#Zwischen Rosen und Dächern: Unser Tag im Berner Rosengarten
Wer hätte gedacht, dass ein Wandertag bei den JacoMis so blumig und lehrreich sein könnte? Am 12.10.2026 war es mal wieder soweit: Ein Ausflug stand auf dem Plan. Ursprünglich sollte es bei schlechtem Wetter ins Bernaqua gehen – aber das Kaiserwetter hatte andere Pläne für uns. Also, ab in den bekannten Rosengarten in Bern! „Rosen im Oktober?“, fragt ihr euch vielleicht. Nun, die letzten Schönheiten waren noch da und hatten sich in Tautropfen gehüllt – quasi die Haute Couture der Blumenwelt.
Schon am Eingang wurden wir von der Einstein-Bank begrüßt. Eine Bronzestatue von Bern Tourismus als „Picture Point“ aufgestellt, damit man sich neben das Physik-Genie setzen kann. Natürlich mussten wir das ausprobieren! Einstein lebte und arbeitete von 1902 bis 1909 in Bern und entwickelte hier unter anderem seine Relativitätstheorie. Aber keine Sorge, wir haben uns nicht in komplizierte Formeln verstrickt, sondern einfach ein paar lustige Fotos gemacht.
Der Rosengarten selbst ist ein wahres Paradies für Pflanzenliebhaber. Mit rund 250 blühenden Rosenarten im Sommer und insgesamt über 400 Rosen- und Irisarten sowie 28 verschiedenen Rhododendren, ist er ein Fest für die Sinne. Und dann gibt es da noch den Seerosenteich – ein Highlight für alle Romantiker unter uns. Im Frühjahr ist die Kirschblüte japanischer Kirschbäume der absolute Hit. Wer hätte gedacht, dass der Park einst ein Friedhof war? Von 1765 bis 1877 war er der Friedhof der Unteren Altstadt, bevor er 1913 zur öffentlichen Anlage wurde.
Neben den Blumen entdeckten wir auch verschiedene Skulpturen. Besonders beeindruckend war „Europa auf dem Stier“ von Karl Hänny aus dem Jahr 1919 – inspiriert von der griechischen Mythologie. Und dann war da noch die Bronzeplastik „Der gute Geist“ von Hedwig Hayoz-Häfeli aus dem Jahr 1978. Beide fügten sich harmonisch in das Gartenensemble ein.
Natürlich waren auch noch diverse Rosenschönheiten zu sehen, obwohl der erste Frost schon lauerte. Uns fielen Zitate von J. W. von Goethe ein, dem Altmeister und Rosenliebhaber. Goethe war bekannt für seine Liebe zur Rose, die in seinen Gedichten, Dramen und Briefen immer wieder auftaucht. „Ich liebe die Rose als das Vollkommenste, was unsere deutsche Natur als Blume hervorzubringen vermag.“ Und natürlich das berühmte Heidenröslein von 1771.
Im Wasserbecken blühten noch vereinzelte Seerosen. „Die Seerose ist das sichtbare Gebet eines tiefen Gewässers.“ (Christian Morgenstern) – poetisch, nicht wahr?
Heute ist der oberhalb der Berner Altstadt gelegene Hügelpark weltberühmt für seine über 220 Rosensorten, den Panoramablick auf das UNESCO-Weltkulturerbe sowie das beliebte Restaurant Rosengarten.
Zum Abschluss unseres Besuchs genossen wir noch den atemberaubenden Blick über das Panorama der Altstadt. Und als krönenden Abschluss gab es auf der Bundeshausterrasse ein Einsteinbier und eine Einsteinbratwurst vom Imbissstand – lecker gegrillt und mit großem Appetit verspeist. Prost auf einen gelungenen Tag im Berner Rosengarten! 🌹
Blick auf die Altstadt
Einsteinbank
Rosengarten
Baumbestand
Pergola im Rosengarten
Europa auf dem Stier
Europa auf dem Stier
Hängebirke
"Der gute Geist"
Hochstammrosen
Seerosen
Rosenschönheiten
Rosencollage
Edelrose "Focus"
Rose "Gold Medal"
Amerikanische Agave
Rose "Claude Monet"
Gewöhnliche Nachtviole
"Red Intuitions Rose"
Gartenrose
Teehybride "Monica"
Einstein Collage 😉
Auf Wiedersehen











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