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Sonntag, 7. Juni 2026

Überlingen - Stachelige Schönheiten im Pflanzenhaus


 Kuckuck ist jemand zu Hause ?

Hallo liebe Leser und Leserinnen, heute möchte ich euch wieder von unserem Ausflug nach Überlingen erzählen. Ich nehme euch mit in das Pflanzenhaus bei den Villengärten.
Also, los geht's.
Überlingen ist eine Gartenstadt. Wo man hinschaut entdeckt man schöne private Gärten oder Parks und eine Blumengeschmückte Seepromenade. Da jubelt mein Herz.


Es geht vorbei an Segelschiffen, beim alten Yachthafen am Schützengraben, beim Badturm, Richtung Pflanzenhaus. Schon sind wir beim Eingang.







So, hier sind wir. Diese wunderbare Kakteen und Sukkulenten - Sammlung hat die Stadt Überlingen seinem berühmten Stadtgärtner Hermann Hoch zu verdanken. Er brachte von seinen ausgedehnten Auslandreisen die unterschiedlichsten Kakteen mit. Ab 1897 konnte man sie im ersten öffentlichen Kakteenbeet bewundern. Im Zusammenhang mit der Landesgartenschau, beschloss die Stadt Überlingen diese grosse Sammlung ganzjährig in einem Pflanzenhaus zu präsentieren.
Und ich sage euch, das ist ein interessantes Schmuckstück geworden, wo sich ein Besuch lohnt !!! Schaut mal diese stacheligen Schönheiten...





Hier ein paar Informationen die ich auf einer Info Tafel in Überlingen gelesen und mit meinen Gedanken noch ergänzt habe:

Dass Bäume neben ihrer ökologischen Funktion auch als Klimaregulatoren eine sehr wichtige Rolle spielen, das wissen wir ja seit langem. Umso tragischer ist das Abholzen der Regenwälder. Es ist ein Verbrechen an der gesamten Menschheit, das nicht mehr zu korrigieren ist !!!!!
Diese Klimaregulation ist für uns messbar und wahrnehmbar. Sie lässt sich künstlich nicht, oder nur mit sehr hohem technischem Aufwand nachbilden. Was wieder Energie benötigt. Also eine Schlange die sich in den Schwanz beisst...!!!
Gerade in Städten, bei denen die Oberflächenerwärmung aufgrund Abstrahlung und Reflexionen durch Gebäude und Versiegelung gegenüber der freien Landschaft um ein Vielfaches erhöht ist, spielen daher Bäume eine bedeutende Rolle für unser Wohlbefinden. Die Menge an Sauerstoff, der von einem ausgewachsenen Baum täglich abgegeben wird, entspricht in etwa der Menge Sauerstoff, den 10 erwachsene Menschen an einem Tag veratmen. Der Baum produziert Verdunstungskälte, die die Umgebungstemperatur im Schatten des Baumes um 4-5 Grad verringern.

Wir Bäume bieten auch euch Menschen unsere Freundschaft, nicht nur der Tier, Pflanzen und Pilze Welt...!


Liebe Leserschaft, ich kann euch versichern, die Kakteen und Sukkulenten stehen den Bäumen in nichts nach. Auch sie sind nicht nur wertvoll für die Tierwelt sondern auch für uns Menschen...!




So hat mir die KI von Google über Kakteen und Sukkulenten folgendes zu lesen gegeben:
Kakteen und Sukkulenten regulieren das Klima vor allem durch effiziente CO² -Speicherung ( CAM - Metabolismus ) Bodenschutz gegen Wüstenbildung und die Freisetzung von Feuchtigkeit in extrem trockenen Regionen.
Hauptfunktionen für das Klima:
CAM-Metabolismus: Sukkulenten öffnen ihre Spaltöffnungen nur nachts. Dies minimiert den Wasserverlust. Sie nehmen CO² im Dunkeln auf und speichern es. Tagsüber nutzen sie dieses CO² für die Photosynthese bei geschlossenen Poren.
Kohlenstoffsenke: Sie binden Kohlenstoff in extremen Arditätszonen. Andere Pflanzen können dort nicht überleben. Dadurch wirken sie der globalen Erwärmung in der Wüste entgegen.
Schutz vor Erosion: Ihre dichten Wurzelsysteme stabilisieren den trockenen Wüstenboden. Dies verhindert, dass Wind und seltene Starkregen fruchtbaren Sand wegspülen.
Minderung von Staubstürmen: Durch die Bodenstabilisierung reduzieren sie die Entstehung von Staubstürmen. Weniger Staub in der Atmosphäre verändert die globalen Sonneneinstrahlung und Wolkenbildung positiv.
Lokale Kühlung: Sukkulenten speichern riesige Mengen Wasser. Dieses Wasser verdunstet minimal aber kontinuierlich. Das senkt die extremen Temperaturen in ihrer direkten Umgebung ab. Sie bilden ein Wasserdepot für das Ökosystem. Sie dienen als primäre Wasserquelle für Tiere in Dürreperioden. Dies hält das ökologische Gleichgewicht aufrecht. Ein stabiles Ökosystem stützt wiederum das regionale Klima.

