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Dienstag, 28. April 2026

Zeitreisen - Wandern zu den Dolmen und Menhiren

 # Capmany – Wein, Cava und steinzeitliche Schätze  

Katalonien hat so viel zu bieten, und einer unserer absoluten Lieblingsorte ist das charmante Dörfchen Capmany. Während unserer Zeit in der Region haben wir – die "JacoMis" – unzählige Male von unserem Basislager, dem Camping Albera, aus Ausflüge und Wanderungen in die Umgebung unternommen. Und glaubt uns, Capmany hat uns nie enttäuscht!  

## Wein und Cava – Ein Genuss für die Sinne  

Capmany ist ein kleines Paradies für Weinliebhaber. Die hügelige Landschaft ist durchzogen von Weinbergen, die sich bis zum Horizont erstrecken. Hier werden hauptsächlich Weintrauben angebaut, die in den lokalen Weinkellereien zu köstlichem Wein und prickelndem Cava verarbeitet werden.  

Besonders bekannt ist die Weinkellerei Grup Oliveda, die nicht nur exzellente Tropfen produziert, sondern auch ein kleines, charmantes Weinmuseum auf ihrem Gelände beherbergt. Wir hatten das Glück, nach einer unserer Wanderungen mit unserer Gruppe dort einzukehren. Was soll ich sagen? Ein Glas Cava in der Hand, umgeben von Weinbergen und guter Gesellschaft – das Leben kann so schön sein!  

## Auf den Spuren der Vergangenheit – Der Dolmen und Menhir del Quer Fumat  

Am 1. Mai 2018 zog es uns zu einem ganz besonderen Highlight: der megalithischen Grabanlage Dolmen und Menhir del Quer Fumat. Schon der Weg dorthin war ein Erlebnis für sich. Die Natur zeigte sich von ihrer besten Seite – blühende Mohnfelder und leuchtend gelbe Margeriten säumten unseren Weg, während Olivenhaine uns Schatten spendeten.  

Für alle, die sich jetzt fragen: Was genau ist ein Megalith? Ganz einfach – das Wort stammt aus dem Griechischen und bedeutet „großer Stein“. Diese beeindruckenden Steine wurden in der Ur- und Frühgeschichte aufgerichtet und oft in Formationen angeordnet. Der Dolmen und Menhir del Quer Fumat ist ein faszinierendes Beispiel dafür und gibt einen spannenden Einblick in die Vergangenheit der Region.  

## Ein himmlischer Abschluss  

Nach unserem Abstecher in die Steinzeit führte uns unser Weg zurück ins Dorf, wo wir die Kirche der Heiligen Agatha besuchten. Diese kleine Kirche hat eine besondere Atmosphäre und bot den perfekten Abschluss für unseren Tag.  

Falls ihr neugierig geworden seid: In unserer Fotoserie könnt ihr uns auf dieser Wanderung begleiten und euch selbst einen Eindruck von der Schönheit Capmanys machen.  

Katalonien ist einfach immer eine Reise wert – und Capmany? Dieses kleine Dorf mit seinen Weinen, seiner Geschichte und seiner atemberaubenden Landschaft hat einen festen Platz in unseren Herzen. Vielleicht ja bald auch in euren?  

Bis zum nächsten Mal,  

Eure JacoMis 🌿🍷 🌄 



















                    Església de Santa Àgata in Capmany 


               Megalith - Wikipedia  

               Capmany - Wikipedia

Mittwoch, 22. April 2026

Zeitreisen - Wandern auf dem "Camí de Ronda" - Küstenwanderweg GR-92

# Wanderschuhe, Piraten und ein melancholischer Prinz – Unser Abenteuer auf dem GR-92

Wenn ihr glaubt, Wandern sei nur was für Ruhesuchende und Naturfreunde, dann habt ihr noch nie unsere deutsch-schweizerische Wandergruppe in Aktion erlebt. Am 27. April 2018 war es mal wieder soweit: Rucksack auf den Rücken, Wanderschuhe geschnürt, und los ging’s entlang des Küstenwanderweges GR-92 in Katalonien. Unser Ziel? Der Torre de Montgó im wunderschönen „Parc Natural del Montgrí“. Klingt doch schon mal vielversprechend, oder?

