Liebe Leser und Leserinnen, hier sind wir wieder, die JacoMis mit ihrer bunten Welt.
Diese Woche ist etwas aus dem Ruder gelaufen, tja...Nobody is perfect.
Zudem, unser Blog Archiv ist randvoll mit interessanten, lustigen oder kritischen Beiträgen. Zugegeben, das ist so ein bisschen wie Ostereier suchen und wer uns ausschliesslich auf dem Handy lesen tut, der ist etwas benachteiligt. Also, liebe Leserschaft, nicht oberflächlich werden, von dieser Spezies haben wir mehr wie genug !!!
Macht euch einen schönen Kaffee oder Tee, macht es euch mit eurem Laptop gemütlich und lest JacoMis bunte Welt...😉
Deshalb möchte ich euch wieder einen speziellen Brunnen vorstellen, den Jaco und ich in Singen, Baden-Württemberg / Deutschland, entdeckt haben.
Den " Narrenbrunnen " vom Singener Künstler Gero Hellmuth.
Nach einer zwei jährigen Arbeitsphase wurde der Brunnen im Jahr 2010 eingeweiht. Sieben fast lebensgrosse Bronzefiguren, stellen verschiedene Typen der städtischen Singener Poppele Fasnacht - Zunft, dar. Das gab damals zu reden. Zumal es ja noch weitere bekannte Fasnachts Zünfte in Singen und Umgebung hat. Die auch alle ihre typischen Figuren, Zunftwesen oder Zunftgegenstände haben.
Kurzerhand schlossen sie sich zusammen und gaben ihrerseits ebenfalls eine Figur in Auftrag. Den sogenannten " Vergessenen Narr ".
Aber jetzt geht es erstmal um diesen Narrenbrunnen.
Die Hauptfigur ist der sitzende Geist, der in der Mitte des Brunnens auf der Säule sitzt.
Der Sage nach war der Burgvogt Popolius Mayer, von der Burg Hohenkrähen, der Anfang des 15. Jahrhunderts gelebt hat, ein Schalk und ein Tunichtgut gewesen. Er hat ab und zu gerne die Leute geneckt. Er gab der Narren Zunft den Namen " Poppele ".
So auch die " Eierfrau " die er auf ihrem Weg in die Stadt erschreckt haben soll. Sie hatte einen Korb voll Eier dabei und sie ruhte sich auf ihrem beschwerlichen Weg auf einem Baumstrunk aus. Der Baumstrunk soll der verkleidete Popolius gewesen sein. Vor lauter Schreck liess die Eierfrau ihren Korb fallen und alle Eier rollten den Hang hinunter. Aber alle blieben ganz....
Eine weitere wichtige Figur ist der Narren - Polizist. Er ist eine der ältesten Singener Fasnachtsfiguren. Er hatte viel zu tun. Trunkenbolde, Diebe, keiffende Weiber und Lausbuben gab es schon immer. Zudem hatte er die wichtige Aufgabe, dem Volk die neusten Nachrichten zu verkünden. Das tat er mit Hilfe einer Schelle, bevor er die Neuigkeiten ausrief. Daher ist diese Fasnachtsfigur immer mit einer Schelle zu sehen.
Weitere Figuren sind der " Blätzlihansel " eine fröhliche Figur mit einem Gewand aus Stoffresten. Er verkörpert einen " Luftibus " der hauptsächlich Blödsinn im Kopf hat.
dann wären da die " Narren - Eltern " ihre Aufgabe ist zünftig Narrensamen zu produzieren, damit es Nachwuchs gibt für die Narrenzunft. Ebenfalls wichtige Figuren sind die Narrenbaumholer. Sie vertreten das Handwerk und sie sind zuständig für das organisieren und aufstellen des Narrenbaums. Dies ist eine Kunst und erfordert viel Geschick und Präzision. Meistens wird so ein Narrenbaum auf dem Marktplatz aufgestellt und dieser Baum, eine Fichte, ist nicht selten 10 Meter oder sogar noch höher. Die muss dann Wind und Wetter stand halten !
Nun ist aber der " Vergessene Narr " an der Reihe. Bei seiner Figur sind alle Symbole der übrigen Singener Fasnacht Zünfte dargestellt. Diese Figur ist an der Hauswand des ältestens Gasthofs in Singen " zur Sonne " zu bewundern.
Da wären dann eben noch die Burgteufel, NG Tiroler-Eck, Hohentwiel Hansele, NV Rebehansele, NG Grabenhupfer, NV Neu-Böhringen, Bruderhof Waldschrat-Zunft, Narren Freie Gruppen, NG Blumenzupfer, Poppele Zunft, Bleichbachgeister, NG Alt-Neu Böhringen, die Musikgruppen, Fanfarenzüge und Gruppen. Sowie die Gruppe:
Das weisse Herz. Sie hält die Erinnerung aufrecht an Christiane Rohrer und an einen ihrer Leitsprüche:
Humor ist der Schwimmreif im Strom des Lebens !!!
Oh, wie wahr. Hier noch ein Bild des " Vergessene Narr "

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