Wow...!!! Wer von uns hat denn Bock auf Krieg, Unterdrückung, Ausbeutung und das unsere kleine Erdkugel vor die Hunde geht...???!!!

Ihr jungen Leute, werdet Biobauer, Kakteenbauer, gestaltet mit Bäumen neue Landschaften. Gestaltet Dachgärten, Stadtgärten und Parks. Lasst euch zu Biologen und Biologinnen ausbilden, werdet Ranger und Rangerin. Und wer von euch Milliardären und Milliardärinnen nicht weiss was machen mit seinem Reichtum, denen gebe ich den Rat, kauft Land, Seen, Inseln, Flüsse, Meere und Wälder. Setzt eure Beziehungen und euer Geld ein, damit ihr Naturreservate mit einem sanften und verträglichen Tourismus, der die Artenvielfalt schützt, gestalten könnt. Es würde sinnvolle Arbeitsplätze schaffen. Werdet Umweltspezialisten. Gründet Unternehmen die sich der Säuberung und Renaturierung der Meere und der Flüsse annehmen. Chemische Bodenverschmutzung sowie verseuchte und verminte Kriegsgebiete müssen neutralisiert werden. Neue Naturreservate müssen erschaffen werden. Das gibt neue Perspektiven für Länder wo die Jugend keine Zukunft sieht.  Ich versichere euch, diese edlen Taten werden euch glücklich machen von den Haarwurzeln bis zu den Zehenspitzen. Ihr werdet in die Geschichtsbücher eingehen und als Helden und Heldinnen gefeiert werden. Euch wird man Denkmäler und Tempel errichten und ganze Völkerscharen werden aus Dankbarkeit zu euch hin pilgern. Denkmäler von Kriegs Führer und Führerinnen...da pinkeln die Hunde dran !!!  Lasst uns unsere und ihr jungen Menschen eure Zukunft neu denken...!!!!!


Jede Veränderung beginnt bei uns selbst....wir JacoMis wünschen euch eine gute neue Woche.

Sonntag, 26. April 2026

Alles lebt - Das wusste auch Friedensreich Hundertwasser


Hallo liebe Leser und Leserinnen, es gibt wieder etwas zu lesen von uns JacoMis.

Wer unseren Blog regelmässig liest, weiss, dass meine Malkunst mit Friedensreich Hundertwasser begonnen hat. Ich habe im Post vom 3. Februar 2025 darüber geschrieben. Es waren und sind seine Farben und Formen die mich begeistern. Obwohl mir längst nicht jedes Bild gefällt. Erst als ich mich mit seiner Person, seiner Biografie und der Entwicklung seiner Lebensphilosophie befasste, konnte ich die Botschaft in seinen Bilder erkennen.

Hier kommt mir das Buch des " Kleinen Prinzen " in den Sinn von Antoine de Saint -Exupéry. Es ist die kleine Geschichte vom Prinz und dem Fuchs. Und sie hat durchaus mit der Lebensphilosophie von Hundertwasser zu tun...übrigens auch mit meiner !

In diesem Augenblick erschien der Fuchs: " Guten Tag " sagte der Fuchs. " Guten Tag " antwortete höflich der kleine Prinz, der sich umdrehte, aber nichts sah.
" Ich bin da " sagte die Stimme " unter dem Apfelbaum ".
" Wer bist du ? " sagte der kleine Prinz. " Du bist sehr hübsch ". " Ich bin ein Fuchs " sagte der Fuchs. " Komm und spiel mit mir " schlug ihm der kleine Prinz vor. " Ich bin so traurig "....
" Ich kann nicht mit dir spielen " sagte der Fuchs. " Ich bin noch nicht gezähmt "!
" Ah, Verzeihung !" sagte der kleine Prinz. Aber nach einiger Überlegung fügte er hinzu:
" Was bedeutet das " zähmen "?
" Du bist nicht von hier " sagte der Fuchs. " Was suchst du ?" " Ich suche die Menschen " sagte der kleine Prinz. " Was bedeutet zähmen "? " Das ist eine in Vergessenheit geratene Sache " sagte der Fuchs. " Es bedeutet: sich vertraut machen."

