# Abenteuerlicher Herbstzauber: Unsere Wanderung zur Kapfhöhe bei Wurmlingen
Vor genau zwei Jahren, an einem goldenen Herbsttag, haben wir uns aufgemacht, die malerische Natur rund um Tuttlingen zu erkunden. Die Sonne strahlte, die Wanderrucksäcke waren gepackt, und unsere Lust auf Abenteuer war mindestens genauso groß wie die Kapfhöhe, die wir erklimmen wollten. Also los ging’s – über die Donau und hoch hinaus!
## Der Weg ist das Ziel – und der Pilz ein Highlight!
Die Region Tuttlingen, eingebettet ins zauberhafte Donaubergland und den Naturpark Obere Donau, ist wie gemacht für solche herbstlichen Streifzüge. Unser Ziel? Die Kapfhöhe, auch bekannt als der Aussichtsstand am Eichbühl. Klingt majestätisch, oder? Mit ihren stolzen 858 Metern über Normalhöhennull (ja, wir haben nachgemessen!) bietet sie einen Rundblick, der selbst Postkarten neidisch macht. Von den imposanten Donaufelsen bei Mühlheim über die Stadt Tuttlingen bis hin zu den Höhen bei Immendingen – hier ist alles dabei.
Doch bevor wir uns dem Gipfelglück hingeben konnten, ging es erst einmal bergauf. Und wie! Auf dem Weg gab es allerlei zu entdecken: Ein Schopf-Tintling lugte keck aus dem Boden hervor – ein Speisepilz, der jung ein echter Leckerbissen ist. Und dann war da noch der Schwefelporling, auch bekannt als „Chicken of the Woods“. Wer diesen Namen erfunden hat, verdient einen Applaus! In der Luft schwirrte die blaugrüne Mosaikjungfer – eine Libelle mit Stil und Charme. Es war fast so, als hätte Mutter Natur eine VIP-Show für uns veranstaltet.
## Gipfelglück und Brotzeit deluxe
Oben angekommen, leicht außer Atem und mit einer guten Portion Wander-Schweiß im Gepäck, erwartete uns ein rustikaler Rastplatz. Perfekt für unsere mitgebrachte Brotzeit! Und während wir unsere Käsebrote und Äpfel verdrückten, lag uns das herbstliche Obere Donautal zu Füßen. Die Schwäbische Alb zeigte sich in ihrer schönsten Kulisse – ein Panorama zum Verlieben.
Doch wie das so ist: Was bergauf schweißtreibend begann, kann bergab zur echten Herausforderung werden. Also machten wir uns vorsichtig auf den Rückweg durch den herbstlichen Mischwald. Die Farbenpracht der Blätter war so beeindruckend, dass wir uns fast wie in einem Gemälde fühlten. Und am Ende wurden wir nochmals belohnt: Mit einem Panoramablick auf Tuttlingen, das sich wie ein kleines Juwel ins Donaubergland schmiegt.
## Kunst trifft Natur: Der „Mann auf der Spitze“
Kurz vor Schluss unserer Tour gab es noch einen kleinen Überraschungsmoment. Die Skulptur „Mann auf der Spitze“ winkte uns quasi zum Abschied zu – oder zumindest stellten wir uns das vor. Diese imposante Bronzeplastik thront auf einer schlanken Säule und ist ein echter Hingucker entlang des Wanderwegs am Albtrauf. Ein Kunstwerk, das irgendwie perfekt zur Erhabenheit der Landschaft passt.
## Was ist eigentlich ein Kapf?
Zum Abschluss noch eine kleine Quizfrage: Wisst ihr eigentlich, was ein „Kapf“ ist? Nein? Keine Sorge, wir klären euch auf: Ein „Kapf“ bezeichnet eine markante Erhebung, einen Felsen oder Hügel in der Landschaft – quasi einen Aussichtspunkt mit Wow-Faktor. Und ja, die Kapfhöhe hat diesen Namen definitiv verdient.
So endete unsere 12 Kilometer lange Wanderung mit einem zufriedenen Lächeln auf dem Gesicht und einer inneren Ruhe, die nur das Waldbaden und die Schönheit der Natur schenken können. Und das Beste daran? All diese Ausblicke und Momente gab es völlig kostenlos dazu.
Bis zur nächsten Wanderung – und denkt dran: Das Abenteuer wartet direkt vor der Haustür!
Euere Wanderfreunde die "JacoMis"
Herbstlandschaft
Hoch über Tuttlingen
Hoch über Tuttlingen
Wanderweg
Wanderweg
Libelle
Schwefelporling
Rastplatz Kapf
Herbst im Mischwald
Ohne Worte 💚
Natur pur
Ausblicke
Kulisse "Schwäbische Alp"
Wanderweg - Wegweisung
Kronendach - Blick
Holzstapel mit 😀
Blickfang Rotbuche
Buchen-Schleimrübling
Blick auf Tuttlingen
Blick auf Tuttlingen
Auf Wiedersehen













