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Samstag, 26. September 2026

Zeitreisen - Ein Ausflug zur Mittelalterstadt Besalú - Teil 2.

 ## Besalú und der Stuhl für den Frieden: Ein Blick auf Geschichte und Kunst

Willkommen zurück zu unserem zweiten Teil über das malerische Besalú, das wir bereits in unserem Blogbeitrag vom 19. Oktober 2024 vorgestellt haben. Diese charmante Stadt in Katalonien, die wir vor acht Jahren besuchten, beeindruckt nicht nur durch ihre historische Architektur, sondern auch durch ihre kulturelle und politische Bedeutung.

### Politische Symbole und der Kampfgeist der Katalanen

Besalú ist ein lebendiges Zeugnis für den unermüdlichen Kampfgeist der Katalanen. Bereits bei unserem letzten Besuch fiel uns das große Banner am Wehrturm der Festungsbrücke Pont Vell ins Auge, das mit dem Aufruf „EUROPE WAKE UP! FREEDOM POLITICAL PRISONERS“ versehen war. Gelbe Schleifen, die sogenannten "llaç groc", zierten das Ortsbild und symbolisierten die Solidarität mit den inhaftierten und im Exil lebenden Politikern und Aktivisten der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung.

### Die Skulptur „Cadira per la Pau“

Ein weiteres bemerkenswertes Kunstwerk, das wir an der Fluvia entdeckten, ist der Metallstuhl „Cadira per la Pau“ des kolumbianischen Künstlers Duván López aus dem Jahr 2003. Diese Skulptur steht symbolisch für die Friedensgespräche in Kolumbien, bei denen leere Stühle für den fehlenden Dialogwillen standen. Sie erinnert uns daran, dass Frieden ein mühsam aufzubauendes Gut ist, eine Botschaft, die in vielen Krisenherden weltweit aktuell bleibt.

### Kunst und Kultur entlang der Fluvia

Der Skulpturenweg Fira del Ferro entlang der Fluvia bietet weitere beeindruckende Werke von Kunstschmieden und Metallkünstlern. Besonders hervorzuheben ist die Skulptur "El punta de les Flames" – die "Stütze der Flamme". Diese und andere Kunstwerke sind in unserer Fotoserie zu sehen und bieten einen faszinierenden Einblick in die Kreativität der Region.

### Historische Architektur und Miniaturkunst

Besalú besticht nicht nur durch seine Kunstwerke, sondern auch durch seine gut erhaltenen historischen Gebäude. Im alten Stadtkern sind zahlreiche restaurierte Steinhäuser zu bewundern, wie das historische Haus Can Severí in der Carrer de Sant Vicenç 7. Ein weiteres Highlight ist das Micromundi Museum für Miniaturen und Mikrominiaturen, das über 2.000 winzige Kunstwerke aus aller Welt präsentiert.

### Fazit

Besalú ist zweifellos ein Ort voller Geschichte, Kunst und Kultur. Ob durch politische Symbole, beeindruckende Skulpturen oder historische Bauwerke – die Stadt bietet Besuchern eine reiche Palette an Eindrücken. In unserer Fotoserie erhalten Sie einen Vorgeschmack auf das, was Sie in diesem faszinierenden Ort erwartet. Ein Besuch in Besalú ist eine Reise wert und verspricht unvergessliche Erlebnisse. 


                     Pont Vell de Besalú 


                       Besalú 


                                 Pont Vell de Besalú 


                    Festungsbrücke - Pont Vell de Besalú 


                   Der Fluss Fluvia 


                     Blick über die Fluvia 


                     Glockenturm "Sant Vincence" 