" Vertraut machen "?

" Gewiss " sagte der Fuchs. " Du bist für mich noch nichts als ein kleiner Knabe, der hunderttausend kleinen Knaben völlig gleicht. Ich brauche dich nicht, und du brauchst mich ebenso wenig. Ich bin für dich nur ein Fuchs, der hunderttausend Füchsen gleicht. Aber wenn du mich zähmst, werden wir einander brauchen. Du wirst für mich einzig sein in der Welt. Ich werde für dich einzig sein in der Welt "....
Der Fuchs verstummte und schaute den Prinzen lange an.
" Bitte...zähme mich "! sagte er.
" Ich möchte wohl " antwortete der kleine Prinz, " aber ich habe nicht viel Zeit. Ich muss Freunde finden und viele Dinge kennen lernen."

" Man kennt nur die Dinge, die man zähmt " sagte der Fuchs.

" Die Menschen haben keine Zeit mehr, irgendetwas kennen zu lernen. Sie kaufen sich alles fertig in den Geschäften. Aber da es keine Kaufläden für Freunde gibt, haben die Leute keine Freunde mehr. Wenn du einen Freund willst, so zähme mich !"
" Was muss ich tun ?" sagte der kleine Prinz.
" Du musst sehr geduldig sein " antwortete der Fuchs. " Du setzt dich erst ein wenig abseits von mir ins Gras. Ich werde dich so verstohlen, so aus den Augenwinkeln anschauen, und du wirst nichts sagen.

Die Sprache ist die Quelle der Missverständnisse.

Aber jeden Tag wirst du dich ein bisschen näher setzen können "....

Nun, liebe Leserschaft, ich denke es ist an der Zeit, dass auch wir endlich lernen hinzuschauen und hinzuhören. 
Damit wir die Hilferufe hören können und endlich handeln werden !!!

So muss man wissen, das Hundertwasser im Dezember 1928 geboren wurde. Von 1914 bis 1918 tobte der erste Weltkrieg...ein furchtbarer Krieg !!! 
Europa verblutet.
Österreich ist an Altersschwäche gestorben. Das Leben war teuer. Aufstände, brutal niedergeschlagen. Endloser Epilog einer alten Geschichte. 
Die Revolutionen der Völker haben die westliche Welt zerrissen. Neue Machthaber haben sich auf dem erschöpften Boden breitgemacht, das Geld, die industrielle Produktion, das Kapital.
Es ging nicht lange aufwärts...der zweite Weltkrieg tobte...und wieder verblutete Europa.
Das totalitäre Denken und die totalitären Systeme begannen sich zu vermehren und auszubreiten. Der Fortschritt der Technik und der Maschinen, die rapide Vermehrung des Wissens machten den Menschen zum Sklaven neuer Bedürfnisse, neuer Probleme.
( Quelle: Buch Hundertwasser, J.F. Mathey )

Diese Epoche prägte den kleinen Buben, Friedensreich Hundertwasser, bis zu seinem Tod.
So antwortete er einem Wiener Kritiker:

Ich habe mir vorgenommen, den Menschen aufmerksam zu machen, daß er seine freie Gestaltungsfähigkeit, sein individuelles Ich, seine Verantwortung dem Ganzen gegenüber und die Zuversicht auf seine persönliche gottähnlichen Möglichkeiten verloren hat und daß er all dies wiederzugewinnen hat, wenn sein Leben wieder sinnvoll werden soll.

Diese Aussage von Hundertwasser liegen nun schon einige Jahrzehnte zurück.
Was hat sich in unserer Welt verbessert...NICHTS !!!
Somit bin ich der Meinung, dass wir " den Fuchs zähmen müssen ".
Da gibt es aus meiner Sicht nichts Lehrreicheres als einen Besuch im Museum der Kulturen in Basel. 
Die Dauerausstellung: Alles lebt, öffnet uns die Augen und hoffentlich auch die Herzen, für unseren kleinen Planeten Erde, der am verbluten ist....!!!!!







So ist denn im Museum zu lesen:
Menschliches Handeln zeigt dramatische Folgen: globale Erwärmung, Boden -, Wasser - und Luftverschmutzung, Massensterben von Pflanzen und Tieren. In einer menschzentrierten Weltsicht gelten, Land, Berge, Flüsse und Dinge als Ressourcen. 
Sie werden für ein globales, profitorientiertes Wirtschaftssystem und zum Vorteil reicher Unternehmen und Länder ausgebeutet. Kolonisierende und extraktivistische Praktiken gehen mit Gewalt, Enteignung und Vertreibung einher und setzten sich bis heute fort.



