# Abenteuer im katalanischen Hinterland: Steine, Esel und alte Kirchen
Fast auf den Tag genau vor acht Jahren haben wir uns aufgemacht, das katalanische Hinterland zu erobern – genauer gesagt, die Gegend zwischen Rabós und Delfià. Mit dabei: unsere treue Chica (ein Nissan Terrano II, der schon einiges erlebt hat) und unser vierbeiniger Begleiter Don. Don wusste sofort: Heute wird's spannend! Und wenn er vor lauter Vorfreude mal einen "duftenden Gruß" im Kofferraum hinterließ, gab es nur eine Lösung – Fenster auf und weiter geht’s!
## Der malerische Riu l'Orlina
Unser erstes Ziel war der Riu l'Orlina, ein kleiner Fluss im Alt Empordà, der im Albera-Massiv nahe der französischen Grenze entspringt. Malerisch schlängelt er sich durch die naturbelassene Landschaft bei Rabós und ist bekannt für goldhaltige Ablagerungen. Nein, wir haben kein Gold gefunden, aber dafür jede Menge wunderschöner Steine! Nur die schönsten durften in den Kofferraum – ich möchte behaupten, wir hatten am Ende mehr Steine als Platz.
## Poitou-Esel und Meister Eckardt
Zwischen Feldern und alten Steineichen begegneten wir einer ganz besonderen Attraktion: Poitou-Esel! Diese Riesenesel aus der französischen Poitou-Region sind nicht nur beeindruckend groß, sondern auch äußerst charmant. Kaum hatten sie uns entdeckt, kamen sie neugierig näher und wollten Streicheleinheiten – und zwar reichlich! Ich konnte nicht widerstehen und musste an ein Zitat von Meister Eckardt denken: "Es weiß ein Esel immer einen anderen zu schätzen." Das nehme ich mal als Kompliment!
## Sant Romà de Delfià: Eine Kirche mit Geschichte
Ein Highlight unseres Tages war die kleine Feldsteinkirche Sant Romà de Delfià. Diese charmante Kirche aus dem späten 11. Jahrhundert war einst ein Alodium des nahegelegenen Klosters Sant Quirze de Colera. Ihre schlichte Schönheit und die geschichtsträchtige Atmosphäre haben uns wirklich beeindruckt. Man fühlt sich hier fast wie in einer anderen Zeit.
## Steinreich und zufrieden
Neben der Kirche fanden wir noch Ruinen aus Feldsteinen – ein Paradies für Steinliebhaber wie uns. Die Mis (meine bessere Hälfte) war begeistert von der Ausbeute: ein Kofferraum voller Steine und Pflanzen für unseren Vorgarten. Don hatte seinen Spaß beim Herumtollen und ich war glücklich mit meiner Kamera in der Hand – ein perfekter Tag!
Auf dem Heimweg waren wir alle zufrieden: Die Mis hatte ihre Schätze, Don hatte seinen Auslauf, und ich hatte jede Menge Fotos und Erinnerungen an unser Abenteuer im katalanischen Hinterland. Wer hätte gedacht, dass Steine, Esel und alte Kirchen so viel Freude bereiten können?
Bis zum nächsten Abenteuer – und ja, wer Lust auf eine Woche wandern mit den Rieseneseln hat, es gibt einen Link.
Der Fluss Orlina
Poitu-Esel
Da sind zwei glücklich...
Steineiche
Steinreich...
Sant Romà de Delfià
Die "Mis" und ihre geliebte "Chica"
Fette Beute
Alles strahlt...















