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Sonntag, 7. Dezember 2025

JacoMis Adventskalender - Türchen 7.


Hallo liebe Leser und Leserinnen, auch durch die Adventstüre Nr. 7 gehen wir JacoMis gerne hindurch. Es ist die schön geschmiedete Türe im Kreuzgang vom Klostergarten Allerheiligen. Der Durchgang führt in den kleinen Innenhof, wo das Museums Café ist und der Eingang zum Museum Allerheiligen in Schaffhausen.
Wir lieben diesen Ort, weil wir hier in Ruhe einen feinen Kaffee trinken können.





" Wer die Ruhe nicht in sich findet,
wird sie auch anderswo vergeblich suchen. "

Francoise De La Rochefoucauld





Die JacoMis wünschen euch einen ruhigen und friedlichen 2. Advent 😊

Donnerstag, 31. Juli 2025

Museum zu Allerheiligen - Spielkarten


Liebe Leser und Leserinnen, hier ist der zweite Teil meines Besuchs im Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen. Ich habe die Ausstellung der Spielkarten besucht.

Naa...wer von euch ist ein " Gambler " ? Ich bin es Zeitweise. Als Kind spielte ich mit dem " Grosi " viel " Elfer Raus " und mit den Grosseltern aus Thun spielte ich mit den Jass Karten. Einen sogenannten " Härdöpfeler " Wer bei einer Runde gewonnen hat, bekommt einen " Sack Kartoffeln " oder eine 0 und die anderen müssen die Karten zählen. 
" Grosätti " ( Grosvater ) und ich haben beschissen dass sich die Balken bogen. Beim mischen schauten wir, dass die Oma alles " Brättli " ( niedere Karten ) bekam und wir zwei sahnten mit guten Karten ab. Solange bis sie die Karten ins Wohnzimmer warf und uns wütend " Bschiishüng " ( Bescheisser ) austeilte. Sie konnte beim spielen nicht verlieren...ha...ha.

Später spielten wir in unserer Clique " Rummy Cup " bis zum abwinken. Es ging nie um Geld, es ging um Spass haben.
Auch Memory habe ich gerne gespielt und ab und zu ein " Mah - Jongg. " Aber seit Jaco und ich " Blogger " sind, fehlt uns die Zeit...ha...ha, Leute, das ist ein 
" Knochen - Job " 😉Ebenfalls ist meine " Mam " seit Jahren eine Spielerin. Vor allem Rummy Cup und " Tschau Sepp. " Sie ist mit ihren 93 Jahren noch ganz klar im Kopf und wenn sie bei uns ist,und wir " seppeln ", so stellt sie Jaco und mich in den Schatten...!!! Die Karten zusammenzählen will auch sie machen, es dauert ihr bei uns zu lange 😄Ich bin überzeugt, Karten spielen ist ein ausgezeichnetes " Gehirntraining " und es hilft gegen Vereinsamung. Also Leute, spielt Karten zusammen, dann habt ihr es lustig !

Und deshalb nehme ich euch jetzt mit in die kleine aber sehr interessante Ausstellung im Museum zu Allerheiligen.


Im Treppenhaus vom Museum


Die Ausstellung


Es ist unglaublich was es für eine Kartenvielfalt hat. So ist zu lesen, dass die Ursprünge vermutlich im Orient waren. Von dort gelang das Karten spielen spätestens seit der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts nach Europa.
Das Kartenspiel verbreitete sich in unzähligen Regelvarianten über ganz Europa und im 18. Jahrhundert hatte es seine grosse Blütezeit. Wer alles hat da wohl sein Hab und Gut verzockt...?! Wer das Kartenspiel nicht nur zum Vergnügen spielt, der kommt wahrlich " in Teufels Küche " !!!




Der Esoteriker Antoine Court de Gebelin verbreitete seine Vorstellung, dass die 22 Trumpfkarten ein Abbild des menschlichen Lebens und des kosmischen Geschehens seien. Das war der Beginn der Weissagung mit Tarock oder Tarot Karten.