" Die Bestrebungen, die Natur zu zähmen und zu beherrschen ( im negativen Sinn ) haben ein derartiges Unheil angerichtet, dass es nun fraglich ist, ob das Leben auf der Erde überhaupt weiterbestehen kann. "
Anna Tsing 2020


Nun ihr weltweiten Verantwortlichen und ihr oberflächlichen und gedankenlosen Konsumenten und Konsumentinnen, ich rate euch, schaut genau hin.
Keine Schandtat wird in der Natur verziehen...keine geschändete Seele vergisst...
Die Rache meiner vier Freunde, den Himmelsdrachen " Feuer - Wasser - Luft - Erde " wird fürchterlich sein. Kommt in den Himmel ihr Sünder, dann wird euer Alptraum beginnen...!!!











So ist im Museum weiter zu lesen:
Die Fotografien dokumentieren die Konsequenzen von Abholzung und Handel, verheerenden Waldbränden und Luftverschmutzung sowie Arbeitsbedingungen auf illegalen Palmölplantagen auf Borneo. Nicht nur auf Borneo, auch in Papua-Neuguinea, im Kongo oder in Amazonien sind tropische Wälder mit ihrer Artenvielfalt von der grossflächigen Abholzung für Monokulturen - Soja - Palmöl - und Zuckerrohr - bedroht. So beschreibt Daniel Schwarz:
Auf Borneo schien keine Sonne mehr. Der Monsun fiel nicht zur Erde. Die Grösste Insel des Archipels war in dichten Rauch gehüllt. Unter der Rauchdecke brannten die Braunkohleflöze unterirdisch und entzündeten das Wurzelwerk der letzten Eisenbäume des Regenwaldes. Die Bäume standen noch, während ihr Inneres verkohlte.


" Wenn wir von Land sprechen, meinen wir nicht nur das Land, sondern auch Gewässer, Menschen, Winde, Tiere, Pflanzen, Geschichten, Lieder und Gefühle, alles was gemeinsam einen Ort schafft. Für uns ist das Land lebendig, es kümmert sich um uns, kommuniziert mit uns, und wir sind ein Teil von ihm. "
Laklak Burarrwanga 2019

ALLES LEBT.....und überall auf der Welt gibt es immer mehr Menschen die Sehnsucht nach blühenden Gärten haben. Es besteht Hoffnung...!

Liebe Leser und Leserinnen, mehr zu dieser Hoffnung und der Lebensphilosophie von Friedensreich Hundertwasser, erzähle ich euch in einem nächsten Post.


Wir JacoMis wünschen euch eine hoffnungsvolle neue Woche...Tschüss 😊

Donnerstag, 19. März 2026

Es ist alles da um auf Erden glücklich zu sein


Einen schönen und guten Tag wünschen wir JacoMis unseren Leser und Leserinnen.

Es ist alles da um auf Erden glücklich zu sein
Wir haben jeden Tag einen neuen Morgen
Hoffnung und Tränen
Bäume und Regen
Tiere und alle Farben
Sonne und Schatten
Wir sind reich

Friedensreich Hundertwasser

Liebe Leserschaft, ich kann diese schönen Gedanken nicht oft genug in die Welt hinaussenden. Aber leider genügen sie uns Menschen nicht !!!
Kommt...gebt mir die Hand, wir fliegen zusammen auf eine Wolke und schauen auf das " Weltgeschehen " hinunter.


Ich werde mich hüten, über die verschiedenen Kriege zu berichten. Da haben wir genug Experten und Expertinnen. Wichtig ist, dass wir lernen, den richtigen zuzuhören, über das Gehörte nachzudenken und es in unserem persönlichen Leben zu integrieren. Da sind wir JacoMis vorsichtig. Haltet euch immer vor Augen, dass die staatlichen Medien, TV, Radio, Zeitungen, uns nur die geschminkte Wahrheit erzählen. Sie sind abhängig von den Geldgeber, Kartells, Politik und Wirtschaft sowie der Tourismus und der Unterhaltungsindustrie. Eine freie Meinungsäusserung und Berichterstattung gibt es schon lange nicht mehr. Daher sind wir JacoMis der Meinung, eine Reduktion der TV Gebühren in der Schweiz wären angebracht gewesen für den alten Käse der uns immer wieder aufgetischt wird. Zudem schaut euch mal die Gehälter der Nachrichten - und Moderatorenstars an. Ich plappere da nicht ins Blaue hinaus. Während meinen Berufsjahren hatte ich die " Chefetage " in unserer Praxis. Das war lehrreich...Es wäre nichts als Anstand gegenüber der " normalen Arbeiterbevölkerung " ( Handwerker, Dienstleister, Pflegeberufe, Bauern ) die Gehälter zu deckeln. Dies übrigens nicht nur in diesen Berufen !!!!! 