                     Hotel Fronta Siques 


                       Einblicke 


                                Historisches Wohnhaus 


                                Restaurant Pont Vell 


                                  Altstadt 


                                       Can Severi 


                                       Kirchenfenster 


                                Portal de la Forca 


                              Die Stütze der Flamme 


                                   Stuhl für den Frieden 


                    Fira del Ferro de Besalu 


                    Fira del Ferro de Besalu 


                     Fruchtstand Magnolie 


                                Fruchtstand Magnolie 


                               Museum - Miniaturen 


                     Auf Wiedersehen in Besalu 


                Besalu - Teil 1. vom 14.10.2024 

                Besalú - Wikipedia










Dienstag, 28. April 2026

Zeitreisen - Wandern zu den Dolmen und Menhiren

 # Capmany – Wein, Cava und steinzeitliche Schätze  

Katalonien hat so viel zu bieten, und einer unserer absoluten Lieblingsorte ist das charmante Dörfchen Capmany. Während unserer Zeit in der Region haben wir – die "JacoMis" – unzählige Male von unserem Basislager, dem Camping Albera, aus Ausflüge und Wanderungen in die Umgebung unternommen. Und glaubt uns, Capmany hat uns nie enttäuscht!  

## Wein und Cava – Ein Genuss für die Sinne  

Capmany ist ein kleines Paradies für Weinliebhaber. Die hügelige Landschaft ist durchzogen von Weinbergen, die sich bis zum Horizont erstrecken. Hier werden hauptsächlich Weintrauben angebaut, die in den lokalen Weinkellereien zu köstlichem Wein und prickelndem Cava verarbeitet werden.  

Besonders bekannt ist die Weinkellerei Grup Oliveda, die nicht nur exzellente Tropfen produziert, sondern auch ein kleines, charmantes Weinmuseum auf ihrem Gelände beherbergt. Wir hatten das Glück, nach einer unserer Wanderungen mit unserer Gruppe dort einzukehren. Was soll ich sagen? Ein Glas Cava in der Hand, umgeben von Weinbergen und guter Gesellschaft – das Leben kann so schön sein!  

## Auf den Spuren der Vergangenheit – Der Dolmen und Menhir del Quer Fumat  

Am 1. Mai 2018 zog es uns zu einem ganz besonderen Highlight: der megalithischen Grabanlage Dolmen und Menhir del Quer Fumat. Schon der Weg dorthin war ein Erlebnis für sich. Die Natur zeigte sich von ihrer besten Seite – blühende Mohnfelder und leuchtend gelbe Margeriten säumten unseren Weg, während Olivenhaine uns Schatten spendeten.  

Für alle, die sich jetzt fragen: Was genau ist ein Megalith? Ganz einfach – das Wort stammt aus dem Griechischen und bedeutet „großer Stein“. Diese beeindruckenden Steine wurden in der Ur- und Frühgeschichte aufgerichtet und oft in Formationen angeordnet. Der Dolmen und Menhir del Quer Fumat ist ein faszinierendes Beispiel dafür und gibt einen spannenden Einblick in die Vergangenheit der Region.  

## Ein himmlischer Abschluss  

Nach unserem Abstecher in die Steinzeit führte uns unser Weg zurück ins Dorf, wo wir die Kirche der Heiligen Agatha besuchten. Diese kleine Kirche hat eine besondere Atmosphäre und bot den perfekten Abschluss für unseren Tag.  

Falls ihr neugierig geworden seid: In unserer Fotoserie könnt ihr uns auf dieser Wanderung begleiten und euch selbst einen Eindruck von der Schönheit Capmanys machen.  

Katalonien ist einfach immer eine Reise wert – und Capmany? Dieses kleine Dorf mit seinen Weinen, seiner Geschichte und seiner atemberaubenden Landschaft hat einen festen Platz in unseren Herzen. Vielleicht ja bald auch in euren?  

Bis zum nächsten Mal,  

Eure JacoMis 🌿🍷 🌄 



















                    Església de Santa Àgata in Capmany 


               Megalith - Wikipedia  

               Capmany - Wikipedia

Mittwoch, 22. April 2026

Zeitreisen - Wandern auf dem "Camí de Ronda" - Küstenwanderweg GR-92

# Wanderschuhe, Piraten und ein melancholischer Prinz – Unser Abenteuer auf dem GR-92

Wenn ihr glaubt, Wandern sei nur was für Ruhesuchende und Naturfreunde, dann habt ihr noch nie unsere deutsch-schweizerische Wandergruppe in Aktion erlebt. Am 27. April 2018 war es mal wieder soweit: Rucksack auf den Rücken, Wanderschuhe geschnürt, und los ging’s entlang des Küstenwanderweges GR-92 in Katalonien. Unser Ziel? Der Torre de Montgó im wunderschönen „Parc Natural del Montgrí“. Klingt doch schon mal vielversprechend, oder?