## Startklar in L'Escala – und los geht der Spaß!

Unser Abenteuer begann im malerischen Küstenort L'Escala. Die Sonne schien, die Laune war bestens, und die Aussicht auf ein gutes Fischmenü nach der Wanderung motivierte uns alle zusätzlich. Unser Weg führte uns entlang der Bucht Cala Montgó, wo wir uns wie echte Abenteurer fühlten – na ja, zumindest solange, bis die ersten von uns über Wurzeln stolperten (keine Sorge, niemand wurde ernsthaft verletzt, außer vielleicht unser Stolz).

## Piraten und andere Überraschungen

Unser Ziel, der Torre de Montgó, wurde im Jahr 1598 als Wachturm erbaut, um Fischer und Bewohner vor Piraten zu schützen. Und während wir so den Turm betrachteten, konnte man sich lebhaft vorstellen, wie damals mutige Seebären mit Augenklappen und Holzbeinen an der Küste lauerten. Okay, vielleicht war das auch nur unsere überbordende Fantasie nach einer zu langen Kaffeepause.

## Ein Inselchen hier, ein Denkmal da

Der Weg bot uns wirklich alles: Steilküsten, das glitzernde Mittelmeer und als Highlight die kleine felsige Insel Illa Mateua. Die war so fotogen, dass wir fast eine Stunde damit verbrachten, sie aus jedem möglichen Winkel zu fotografieren. Instagram lässt grüßen!

Doch das war noch lange nicht alles. Wir kamen an einem Denkmal namens „Die Copla“ vorbei – eine Hommage an die traditionellen katalanischen Sardana-Tanzorchester. Und ja, ich habe versucht, ein paar Tanzschritte zu imitieren. Spoiler: Es sah eher aus wie ein Storch im Salat.

Wenig später entdeckten wir das Seefahrerdenkmal „Leute des Meeres“. Das Kunstwerk von Josep M. Simón besteht aus einem Anker, einem Segel und dem Gesicht eines Fischers. Und wenn ihr euch fragt: Ja, wir haben versucht, Selfies mit dem Anker zu machen. Nein, das war keine gute Idee.

## Der kleine Prinz und große Gespräche

Kurz vor Ende unserer Tour stießen wir auf die Skulptur „Der Kleine Prinz“ (El Principito). Da saß er also, die berühmte Figur von Antoine de Saint-Exupéry, melancholisch aufs Wasser blickend. Während einige von uns tiefgründige Gespräche über das Kinderbuch begannen, nutzten andere die Gelegenheit für eine kurze Verschnaufpause. Jeder eben auf seine Weise.

## Fischmenü und Wanderpläne

Nach all den Abenteuern hatten wir uns eine ordentliche Stärkung verdient. In einem gemütlichen Restaurant ließen wir uns ein köstliches Fischmenü schmecken. Die Gespräche drehten sich um alles Mögliche – von der Schönheit der Strecke bis hin zu der Frage, wer beim nächsten Mal die Wanderung organisieren muss (Spoiler: Nicht wir!).

Am Ende des Tages traten wir müde, aber glücklich unseren Heimweg an. Und eins ist sicher: Der GR-92 hat uns nicht nur mit seiner Landschaft begeistert, sondern auch für jede Menge Lacher gesorgt.

Also Leute, wenn ihr mal in Katalonien unterwegs seid: Schnappt euch eure Wanderschuhe und ab auf den GR-92! Aber Vorsicht – Piraten könnten euch auflauern… oder zumindest eure eigene Tollpatschigkeit! 😉 🔱 







                        Illa Mateua - Felseninsel 



                        Torre de Montgó 


                        Torre de Montgó 




                      Denkmal Seefahrer 


                                  Die Copla 


                    "Der Kleine Prinz" (El Principito) 




Dienstag, 14. April 2026

Zeitreisen - Ein Ausflug nach Rabós, eine Perle im katalanischen Hinterland.