Was vielen von uns ein Unbehagen oder Angstgefühle auslöst ist die Kriegssituation. Wir JacoMis sind auch nicht begeistert. Zumal unsere Dokumente und Papierschlacht, die Jaco und ich hinter uns haben durch unsere Heirat und Jacos Zuzug von Deutschland in die Schweiz, alles andere als einfach war.
Auf jedem !!! Amt passierten Fehler, wo wir nichts dafür konnten. Die Digitalisierung lässt grüssen...Es wäre wohl einfacher gewesen, Jaco wäre an unsere Grenze gekommen, hätte ein Plakat hochgehalten mit der Aufschrift:
Asyl, ich fliehe vor der Regierung in Deutschland !!!
Lieber Jaco, da muss ich dich enttäuschen. Du kommst vom Regen in die Traufe. Unsere Regierung ist mittlerweile auch unter die miefige EU Bettdecke gekrochen.
Tja, eine alte Volksweisheit besagt; das Volk hat die Politiker und Politikerinnen die es verdient...Die Patienten haben die Ärzte und Ärztinnen die sie verdienen...Wir Konsumenten und Konsumentinnen haben die Produkte in unseren Läden die wir gedankenlos kaufen...soll ich weiterfahren in meiner Liste ?! Da wären noch die Schulen mit ihren Problemen. Auch da konnten wir abstimmen gehen, ob die Lehrerschaft zusätzliche Unterstützung für ihren Unterricht benötigen.
Wir JacoMis haben eine andere Sichtweise. Wer mit seinen Kinder in unserem Land leben möchte, sollte in die Pflicht genommen werden, unsere Landessprache in Wort und Schrift zu lernen und sie ihren Kinder beizubringen. In jeder Grundschule wird der Unterricht in der Landessprache abgehalten. Wer das nicht einsieht, soll seine Kinder in eine internationale Privatschule geben und die auch selber bezahlen. Auch Inklusion an den Grundschulen sehen wir anders. Es ist sicher eine lehrreiche Bereicherung für die Kinder, aber es ist für den Unterricht eine Hürde und eine angezogene Handbremse. Wir leben nun mal in einer leistungsorientierten Gesellschaft. Wer sein Kind fördern möchte, weil es lernfreudig ist, muss wohl in Zukunft auf Privatschulen ausweichen...wer bezahlt das ?!


Nun zum Kriegsgeschehen. Kein Krieg ist sinnvoll und schön. Diplomatische Verhandlungen und eine ehrliche und sachliche Diskussion der verschiedenen Landesvertreter wäre wünschenswert. Aber es ist leider eine Illusion !!!
Verdrängung und Kampf ist das Leben...anders funktioniert es nicht. Nur in der virtuellen Welt ist alles kontrollier und steuerbar.
In der Tier und Pflanzenwelt passiert nichts anderes. Werden und vergehen. Das heisst anpassen, kämpfen, sich vermehren, Seilschaften bilden...Das funktioniert seit der Entstehung unserer Erdkugel so. Die Tier und Pflanzenwelt betet nicht zu Götter, sie hat keine Religionen !!! In den Millionen von Jahren hat sie ihren Geist entwickelt, so immer wieder neues Leben erschaffen, vernichtet wenn es nicht lebensfähig war und das Resultat davon sind wir Menschen. Nun gut, die Hoffnung stirbt zuletzt, vielleicht gibt es doch noch mal Menschen die ihre Intelligenz nutzen und ein ganzheitliches Denkschema entwickeln. Ganzheitlich im Sinne einer Balance zwischen den verschiedenen Nationen, zwischen arm und reich, zwischen Unterdrückung und Freiheit, sowie zwischen der Natur und uns Menschen. Nach unserem Gefühl sind wir da noch Lichtjahre davon entfernt...!!!!!


