Donnerstag, 5. Februar 2026

Faszinierende Kunst der Aborigines

 



Hallo liebe Leser und Leserinnen, meine Erkältung habe ich mit meinen Kräuter schon fast " ausgeräuchert " tja, eine Kräuterhexe und eine Schamanin kriegt man nicht so schnell klein...also reite ich auf meinem Schutzgeist, einem Grizzlybär durch die Welten. Und genau von diesen Geistwesen die Jaco und ich im Januar 2025 im Museum der Kulturen in Basel gesehen haben, handelt dieser Post.

Es war eine äusserst interessante und faszinierende Ausstellung. Von der Museumsaufsicht erhielten wir die Erlaubnis zum fotografieren und dass wir darüber berichten dürfen.



So war den folgender Text zu lesen.

Andere Präsenzen
Geistwesen bewohnen die Grenzgebiete zwischen dem menschlichen Bekannten und Unbekannten. Sie nehmen am menschlichen Leben teil. Gelegentlich tauchen sie aus ihren unter - oder oberirdischen Sphären auf, um Botschaften zu übermitteln oder die menschliche Ordnung zu stören. Begegnungen und Beziehungen mit Geistwesen werden in Geschichten überliefert und bilden Quellen der Inspiration für Künstler und Künstlerinnen. Die Welten der Yolngu und Kuninjku in Nordaustralien wurden durch Schöpferwesen erschaffen. Sie hinterliessen ihre Spuren nicht nur in der Landschaft, sondern begründeten auch dauerhafte Verwandtschaftsbeziehungen zwischen Land, Tieren, Pflanzen, Geistwesen, Ahnen und Menschen.

Der Mensch ist nicht absoluter Herr des Universums, sondern ein wichtiger Bestandteil in einer interdependenten Welt von Personen, Tieren, Pflanzen und Geistwesen.
Bernard Narokobi 1980

Wie wunderbar geschrieben und erklärt und wie wahr !!! dem gibt es aus meiner Sicht nichts mehr hinzuzufügen. Es ist alles gesagt, so soll es sein, so wird es kommen...




Wie überall auf der Welt, war die Kolonialisierung und der " weisse Mann " kein Segen für die Indigen Völker, ihrer Kultur und ihrem Territorium. Wir stecken mittendrin in den Folgen für die Menschheit. Da gibt es nichts zum aufarbeiten. Geschehen ist geschehen und dunkle Skulpturen weiss zu bemalen oder Strassenschilder abzudecken ect. ist direkt lächerlich am Ausmass des Leids an diesen Völker...und es ist ja noch nicht zu Ende, im Gegenteil !!!






Der Mensch war schon immer ein Jäger, Kämpfer und Sammler. Wir sind eben auch nur ein kleines Puzzleteilchen vom Grossen Ganzen.


Ein Künstler der mit seiner Musik auf die Probleme der Aborigines aufmerksam machte ist Yothu Yindi mit seiner Band.

Wer sich mit dem Thema intensiver beschäftigen möchte hier noch ein paar Links.

Nun sage ich Tschüss, es ist schon wieder spät in der Nacht oder Frühmorgens, wie man's nimmt...und freut euch, das Wochenende steht vor der Türe. Bis zum nächsten Post eure JacoMis




Faszinierende Kunst der Aborigines

  Hallo liebe Leser und Leserinnen, meine Erkältung habe ich mit meinen Kräuter schon fast " ausgeräuchert " tja, eine Kräuterhexe...