Es ist erstaunlich in wie vielen Zeitschriften es Inserate hat, von Weissagerinnen und Weissager, die mittels von Tarot Karten uns die Zukunft vom Himmel oder von der Hölle herunter oder hinauf fantasieren...😉




Wer sich über die Kunsthandwerkliche Vielfalt erfreuen kann, oder ein Sammler oder eine Sammlerin ist, der sollte sich auf jeden Fall diese Interessante Ausstellung anschauen gehen.

Nach soviel " Museums - Luft " war dann ein Besuch im Klostergarten und im Museum ein Kaffee und was für's Gemüt fällig 😉










Montag, 23. September 2024

Sind die Batterien leer? - Orte zum Kraft tanken


 

Müde, Überreizt, Unkonzentriert und Ausgebrannt....fühlt ihr euch an manchen Tagen auch so? Ich kenne dieses Gefühl nur zu gut, ich habe zwei Burnouts hinter mir. Es ist eine kluge Einrichtung unseres Körpers. Er zieht die Handbremse und legt uns flach. Es ist ein  "Alarmsystem" auf das wir uns verlassen können. Eine Grippe, eine Erkältung, ein Infekt hat nur eine Chance, wenn wir mit unserem Körper Raubbau betreiben. Durch Stress in der Arbeit, durch Beziehungsstress, durch Stress mit Negativmeldungen durch die Medien, durch unseren hausgemachten Stress mit unseren Social Media Communitys und durch falsche Ernährung, zu viel Alkohol, Nikotin, Tabletten und diverse Drogen....Wen wunderts, dass da unser Immunsystem, das eine perfekte Einrichtung ist, schlapp macht und streikt !!!
Für diesen Fall brauchen wir: Inseln der Ruhe.
Der "Jaco" und ich haben solche Inseln. Es sind Gärten, Parks, Friedhöfe, Wälder und schöne Natur.
Also, liebe Leute, Handy aus 😉 kommt mit, wir besuchen wieder einmal den Klostergarten Allerheiligen in Schaffhausen. Ich möchte euch ein wenig über gesundes und natürliches Leben erzählen....


Vor oder nach dem Besuch im Klostergarten gibt es immer einen Kaffee im Museums Café.


Mit ein bisschen Glück hat es nicht viele Leute und auch kein Kindergarten oder Schulklasse ( was ja äusserst sinnvoll ist ) aber wir zwei schätzen dann eben die Ruhe.
Herrlich...der Strassenlärm ist weg...das Dauerpalaver der Leute ist weg....nur Düfte, die verschiedenen grünen und bunten Farben und das Summen der Insekten. Der Blutdruck und der Puls fährt runter, der Druck auf der Brust lässt nach und die Atmung wird ruhiger und tiefer. Die meisten von uns hächeln nur noch...also...tief einatmen durch die Nase, bis in den Bauch hinunter und die Luft durch den Mund sanft ausblasen, bis alle Luft draussen ist. Ich mache diese Übung bei unterschiedlichen Pflanzen, weil ich so verschiedene Düfte und ätherische Öle einatme. Die Sinne beginnen sich zu schärfen, jetzt höre ich die verschiedenen Vögel. Sorgenvolle und ärgerliche Gedanken über Politik, über Migration, über Klima, Krieg und " Virenbedrohung " fliegen davon...!!!


Eine meiner Lieblingskräuter ist der Salbei. Enorm wie viele verschiedene Sorten es davon gibt. Oben im Bild seht ihr den Schneeflocken - den Flaumigen - den Ananas - den Cleveland - den Muskateller und den Rotlaubigen Salbei. Die meisten kennen wahrscheinlich den echten Salbei ( Salvia Officinalis ). 


