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Donnerstag, 17. September 2026

Opfertshofen - Der Blick in den Hegau

 # Ein Abenteuer im Unteren Reiat: Wandern, Vulkane und viel Charme

Hallo liebe Wanderfreunde und Abenteurer! Heute nehmen wir euch mit auf eine Reise in die wohl unbekannteste Ecke der Schweiz: den Unteren Reiat. Ja, ihr habt richtig gehört. Während die meisten von euch wahrscheinlich den Rheinfall, die Schaffhauser Altstadt oder die Weinseligkeit im Klettgau bevorzugen, ziehen wir los in ein Gebiet, das so geheim ist, dass selbst Google Maps manchmal den Kopf schüttelt.

Unser Ziel? Das charmante Örtchen Opfertshofen, das mit seinen rund 150 Einwohnern und einer Kirche aus dem Jahr 1639 schon fast eine Metropole im Miniaturformat ist. Also, schnürt eure Wanderschuhe und packt eure gute Laune ein!

## Die Dorfkirche: Ein architektonisches Highlight

Unsere Tour startet an der altehrwürdigen Dorfkirche, die stolz auf einer Anhöhe thront und aussieht, als würde sie über das Bibertal wachen. Erbaut im Jahre 1639, ist sie das älteste Gebäude im Unteren Reiat. Eine Kirche mit Geschichte – und das in einem Dorf, das wahrscheinlich mehr Schafe als Menschen hat.

## Kulinarische Freuden in der Reiatstube

Nach so viel Kulturgeschichte knurrt der Magen. Keine Sorge, auch dafür ist gesorgt! Die Reiatstube, die einzige verbleibende Dorfwirtschaft im unteren Reiat, lädt mit gutbürgerlicher Küche und saisonalen Spezialitäten ein. Ein echter Geheimtipp, vor allem für diejenigen, die nach der Wanderung nicht nur den Durst stillen wollen. Und der Ausblick auf die Hegauvulkane? Einfach bombastisch!

## Vulkane in Sicht!

Apropos Vulkane: Wusstet ihr, dass das Deutsche Hegau an den Unteren Reiat grenzt? Ja genau, und dort gibt es neun kegelförmige Relikte vulkanischer Tätigkeit. Keine Angst, die sind schon seit 14 Millionen Jahren in Rente. Aber drei dieser eindrucksvollen Vulkankegel konnten wir von Opfertshofen aus bestens bewundern – ohne Gefahr eines Lavaausbruchs!

## Der Reiatweg Nr. 902: Ein Muss für Wanderlustige

Ein weiteres Highlight unserer Tour war ein Teilstück des Reiatweges Nr. 902. Bei guter Fernsicht konnten wir sogar einen Blick auf den Bodensee erhaschen. Und mal ehrlich, wer kann schon von sich behaupten, am geografischen "Nordpol" der Schweiz gewesen zu sein?

## Die kurvenreiche Straße nach Opfertshofen (De Opfertshofener)

Zum Abschluss noch ein kleiner Tipp für alle Adrenalinjunkies: Der "Kleine Klausen", eine kurvenreiche Straße vom Bibertal nach Opfertshofen. Scherzhaft benannt nach dem berühmten Klausenpass, fanden hier von 1920 bis 1950 sogar Auto- und Motorradrennen statt. Heute ist es ein Geheimtipp für Velo- und Motorradfahrer – also Helm auf und los geht's!

Habt ihr Lust bekommen, die unbekannteste Ecke der Schweiz zu erkunden? Dann schnappt euch eure Freunde und folgt uns ins Abenteuerland Reiat. Versprochen, es wird lustig, charmant und absolut unvergesslich! 


                      Dorfkirche von 1639 


                      Historische Wappentafel 


                       Alte Kirchenglocke & Grenzstein


                    Kirche & Pfarrhaus 


                                 Opfertshofen 


                     Reformierte Dorfkirche 


                     Linden im Kirchengelände 


                      Rastplatz unterhalb der Kirche 


                    Geografischer Nordpol der CH 


                      Vielzweckbauernhaus 


                      Dorfstillleben 


                      Deko Scheunenwand 


                     Reiatweg Nr. 902 


                    Vulkankegel im Hegau 


                     Panoramablick 


                      Panoramablick 


                     Panoramablick 


                     Waldsofa zum Relaxen 


                     Panoramablick 


                      Bergschaf 



                 Opfertshofen - Wikipedia 

                 Bergschaf - Wikipedia 

                 Reiatweg





Donnerstag, 10. September 2026

Meine Radtouren im Kanton Zürich - 1.

