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Mittwoch, 11. Februar 2026

Zeitreisen - Winter am Faulen Luch in Sperenberg

# Ein Winterspaziergang am Faulen Luch in Sperenberg

Der Winter hat seinen ganz eigenen Zauber, besonders an Orten wie dem Faulen Luch in der Gemeinde Am Mellensee, im brandenburgischen Landkreis Teltow-Fläming. Dieser kleine, zu- und abflusslose See liegt eingebettet zwischen den Ortsteilen Sperenberg und Klausdorf und hat eine faszinierende Geschichte, die bis in die letzte Eiszeit vor rund 10.000 Jahren zurückreicht.

Damals, als das Gebiet von einer mächtigen Eisdecke bedeckt war, wurde die Hebung des darunterliegenden Salzstockes gestoppt. Als das Eis schmolz und der Boden auftaute, begann Grundwasser das Salz aufzulösen und abzutransportieren. Dabei entstanden Hohlräume, die später Seen wie das Faule Luch und den Krummen See hervorbrachten. Es ist beeindruckend, wie die Natur ihre eigene Geologie formt und dabei solch idyllische Orte schafft.

## Winterzauber am Faulen Luch

Ich habe das Faule Luch schon zu jeder Jahreszeit besucht, aber der Winter hat immer etwas Besonderes an sich. Besonders in einem strengen Winter wie im Februar 2017, als der See gefroren war und die Sonne ihr strahlendes Licht über die Schneedecke warf. Es war ein Bild wie aus einem Märchenbuch – die klare Luft, das Knirschen des Schnees unter den Füßen und die Ruhe, die nur ein Winterwald bieten kann.

Doch es sind nicht nur die kalten Temperaturen und die gefrorene Landschaft, die mich immer wieder hierher ziehen. Der angrenzende Wald birgt eine ganz eigene Magie, eine Art natürliche Kunstgalerie, die es zu entdecken gilt. Hier wird deutlich, wie kreativ die Natur sein kann – manchmal sogar mit einem Augenzwinkern.

## Kunstwerke der Natur

Die Spaziergänge am Faulen Luch sind immer voller Überraschungen. Hier ein paar meiner liebsten Entdeckungen:

- **Freundschaft im Wald:** Eine Laubbaum umarmt eine Kiefer – eine unerwartete Umarmung mitten im Grünen.

- **Baumchakra oder Gnuppel:** Auswüchse an Bäumen, die wie kleine Kunstwerke wirken und den Blick fesseln.

- **Natürliche Sonnenblenden:** Aus Schilf geformt, bieten sie Schutz vor blendendem Licht – ein ganz natürlicher Sonnenschutz!

- **Geometrie im Wald:** Gefallene Bäume, deren Anordnung fast schon mathematisch wirkt – ein Spiel der Formen.

- **Der Baumstamm mit Hunger:** Ein Baumstamm, der ein Blechschild verschlingt – als hätte er sich ein ungewöhnliches Mittagessen ausgesucht.

## Ein Ort zum Träumen

Das Faule Luch ist nicht nur ein Ort für Naturfreunde und Spaziergänger, sondern auch für alle, die einfach mal abschalten wollen. Hier kann man den Alltag hinter sich lassen und sich von der Schönheit der Natur inspirieren lassen. Egal ob Sommer oder Winter – dieser Ort hat zu jeder Jahreszeit seinen ganz eigenen Charme.

Wenn ihr also mal Lust auf einen Ausflug habt, der Ruhe und Abenteuer zugleich bietet, dann packt eure warmen Sachen ein und besucht das Faule Luch. Vielleicht entdeckt ihr ja eure ganz eigenen Kunstwerke der Natur – oder genießt einfach einen Moment der Stille am gefrorenen See.

Bis bald am Faulen Luch! 😊 🌲 🌊 


                            Faules Luch 


                         Wald & Wasser 


                        DAV - Angelgewässer 


                             Schilfgürtel 








                          Flachwurzler 







                           Baumchakra 


                                     Alles meins... 😏 


                          Baumfreundschaft 🌲 💚 🌳 


                         Windschutzhecken


Samstag, 31. Januar 2026

Zeitreisen - Winterwanderung rund um den Sperenberger Gipsberg

# Winterwanderung auf dem Boden-Geo-Pfad in Sperenberg: Ein frostiges Abenteuer!

Ah, Winter. Die Zeit, in der man sich am liebsten in eine Decke wickelt, Tee schlürft und Netflix bis zum Umfallen schaut. Aber Moment mal – was wäre, wenn ich euch sage, dass es da draußen ein Winterwunderland gibt, das nur darauf wartet, entdeckt zu werden? Willkommen in Sperenberg, wo Gipsbrüche, zugefrorene Seen und ein Hauch von Historie euch zu einem Abenteuer locken, das eure Couch nicht bieten kann.

