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Dienstag, 16. Dezember 2025

JacoMis Adventskalender - Türchen 16.


 Hallo liebe Leser und Leserinnen, hier ist unser Türchen Nummer 16.

Weihnachten rückt näher und viele schauen Richtung Himmel und wünschen sich Schneeflocken....nur Frau Holle weiss ob sie es schneien lassen will. Die Foto mit Blick in den Klostergarten in Schaffhausen, habe ich im Dezember 2023 gemacht. Da hatten wir kurze Zeit eine schöne Winterlandschaft.

Das ist alles halb so schlimm, was wäre die Welt ohne Kunst...ich habe euch wunderbare Winterbilder von Otto Dix und Adolf Dietrich.
Ich habe im Post vom 31.07.2025 bereits Bilder von ihnen präsentiert. Ihr findet sie unter den Labels: Museum Allerheiligen Schaffhausen - Kunst

" Was man zu verstehen gelernt hat, fürchtet man nicht mehr. "

( Marie Curie )


Adolf Dietrich  " Winterlandschaft mit Raben "


Otto Dix  " Wintertag in Randegg "


Otto Dix  " Randegg im Schnee mit Raben "

" Am Abend wird man klug für den vergangenen Tag, doch niemals klug
genug für den, der kommen mag. "

( Friedrich Rückert )


Adolf Dietrich  " Eisbild "


Adolf Dietrich  " Schneebild mit Fuchs "


Otto Dix  " San Gian mit dem Piz Albris "

" Wir mögen die Welt kennen lernen, wie wir wollen,
sie wird immer eine Tag - und eine Nachtseite haben. "

( Johann Wolfgang von Goethe )


Otto Dix  " Schlittschuhläufer auf dem Bodensee "


Adolf Dietrich  " Eislauf auf dem Untersee "


Otto Dix  " Winterlandschaft mit Mond "

Liebe Leserschaft, ich hoffe, dass ihr jetzt nicht am frieren seid 😉 und sonst hilft eine Tasse heisser Tee oder ein Glühwein.

Ich sage Tschüss, morgen übernimmt wieder der Jaco den Post, weil ich wieder meine Mam in Bern besuche. Herzlichst eure Mis von den JacoMis.

Donnerstag, 31. Juli 2025

Museum zu Allerheiligen - Spielkarten


Liebe Leser und Leserinnen, hier ist der zweite Teil meines Besuchs im Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen. Ich habe die Ausstellung der Spielkarten besucht.

Naa...wer von euch ist ein " Gambler " ? Ich bin es Zeitweise. Als Kind spielte ich mit dem " Grosi " viel " Elfer Raus " und mit den Grosseltern aus Thun spielte ich mit den Jass Karten. Einen sogenannten " Härdöpfeler " Wer bei einer Runde gewonnen hat, bekommt einen " Sack Kartoffeln " oder eine 0 und die anderen müssen die Karten zählen. 
" Grosätti " ( Grosvater ) und ich haben beschissen dass sich die Balken bogen. Beim mischen schauten wir, dass die Oma alles " Brättli " ( niedere Karten ) bekam und wir zwei sahnten mit guten Karten ab. Solange bis sie die Karten ins Wohnzimmer warf und uns wütend " Bschiishüng " ( Bescheisser ) austeilte. Sie konnte beim spielen nicht verlieren...ha...ha.

Später spielten wir in unserer Clique " Rummy Cup " bis zum abwinken. Es ging nie um Geld, es ging um Spass haben.
Auch Memory habe ich gerne gespielt und ab und zu ein " Mah - Jongg. " Aber seit Jaco und ich " Blogger " sind, fehlt uns die Zeit...ha...ha, Leute, das ist ein 
" Knochen - Job " 😉Ebenfalls ist meine " Mam " seit Jahren eine Spielerin. Vor allem Rummy Cup und " Tschau Sepp. " Sie ist mit ihren 93 Jahren noch ganz klar im Kopf und wenn sie bei uns ist,und wir " seppeln ", so stellt sie Jaco und mich in den Schatten...!!! Die Karten zusammenzählen will auch sie machen, es dauert ihr bei uns zu lange 😄Ich bin überzeugt, Karten spielen ist ein ausgezeichnetes " Gehirntraining " und es hilft gegen Vereinsamung. Also Leute, spielt Karten zusammen, dann habt ihr es lustig !

Und deshalb nehme ich euch jetzt mit in die kleine aber sehr interessante Ausstellung im Museum zu Allerheiligen.