 # Eine Radtour zur Klosterinsel Rheinau – Mit Witz und Charme durch den Spätsommer

Heute habe ich mich, mein treuer Drahtesel und mein unerschütterlicher Entdeckergeist auf eine Solo-Expedition begeben. Während die "Mis" sich im zu Hause mit ihren Fensterpflanzen vergnügte – oder soll ich sagen, eine botanische Romanze pflegte – habe ich beschlossen, die Klosterinsel Rheinau im Kanton Zürich zu erkunden. Ein Ort, der so malerisch ist, dass selbst Van Gogh vor Neid erblassen würde.

Meine Reise begann mit einem Déjà-vu, denn wir hatten das Kloster bereits im Frühjahr 2024 besucht. Damals jedoch bequem im Auto, während heute das Fahrrad mein treuer Begleiter war. Warum? Nun, weil der Spätsommer eine ganz eigene Magie versprüht, die man nur aus nächster Nähe erleben kann. Die Streuobstwiesen bogen sich unter der Last reifer Äpfel und die Weinhänge am Hochrhein flüsterten von einer vielversprechenden Lese. Ein Fest für die Sinne – und für den Gaumen.

Auf meinem Weg passierte ich das imposante Hauptwehr des Kraftwerkes Rheinau und erreichte schließlich die altehrwürdige Rheinbrücke zwischen Altenburg und Rheinau. Diese hölzerne Schönheit stammt aus dem Jahr 1806 – ein wahres Relikt aus einer Zeit, als Brücken noch mit Liebe und nicht mit Beton gebaut wurden. Dort stand auch der heilige Nepomuk, der mich von einer Mauer an der ehemaligen Zollbrücke freundlich grüßte. Wahrscheinlich wollte er mir sagen: "Willkommen im Paradies, mein Freund!"

Das Highlight des Tages war das Kloster Rheinau selbst. Dort wurde ich von der Staatskellerei Zürich empfangen – ein Ort, an dem Weinträume wahr werden. Doch leider musste ich den guten Tropfen ausschlagen, denn auch in der Schweiz gilt auf dem Fahrrad: 0,0 Promille. Ein Jammer! Aber wer weiß, vielleicht hätte ich sonst in der Scheune des Klosters ein Nickerchen gemacht.

Im kleinen Park des Klosters traf ich auf die skurrilen Tonskulpturen der Vogelfrauen. Und auf der Spitze der Rheinschleife thronte die Spitzkirche "Magdalenen Kapelle" von 1587. Ein Anblick, der selbst den Rhein dazu brachte, eine Schleife zu schlagen – nicht umsonst wird dieser Abschnitt auch "Amazonas des Rheins" genannt. Nahe der Kapelle entdeckte ich einen alten Grenzstein mit der Inschrift: "Alles was wir haben, ist das Jetzt!" Weise Worte, die mich auf meiner Rückfahrt durch das Dorf Altenburg in Deutschland begleiteten.

Wer mehr über Altenburg & Rheinau erfahren möchte, dem sei mein separater Blog ans Herz gelegt. Diese Orte haben eine keltische Geschichte, die so tief geht wie ein guter Schluck Whisky – aber das ist eine andere Geschichte.

Mein Abenteuer endete am Rheinfall in Neuhausen, von wo aus ich wohlbehalten nach Hause zurückkehrte. Für alle, die mich begleiten möchten, ohne dabei ins Schwitzen zu geraten: In meiner Fotoserie gibt es einen Überblick über diese unvergessliche Radtour.

Bis zum nächsten Mal – bleibt neugierig und fahrt vorsichtig! 🚴‍♂️🍇🌞 


                     Pinke Linie Nr. 5 in Nohl 


                     Hauptwehr - Kraftwerk Rheinau 


                    Rheinbrücke Rheinau


                   Rheinbrücke Rheinau 


                     Heiliger Nepomuk 


                    Flussufer Hochrhein 


                     Kirchgemeinde Rheinau 


                       Relief Waldkirschenhaus 


                     Blick zur Bergkirche 


                     Staatskellerei Zürich 


                   Ehemalige Klosterscheune 


                     Musikinsel Rheinau 


                     Tonskulpturen - Vogelfrauen 


                    Spitzkirche Magdalenenkapelle 


                     Klosterkirche Rheinau 


                      Klosterinsel Rheinau 


                     Bergkirche St. Nikolaus 

                             Rheinschleife 


                              ALL  WE HAVE IS NOW 


                             Auf Wiedersehen! 