Was können wir einfachen " Normalos " dagegen tun. Nichts, ausser leben.
Wer in Kriegsgebieten ist, hat sowieso keine Wahl. Wer Naturkatastrophen erleben muss hat auch keine Wahl. Wer in ein Land hineingeboren wird, wo Herrscher immer noch eigene Landsleute oder Geflüchtete als Leibeigene und Sklaven behandeln, hat auch keine Wahl. Wir hätten die Wahl, dass wir in solchen Länder keinen Luxusurlaub mehr buchen und deren ihre Produkte nicht mehr kaufen. Betonung auf hätten, könnten und wollten...
Wir JacoMis versuchen das innerhalb unserer Möglichkeiten. Ich schaue genau hin, woher unsere Lebensmittel kommen und wie sie produziert werden. Klar bevorzugen wir regionale und nachhaltige Landwirtschaft. Aber es ist für viele auch eine Frage der Finanzen. Da wäre wieder die Politik und unsere bekannten Lebensmittel Unternehmen gefordert, unsere Handels und Landwirtschaftspolitik zu überdenken. Preiswerte und nachhaltig produzierte Lebensmittel von unseren Bauern wäre doch der Wunsch, damit nicht nur die obere Mittelschicht auf dem Markt einkaufen kann. Was im EU Raum produziert und bei uns verkauft wird muss teurer werden. Die meiste Ware kommt per Lastwagen mit Dieselmotor. Was noch weiterweg herkommt, per riesige Frachtschiffe, Frachtflugzeuge, muss den EU Preis nochmal übersteigen. Die wohlhabende Gesellschaft soll ihre Luxusgüter teuer bezahlen.
Auch hier konnten wir Schweizer über einen " Klimafond " abstimmen.

Was ist mit der Luft - Meer - Landverschmutzung in Kriegsgebieten ?!
Was ist mit unserer Luft - Boden und Universum - Verschmutzung durch unsere Raumfahrt - und Weltraumindustrie ?!
Was ist mit der Luft und Bodenverschmutzung sowie der Zerstörung von Natur und Lebensraum für unsere Energiegewinnung ?!
Was ist mit der fragwürdigen Produktion und Entsorgung von Massen an Billigkleider, Plastikgegenstände. Sie verschmutzen unsere Weltmeere aufs schlimmste ?!
Was ist mit der Luft - Meer - Landverschmutzung durch unseren Reise - Freizeit und Kulturkonsum ?!
Woher beziehen unsere Lebensmittelhändler und Restaurantbesitzer ihre Waren, wenn sie uns ihre Landesprodukte anbieten und für uns kochen ? Wer von uns schaut dort mal in einen Stall oder in ein überfülltes Fischbecken und in einen Schlachthof ?!


Somit kommen wir JacoMis zur Frage: Klimaschutz Initiative, das war ja wohl schon ein 1.April Scherz, aber ganz ein schlechter !!!???

In diesem ganzen " Weltchaos " sollten wir nichts anderes tun, als hinhören, hinschauen und NACHDENKEN. Über nichts anderes als unser Leben und unsere Lebensgewohnheiten. Das Leben ist kurz, im Durchschnitt zwischen 75-85 Jahre. Da sollten wir doch den Ehrgeiz haben, mit uns selber, unseren unterschiedlichen Mitbewohner und unserer wunderbaren Natur mit all ihrer Vielfalt in der Tier und Pflanzenwelt, eine verantwortungsvolle und gefreute Harmonie hinzukriegen. Damit wir am Himmelstor sagen können: Ich habe es versucht !!! 


Wir sagen Tschüss bis zum nächsten Post, habt alle eine gute und nachdenkliche Zeit...eure JacoMis 😉






Dienstag, 10. Juni 2025

Eine Persönlichkeit, der Schnurbaum


Hallo liebe Leser und Leserinnen, hier sind wir wieder, die JacoMis 
Heute stelle ich euch wieder einen besonderen Baum vor.

Wir hoffen ihr hattet ein beglückendes Pfingstwochenende. Leider trifft das auf einen großen Teil unserer Menschheit nicht zu. Dem können wir nur eines entgegen halten: 

1. Den Glauben an das Gute nicht verlieren.
2. Was sagte uns Vincent van Gogh: wir müssen lieben soviel wir können !
3. Die Hoffnung nie aufgeben, es findet sich immer ein Weg, auch für unsere Zukunft.



Daher möchten wir euch zu beginn dieser Woche mit etwas schönem erfreuen.
Ich stelle euch wieder einen unserer " Baumfreunde " vor.
Es ist eine exotische Schönheit und " unser " Baum ist eine Persönlichkeit mit Charakter. Deshalb steht er auch für Weisheit und Stärke.

