# Winterwanderung auf dem Boden-Geo-Pfad in Sperenberg: Ein frostiges Abenteuer!
Ah, Winter. Die Zeit, in der man sich am liebsten in eine Decke wickelt, Tee schlürft und Netflix bis zum Umfallen schaut. Aber Moment mal – was wäre, wenn ich euch sage, dass es da draußen ein Winterwunderland gibt, das nur darauf wartet, entdeckt zu werden? Willkommen in Sperenberg, wo Gipsbrüche, zugefrorene Seen und ein Hauch von Historie euch zu einem Abenteuer locken, das eure Couch nicht bieten kann.
## Ein Déjà-vu mit Mutter Natur
Es fühlt sich fast so an, als hätte sich die Zeit eingefroren – und das nicht nur wegen der Temperaturen. Seit Ende Januar 2017 sind inzwischen neun Jahre vergangen (ja, ich habe auch zweimal nachgerechnet), aber das Wetter scheint sich kaum verändert zu haben. Perfekt also für eine Winterwanderung entlang des Boden-Geo-Pfads in Sperenberg!
Lasst euch gesagt sein: Diese Tour ist kein Spaziergang durch den Park. Hier erwartet euch brandenburgisches Auf und Ab – eine echte Seltenheit, denn seien wir ehrlich: Brandenburg ist sonst eher so flach wie ein Pfannkuchen.
## Die verzauberten Restlöcher
Die Hauptattraktion? Die vier Restlöcher der ehemaligen Gipsbrüche. Klingt erstmal nicht so sexy, ich weiß. Aber diese mit Wasser gefüllten Gruben sind im Winter ein absoluter Hingucker. Zugefroren und von einer dicken Schneeschicht bedeckt, wirken sie wie aus einem Märchenbuch entsprungen. Wer hätte gedacht, dass die Überbleibsel jahrhundertealter Gipsabbauarbeiten so idyllisch sein könnten?
Mein kleiner Fußmarsch begann an der charmanten Dorfkirche von Sperenberg, die übrigens von keinem Geringeren als Friedrich II. finanziert wurde. (Ja, der Typ hatte Geschmack!) Von dort aus ging’s über den Friedhof – mit einem Ausblick, der selbst die melancholischste Seele aufheitert – direkt zur Gipsstraße. Klingt hart, ist aber gepflastert.
## Das tiefste Bohrloch der Welt – Sperenbergs geheimes Highlight
Und jetzt kommt der absolute Tiefpunkt des Tages – im besten Sinne! Sperenberg ist nämlich Heimat des einst tiefsten Bohrlochs der Welt. Zwischen 1867 und 1871 wurde hier mit Dampfmaschinen (ja, richtig gelesen – Dampfmaschinen!) ein Loch in die Erde gebohrt, das bis auf 1271,60 Meter Tiefe reichte. Damit hielt Sperenberg ganze 15 Jahre lang den Weltrekord. Ein bisschen wie der Usain Bolt der Bohrlöcher.
Heute könnt ihr die Stelle besichtigen und euch vorstellen, wie es war, als hier die Pioniere der Geologie Geschichte schrieben – oder einfach darüber nachdenken, wie viele Liter Kaffee die Arbeiter damals wohl gebraucht haben.
## Farbige Hingucker und Natur pur
Was wäre ein Winterspaziergang ohne ein bisschen Farbe? Keine Sorge, auch das bietet Sperenberg. Von schneebedeckten Bäumen bis hin zu kleinen Details in der Landschaft – die Natur hat sich hier echt Mühe gegeben. Es ist fast so, als hätte sie gewusst, dass Instagram eines Tages erfunden wird.
## Fazit: Ein Wintermärchen für Entdecker
Ob ihr nun Lust auf eine kurze Runde oder einen längeren Marsch habt – der Boden-Geo-Pfad in Sperenberg ist definitiv einen Besuch wert. Hier gibt’s Geschichte, Natur und ein bisschen Abenteuer – alles verpackt in eine winterliche Szenerie. Also raus aus den Puschen und rein in die Wanderschuhe! Eure Couch läuft euch schließlich nicht weg.
Und wer weiß? Vielleicht entdeckt ihr ja auch euer eigenes tiefstes Bohrloch – metaphorisch gesprochen natürlich. 😉
Kirche in Sperenberg
Auf in die Gipsberge
Blick vom Aussichtsturm
Erster Tiefbau
Erster Tiefbau
Dritter Tiefbau
Natur pur...
Vierter Tiefbau
Gipsgestein & Lehm
Entlang des Bodengeopfades
Vierter Tiefbau