## Ein Déjà-vu mit Mutter Natur

Es fühlt sich fast so an, als hätte sich die Zeit eingefroren – und das nicht nur wegen der Temperaturen. Seit Ende Januar 2017 sind inzwischen neun Jahre vergangen (ja, ich habe auch zweimal nachgerechnet), aber das Wetter scheint sich kaum verändert zu haben. Perfekt also für eine Winterwanderung entlang des Boden-Geo-Pfads in Sperenberg! 

Lasst euch gesagt sein: Diese Tour ist kein Spaziergang durch den Park. Hier erwartet euch brandenburgisches Auf und Ab – eine echte Seltenheit, denn seien wir ehrlich: Brandenburg ist sonst eher so flach wie ein Pfannkuchen.

## Die verzauberten Restlöcher

Die Hauptattraktion? Die vier Restlöcher der ehemaligen Gipsbrüche. Klingt erstmal nicht so sexy, ich weiß. Aber diese mit Wasser gefüllten Gruben sind im Winter ein absoluter Hingucker. Zugefroren und von einer dicken Schneeschicht bedeckt, wirken sie wie aus einem Märchenbuch entsprungen. Wer hätte gedacht, dass die Überbleibsel jahrhundertealter Gipsabbauarbeiten so idyllisch sein könnten?

Mein kleiner Fußmarsch begann an der charmanten Dorfkirche von Sperenberg, die übrigens von keinem Geringeren als Friedrich II. finanziert wurde. (Ja, der Typ hatte Geschmack!) Von dort aus ging’s über den Friedhof – mit einem Ausblick, der selbst die melancholischste Seele aufheitert – direkt zur Gipsstraße. Klingt hart, ist aber gepflastert.

## Das tiefste Bohrloch der Welt – Sperenbergs geheimes Highlight

Und jetzt kommt der absolute Tiefpunkt des Tages – im besten Sinne! Sperenberg ist nämlich Heimat des einst tiefsten Bohrlochs der Welt. Zwischen 1867 und 1871 wurde hier mit Dampfmaschinen (ja, richtig gelesen – Dampfmaschinen!) ein Loch in die Erde gebohrt, das bis auf 1271,60 Meter Tiefe reichte. Damit hielt Sperenberg ganze 15 Jahre lang den Weltrekord. Ein bisschen wie der Usain Bolt der Bohrlöcher.

Heute könnt ihr die Stelle besichtigen und euch vorstellen, wie es war, als hier die Pioniere der Geologie Geschichte schrieben – oder einfach darüber nachdenken, wie viele Liter Kaffee die Arbeiter damals wohl gebraucht haben.

## Farbige Hingucker und Natur pur

Was wäre ein Winterspaziergang ohne ein bisschen Farbe? Keine Sorge, auch das bietet Sperenberg. Von schneebedeckten Bäumen bis hin zu kleinen Details in der Landschaft – die Natur hat sich hier echt Mühe gegeben. Es ist fast so, als hätte sie gewusst, dass Instagram eines Tages erfunden wird.

## Fazit: Ein Wintermärchen für Entdecker

Ob ihr nun Lust auf eine kurze Runde oder einen längeren Marsch habt – der Boden-Geo-Pfad in Sperenberg ist definitiv einen Besuch wert. Hier gibt’s Geschichte, Natur und ein bisschen Abenteuer – alles verpackt in eine winterliche Szenerie. Also raus aus den Puschen und rein in die Wanderschuhe! Eure Couch läuft euch schließlich nicht weg. 

Und wer weiß? Vielleicht entdeckt ihr ja auch euer eigenes tiefstes Bohrloch – metaphorisch gesprochen natürlich. 😉 


                       Kirche in Sperenberg 


                      Auf in die Gipsberge 


                      Blick vom Aussichtsturm 


                        Erster Tiefbau 


                       Erster Tiefbau 


                        Dritter Tiefbau 



                         Natur pur... 


                        Vierter Tiefbau 


                        Gipsgestein & Lehm 


                       Entlang des Bodengeopfades 


                        Vierter Tiefbau 


                       Dritter Tiefbau 


                       Dritter Tiefbau 


                      Der Sonne entgegen  


                       Windschutzgürtel  


                         Vorrat angelegt...  


                         Auf großem Fuß... 