 # Abenteuer im katalanischen Hinterland: Steine, Esel und alte Kirchen  

Fast auf den Tag genau vor acht Jahren haben wir uns aufgemacht, das katalanische Hinterland zu erobern – genauer gesagt, die Gegend zwischen Rabós und Delfià. Mit dabei: unsere treue Chica (ein Nissan Terrano II, der schon einiges erlebt hat) und unser vierbeiniger Begleiter Don. Don wusste sofort: Heute wird's spannend! Und wenn er vor lauter Vorfreude mal einen "duftenden Gruß" im Kofferraum hinterließ, gab es nur eine Lösung – Fenster auf und weiter geht’s!  

## Der malerische Riu l'Orlina  

Unser erstes Ziel war der Riu l'Orlina, ein kleiner Fluss im Alt Empordà, der im Albera-Massiv nahe der französischen Grenze entspringt. Malerisch schlängelt er sich durch die naturbelassene Landschaft bei Rabós und ist bekannt für goldhaltige Ablagerungen. Nein, wir haben kein Gold gefunden, aber dafür jede Menge wunderschöner Steine! Nur die schönsten durften in den Kofferraum – ich möchte behaupten, wir hatten am Ende mehr Steine als Platz.  

## Poitou-Esel und Meister Eckardt  

Zwischen Feldern und alten Steineichen begegneten wir einer ganz besonderen Attraktion: Poitou-Esel! Diese Riesenesel aus der französischen Poitou-Region sind nicht nur beeindruckend groß, sondern auch äußerst charmant. Kaum hatten sie uns entdeckt, kamen sie neugierig näher und wollten Streicheleinheiten – und zwar reichlich! Ich konnte nicht widerstehen und musste an ein Zitat von Meister Eckardt denken: "Es weiß ein Esel immer einen anderen zu schätzen." Das nehme ich mal als Kompliment!  

## Sant Romà de Delfià: Eine Kirche mit Geschichte  

Ein Highlight unseres Tages war die kleine Feldsteinkirche Sant Romà de Delfià. Diese charmante Kirche aus dem späten 11. Jahrhundert war einst ein Alodium des nahegelegenen Klosters Sant Quirze de Colera. Ihre schlichte Schönheit und die geschichtsträchtige Atmosphäre haben uns wirklich beeindruckt. Man fühlt sich hier fast wie in einer anderen Zeit.  

## Steinreich und zufrieden  

Neben der Kirche fanden wir noch Ruinen aus Feldsteinen – ein Paradies für Steinliebhaber wie uns. Die Mis (meine bessere Hälfte) war begeistert von der Ausbeute: ein Kofferraum voller Steine und Pflanzen für unseren Vorgarten. Don hatte seinen Spaß beim Herumtollen und ich war glücklich mit meiner Kamera in der Hand – ein perfekter Tag!  

Auf dem Heimweg waren wir alle zufrieden: Die Mis hatte ihre Schätze, Don hatte seinen Auslauf, und ich hatte jede Menge Fotos und Erinnerungen an unser Abenteuer im katalanischen Hinterland. Wer hätte gedacht, dass Steine, Esel und alte Kirchen so viel Freude bereiten können?  

Bis zum nächsten Abenteuer – und ja,  wer Lust auf eine Woche wandern mit den Rieseneseln hat, es gibt einen Link. 


                             Der Fluss Orlina 



                                               Poitu-Esel 


                             Da sind zwei glücklich... 


                                              Steineiche 


                                              Steinreich... 





                             Sant Romà de Delfià 


                             Die "Mis" und ihre geliebte "Chica" 





                             Fette Beute 


                             Alles strahlt...  




                    Eselwandern Katalonien 

                    Wikipedia - Rabós





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