Im Treppenhaus vom Museum


Die Ausstellung


Es ist unglaublich was es für eine Kartenvielfalt hat. So ist zu lesen, dass die Ursprünge vermutlich im Orient waren. Von dort gelang das Karten spielen spätestens seit der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts nach Europa.
Das Kartenspiel verbreitete sich in unzähligen Regelvarianten über ganz Europa und im 18. Jahrhundert hatte es seine grosse Blütezeit. Wer alles hat da wohl sein Hab und Gut verzockt...?! Wer das Kartenspiel nicht nur zum Vergnügen spielt, der kommt wahrlich " in Teufels Küche " !!!




Der Esoteriker Antoine Court de Gebelin verbreitete seine Vorstellung, dass die 22 Trumpfkarten ein Abbild des menschlichen Lebens und des kosmischen Geschehens seien. Das war der Beginn der Weissagung mit Tarock oder Tarot Karten.




Es ist erstaunlich in wie vielen Zeitschriften es Inserate hat, von Weissagerinnen und Weissager, die mittels von Tarot Karten uns die Zukunft vom Himmel oder von der Hölle herunter oder hinauf fantasieren...😉




Wer sich über die Kunsthandwerkliche Vielfalt erfreuen kann, oder ein Sammler oder eine Sammlerin ist, der sollte sich auf jeden Fall diese Interessante Ausstellung anschauen gehen.

Nach soviel " Museums - Luft " war dann ein Besuch im Klostergarten und im Museum ein Kaffee und was für's Gemüt fällig 😉










Museum zu Allerheiligen Schaffhausen - Aktuelle Ausstellungen - Teil 1.


 Adolf Dietrich Titel: Blühender Schlangenkaktus 1944

Liebe Leserschaft, gestern habe ich mir eine kleine Auszeit gegönnt. 
Ich holte mir in der Stadtbibliothek ein Buch von Hundertwasser, da werde ich euch davon erzählen. Dann machte ich eine Runde durch den Klostergarten Allerheiligen. Der hat sich dank dem Regen von den Hitze Strapazen erholt. 
Erwartungsvoll begab ich mich in die Ausstellung vom Museum zu Allerheiligen. Es ist die Ausstellung über zwei Maler am Bodensee: Otto Dix und Adolf Dietrich.

Diese schön präsentierte und informative Ausstellung mit wunderbaren Bilder, hat mich total begeistert. Da möchte ich euch ein paar Exponate zeigen. Hier braucht es nicht viele Worte, die Bilder sprechen für sich !
Ein paar Zitate sind jedoch notwendig...

" Der Maler ist das Auge der Welt. Der Maler lehrt die Menschen sehen, das Wesentliche sehen, auch das, was hinter den Dingen ist. " 
Otto Dix 1950


Otto Dix Titel: Dackel


Otto Dix Titel: Mädchen mit Schleife und Katze


Otto Dix zum Thema: Die Seele der Natur


Otto Dix Titel: Der Maler und das Kind

Otto Dix hat sich nicht gescheut, die Grausamkeiten des Krieges darzustellen. Er war selber im Krieg. Dieses traumatische Erlebnis musste er in seinen Zeichnungen und Malereien verarbeiten.

" Man muss den Menschen in diesem entfesselten Zustand gesehen haben, um etwas über den Menschen zu wissen."
Otto Dix 1961


Otto Dix Titel: Der heilige Christophorus

Über den Maler Adolf Dietrich schrieb der Puplizist Robert Breuer 1925

" Der Dietrich hat ganz einfach die Augen aufgemacht, helle, unverdorbene Augen. Und so hat er gesehen, hat gesehen, ganz einfach gesehen."


Adolf Dietrich Titel: Selbstbildnis 1949


Adolf Dietrich Titel: Frühling in der Stadt ( Ludwigshafen ) 1923



Adolf Dietrich Titel: Gelbe Dahlien


Adolf Dietrich Titel: Im Park beim Friedrichsplatz in Mannheim 1925


Adolf Dietrich Titel: Winterlandschaft am Untersee

Eine Symphonie in Grautönen...fantastisch ! 
Dies ist ein kleiner Überblick dieser ganz tollen Ausstellung. Zwei Maler, deren Bilder uns Betrachter die Augen zum leuchten bringen, das Herz erwärmen und uns in der Seele berühren....das ist die hohe Schule der Malerei !!!
Ich habe bei diesen vielen Besucher nur glückliche Gesichter gesehen...
Für mich können da KI Bilder einpacken, sie sind seelenlos.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 17. August 2025 ich kann sie nur empfehlen !
Gleichzeitig hat es eine kleinere aber nicht minder interessante Ausstellung zum Thema: Spielkarten.
Die habe ich auch besucht und das präsentiere ich euch in Teil zwei dieses 
Kunst - Posts.

