# Eine Radtour durch Ludwigsfelde – Mit Sonnencreme, Storch und Schlehen
Am 10. April 2015 war es soweit: Ich schwang mich auf mein treues Fahrrad und trat in die Pedale, um die Ortsteile von Ludwigsfelde zu erkunden. 60 Kilometer lagen vor mir – ein Abenteuer, das nach Sonnencreme, Müsliriegeln und einer ordentlichen Portion Optimismus schrie. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 18 Grad Celsius fühlte ich mich wie der König der Landstraße. Doch mal ehrlich, war das Wetter früher wirklich besser? Oder bin ich einfach nur nostalgisch, weil ich damals weniger Falten und mehr Kondition hatte?
### Windräder im Ruhestand und blühende Schlehen
Schon nach den ersten Kilometern fiel mir etwas auf: Es war windstill. So windstill, dass die Windräder sich weigerten, auch nur einen Finger zu rühren. Stattdessen summten die Insekten um mich herum wie ein gut gelaunter Chor, während die Wildkirschen und Schlehen in voller Blüte standen. Ein bisschen Naturromantik gefällig? Bitteschön! Das Summen war jedenfalls angenehmer als das monotone Wummern von Windkraftanlagen. Ein Hoch auf die Stille!
### Märkisch Wilmersdorf: Schloss gesucht, Mauern gefunden
Mein erster Halt war am Gutshaus Märkisch Wilmersdorf. Aufgeregt rollte ich heran, bereit, ein prächtiges Schloss zu bewundern. Und was sah ich? Eine Mauer. Aber nicht irgendeine Mauer! Nein, eine beeindruckende Feldsteinmauer, die das Schloss vor neugierigen Blicken schützt. Na gut, dachte ich, dann eben keine Schlossbesichtigung. Wenigstens hatte die Mauer Stil.
### Ludwigsfelde und der "Alte Krug"
Weiter ging’s nach Ludwigsfelde, wo ich dem "Alten Krug" einen Besuch abstattete. Dieser denkmalgeschützte Landgasthof aus dem Jahr 1753 hat mehr Geschichte erlebt als meine Großtante Erna bei ihren Familienfeiern erzählen kann. Fun Fact: Die Autobahn A10 zieht mitten durch Ludwigsfelde. Aber keine Sorge, unter der Autobahn gibt’s Trödelmärkte – man nutzt eben, was man hat.
### Kerzendorf und Thyrow: Herrenhäuser und Kulturscheunen
In Kerzendorf begrüßte mich ein weiteres Herrenhaus, diesmal mit einem schmiedeeisernen Portal. Ich fühlte mich fast wie ein Adliger auf Zeitreise – na gut, ein verschwitzter Adliger in Radlerhosen. In Thyrow entdeckte ich dann die Kulturscheune, eine wunderschöne Anlage mit einem Hof, auf dem ich mich frei bewegen konnte. Keine Mauern, keine Verbote – nur ich und mein Fahrrad. Herrlich!
### Ein stimmungsvoller Abschluss mit einem klappernden Storch
Auf dem Rückweg gönnte ich mir noch einen Abstecher in die Natur. Und was soll ich sagen? Ein Storch wartete dort geduldig auf seine Partnerin und klapperte mit dem Schnabel. Romantischer geht’s ja wohl kaum! Ich fragte mich kurz, ob er wohl auch schon mal auf Tinder war – aber wer braucht schon Dating-Apps, wenn man so elegant klappern kann?
### Fazit: Ludwigsfelde rockt!
Nach 60 Kilometern voller Feldsteine, blühender Schlehen und klappernder Störche war ich zwar müde, aber glücklich. Ludwigsfelde hat Charme – und zwar den ganz eigenen. Also schnappt euch euer Fahrrad, packt ein paar Müsliriegel ein und entdeckt selbst, was diese Stadt zu bieten hat. Aber Vorsicht: Die Windräder könnten euch neidisch ansehen, wenn ihr an ihnen vorbeizischt! 🚴♂️
Windstille...
Kirche Märkisch - Wilmersdorf
Portal
Altes Grabkreuz
Die Wildkirche blüht...
Eingangstor Herrenhaus
Außenmauer Schloss Märkisch - W.
Landgasthof "Alter Krug" von 1753
Denkmal Stadtrecht Ludwigsfelde
Autobahn A10 teilt Ludwigsfelde
Autobahn A10
Autobahn A10 quer durch die Stadt
Streetart "Roller Berlin"
Streetart "LKW W50"
Streetart "Mercedes Sprinter"
Einfahrt zum Gutshaus Kerzendorf
Schmiedeeisernes Portal
Kulturscheune Thyrow
Warten auf den/die Partner/in













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