen Opfergaben kombiniert. 



Es schaudert einen bei diesen Vorstellungen. Aber glaubt ja nicht, dass dies der Vergangenheit angehört. Nach wie vor wird in vielen Teilen unserer Welt, das Menschenrecht mit Füssen getreten. Tiere werden gewildert wegen dem Aberglauben an ihre Potenz oder Zauberkraft. Im Schutz von Masken werden in einschlägigen, nicht selten hochkarätigen Clubs, Kinder und Tiere geschändet, oder Wetten veranstaltet und Kämpfe zelebriert, bis zum tödlichen Ende. 



                                                                                                                                          Tja...da habe ich tatsächlich manchmal das Verlangen, meine Maske anzuziehen, meine Schutzkette überzustreifen und meinen Geist in die "Anderswelt" fliegen zu lassen. Aber ich habe in diesem Leben nicht die Aufgabe zu richten. Meine Aufgabe ist Denkanstöße zu vermitteln, damit der Mensch lernt, in alle Richtungen zu denken und somit neue Wege findet, für alle Kulturen und Lebewesen auf diesem Planet, eine Zukunft zu erschaffen.


                                                                                                                                       So hält
 mein Schutzgeist mich zum Glück zurück. In erregtem und wütendem Zustand darf man dieses Reich nicht betreten. Man landet sonst auch bei den Dämonen. Negative Energie zieht das negative Boshafte an. Positive Energie zieht das positive Gute an... - das sagt euch eine Seelenwanderin!



Masken werden  nicht nur für den Totenkult oder eben religiöse Handlungen benutzt.
In vielen Kulturen erfreuen Maskenträger die Menschen bei Festen, Theater, Tanzdarbietungen. Sie verkörpern Glück, Fruchtbarkeit, ein langes Leben oder sind einfach nur zur Belustigung da. Ganz bekannt sind  die "Hahohe Masken" aus Korea. Die verschiedene Charakteren darstellen. Auch der "Karneval in Venedig" lockt mit seinen Masken und Kostümen unzählige Zuschauer an. Denken wir an die Maske vom "Phantom der Oper" nach einem Roman des französischen Journalisten und Schriftstellers Gaston Leroux. Ebenfalls ein eindrücklicher Film, "Die eiserne Maske" ausgezeichnet gespielt von Leonardo DiCaprio und wer kennt nicht den Film "Die Maske" gespielt vom exzellenten Jim Carrey. 
Ihr seht, liebe Leser und Leserinnen, wie vielfältig Masken seit jeher eingesetzt werden. Deshalb üben sie auch so eine Faszination auf uns Menschen aus.
Im zweiten Teil dieses Posts entführe ich euch noch einmal nach Basel.
Auf wieder lesen, eure unmaskierten JacoMis. 😉 👺


Montag, 6. Januar 2025

Basel - Ein Tag im Museum der Kulturen - "Baum des Lebens"

Baum des Lebens - Weihnachtsausstellung 22.11.2024 - 12.01.2025 

Da diese Sonderausstellung am  12. Januar 2025 beendet wird, machten wir uns am gestrigen Sonntag auf den Weg nach Basel. Das Thema "Bäume" interessiert die JacoMis besonders, wie ihr ja schon in diversen Blogbeiträgen (Labels Bäume) entnehmen konntet. Im ersten Stock des Museums konnten wir die Ausstellung "Baum des Lebens" bestaunen. Bäume haben eine sehr große Bedeutung für die Menschen. Seit der Antike symbolisieren immergrüne Bäume Lebenskraft. Eine mit Lichtern geschmückte Tanne wird zum christlichen Weihnachtsfest aufgestellt. Der Lebensbaum in Mexiko verkörpert Fruchtbarkeit und spendet Leben. Kiefernzweige stehen in Japan für langes Leben und übermitteln Glückwünsche zum neuen Jahr. Der Weltenbaum aus Indonesien verbindet Himmel und Erde, Ober- und Unterwelt, Gottheiten, Menschen und Tiere. Die Ausstellung erzählte uns Geschichten von den größten und ältesten Lebewesen der Erde und erkundete die vielfältigen Beziehungen zwischen Bäumen und Menschen. Wir können in unserem Beitrag nur einen Teil der Ausstellung zeigen. 🌳 🌲 🌴 



                                      Paradiesbaum Afghanistan vor 1971 


                                           Lebensbaum Mexiko 1970 


                                        Frühlingsbaum Mexiko 1970 


                                           Lebensbaum Mexiko 1963


                                               Lebensbaum Mexiko 1963 


           Kimono 19. Jhr. Seide Japan - Motiv - Kiefer Bambus Pflaume 


                       Weihnachtsbäume Mexiko um 1962 - Weissblech 


                       Zeremonialmatte Borneo - Lebensbaum - Kauf 1953 

                              Wandteppich "Rütihard" von E. Rudin 1967 


                               Lebensbaum von der "Mis" - Eigenproduktion 


"Wer den Bäume zuhört (...) erfährt, wie man Beziehungen lebt, aus der Ursprung, Wesen und Schönheit des Lebens erwachsen."  (David George Haskell - 2017) ✐ 


                                      Museum der Kulturen Basel


 




Zeitreisen - Wurzelpark Arriach-Gerlitzen

# Ein Spaziergang durch den Wurzelpark Arriach: Wo Kettensägen Kunst machen! Leute, wie die Zeit vergeht! Kaum zu glauben, dass es schon 12 ...