Gerade im Herbst, wo die Erkältungszeit beginnt, ist er äusserst wertvoll. Er wirkt antimikrobiell, antibakteriell, antiviral, entzündungshemmend und er hilft bei Verdauungsbeschwerden. Wenn ich merke, dass ein Herpes Virus im Mund sich bemerkbar macht, dann kaue ich mehrmals am Tag ein Salbeiblatt. Bei Halsschmerzen, irritiertem Zahnfleisch, koche ich einen Salbeitee, lasse ihn erkalten und gurgle und spüle mehrmals am Tag damit. Pro Tag trinke ich 1-2 Tassen Salbeitee. Da hat der Darm Freude und es stärkt mein Immunsystem. Wenn "Jaco" und ich in die Einkaufsläden gehen, oder in überfüllten Bahnen fahren, wo man eben angehustet wird und geniest wird, lutschen wir Salbeipastillen. So haben Bakterien und Viren die wir durch die Nase und den Mund aufnehmen keine Chance.


Ich nutze den Salbei noch anders, ich räuchere weissen Salbei. Ich mag keine Duftkerzen mit künstlichen Aromen, die taugen nichts. Ich will Natur pur. Räuchern ist ein uralter Brauch. Ich habe dies bei Indianischen Workshops kennengelernt. Ich räuchere noch mit anderen Kräuter ( mehr in einem anderen Post ) Salbei duftet würzig und er fördert die Konzentration, er belebt und stärkt. Das können "Jaco" und ich gut gebrauchen wenn wir Stunden am Laptop verbringen....😉 Zudem reinigt und desinfiziert er die Luft.              Und noch was...da es in der geistigen Welt auch " böse Buben und Mädchen " gibt, hilft das Räuchern mit Salbei, diese negativen Geister zu vertreiben....Das wäre doch eine Herausforderung für sämtliche Kräutergärtner. Liefert weissen Salbei in die Häuser wo unsere " Grossen Köpfe " ihr Unwesen treiben und wollen wir fest dran glauben, das es hilft...!!!


Sonntag, 21. April 2024

Klostergarten Allerheiligen In Schaffhausen - Giftpflanzen

Liebe Leserinnen und Leser, heute besuchen wir wieder " unseren " Klostergarten. 
Kommt doch mit....es ist so schön und friedlich dort !


Der Jaco und ich haben uns angewöhnt, wenn wir in die Stadt gehen, so verbinden wir Besorgungen meistens mit einem Besuch unserer Lieblingsplätze in Schaffhausen. Einer davon ist der Klostergarten Allerheiligen. Gehe ich durch die Eingangstore, durch den schönen Klosterkreuzgang und in diesen Garten, so wird " die Welt da draußen " unwichtig. Ich fühle mich in Geborgenheit.
Aber Achtung ihr Klostergärtner, es ist " mein " Garten und ich bin eine strenge Kontrolleurin...hi...hi. Mit einem Adlerblick schreite ich Pflanze um Pflanze ab und schaue ob es ihr gut geht und sie auch gebührend behandelt wird. Es sind schließlich Heilpflanzen, Giftpflanzen und Drogen. Also spezielle Pflanzen. Seit der Antike werden sie in der Pflanzenmedizin angewendet. 
Ich hatte das Glück, das unser Hausarzt, als ich noch ein Schulmädchen war, sich damals schon mit Chinesischer Medizin und Phytomedizin befasste, obwohl er ein Schulmediziner war. Auch mein " Grosi " ( Oma ) die ja 10 Kinder hatte, rannte nicht wegen jedem Bobo zum Doktor. Da reichte schon das Geld nicht. Sie behalf sich mit Hausmittelchen und mit Hilfe von Heilkräuter. Dieses Wissen gab sie an meine Mutter weiter und ich lernte es von ihr. 
Wie ihr auf meinen Fotos seht, ist der Kräutergarten noch nicht so lange aus dem Winterschlaf aufgewacht. Aber die Dach-Schwertlilie blüht bereits schön.


Achtung: Liliengewächse sind giftig !

Aber was lehrte uns Paracelsus: Die Dosis macht das Gift.
Blätter, Blüten und Stengel sind für Mensch und Tier nicht essbar. Aber in der Phytomedizin und in der Homöopathie verwendet man die getrockneten Wurzeln. Das Medikament wirkt entwässernd, entzündungshemmend, Gallen und Leber stimulierend und krampflindernd.
Zudem ist sie bei den Insekten sehr beliebt. Lilien sind gute Pollen und Nektarlieferanten.