                                  Wildschweinsuhle 


               Gipsberge - Wikipedia



Donnerstag, 8. Januar 2026

Ein bunt gemischter Januar Tag


Halli Hallo liebe Leute, die JacoMis grüssen euch 😊

Welche Jahreszeit bevorzugt ihr...Winter...Frühjahr...Sommer...Herbst ?
Wir JacoMis sind " Ganzjahres - Menschen ". Na gut, so ganz stimmt das nicht, der Frühling und der Herbst sind schon unsere Favoriten. Aber jeder Monat hat seine eigene Schönheit und jeder Tag bietet uns kleine Freuden und schöne Momente.
Wir müssen sie nur sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen, tasten...
Dies ist unser einziger Vorsatz im neuen Jahr. Auf das " Grosse Welttheater " können wir keinen Einfluss nehmen. Aber unseren " Kleinen Seelengarten " den können wir hegen und pflegen...es ist der Schlüssel zum glücklich sein !!!

So habe ich euch heute ein paar bunt gemischte Winterimpressionen.


Schaut her, was ich für eine Schneefrau bin. Mit diesen Pulswärmer und meiner fröhlichen Mütze, macht mir der Winter keinen Eindruck 😉


Das denkt sich diese kleine Schneefrau auch, die ich in Diessenhofen entdeckt habe und sie schmilzt leise vor sich hin.


Auch im Januar 2024 hatten wir Schnee in Schaffhausen wie die Fotos vom Felsentäli zeigen. Diese kleine Schlucht, durch die der Hemmentaler Bach fliesst, fasziniert uns zu jeder Jahreszeit. Schon von den Steinzeitmenschen wurde das Felsental genutzt. Es war ein Teil des Jagdgebiets. Die Hirschjäger nutzten den Schweizersbild - Felsen als Lagerplatz, und im Jungneolithikum wurden dort Tote bestattet.
Zu diesem Thema lohnt sich ein Besuch im Museum Allerheiligen in Schaffhausen. Da ist die Epoche der Steinzeitmenschen interessant dargestellt.







Hingucker gibt es jeweils auf unseren Ausflügen überall.



Übrigens habt ihr gewusst, dass Efeu ( Hedera helix ) eine altbewährte Heilpflanze ist. Gerade jetzt im Winter, wo viele mit einem hartnäckigen Husten zu kämpfen haben, kann sie wirksam helfen. Die Blätter enthalten Saponine und Flavonoide. Die wirken schleimlösend, krampflösend, auswurfsfördernd, antibiotisch und entzündungshemmend. Aber nicht selber herumexperimentieren. Die Beeren sind giftig und die Blätter ebenfalls, wenn die Dosierung nicht stimmt.
Also, wie immer, ist eine gute Drogerie/Apotheke die richtige Adresse. Dort findet ihr Hustensirup, Tee und Lutschtabletten die auch bei Reizhusten Linderung verschaffen.



Auch jedes Jahr ist bei uns JacoMis der Königskuchen am 6. Januar ein MUSS.
Klar gibt es ein Duell. Wer erwischt im Kuchen die kleine Königsfigur...wie könnte es anders sein, der Jaco, mein Löwe Mann, scheint der geborene König zu sein. Er hat dreimal gewonnen, ich nur einmal. Aber Leute, ich bin die Königin...😎Dieses Jahr war ich ganz clever. Als mich die nette Verkäuferin in der Bäckerei fragte ob ich nebst dem Königskuchen sonst noch einen Wunsch habe, sagte ich ja, ich hätte gerne zwei Kronen....hi...hi...Tja lieber " Jaco König ", da musst du dich in deine Ritterrüstung stürzen, wenn du gegen die Königin antreten willst...😄


Übrigens, ich habe im Seniorenheim wo meine Mam ist, den Sohn von Max Währen kennengelernt. Er hat dem Ursprung des Dreikönigskuchens nachgeforscht. Voller Freude und Interesse habe ich den Erzählungen dieses älteren Herrn zugehört. Er hätte für mich noch stundenlang erzählen können...deshalb schätze ich den Kontakt zu älteren Menschen. Sie haben alle eine grosse Erfahrung und viele Lebensgeschichten zu erzählen. Wir jüngeren Generationen sollten ihnen aufmerksam zuhören und von ihnen lernen...Das ist nichts anderes als das was indigene Völker in ihrer Kultur seit Jahrhunderten machen !!!

Dann sagen wir JacoMis Tschüss, bis zum nächsten Post und freut euch, schon bald ist Wochenende 😊




Zeitreisen - Wurzelpark Arriach-Gerlitzen

# Ein Spaziergang durch den Wurzelpark Arriach: Wo Kettensägen Kunst machen! Leute, wie die Zeit vergeht! Kaum zu glauben, dass es schon 12 ...