Es ist der Japanische Schnurbaum. Auch Honigbaum, Perlschnurbaum und Rosenkranzbaum genannt. Sein Ursprungsgebiet ist Japan, Korea und China.
Es gibt ihn in verschiedenen Formen. Aufrecht wachsend, bis 25 Meter, als kleines Gehölz und als hängender Schnurbaum mit bizarren Formen. Das ist der unsrige und er steht in Schaffhausen-Schweiz, in einem kleinen alten Friedhofareal.





Sein Stamm kann 1-2 Meter Durchmesser erreichen und er wird über 250 Jahre alt.
Ende Sommer beginnt er zu blühen und die Früchte reihen sich aneinander wie eine Perlschnur. Daher kommt sein Name. Aber Vorsicht, außer den Blüten ist alles stark giftig an ihm. Die Blüten kann man jedoch verwenden. In der chinesischen Küche werden sie in Omeletten verwendet und die traditionelle chinesische Medizin verwendet die Blüten als Tee zur Senkung des Blutdrucks und als endzündungshemmend. ( Übrigens ich halte viel von der TCM, mehr davon in einem anderen Post )
Unser Japanischer Schnurbaum scheint schon ein älterer Herr zu sein. Er muss gepflegt und gestützt werden....aber aufgeben, noch lange nicht !



Dieser Baum ist sogar ein Held. Es ist ein sogenannter " Klimabaum ". Er ist Hitze und trockenheitsbeständig. Er braucht wenig Wasser. Er ist pflegeleicht. Er ist widerstanzfähig gegen Abgase und Streusalz. Er filtert Schadstoffe aus der Luft. Er bildet mit seiner Krone, wenn sie hängend ist, wie ein grünes schützendes Iglu. Es ist wunderbar sich in diesem kühlen Schatten aufzuhalten. Somit ist das ein idealer Baum für überhitzte Städte, und gestresste Stadtmenschen. Zudem ist er ein Bienen und Insekten sowie Vogelparadies.

Einfach bewundernswürdig unsere 
" grünen und Jahrmillionen alten Urbewohner " dieser Erde. 
Wir sollten demütig vor ihnen auf die Knie fallen !!!!!

So schaut der Schnurbaum im Winter aus



Liebe Leser und Leserinnen, ich kann nicht anders, ich muss euch bei diesem Post wieder einmal das wunderbare Gedicht von Friedensreich Hundertwasser vor Augen halten. Dies in der Hoffnung, dass ihr begreift, diesen Reichtum und diesen einzigartigen " Naturschatz " den wir ALLE mit unserer kleinen Erdkugel, UNSEREM ZUHAUSE, haben....gibt es nur einmal, es gibt keine zweite Chance !

" Es ist alles da, um auf Erden glücklich zu sein !
Wir haben jeden Tag einen neuen Morgen.
Bäume und Regen.
Hoffnung und Tränen. 
Tiere und alle Farben.
Sonne und Schatten.
Wir sind reich !!! "

Friedensreich Hundertwasser







Freitag, 25. April 2025

Frühlingsgefühle - Der Blauregen und Co.


Liebe Leser und Leserinnen, Die Welt von uns JacoMis ist zur Zeit wirklich bunt. Wir schweben im Duft der Frühlingsblüher und Frühlingsgefühle, sie versetzen uns in den siebten Himmel, wenn wir diese Pracht sehen, riechen, hören und fühlen. Mit diesem Post möchten wir euch erfreuen und das ist doch ein herrlicher Auftakt ins Wochenende.
Wie gewohnt erzähle ich euch interessantes von unserem Fototrip...kommt mit 😊

In der obigen Collage seht ihr den Blauregen, der zur Zeit in Schaffhausen überall herumklettert. Ich liebe ihn, er weckt Erinnerungen an den Garten von meinen Grosseltern und dieser Duft ist in meiner Seele gespeichert.
Über den Blauregen auch bekannt als Wisterie oder Glyzinie habe ich mich mit der KI von Google schlau gemacht. Ursprünglich ist er in Ostasien, China und dem östlichen Nordamerika beheimatet. Aber der ist so robust, der wächst fast überall und wie...!! Wer ihn an die Hausfassade nimmt, muss ihn im Zaum halten, der nimmt euch sonst die Hütte auseinander. Der grösste Blauregen ist eine Chinesische Wisteria, die 1890 in der Sierra Madre gepflanzt wurde und sage und schreibe eine Fläche von 4000 Quadratmeter bedeckt !
Für Mensch und Tier ist sie giftig, aber für die Insekten und Vögel ist sie eine Nahrungsquelle. Auch in der Medizin kommt sie zum Einsatz. Sie gilt als Biomarker und Verwendung findet sie zum Beispiel bei Gallengangs und Leberzellkarzinome.