Die erste Pfingstrosenblüte habe ich entdeckt.


Achtung: Pfingstrosen sind in allen Teilen giftig.


Habt ihr gewusst, das Pfingstrosen auch " Rose ohne Dornen " genannt wird. Sie zählt zu den beliebtesten Schnittblumen. Sie ist auch die Lieblingsblume meiner Mutter. Klar bekommt sie einen schönen Strauß zum Muttertag.
Es ist die Chinesische Pfingstrose die wir hier sehen. Sie wird auch seit vielen Jahren in der Traditionellen Chinesischen Medizin genutzt. In Europa wurde sie aus der Pflanzenheilkunde entfernt. Es sind aber neue Erkenntnisse vorhanden und die Pfingstrose könnte die Zulassung wieder bekommen.
Sie wirkt schmerzlösend, krampflösend, entzündungshemmend und sie wird bei Autoimmunerkrankungen eingesetzt.
Beim Recherchieren habe ich ein Teerezept aus Blüten entdeckt. Da rate ich ab. Überhaupt, ich rate von Experimenten ab, das kann in's Auge gehen. Für das haben wir unsere Apotheker, Drogisten und ausgebildete Naturheilkundige !!! Die Blätter, Blüten und Stengel der Pfingstrose sind giftig. Für Kleinkinder und junge Hunde und Katzen kann es gefährlich werden, schon bei kleinen Mengen. Die Symptome beim Mensch: Starke Übelkeit, Erbrechen, Magen-Darmbeschwerden. Gegenmassnahme: Viel Wasser trinken und noch besser den Hausarzt, Apotheker kontaktieren. Symptome beim Tier: desorientiert, apathisch, der Speichel läuft und die Bewegungen sind krampfhaft. Alles versuchen aus dem Mund zu entfernen, versuchen Wasser zu geben und den Tierarzt kontaktieren.
Eine weitere Blume die ich entdeckt habe ist die Kronenanemone. Auch hier, wunderschön zum schauen und eine beliebte Zierpflanze im Garten. Aber giftig !
Sie ist stark hautreizend, Handschuhe werden empfohlen. 
Aber die Insekten haben ihre Freude an ihr und wir beim betrachten doch auch.





Freitag, 8. März 2024

Klostergarten Allerheiligen Schaffhausen - Der grösste Kreuzgang der Schweiz

 





KLOSTER ZU ALLERHEILIGEN

Das Münster ist der ursprünglichste romanische Kirchenbau der Schweiz, eine eindrucksvolle Basilika. Die einstige Benediktinerabtei Allerheiligen mit der um 1106 geweihten Klosterkirche und dem Münsterturm aus der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts zählt zu den wenigen, gut erhaltenen, romanischen Klosteranlagen der Schweiz. 

Kreuzgang zu Allerheiligen (12./13. Jh.)
Der grösste Kreuzgang der Schweiz. Teils romanisch 12. Jh., teils gotisch 13. Jh., umschliesst er den romantischen, bezaubernden Kreuzganggarten, den sogenannten «Junkerfriedhof», in dem von 1582 bis 1874 hohe Schaffhauser Magistraten wie Bürgermeister, Ratsherren, Pfarrer und andere verdiente Bürger und Bürgerinnen beigesetzt wurden.

Wir besuchen das Kloster und den Klostergarten zu jeder Jahreszeit. Kommt mit auf Fototour, wir werden in loser Reihenfolge davon berichten... 


























Freitag, 8. Dezember 2023

Klostergarten Allerheiligen in Schaffhausen - Schweiz

Die Pracht der Gärten aber hat stets die Liebe zur Natur zur Voraussetzung.

                                                           -Anne Louise Germaine de Staël







Der Klostergarten Allerheiligen, unser Lieblingsgarten und ein Ort wo wir zu jeder Jahreszeit Kraft schöpfen können.







Zeitreisen - Wurzelpark Arriach-Gerlitzen

# Ein Spaziergang durch den Wurzelpark Arriach: Wo Kettensägen Kunst machen! Leute, wie die Zeit vergeht! Kaum zu glauben, dass es schon 12 ...