## Startklar in L'Escala – und los geht der Spaß!

Unser Abenteuer begann im malerischen Küstenort L'Escala. Die Sonne schien, die Laune war bestens, und die Aussicht auf ein gutes Fischmenü nach der Wanderung motivierte uns alle zusätzlich. Unser Weg führte uns entlang der Bucht Cala Montgó, wo wir uns wie echte Abenteurer fühlten – na ja, zumindest solange, bis die ersten von uns über Wurzeln stolperten (keine Sorge, niemand wurde ernsthaft verletzt, außer vielleicht unser Stolz).

## Piraten und andere Überraschungen

Unser Ziel, der Torre de Montgó, wurde im Jahr 1598 als Wachturm erbaut, um Fischer und Bewohner vor Piraten zu schützen. Und während wir so den Turm betrachteten, konnte man sich lebhaft vorstellen, wie damals mutige Seebären mit Augenklappen und Holzbeinen an der Küste lauerten. Okay, vielleicht war das auch nur unsere überbordende Fantasie nach einer zu langen Kaffeepause.

## Ein Inselchen hier, ein Denkmal da

Der Weg bot uns wirklich alles: Steilküsten, das glitzernde Mittelmeer und als Highlight die kleine felsige Insel Illa Mateua. Die war so fotogen, dass wir fast eine Stunde damit verbrachten, sie aus jedem möglichen Winkel zu fotografieren. Instagram lässt grüßen!

Doch das war noch lange nicht alles. Wir kamen an einem Denkmal namens „Die Copla“ vorbei – eine Hommage an die traditionellen katalanischen Sardana-Tanzorchester. Und ja, ich habe versucht, ein paar Tanzschritte zu imitieren. Spoiler: Es sah eher aus wie ein Storch im Salat.

Wenig später entdeckten wir das Seefahrerdenkmal „Leute des Meeres“. Das Kunstwerk von Josep M. Simón besteht aus einem Anker, einem Segel und dem Gesicht eines Fischers. Und wenn ihr euch fragt: Ja, wir haben versucht, Selfies mit dem Anker zu machen. Nein, das war keine gute Idee.

## Der kleine Prinz und große Gespräche

Kurz vor Ende unserer Tour stießen wir auf die Skulptur „Der Kleine Prinz“ (El Principito). Da saß er also, die berühmte Figur von Antoine de Saint-Exupéry, melancholisch aufs Wasser blickend. Während einige von uns tiefgründige Gespräche über das Kinderbuch begannen, nutzten andere die Gelegenheit für eine kurze Verschnaufpause. Jeder eben auf seine Weise.

## Fischmenü und Wanderpläne

Nach all den Abenteuern hatten wir uns eine ordentliche Stärkung verdient. In einem gemütlichen Restaurant ließen wir uns ein köstliches Fischmenü schmecken. Die Gespräche drehten sich um alles Mögliche – von der Schönheit der Strecke bis hin zu der Frage, wer beim nächsten Mal die Wanderung organisieren muss (Spoiler: Nicht wir!).

Am Ende des Tages traten wir müde, aber glücklich unseren Heimweg an. Und eins ist sicher: Der GR-92 hat uns nicht nur mit seiner Landschaft begeistert, sondern auch für jede Menge Lacher gesorgt.

Also Leute, wenn ihr mal in Katalonien unterwegs seid: Schnappt euch eure Wanderschuhe und ab auf den GR-92! Aber Vorsicht – Piraten könnten euch auflauern… oder zumindest eure eigene Tollpatschigkeit! 😉 🔱 







                        Illa Mateua - Felseninsel 



                        Torre de Montgó 


                        Torre de Montgó 




                      Denkmal Seefahrer 


                                  Die Copla 


                    "Der Kleine Prinz" (El Principito) 




Hegauer Kegelspiele - Burgruine Mägdeberg

 # Das Hegauer Kegelspiel: Auf Vulkantour zur Burgruine Mägdeberg Nachdem wir euch am 29.10.2026 den **Burgenweg Nr. 4** vorgestellt haben, ...