Vom Rhein, wo wir in Schaffhausen diese prächtige Glyziene fotografierten, gehen wir zur Munot Festung hoch. Auch da ist etwas, was uns JacoMis begeistert. 
Die Familiengärten im Grabenabschnitt des Munots.
Als der Munot noch eine Stadtbefestigung war, war er von einem imposanten Wehrgraben umgeben. Wasser hatte der keines. Aber er war 8 Meter tief und etwa 20 Meter breit und bestückt mit Fussangeln und spitzigen Holzpfählen um den Feind abzuhalten. Zum Glück ist diese Zeitepoche vorbei und der Graben bringt Freude für die Menschen, Insekten und Vögel. Auch hier ist eine wunderschöne Kletterpflanze, eine Clematis Montana.


Einfach eine Pracht ! Diese Waldrebe finden wir überall in der Welt aber fast die Hälfte der über 300 verschiedenen Sorten stammen aus China. Sie wird auch Bergclematis, Himalaya - oder Anemonen - Clematis genannt. Auch sie ist eine Nahrungsquelle für Insekten.
Wir gehen weiter zum Munot hoch, den Fussweg runter und auf die andere Seite Der Stadt wo wieder ein Hügel ist und unser 😉 Fäsenstaub Park ist.


Auch hier ist es bunt und duftend aus aller Welt. Der Zimtbaum kommt aus dem Asiatischen Raum, die Zierkirsche hauptsächlich aus Japan, Korea und Chinesischen Provinzen. Der Persische Jasmin ist ursprünglich aus dem Himalaya, Kaschmir und Südwestchina. Er wird in der traditionellen Chinesischen Medizin sowohl äusserlich wie innerlich verwendet. Er dient zur Entspannung und hilft der Leber. Dann ist in der Collage rechts noch die Tartaren Heckenkirsche. Auch sie kommt aus Japan, China, Westsibirien, Russland und Asien. Für den Mensch und die Tiere sind die Beeren giftig. Aber die Schmetterlinge, Bienen und Vögel lieben sie. Weniger beliebt ist sie bei den Gärtner, sie breitet sich hartnäckig aus.

Eines haben diese Kletterpflanzen, Büsche und Bäume gemeinsam:

Es sind wertvolle Pflanzen, die uns Menschen bei der Klimaveränderung helfen können. Die Glyzinie und die Zierkirsche binden CO2, alle geben Verdunstung ab und kühlen somit unsere überhitzten Städte. Sie spenden Schatten, kühlen durch die Begrünung die Hausfassaden, und sind Bodenverbesserer. Und sie alle wirken positiv auf unsere gestresste Stadtseele !!! Somit auf unsere Gesundheit, Lebensfreude und Energie !!!

Aber man muss genau hinschauen !!! Es kommt bei der wirtschaftlichen Nutzung auf die Anbauweise an. So bin ich eine absolute Befürworterin der Rainforest Alliance Zertifizierung. Das Label auf den Produkten ist ein grüner Frosch. Es garantiert für Land und Forstwirtschaftliche Betriebe, eine soziale Gerechtigkeit, Umweltverantwortung und fördert eine wirtschaftliche Lebensfähigkeit der Gemeinschaft. Das Label unterstützt die Erhaltung der Regenwälder und die nachhaltige Nutzung ihrer Ressourcen. Super !

Liebe Leserschaft, das zeigt uns doch, dass es möglich wäre, sorgsam mit unserer Erde umzugehen. Es ist eine Frage des Wollens, nicht des Könnens. Aber auch wir Konsumenten und Konsumentinnen sollten uns Gedanken machen. Ebenfalls unsere Verhandlungspartner und Lebensmittel Grosshändler sollten sich Gedanken machen. Wir haben es in der Hand, indem wir Produkte kaufen mit einem zertifizierten Umweltlabel. Wir JacoMis haben uns eine Liste gemacht welche Produkte wir mit Freude und einem guten Gefühl kaufen und geniessen. 

Wir tun es für uns, für unsere Kinder, Enkel und Urenkel, aus Respekt gegenüber unseren Mitmenschen, der Tier und Pflanzenwelt und nicht zuletzt für diesen Planet, unser aller Zuhause, mit einer vielfältigen und wunderbaren Schönheit der Natur !!!



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