                Kloster Rheinau - Wikipedia 

                Rheinbrücke - Wikipedia 



Dienstag, 8. September 2026

Zeitreisen - Ein Kurztrip nach Villingen-Schwenningen

## Ein Wochenende in Villingen-Schwenningen: Entdeckungstour in der Zähringerstadt

Villingen im Schwarzwald, eine der charmanten Zähringerstädte, hat uns auf eine ganz besondere Entdeckungsreise mitgenommen. Ursprünglich waren wir auf Wohnungssuche am 08.09.2022 für "Jaco" unterwegs, doch schnell verwandelte sich unser Besuch in ein verlängertes Wochenende voller Stadterkundungen und Überraschungen.

### Wer waren die Zähringer?

Die Zähringer, ein Adelsgeschlecht, sind bekannt für die Gründung zahlreicher Städte. Obwohl sie nicht alle Städte selbst gründeten, haben sie bedeutende Orte wie Freiburg und Bern geprägt und mit Stadtrechten versehen. In Bern etwa steht das Denkmal von Berchtold V. von Zähringen, dem Stadtgründer, das uns zum Nachdenken über diese faszinierende Geschichte anregte. (Blog vom 25.08.2026 - Unterwegs in der Postgasse in Bern.)

### Villingen-Schwenningen: Die Doppelstadt mit Herz

Zwischen Stuttgart und dem Bodensee gelegen, bietet Villingen-Schwenningen eine ideale Mischung aus historischer und moderner Lebensart. Wer durch die Innenstadt schlendert, wird von der fast vollständig erhaltenen Stadtmauer, den mächtigen Wehr- und Tortürmen sowie den malerischen Fachwerkhäusern verzaubert. Besonders das Münster "Unserer Lieben Frau" und der Münsterbrunnen erzählen eindrucksvoll von der 1000-jährigen Geschichte der Stadt.

### Ein Hauch von Geschichte und Romantik

Wir lieben Nasenschilder, also die kunstvollen Wirtshausschilder, die hier zahlreich zu finden sind. Sie verleihen der Stadt einen besonderen Charme. Doch Villingen hat noch mehr zu bieten: Der Hubenlochpark, auf 750 Metern Höhe gelegen, beherbergt den höchstgelegenen öffentlichen Rosengarten Europas. Vom Aussichtsturm der Wannenhöhe aus genossen wir einen atemberaubenden Blick auf die Doppelstadt und ihre markanten Türme.

### Fazit: Ein lohnenswerter Besuch

Villingen-Schwenningen ist weit mehr als nur eine Stadt – es ist ein Erlebnis. Die Kombination aus reicher Geschichte, beeindruckender Architektur und der umgebenden Schwarzwaldlandschaft macht jeden Besuch unvergesslich. Egal ob für einen Städtetrip oder einen längeren Urlaub: Diese sympathische Doppelstadt hat für jeden etwas zu bieten.

In unserer Fotoserie gibt es wie immer einen ersten Überblick über unsere Erlebnisse. Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch! 


                       Villinger Münster 


                      Dachlandschaft Altstadt 


                        Villingen - Riedstraße 


                   Skulptur "Narro" Fastnacht 


                               Münsterbrunnen 


                     Münsterbrunnen 


                     Münsterbrunnen 


                     Nasenschild 


                     Nasenschild 


                     Nasenschild 


                   Kuckucksuhrfassade - Fa. Engstler 


                     Skulptur Bücherwurm 


                      Historische Stadtmauer 


                     Aussichtsturm  Hubenloch 


                      Rosengarten - Hubenloch 


                      Rosengarten 


                    Kirche St.Georg 


                      Münster 


                      Villingen-Schwenningen 


                   Campus Schwenningen 


           Uni Freiburg - Zähringer 

           Münsterbrunnen 

           Villingen - Wikipedia 

           Hubenloch - Wikipedia








Ein Besuch im Rosengarten beim Munot. Teil 1.

Blick von der Munot Treppe über die Dächer der Stadt Schaffhausen. Hallo liebe Leser und Leserinnen, ist sie nicht schön unsere kleine Stadt...