# Ein Tag in Friedrichshafen – Zwischen Zeppelinen, Schwänen und einem Narr vom Bodensee
**Hallo zusammen!**
Am 09.04.2026 war ich mal wieder als Scout unterwegs, während meine bessere Hälfte, die "Mis", in Bern ihren Pflichten nachkam. Ihre letzten Worte, bevor sie in den Zug sprang, waren: *„Mach Dir einen schönen Tag!“* – und das habe ich mir nicht zweimal sagen lassen!
Da ich für unsere gemeinsamen Ausflüge zuständig bin und wir diesen Sommer die Bodenseeregion unsicher machen wollen, fiel meine Wahl auf Friedrichshafen. Also rein in den Regio, bei strahlendem Sonnenschein und 19 Grad (perfektes Wetter für Entdecker wie mich), und ab in die Zeppelinstadt mit Alpenpanorama.
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### Ankunft in der Zeppelinstadt
Kaum am Bahnhof Friedrichshafen-Hafen angekommen, ging es auch direkt los. Ich erspähte das Hafengelände und wurde von einem Motorschiff namens *„Schwaben“* mit einer Sirene begrüßt. Oder stand da vielleicht jemand im Weg? Wer weiß das schon so genau.
Mein erster Stopp: der Moleturm. 22 Meter hoch, 117 Stufen – klingt machbar, dachte ich mir. Oben angekommen, versprach man mir einen atemberaubenden Alpenblick. Gut, „atemberaubend“ war vielleicht etwas übertrieben, denn es war leicht diesig. Aber hey, ich bin ja nicht zum Meckern hier!
Von dort oben hatte ich eine super Aussicht auf die Stadt. Die Sehenswürdigkeiten wie die Kirche St. Nikolaus mit ihren Zwiebeltürmen und die imposante Schlosskirche waren gut zu sehen. Und dann, als wäre es bestellt: Ein Zeppelin schwebte am Himmel und drehte ein elegantes Wendemanöver. Ich kam mir vor wie im Film!
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### Promenadenleben à la Friedrichshafen
Zurück auf dem Boden der Tatsachen ging es weiter zur Hafenpromenade. Und was soll ich sagen? Die ist wirklich ein Schmuckstück! Im Stadtpark blühten die Frühlingsblumen um die Wette, und ein Schwan saß seelenruhig auf seinem Nest. Ich glaube, der hat sich von all den Touristen nicht mal ansatzweise beeindrucken lassen – ganz schön cool, dieser Schwan!
Die Promenade selbst war gespickt mit Hinguckern: ein historischer Hafenkran (ich frage mich immer noch, wie man so etwas überhaupt bewegt), das Klangschiff *„Im Augenblick“* (ja, es klingt wirklich!) und der Stewart-Krug – eine riesige Bronzeplastik aus Peoria, Illinois, die an die 40-jährige Städtepartnerschaft mit Friedrichshafen erinnert.
Und dann war da noch Ferdinand Graf von Zeppelin höchstpersönlich – naja, zumindest seine lebensgroße Statue. Ohne diesen eigenbrötlerischen Adeligen, der sich jahrelang als *„Narr vom Bodensee“* verspotten lassen musste, wäre Friedrichshafen heute wohl nichts weiter als ein verschlafenes Fischerdorf. Danke, Ferdinand, dass Du Dich nicht unterkriegen lassen hast!
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### Mammutbäume und Abschied mit Fridolin
Im Park entdeckte ich noch drei beeindruckende Bergmammutbäume aus dem Jahr 1867. Diese Dinger sind wirklich riesig! Ich habe mich kurz gefragt, ob Tarzan hier irgendwo durch die Äste schwingen könnte – aber wahrscheinlich wäre er zu faul gewesen bei dem Wetter.
Zum krönenden Abschluss legte dann noch der Katamaran *„Fridolin“* ab. In nur 52 Minuten bringt der Dich nach Konstanz – schneller als jeder Rentner auf seinem E-Bike!
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### Fazit: Friedrichshafen – Wir kommen wieder!
Alles in allem war es ein gelungener Tag in Friedrichshafen. Die Stadt hat mich mit ihrem Charme, ihrer Geschichte und den vielen kleinen Details begeistert. Jetzt freue ich mich schon darauf, bald zusammen mit der „Mis“ (aka - ("also known as") meine bessere Hälfte) als „JacoMis“ zurückzukehren und alles noch einmal ausführlicher zu erkunden.
Bis dahin bleibt mir nur zu sagen: Danke, Friedrichshafen! Und denkt immer daran: Auch ein Narr vom Bodensee kann Großes schaffen! 😉
MS Schwab
Moleturm mit Alpenpanorama
Uferpromenade
Schlosskirche
Kirche St. Nikolaus
Hafenpromenade
Historischer Hafenkran
Luftschiff (Zeppelin)
Uferpromenade
Klangschiff "Im Augenblick"
Graf von Zeppelin
Partnerschaftskrug aus Peoria
Partnerschaftskrug aus Peoria
Riesenmammutbaum
Bodensee mit Alpenpanorama
Katamaran "Friedolin"
Brütender Schwan
Kaiserkronen
Blumenpracht Uferpromenade