Tschüss...bis bald, die glückliche Mis oder die Künstlerin Pongo T. Mischler









Montag, 16. Dezember 2024

Winterzeit - Museumszeit. Museum zu Allerheiligen Schaffhausen.


 Der Fronwagplatz in Schaffhausen, Schweiz.

Hallo liebe Leser und Leserinnen, wir JacoMis gehen gerne in Museen. Dort habe ich ja auch malen gelernt. Stunden habe ich in Kunstmuseen verbracht. Die Bilder von meinen Vorbilder studiert, Skizzen gemacht, Farbenkompositionen notiert und Zuhause gings dann ans üben...üben...üben !!!
In diesem Post geht es aber nicht um Kunst, sondern um eine super gute Ausstellung, die wir in der Nacht der offenen Museen, im Museum zu Allerheiligen, besucht haben.


Es war die schöne und interessante Ausstellung: 
Mittelalter am Bodensee.
Die Politische Geschichte, sowie die Entstehung der Städte, rund um den Bodensee, mit den Verschiedenen Handwerken und dem Handel, der schon damals mit fernen Länder betrieben wurde, war sehr interessant.
Amüsiert haben wir uns in der Abteilung der " neueren Zeit ", weil Jaco und ich die aus unserer Jugendzeit kennen. Und zugegeben, wir sind zwei Nostalgiker 😉

Schaut euch mal die hübschen Puppenhäuser an.



Ich liebte Puppenhäuser und ich hatte Glück. Von meinem Vater sein Vater, war ein geschickter Handwerker. So hat er mir aus Holz eine zweistöckige Puppenstube gebaut. Zur Freude meiner Eltern, ich war beschäftigt....Tagelang !

Eine einfachere Variante von (Puppen)Häuser und anderen Objekten gab es aus Pappe und Papier. 



Wir gingen in einen anderen Raum...Da kam Jaco in Fahrt.


Genau, das ist eine Stempeluhr, oder Stechuhr wie Jaco sie nennt und in der DDR erlebt hat. Bei einer anderen Vitrine entdeckten wir diesen Kasten mit Bahntickets. Wir sagten früher ganz einfach " Billet " und in meinem Berndeutsch: Billie, eifach oder retuur ? Äs Ganzes oder äs Haubs ? ( Ein Ticket hin und zurück, voller Preis oder halber Preis ) Leute, waren das noch Zeiten ! Es gab Schalter, mit Bedienung. War der Bahnhof im Dorf, so kannte man die ganze Familie vom Billetverkäufer und machte noch einen Plausch am Schalter. Das störte niemanden. Man erhielt Auskunft wann der Zug fährt und wenn es dauerte bis zur Abfahrt, so ging man eben ins Bahnhofbüffet etwas trinken. So, ihr " Oldies ", sagt ehrlich, waren das nicht schöne Zeiten, wenn man das mit dem heutigen unpersönlichen, hektischen, Reise und Alltagsleben vergleicht....!!!


Wieder ein Raum weiter, da bin ich fast ausgeflippt.


Jeeh....die " Knorri ". Die Knorr Fabrik in Thayngen, wo meine Patentante viele Jahre in der Versuchsküche gearbeitet hat. Während meiner Schulzeit verbrachte ich regelmäßig schöne Ferien in Thayngen. 


Klar hatte ich eine " Knorrli Puppe " und ratet mal was es in unserer Familie zu Weihnachten von meiner Patentante für Geschenke gab...ha...ha. Knorr Sachen für eine halbe Armee. Suppen, Brühwürfel, Aromat....ohne Aromat ging gar nichts in der Küche. Und Vater musste über alles sein Maggi Fläschchen schütteln !
Das sind längst vergangene Zeiten. Aber so schlecht waren die nicht, im Gegenteil. Diese Generation von Frauen und Männer haben Großes geleistet. Es waren ausgezeichnete Handwerker, tüchtige Sekretärinnen, es war eine Lehrerschaft mit Vorbildcharakter und einer Ideologie, die aus uns jungen Menschen lebenstüchtige und lernwillige Schüler machte. Die berufstätigen Hausfrauen schmissen ihre Haushaltung, kochten, nähten, strickten und für die Kindererziehung fragten sie ihre Mütter. Nebenbei waren sie noch in einem Verein oder ehrenamtlich am wirken. Diese Generation ist in unseren Senioren Heimen und da ich dort gearbeitet habe, kann ich euch versichern, die sind robust, clever, haben Humor und werden steinalt. Da kann ich nur sagen, macht es Ihnen nach....!!??

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