Blick zum Munot in Schaffhausen - Schweiz.
Eine schöne und gute Woche wünschen wir JacoMis unseren Leser und Leserinnen.
So wie man einen Tag mit guten Gedanken beenden sollte, bevor man ins Bett hüpft, so sollten wir die neue Woche auch mit positiver Motivation beginnen. Der Ärger kommt sowieso von alleine...
Na dann stöbern wir doch in unseren Fotos, die wir die letzten Tage in Schaffhausen geknipst haben.
Es wird höchste Zeit, unsere eingerostete Fitness zu aktivieren. Da ist Schaffhausen genau richtig: Treppe hoch - Treppe runter, Hügel rauf - Hügel runter.
Es ächzt und knackt im Gebälke und man hört ein leises pfeifen der Dampflokomotiven...also JacoMis, " nid dr Weich la usähänge " ( nicht schlapp machen ) die Treppe rauf zum Munot. Vorbei an den Reben. So richtig gefallen tut mir dieser Rebberg nicht. Da kommen mir doch gleich wieder Erinnerungen in den Sinn, aus meiner Zeit wo ich in Katalonien gelebt habe. Wäre dieser Rebberg im Hinterland von Katalonien, so würden da Schafe das Grünzeug abfressen, und gleichzeitig mit ihrer Hinterlassenschaft auf natürliche Weise düngen. Zudem greifen immer mehr junge Biobauer zu Spritzmittel aus Kräuter, die in der Katalanischen Vegetation vorkommen. Rosmarin, Thymian, Salbei, Lavendel, Kamille und Ackerschachtelhalm. Dieser Sud stärkt die Reben, er fördert ein gutes Bodenmilieu und wirkt prophylaktisch gegen Pilzbefall. Die Schafwolle wird gleich noch zum Mulchen oft in Kombination mit gehäckseltem Schilf, auf den Felder verwendet. Das ist doch eine super Sache und so ein Biowein...Santa Maria y Josep...der schmeckt so gut, den muss man vernichten...hi...hi ( trinken )
Schon sind wir beim Munot oben und gehen durch das imposante Gewölbe des Munots zum Rosengarten. Einfach für uns jedes Mal ein Glücksgefühl, wenn wir über die Dächer der Stadt und in die Umgebung sehen können.
Die Rosen im Rosengarten lassen ihre Blätter sprießen, für die ersten Blüten braucht es noch etwas Geduld. Aber es sind ja noch andere Blütenschönheiten vor Ort und die sind für die Insekten eine wertvolle Nahrungsquelle.
Wir gehen wieder die Treppe runter, wo wir im Garten und im " Chilekafi " Kirchenkaffee des Alterszentrum Kirchhofplatz, einen Boxenstopp machen, bei einem Kaffee und einem leckeren Streuselkuchen.
Dann geht es weiter Richtung Kloster Allerheiligen mit dem Kräutergarten. Wir nehmen meistens den Eingang beim Klosterportal. So können wir noch die schön bepflanzten Blumenkistchen bewundern. Schaut mal wie schön.
Im Kräutergarten sind mir gleich die Tulpen aufgefallen. Leuchtend rot streckten sie ihre Blüten in den Himmel.
Voller Begeisterung haben Jaco und ich fotografiert. Aus den Augenwinkel habe ich dieses ältere Ehepaar das auf einer der Bänke sass schon gesehen. Sie machten aber keine Anstalten " Grüezi " Hallo zu sagen. Also knipste ich weiter. Da hörte ich doch wie dieser ältere Mann zu seiner Frau sagte: Das ist doch heutzutage furchtbar diese Foto Knipserei. Nichts können die ohne Handy anschauen oder nur da sitzen und still geniessen.
Tja Leute, eigentlich bin ich eine anständige und höfliche Person und bei älteren Personen sowieso.
" Aber däm Chnütsch-Mürggu ha ig doch müesse z Mösch putze " Ich übersetze: Diesem mürrischen alten Mann musste ich die Meinung geigen.
Ich erklärte ihm, dass wir mit diesen Fotos vielen unserer Leser und Leserinnen eine Freude machen und dies in unterschiedlichen Länder. Er hörte nicht auf zu motzen. Da wurde ich einen Zacken schärfer...Eben genau, mit solch negativen Menschen, die nichts Besseres zu tun haben, als alles zu kritisieren, zu missgönnen und selber aber keinen Einsatz bringen, um unsere Welt ein wenig besser zu machen. Mit Menschen wie Ihnen beginnen Kriege...!!!
" So, am liebschtä hät ig däm no ä Schutt a z Füdlä gä "
Am liebsten hätte ich dem noch einen Tritt in den Hintern gegeben. Die zwei sind dann gegangen, zumal noch junge Leute mit Kinder kamen die herumrannten und lachten...Das war dann wohl zu viel !
Nun stelle ich euch die Frage, was sollen Politiker und Politikerinnen mit solchen Bürger anfangen. Nichts. Es wird über alles Mögliche reklamiert, aber abstimmen und wählen gehen sie nicht. Sie sind auch selten in einem Verein. Für was soll man Freiwilligenarbeit machen. Wieso soll man die Nachbarn grüßen. Im Gegenteil, sofort der Polizei telefonieren wenn ein Fahrzeug falsch parkiert hat...eben ganz nach dem Motto: Der kleine Schweizer oder Schweizerin und von dieser Sorte gibt es nicht wenige...!!!
So, diese Ohrfeige musste auch mal sein !
Da tränt einem tatsächlich ab und zu das Herz.
Wenn du ein Gärtchen hast und eine Bibliothek,
so wird dir nichts fehlen.
Cicero
Genau dieser Meinung sind wir JacoMis auch...Tschüss bis zum nächsten Post.




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